Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Die Krise des Bischofsamtes
  5. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  6. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  7. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  8. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  9. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  10. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  11. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  12. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  13. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  14. R.I.P. Dolly Parton
  15. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden

Bosbach zu Werte Union: CDU muss große Volkspartei bleiben

14. Februar 2020 in Deutschland, 21 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


CDU-Politiker Bosbach sagt im SWR, er habe kein Verständnis für die aktuelle Diskussion, dass nicht zur CDU gehöre, wer in der Werte Union sei - „Wer die AfD noch stärker machen will, der drängt jetzt die Mitglieder der Werte Union aus der Partei“


Berlin (kath.net/pl) „Die CDU muss eine große Volkspartei der Mitte bleiben. Wir haben drei Wurzeln, eine christlich-soziale, eine liberale, aber eben auch eine konservative Wurzel, und die Wertkonservativen in unserer Partei gehören genau so selbstverständlich zum Meinungsspektrum in der Union wie beispielsweise die Liberalen.“ Daran erinnerte der bekannte CDU-Politiker Wolfgang Bosbach im Interview mit dem SWR. Der frühere langjährige Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der CDU-/CSU-Fraktion wurde daraufhin gefragt, ob die AfD deshalb so stark geworden sei, weil die Wertkonservativen in der CDU keine richtige Heimat mehr hätten. Bosbach sagte, dass die Union so „manchen Wähler irritiert oder heimatlos gemacht“ habe. Davon seien einige in die Wahlenthaltung gegangen, andere zur AfD und auch anderen Parteien abgewandert, ergab die Wahlforschung.


Die Wertkonservativen sollten in der CDU „den Status bekommen, der ihnen gebührt, nämlich als EINE – ich unterstreiche das Wort – EINE politische Kraft der Union“, forderte Bosbach. Er sei sich nicht ganz sicher, ob ein Alfred Dregger, der seinerzeit mit seinen Positionen ganz selbstverständlich zur Union gehört hatte, „heute noch ganz selbstverständlich auch dazugehören würde“.

Der CDU-Politiker sagte, er habe kein Verständnis für die aktuelle Diskussion, dass nicht zur CDU gehöre, wer in der Werte Union sei. „Wer die AfD noch stärker machen will, der drängt jetzt die Mitglieder der Werte Union aus der Partei“, warnte er.

Das SWR-Interview entstand auf dem Hintergrund der CDU-Diskussion, ob gegen die Werte Union ein Unvereinbarkeitsbeschluss verabschiedet werden soll. Progressivere Teile der CDU versuchen, damit das Meinungsspektrum der Volkspartei einzuengen.

Link zum Interview im SWR: Bosbach: CDU muss Volkspartei bleiben

Foto Wolfgang Bosbach Foto (c) Wolfgang Bosbach/Manfred Esser/CDU Rheinisch-Bergischer Kreis


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Politik

  1. Bremer Grünenpolitikerin Görgü-Philipp posiert mit Holocaust-Koffer – Rücktritt nach Eklat!
  2. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  3. Interne Grünen-Mail nach Berlin-Blackout: „NICHT Täter*innen/Ermittlungen in den Mittelpunkt ziehen“
  4. Das große CDU-Chaos ODER wenn ein angebliches Plagiat schlimmer als Abtreibung im 9. Monat ist!
  5. Erfolg für den Lebensschutz – Kein Geld für Planned Parenthood aus US-Bundesbudget
  6. US-Repräsentantenhaus untersucht möglichen Missbrauch von Steuergeld durch Planned Parenthood
  7. Transgender-Debatte: Grüne Politikerin El-Nagashi verlässt die Partei
  8. Sprecher des US-Repräsentantenhauses will Subventionen für Planned Parenthood streichen
  9. Gründer der ‚Catholics for Harris‘: US-Demokraten haben ein ‚wachsendes Problem mit Gott‘
  10. Wirtschaft, Grenzsicherheit, Kriminalität waren Wählern wichtiger als radikale Abtreibungspolitik






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  3. Wer ist Jesus Christus für mich? Der Glaube als tägliche Entscheidung
  4. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  5. Erfrischung für Rom: Als ein Papst die Piazza Navona unter Wasser setzte
  6. Polnische Salvatorianer boten Workshop für Ministrantendienst im klassischen Ritus an
  7. Irland: 30 Prozent Rückgang bei katholischen Taufen in zehn Jahren
  8. Ein Wunder der Vorsehung
  9. Die Krise des Bischofsamtes
  10. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  11. US-Regierung leitet 2 Milliarden Dollar an christliche Hilfsorganisationen um
  12. Slowakei und Polen planen gemeinsamen Johannes-Paul-II.-Pilgerweg
  13. „Wenn ich mich nicht täusche, gibt es in der Geschichte keine vergleichbare Institution“
  14. USA: Priester-Boom und Neueröffnung eines Philipp-Neri-Seminars in Kansas
  15. Goethes Lieblingsheiliger: Ein Meister der Freude und der Seelenschau

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz