SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
- Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
- „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
- Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
- Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
- Menschenrecht auf Abtreibung?
- So fühlt sich Nachhausekommen an
- Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
- Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
- These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
- Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
- „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
- Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
- Bischöfliche Spökenkiekerei zum Jahreswechsel
- Linke US-Moderatorin Rachel Maddow gibt Rückkehr zum katholischen Glauben bekannt
| 
Österreichisches Bildungsministerium: Bei "Teenstar" alles in Ordnung8. Februar 2019 in Jugend, 6 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Generalsekretär Netzer im Ö1-Morgenjournal: Umfangreiche Prüfung der "Teenstar"-Unterlagen - Medial kolportierte Vorwürfe nicht bestätigt
Wien (kath.net/KAP) Das Bildungsministerium sieht keinen Grund, weshalb der christliche Verein "Teenstar", der an Schulen Workshops zum Thema Sexualerziehung anbietet, dies in Zukunft nicht mehr tun dürfe. Nachdem im vergangenen Jahr von verschiedenen Seiten Vorwürfe gegen den Verein laut wurden, hatte das Ministerium "Teenstar" einer Überprüfung unterzogen. Generalsekretär Martin Netzer dazu wörtlich am Freitag im Ö1-Morgenjournal: "Ergebnis der Überprüfung ist, dass wir in den Unterlagen, die uns sehr umfangreich vorgelegt wurden, keine Hinweise gefunden haben, die in die Richtung gehen, wie das damals medial kolportiert worden ist." Es spreche daher auch nichts dagegen, dass "Teenstar" weiter an Schulen tätig sein dürfe. Von "Teenstar" sei dem Ministerium zudem "sehr glaubhaft" versichert worden, "dass, wenn es hier fachlich falsche Informationen gegeben hat, dies in Zukunft nicht mehr passieren wird". Derzeit arbeitet das Ministerium zudem an einem Erlass, der prinzipiell die Zusammenarbeit von Schulen mit außerschulischen Organisationen regelt. In Medienberichten war "Teenstar" für ein angeblich "ultrakonservatives" christliches Weltbild kritisiert worden. Kritikpunkte waren dabei u.a., dass in den Workshops die Natürliche Familienplanung und der Verzicht auf Sex vor der Ehe propagiert werde, sowie einzelne Aussagen zu Homosexualität und Masturbation. Die schärfste Kritik kam von der Homosexuellen Initiative Salzburg, SPÖ, NEOS und den Grünen. 
"Teenstar" weist Vorwürfe zurück Der Verein "Teenstar" hatte im vergangenen Herbst gegenüber "Kathpress" zu den medialen Anschuldigungen Stellung genommen. Hinsichtlich Homosexualität werde beispielsweise bei "Teenstar" jeder Mensch in seiner sexuellen Selbstbestimmung respektiert, auch wenn man an der Tatsache ansetze, "dass jedes Kind biologisch einen Vater und eine Mutter hat und dass sich jedes Menschenleben der Polarität der Geschlechter verdankt". Im Konzept nehme man darauf Rücksicht, dass nur ein Teil der homosexuell empfindenden Jugendlichen später eine stabile homoerotische Ausrichtung entwickelten. Man vermeide daher, Jugendliche "vorschnell auf eine bestimmte sexuelle Orientierung (z.B. auch Bisexualität) festzulegen oder sie dazu zu ermutigen, sich über ihre erotischen Gefühle zu definieren". Jugendlichen, die die Zugehörigkeit zu einem anderen Geschlecht zum Ausdruck bringen, werde "mit Wertschätzung begegnet" und ihnen "zusammen mit ihren Eltern empfohlen, sich bei subjektiv empfundenen Bedarf für eine Begleitung an die entsprechenden fachlichen Einrichtungen zu wenden". Zum medialen Kritikpunkt, dass der Verein "keinen Sex vor der Ehe" propagiere, hieß es seitens "Teenstar", Sexualität finde ihre "tiefste Erfüllung als Ausdruck von Liebe in verlässlicher und intimer Beziehung", wozu die Annahme der ganzen Person des Anderen gehöre. Dafür habe sich in allen Zivilisationen der Rahmen der Ehe bewährt. Auch die jungen Menschen hätten das Bedürfnis nach verbindlichen Beziehungen, die einen festen Rahmen für die Entfaltung ihrer Potenziale bilden, weshalb "Teenstar" seinen Teilnehmern die Möglichkeit biete, "sich mit dieser Sicht von Partnerschaft und Familie auseinanderzusetzen". In den Kursen und Workshops von "Teenstar" würden zudem "alle Verhütungsmethoden ausführlich besprochen", und zwar hinsichtlich ihrer Verlässlichkeit wie auch der Auswirkungen auf Körper, Psyche, Partnerschaft und Umwelt, so der Verein weiter. "Ebenso wird natürliche Familienplanung nach dem neuesten wissenschaftlichen Stand vorgestellt und von überholten, unzuverlässigen Methoden abgegrenzt. Die konkrete Anwendung wird jedoch nicht gelehrt." Explizit werde darauf hingewiesen, "dass die im 'Teenstar'-Kurs vermittelten Kenntnisse nicht ausreichen, die Methode verlässlich anzuwenden". Auch werde von "Teenstar" keine Verhütungsmethode dezidiert empfohlen: "Das erworbene Wissen soll die Jugendlichen befähigen, eigenständig verantwortliche Entscheidungen zu treffen", so die Auskunft des Vereins. Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich. Alle Rechte vorbehalten
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | lesa 9. Februar 2019 | |  | Danke So hoffnungsvoll, dieser Artikel.
Dass es Teenstar gibt, ist eine große Chance für die Heranwachsenden. Sie darf ihnen nicht vorenthalten werden. |  4
| | | | | nazareth 8. Februar 2019 | | | |
Danke Kathnet, dass Ihr uns im Kampf für Teenstar unterstützt. Danke für diese Plattform,die ungefiltert ein Statement und eine Erklärung abdruckt. An alle User und Leser...Bitte teilt diesen Artikel fleißig und schreibt an den ORF. Die Taktik ist nämlich: Sie sagen Teenstar ist verboten,um die öffentliche Meinung zu prägen wie indiskutabel homophob und antigender und reaktionär und frauenfeindlich und vorsintflutlich usw. Teenstar ist und dass man sich wundert, dass im Ministerium noch immer kein Verbot dagegen ausgesprochen wurde...mit dem Ziel Druck auf die Politik zu machen. Und nur unsere Reaktionen belehren Medien und Politik eines besseren,nämlich dass wir die gesunde Lehre lieben und diese wirklich qualitätvolle Aufklärung frei wählen können wollen. Unsere Kinder haben es gemacht und es war super. Sie sind bestens informiert,blicken zuversichtlich und gespannt auf das was die Zukunft bringt und freuen sich über ihr Geschlecht und dessen Entwicklungsphasen. |  5
| | | | | Gadschi 8. Februar 2019 | | | | Christenverfolgung made in Austria Gott sei gelobt, dass er offensichtlich auch bei uns noch ein paar Entscheidungsträger übriggelassen hat, die nicht gleich beim ersten satanischen Gegenwind (und sorry, ja wir befinden und hier in einem geistlichen Kampf) einknicken.
Könnten sich aus kirchlichen Kreisen manche was abschauen... |  11
| | | | | Mr. Incredible 8. Februar 2019 | | | | Gratulation und Danke sehr für das tapfere Aushalten. |  11
| | | | | antony 8. Februar 2019 | |  | Wundervolle Entkräftung der Vorwürfe, tolle, klare Formulierung, ohne die Substanz zu verwässern. TeenSTAR Österreich, ich freue mich mit euch über den guten Ausgang! |  15
| | | | | 8. Februar 2019 | | | | Antichristliche Parteien SPÖ, Grüne und Neos bestehen weiterhin darauf, dass der Verein nicht mehr an Schulen unterrichten darf! |  11
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuSexualität- Bischof Bonnemain: Sexualmoral ‚kann und muss ... vertieft und weiterentwickelt werden’
- Bischof Bonnemain lässt die 'Schweizer Katze' aus dem Sack
- Nach Elternprotesten: Katholischer Kindergarten stoppt ‚sexualpädagogisches Konzept’
- USA: Sommerlager mit Sexualaufklärung für 8-10jährige Kinder
- USA: Schulbehörde zieht Planned Parenthood Flugblatt zur Sexualerziehung zurück
- 'Kirche, Sex und Sünde' - Fake-News-Alarm durch Kardinal Marx & Friends
- "Sex ist gut, aber nicht beliebig"
- In Israel gilt seit dem 10. Juli ein generelles Sexkaufverbot
- Zeitschrift EMMA: Frauen berichten über Rückkehr aus der Transgender-Identität
- Online lieben lernen? Sexualerziehung in digitalisierter Gesellschaft
| 





Top-15meist-gelesen- Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
- ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
- „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
- "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
- Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
- Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
- Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
- Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
- Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
- „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
- "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
- Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
- Ich bin Staatsanwältin – und ich bete
- „Ich fragte mich: Welche Drogen hat er jetzt genommen?“
|