Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  2. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  3. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  4. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  5. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  6. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  7. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  8. Die Stunde der Heuchler
  9. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  10. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  11. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  12. USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs
  13. "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"
  14. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  15. Ein einziges Depositum der Wahrheit. Die Einheit von Schrift und Tradition

UNO: Vatikan verurteilt Gender-Theorie

24. März 2019 in Aktuelles, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzbischof Auza: Das Geschlecht einer Person ist eine „objektive Tatsache“ und keine „Wahl“ – „Papst Franziskus ist besorgt darüber, dass Kindern die Genderideologie beigebracht wird“


Vatikan (kath.net)
Das Geschlecht einer Person ist eine „objektive Tatsache“ und keine „Wahl“. An das erinnerte Erzbischof Bernardito Auza, Ständiger Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in New York, in einem Beitrag, der am Donnerstag vorgestellt wurde. Dies berichtet "Vatican News". Der Beitrag Auzas wurde von einem Mitglied der Vatikan-Delegation bei einer von der Kommission der Vereinten Nationen für die Stellung der Frau (CSW) organisierten Veranstaltung vorgelesen.

Als die Kommission 1947 gegründet wurde, so Erzbischof Auza, „gab es ein klares Verständnis davon, was es bedeutet, eine Frau zu sein“. Damals war es etwa die Hälfte der Menschheit, mit zwei X-Chromosomen und besonderen Eigenschaften, die sich von der anderen Hälfte der Menschheit, den Männern, unterschieden. „Dieser Konsens wurde leider durch das jüngste Phänomen der Genderideologie untergraben“, so der Vatikanvertreter bei der UNO.


Einige argumentierten heute, dass „die körperliche Natur nichts damit zu tun hat, eine Frau zu sein, und dass dies über das bei der Geburt zugewiesene Geschlecht hinausgeht“. Eine Frau zu sein bedeute demnach, sich nur wie eine zu fühlen. Diese Konzeption, die auf einer „geschlechtsspezifischen Identität oder Ausdrucksweise“ basiere, hätte die Gründer der UN-Kommission „höchstwahrscheinlich verblüfft“, schreibt Erzbischof Auza. „Unser Geschlecht, wie unsere Gene und andere natürliche Merkmale, sind objektive Daten, keine subjektiven Entscheidungen“, argumentiert er.

Doch die Ersetzung des biologischen Geschlechts durch Geschlechtsidentität habe „gigantische Auswirkungen“, da sie alle Lebensebenen, einschließlich der „grundlegenden Anthropologie“, beträfe. Eine solche Ideologie, so prangert er an, „reduziert“ den Menschen auf einen einfachen Geist, fast auf eine „Abstraktion“, solange er sein Geschlecht nicht gewählt habe. Diese Vorstellung, so Auza, behindere die Beziehung zwischen Männern und Frauen. „Papst Franziskus ist besorgt darüber, dass Kindern die Genderideologie beigebracht wird“, betont der Erzbischof Vertreter vor der UN-Kommission.

Die starke Kritik an der Gender-Ideologie ist übrigens eine Grundkonstante im Pontifikat von Papst Franziskus. Immer wieder verurteilt er die Gender-Ideologie in völlig klaren Ausdrücken. 2015 hatte er beispielsweise gegenüber Bischöfen erläutert: „Gender-Ideologien gefährden die Schönheit der Ehe“. Besonders klar wird seine Ablehnung von Gender in seinem Lehrschreiben Amoris laetitia aus dem Jahr 2016. Hier bezeichnete er die Gendertheorie explizit als „Ideologie“, er sprach in Abschnitt 56 innerhalb von nur elf Sätzen über „Gender“ viermal von „Ideologie“/„Ideologen“. Der Papst erläuterte: Einige Ideologien dieser Art „versuchen, sich als einzige Denkweise durchzusetzen und sogar die Erziehung der Kinder zu bestimmen“, kath.net hat berichtet.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

gender mainstreaming

  1. IMABE kritisiert VfGH-Urteil zur Streichung des Geschlechtseintrags
  2. US-Bischof Daniel Thomas/Ohio: „Gott hat Transsexualität nicht vorgesehen“
  3. Liturgie – ein „katholischer Queer-Gottesdienst“ – oder kirchliche „Identitätspolitik“
  4. US-Studie zeigt: Transgender wird unter jungen Leuten unmodern!
  5. Katholische US-Bischöfe stellen sich gegen Transhype: Nur biologische Frauen in Schulsportteams!
  6. Britisches Parlament lehnt Verbot von Konversionstherapien ab
  7. Deutsche Tageszeitung beendet Gender-Unsinn nach Kündigungswelle!
  8. Für die US-Diözese Cleveland gilt nur das biologische Geschlecht
  9. Senta Berger zum ‚Gendern’: ‚Ob es inhaltlich richtig ist, wage ich zu bezweifeln’
  10. Alaska: Bildungsausschuss schließt ‚Trans-Jungen’ von Mädchenbewerben aus






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  4. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  7. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  8. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  9. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  10. Die Stunde der Heuchler
  11. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  12. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  13. Goldensteiner Schwestern: Schwere Vorwürfe um Spendengelder
  14. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  15. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz