Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bekommt Deutschland ein Wahrheitsministerium?
  2. Psycho-Tests für Schweizer Priester
  3. Breite Rezeption für eine vermeintlich gescheiterte Theologie
  4. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für 2025 und 2026!
  5. Teufelsanrufung in der 2. Bundesliga?
  6. 2024 mehr Austritte bei den landeskirchlichen Protestanten als bei den Katholiken
  7. Lambrecht fordert: Lebensschutz in der neuen Koalition verbessern, trotz anderslautender SPD-Wünsche
  8. Theologieprofessor Bortkiewicz: „Der Arzt beschloss, den Fötus – also mich – in Stücke zu schneiden“
  9. „Du musst tun, was Priester tun. Du musst die Messe feiern, Beichten hören und Anbetung halten“
  10. Die Vernunft des Glaubens – Zum 20. Todestag des heiligen Johannes Paul II.
  11. Hilfe! Mein Kind tut sich so schwer mit dem Lernen!
  12. 'Egal was kommt, wir haben Handlungsoptionen!'
  13. Trauriger Rekord: Fast 10.000 Euthanasietote in den Niederlanden im Jahr 2024
  14. ‚Mitarbeiter der Wahrheit‘ – ein neuer Film über Johannes Paul II. und Benedikt XVI.
  15. Lourdes verhüllt Mosaike des mutmaßlichen Missbrauchstäters Pater Marko Rupnik

Polen: Bischofskonferenz-Vorsitzender verurteilt "LGBT-Ideologie"

10. August 2019 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Posener Erzbischof Gadecki appellierte erneut an polnische Abgeordnete, sich Plänen zur Einführung der "Homo-Ehe" zu widersetzen.


Warschau (kath.net/ KAP)
Der Vorsitzende der Polnischen Bischofskonferenz hat sich erneut gegen eine Legalisierung der "Homo-Ehe" ausgesprochen und eine "LGBT-Ideologie" verurteilt. Homosexuelle Menschen seien "unsere Brüder und Schwestern", erklärte der Posener Erzbischof Stanislaw Gadecki in einer von der Katholischen Bischofskonferenz in Warschau veröffentlichten Erklärung. Die Achtung bestimmter Menschen könne jedoch nicht "zur Akzeptanz einer Ideologie" führen, die darauf abziele, die sozialen Gewohnheiten und zwischenmenschlichen Beziehungen zu revolutionieren.


Gadecki appellierte an polnische Abgeordnete, sich Plänen zur Einführung der "Homo-Ehe" zu widersetzen. Die örtlichen Behörden dürften auch keine Entscheidungen treffen, "die unter dem Deckmantel der Bekämpfung von Diskriminierung die natürliche Geschlechterdifferenz zwischen Männern und Frauen leugnet", so der Erzbischof.

Anlass für die Erklärung waren Äußerungen des Krakauer Erzbischofs Marek Jedraszewski, der in der vergangenen Woche in einer Predigt von einer "Regenbogen-Krankheit" gesprochen hatte, was zu Protesten führte. Manche der Reaktionen zeugten von einem gewissen "ideologischen Totalitarismus" gegenüber Andersdenkenden, verteidigte Gadecki seinen Krakauer Amtskollegen.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 winthir 16. August 2019 

nun, elisabetta, ist gibt viele Unterschiede in den Regenbogenfarben -

auch in der christlichen Ikonographie.

Ein Beispiel: In der Wiener Genesishandschrift, 6. Jh., hat der Regenbogen nur zwei Farben (rot und grün).

Hier der link zum entsprechenden Artikel:

https://www.bibelwissenschaft.de/wibilex/das-bibellexikon/lexikon/sachwort/anzeigen/details/noah/ch/c4d5b4aacdf7b72f4a0436dce8ecbf53/

(dort: Abb.6).

Und in einer reichillustrierten Bibelausgabe von 1495, in der ich einmal blättern durfte, fehlt dem Regenbogen das Blau. Wenn man weitere Illustrationen ansieht, merkt man den Grund: Dem Illustrator stand schlichtweg die Farbe blau nicht zur Verfügung.


0
 
 winthir 16. August 2019 

nun, elisabetta, es gibt viele Unterschiede der Regenbogenfarben -


0
 
 elisabetta 12. August 2019 
 

@winthir

Es gibt einen kleinen, aber feinen Unterschied zwischen dem Regenbogen als urchristliches Symbol und dem der LGBT-Bewegung. Der echte Regenbogen hat 7 Farben, nämlich rot, orange, gelb, grün, hellblau, blau und violett, bei der missbrauchten Variante wird das Hellblau weggelassen, was dem oberflächlichen Betrachter meist nicht auffällt.


2
 
 winthir 12. August 2019 

"Regenbogenkrankheit"? nu ja.

Der Regenbogen ist ein uraltes Symbol, das auch für uns Christen Bedeutung hat. Beispiele:

Jedesmal, wenn ein Regenbogen kommt, gedenkt Gott(!) des Bundes (und das ist für mich die wichtigste Bedeutung, jedesmal, wenn mir ein Regenbogen "geschenkt wird",) den Er mit seinem Volk geschlossen hat (vgl. Gen 9,14–15).

Der Prophet Ezechiel sieht einen Thronwagen, über dem ein Regenbogen ist, und hat den Eindruck, dass so in etwa die Herrlichkeit Gottes aussehen könnte (vgl. Ez. 1, 28).

In der Offenbarung des Johannes erscheint ein Engel mit einem Buch, und über seinem Kopf ist - tja - ein Regenbogen (vgl. Offb 10,1).

und damit ist noch nicht Schluß:

in der christlichen Ikonographie wurde Christus auf einem Regenbogen sitzend, als Weltenrichter dargestellt.

und dann (Jetzt-Zeit) - die "Regenbogenflagge".

Sie wurde zum Symbol der internationalen Friedensbewegung, und auch zum "LGBT-Symbol".


1
 
 elisabetta 12. August 2019 
 

@homo_catholicus

Ihr Username-Bestandteil „catholicus“ ist irreführend, denn er deckt sich keineswegs mit der katholischen Glaubens- und Morallehre, die keine Erfindung vom Posener Erzbischof Gadecki ist, sondern auf den Geboten Gottes beruht. In der Heiligen Schrift wird gelebte Homosexualität als ein Gräuel bezeichnet, da kann sich die LGBT-Welt noch so sehr ihrer gegenseitigen „Liebe und Treue“ rühmen, es wird sich dadurch an der katholischen Wahrheit nichts ändern, weil sie göttlichen Ursprungs ist. Gott liebt den Sünder, er hasst aber die Sünde und in diesem Fall handelt es sich eindeutig um Sünde. Die Vorsitzenden aller anderen europäischen Bischofskonferenzen sollten sich ein Beispiel nehmen an ihrem polnischen Bruder im Bischofsamt und ebenso mutig gegen diese „Regenbogenkrankheit“ ankämpfen, denn sie grassiert im übrigen noch wesentlich mehr. Polen steht auf dem richtigen Standpunkt: „Wehret den Anfängen“, das wurde in den meisten Ländern Europas leider versäumt


2
 
 jadwiga 10. August 2019 

@homo catholicus , die Karte der Perversion kann man nur gegen diejenigen ziehen, die die Kinder im Kindergarten sexuell aufklären wollen. Wer sich mit 3,4,5 Jahren über dieses Thema schon Gedanken machen muss, der hat mit 12 einen "Freund"(Freundin), und mit 20 Jahren ist er nur ein sexuelles Wrack, ein psychisch verdorbener Lustmensch. Sexualität ist wie gutes Essen, das man mit Maß
verzehren muss.

Jadwipkarpaten2


10
 
 Feanaro 10. August 2019 
 

Im Gegenteil die Gedanken des Bischofs sind hierbei glasklar in der Verurteilung der Ideologie, nicht der Menschen selbst. Und auch wenn sicher in Einzelfällen der ein oder andere Priester und Laie verletzende Worte spricht, so ist die Gesamtheit der Lehre zu dem Thema sicherlich heilsam.
Homosexuelle, die in einer Partnerschaft leben, Stellen die Befriedigung Ihrer Begierden und derer Ihres Partners über den Willen Gottes, über sein Gesetz, und erschweren sich damit einen Zugang zu Gott, dessen Liebe nur mit einer Ganzhingabe beantwortet werden kann. Insofern ist es nicht Liebe dem Partner gegenüber, denn es führt Ihn nicht zum höchsten Gut, sondern versperrt den Weg. Gleiches gilt für wiederverheiratete und für geschlechtliche Beziehungen vor der Ehe. Es ist nicht Liebe, sondern Gegen den Willen der Liebe, die für uns am Kreuz hängt.
Auch Suizid steht dieser Liebe Gottes entgegen.
Für uns Jünger Jesu sollte es darum gehen jede Seelen zu Gott führen, und sie vor Sünden zu warnen.


10
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Homosexualität

  1. Dieses Jahr keine LGBT-‚Pride‘ Parade in Budapest
  2. Erzbischof von Neapel lässt LGBT-Aktivisten während einer Messe sprechen
  3. Pfarre in der Diözese Linz ignoriert Anweisungen aus Rom
  4. Regenbogenpastoral in der Diözese Innsbruck
  5. ‚Politischer Gottesdienst’ mit der Homosexuellen Initiative Linz
  6. Kardinal Zen wirft Papst Verunsicherung von Gläubigen vor
  7. Synode über die Synodalität wird ‚Moment der Krise’ für die katholische Kirche
  8. Nein zur Segnung Homosexueller: Papst entließ verantwortliche Mitarbeiter der Glaubenskongregation
  9. Der Architekt von ‚Traditionis Custodes’ stimmt ‚Homosexualität als Schöpfung Gottes’ zu
  10. Kündigung wegen Abkehr von Homosexualität? Musikprofessor klagt Universität






Top-15

meist-gelesen

  1. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für 2025 und 2026!
  2. EINMALIGE CHANCE! Große Baltikum-Reise mit kath.net - Mit Erzbischof Gänswein!
  3. Eine wichtige BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  4. Teufelsanrufung in der 2. Bundesliga?
  5. Theologieprofessor Bortkiewicz: „Der Arzt beschloss, den Fötus – also mich – in Stücke zu schneiden“
  6. Breite Rezeption für eine vermeintlich gescheiterte Theologie
  7. Ist es ein Wunder durch Kardinal Pell? Kleinkind atmete 52 Minuten lang nicht mehr, überlebte!
  8. ‚Mitarbeiter der Wahrheit‘ – ein neuer Film über Johannes Paul II. und Benedikt XVI.
  9. „Du musst tun, was Priester tun. Du musst die Messe feiern, Beichten hören und Anbetung halten“
  10. Bekommt Deutschland ein Wahrheitsministerium?
  11. Psycho-Tests für Schweizer Priester
  12. Das Wunder des Karol Wojtyła
  13. „Habt keine Angst!“ – Christus macht wirklich frei!
  14. 'Egal was kommt, wir haben Handlungsoptionen!'
  15. 2024 mehr Austritte bei den landeskirchlichen Protestanten als bei den Katholiken

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz