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Gegen Anordnung des Bistums: Kommunion in Metalldose zum Mitnehmen

22. Mai 2020 in Schweiz, 36 Lesermeinungen
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Nach Voranmeldung kann man die Kommunion in einer Metalldose abholden. Die Vorgangsweise widerspricht einer Anordnung des Apostolischen Administrators des Bistums Chur.


Stans (kath.net/jg)

In den Pfarreien Stans und Büren im Schweizer Kanton Nidwalden (Bistum Chur) haben Gläubige die Möglichkeit, die Eucharistie in Metalldosen abzuholen und zu Hause zu kommunizieren. Dies berichtet die Lokalzeitung Bote der Urschweiz.

 

Die Pfarreiangehörigen können sich bei der Pfarre anmelden und können die konsekrierte Hostie in der Kirche abholen. Sie wird von einem Mitglied des Seelsorgeteams übergeben. Nach Aussage des Pfarradministrators kommen jede Woche etwa 20 Personen, um die Kommunion abzuholen. Da einige Pfarreiangehörige auch Hostien für Angehörige mitnehmen, ist die Zahl der ausgegebenen konsekrierten Hostien nach Angaben der Pfarrei etwa doppelt so hoch.


 

Diese Vorgangsweise der Pfarreien setzt sich über eine Anordnung von Peter Bürcher (Foto), dem Apostolischen Administrator des Bistums Chur, hinweg, in welcher unter Verweis auf die Instruktion „Redemptionis Sacramentum“ klargestellt wird, dass auch während der Pandemie niemand die Eucharistie mit nach Hause oder an einen anderen Ort mitnehmen darf. Auch die Aushändigung der Eucharistie an Gläubige zur Spendung an Dritte außerhalb der Messfeier ist untersagt.

 

Hausbesuche seien derzeit nur bei Todesgefahr zulässig. Ebenso nicht zulässig ist es, die Eucharistie irgendwo zu „deponieren“, etwa im Briefkasten. Wer die Kommunion empfangen möchte, hat dazu die Möglichkeit. Es sei jederzeit möglich, einen ordentlichen oder außerordentlichen Kommunionspender zu bitten, die Kommunion in einer Kirche außerhalb der Messfeier zu spenden, heißt es in der Richtlinie des Bistums.

 


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Lesermeinungen

 Pater Jonas 26. Mai 2020 
 

Kommunionempfang

Die einzige würdige Form die Kommunion zu empfangen ist und bleibt wenn jemand keine gesundheitlichen Probleme hat, die kniende Mundkommunion! Egal wer was wo sagt, jegliche andere Form, wie auch die Handkommunion ist abzulehnen. Papst Paul VI hat dieses Desaster und Sakrileg eingeführt und er selber bereute es anschliessend bitter, wir sehen heute was für Gräuel daraus entstanden sind. Selbst das Corona Problem schliesst die Mundkommunion nicht aus, denn es ist JESUS CHRISTUS UNSER HERR UND GOTT, welchen wir empfangen und nicht nur ein Stück Brot! Und dies haben die allermeisten vergessen…


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 Waldi 25. Mai 2020 
 

Alles ist möglich!

Irgendwann werden wir die Kommunion auch noch bei Amazon oder ebay bestellen dürfen.


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 winthir 24. Mai 2020 

ich könnte nun,


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 Benno Faessler-Good 24. Mai 2020 
 

"Das Brot des Lebens"

Was meinte damit der Priester bei der Übertragung des Gottesdienste aus der "leeren" Klosterkirche aus Einsiedeln?

Wie kommt "Das Brot des Lebens" zu den Hungrigen, die den Weg zum Haus Gottes nicht mehr unter die Füsse nehmen können?

Wie soll ich folgende Worte, Zitat aus Wikipedia verstehen?

"Die Jesus-Worte „Ego sum panis vivus“ ("Ich bin das lebendige Brot") leiteten eine Messerklärung des 15. Jahrhunderts für die Heilige Messe ein."


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 Lectio 23. Mai 2020 
 

@Benno Faessler-Good

Die Geschichte über den hl. Tarzisius hat mich auch als Kind schon begleistert. Dass er Kranken und Schwachen die hl. Kommunion gebracht hätte, ist mir neu. Für diesen Dienst gab es bereits in der Urkirche Presbyter; mit dem Dienst an den Kranken waren Diakone beauftragt. Der Papst hat Tarzisius die hl. Kommunion für die gefangenen Christen in den marmertinischen Kerkern anvertraut - als Viaticum; auf sie wartete das Märtyrium. Hintergrund: ein Kind würde weniger auffallen und hätte eher die Chance, durchzukommen.
Bei Todesgefahr durfte auch ein Laie die hl. Kommunion reichen. Als Rechtfertigung für die jetztigen Experimenten in den Pfarreien kann das Leben des hl. Tarzisius nicht herangezogen werden.


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 Benno Faessler-Good 23. Mai 2020 
 

Ich hatte leider keine glockenhelle Stimme um das Credo zu singen

@exnonne

Es war ein Glaubensstreit zwischen den Anhänger von Bischof Arius, respektive Germanen und den römischen Lateinern, wenn ich mich nicht irre.

Trotzdem bleibt meine Fragen noch unbeantwortet:

"Wie bringt man die Heilige Kommunion regelmässig zu den Kranken und Schwachen"?

Heute, wo viele Pfarrer ihre Schafe nicht mehr beim Namen kennen (Ist mir in Erinnerung aus einer Predigt vom Kloster Einsiedeln (live) in Erinnrung geblieben.

Und Schafe, die den Namen und das Gesicht ihres Pfarrers nicht mehr kennen.

Unser Pfarrer war unverkennbar, entweder per Velo oder zu Fuss und wenn zu Fuss mit einem geflochtenen Hut auf dem Kopf. Immer mit einem freundlichen Lächeln und guten Worten.

Heute ist ein Pfarrer mehr Manager als Seelsorger.

Gut, man kann auch Bachelor uns Master zur Verwaltung anstellen. Die verstehen viel vom Verwaltung, viel von Geld aber verkennen die Botschaft von Jesus Christus.

Ich wünsche einen guten Sonntag!


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 exnonne 23. Mai 2020 
 

@Benno Faessler-Good: "in diesen schwierigen Zeiten"

Angesichts der Tatsache, dass uns dafür heute keiner mehr totschlägt (zumindest in unseren Breiten), sollte das doch möglich sein, oder? Mich hat als Kommunionkind (was zugegebenerweise schon eine Weile her ist) der heilige Tarcisius jedenfalls total begeistert!


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1
 
 Benno Faessler-Good 23. Mai 2020 
 

Den Kranken und Schwachen die Heilige Kommunion ins Haus und Herz bringen?

Wie soll dies in diesen schwierigen Zeiten geschehen?

Als Buch las ich, neben Trotzli, auch die Geschichte von Tarzisius, Zitat Wikipedia:

"Der Legende nach gehörte es zu seinen Aufgaben, Kranken die Kommunion nach Hause zu bringen. Eines Tages war er mit konsekrierten Hostien unterwegs. Heidnische Jugendliche forderten ihn auf, zu zeigen, was er im Gewand bei sich trug. Er weigerte sich, die Horde wollte ihn zwingen und hat ihn am Ende totgeschlagen. Er wird als Märtyrer verehrt."


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 exnonne 23. Mai 2020 
 

@Stefan Fleischer: Liebesdienst

Wie schön, dass Sie Ihrer Frau diesen Dienst erweisen konnten! Ich selbst habe über ein Jahr lang auf Bitten des Pfarrers einem schwerstbehinderten, sehr gläubigen Mann (inzwischen verstorben) regelmäßig die heilige Kommunion gebracht (zweimal pro Woche und an allen kirchlichen Feiertagen) und durfte erleben, wichtig und stärkend das für ihn war. Bin heute noch dankbar, dass ich diesen wichtigen Dienst tun durfte.


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 exnonne 23. Mai 2020 
 

@Zeitzeuge: Einigkeit

Lieber Zeitzeuge, ich freue mich, dass wir uns im Grundsatz einig sind! Was Sie ausführen, kann ich durchaus unterschreiben. Ich wollte wirklich nicht für einen willkürlichen und/oder leichtfertigen Umgang mit der heiligen Eucharistie plädieren, die mir für mein Leben sehr wichtig und unentbehrlich ist. Das habe ich in allen meinen Posts immer rüberzubringen versucht.


4

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 Stefan Fleischer 23. Mai 2020 

Übrigens

Wenn sich heute PfarreileiterInnen gestatten uns einfache Gläubige um das Heilige Messopfer zu betrügen, indem sie ohne absolut zwingenden Grund eine mögliche Eucharistiefeier durch einen Wortgottesdienst ersetzten, so liegt auch hier ein äusserst mangelhaftes Eucharistieverständnis vor. Wie weit auch hier eine absolut mangelhafte Ausbildung dieser Leute zu Grunde liegt und wie weit eine persönliche Schuld der Betreffenden, das kann wohl nur Gott beurteilen.


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 Mariat 23. Mai 2020 

Es ist eine Prüfung!

@Stephanus2 ,ich bin ganz Ihrer Meinung. " Wir können, könnten diese Zeit nützen, um in uns zu gehen."
Dies zu tun ist FRUCHTBAR!
Das Bußsakrament kann derzeit kaum wahrgenommen werden, wenn überhaupt.
Deshalb bin ich für Geistige Kommunion.
Es ist UNGEHORSAM den Leib Christi mit nach Hause zu nehmen.Wenn nicht sogar sündig!

Der Hl. Engel in Portugal, lehrte den 3 Kindern die Ehrfurcht vor dem
Allerheiligsten Altarsakrament. Dürfen wir dann unerlaubter Weise den Leib Christi mit nach Hause nehmen?
Es sind Prüfungen!!!
VERTRAUERN wir doch auf Gott!!!


Noch etwas: Haben wir vergessen, dass mitunter SCHWARZEN MESSEN vorgebeugt werden sollte?

Bleiben wir GEHORSAM!!!
JESUS sorgt für uns!

Gesegnetes Wochenende


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1
 
 Stefan Fleischer 23. Mai 2020 

Gemäss KKK 1379

war die „heilige Reserve" (Tabernakel) zunächst dazu bestimmt, die Eucharistie würdig aufzubewahren, damit sie den Kranken und Abwesenden außerhalb der Messe gebracht werden könne. Dieser Brauch wurde dann auch in die «Versehgänge» als «Wegzehrung» eingebaut.
Wie bei vielem anderen bringt dies natürlich immer die Gefahr von Missbrauch aller Art mit sich. Vielleicht bin ich befangen, da ich meinem Schatz (meiner Frau) im Heim regelmässig die Heilige Kommunion bringen durfte. Aber dieser Liebesdienst am Nächsten wird m.E. heutzutage eher zu wenig als zu viel erbracht. Dass dabei Unachtsamkeiten oder gar Fehler geschehen können, sollte jedermann klar sein. Diese zu verhindern muss unser aller Anliegen sein. Doch das wichtigste Mittel dagegen sind m.E. nicht Vorschriften und Weisungen, sondern eine seriöse und umfassende Katechese, hier die Eucharistiekatechese. Daran mangelt es heute. Das ist generell die Ursach von vielem, was wir heute in unserer Kirche beklagen.


3

0
 
 Zeitzeuge 23. Mai 2020 
 

Werte exnonne,

aufgrund Ihrer Mitteilung an diadochus stelle ich
fest, daß wir uns beim Thema a.o. Spendung der
hl. Kommunion grunds., ja durchaus einig sind.

Ziff. VII/1 von "Redemptionis Sacramentum"
stimmen Sie sicher zu.

Ergänzend füge ich eine ältere römische
Instruktion bei, Rechtsgrundlage sind
die §§ 910,2 und 230,3 CIC.

Einig sind wir uns bestimmt auch darüber, daß
der beanstandete Fall in Stans wirkl. einen
Liturgiemissbrauch darstellt und daß in den
begr. Einzelfällen der Spendung der
Krankenkommunion vorausgesetzt ist, daß
Empfänger und Spender dem verantwortlichen
Pfarrer persönlich als fromme, würdige
Katholiken bekannt sind sowie, daß begründete
Ausnahmen nie die Regel werden dürfen.
Für Nichtkranke besteht auch während der
jetzt seuchenbedingten Vorsichtsmaßnahmen kein
Grund, die hl. Kommunion mit nach Hause zu
nehmen, jeder Priester ist bereit, die hl.
Kommunion während oder nach der hl. Messe zu
spenden, auch ist im Rahmen der Einzelfallseel-
sorge Beichte u. Kommunion möglich!

www.kathpedia.com/index.php?title=Immensae_caritatis_(Wortlaut)#I._Die_au.C3.9Ferordentlichen_Spender_der_heiligen_Kommunion


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 stephanus2 23. Mai 2020 
 

Meine Meinung...

...ist: Hostien in irgendwelchen Gefäßen mit nach Hause zu nehmen, und seien die Gefäße auch geweiht, um dort "würdig" zu empfangen, halte ich für ein No Go und kirchenrechtswidrig. Erstmal an sich und dann besonders, wie es im Artikel steht, von "Mitgliedern der Seelorge" ausgegeben werden dürfen, also nicht unbedingt direkt der Priester, sondern banale Kommunionsspender, wie ich übrigens auch eine bin. Mich schaudert bei dem Gedanken, dass die heiligen Hostien womöglich noch in einer Tasche in Bus oder Bahn transportiert werden. Das ist ja jetzt nicht für Kranke gedacht, sondern ganz allgemein da im Artikel !! Aber auch das Beispiel mit dem Beinbruch : es gibt ja keine Kommunionspflicht jede Woche ! Da würde ich sagen, warum nicht verzichten ? Statt dessen in sich gehen? Zu Kranken, die viele Monate nicht in die Kirche gehen können, was soll man da machen? Da bin ich überfragt, normal müsste ein Priester diese Besuche machen. Bei ihm sind die Hostien in den richtigen Händen.


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1
 
 Diadochus 22. Mai 2020 
 

@exnonne

Sie fragen: "Wie hat denn Jesus gehandelt? Wie würde wohl Jesus heute handeln?"
Damals ist damals. Heute handelt Er durch Seine Stellvertreter und Hirten, die in persona Christie handeln und Sein Wort auslegen. Da sind wir schon wieder bei den Vorschriften, die Sie kritisieren, die Seine Stellvertreter aus gutem Grund erlassen haben. Diesen schulden wir Gehorsam, als kämen sie direkt von Jesus Christus.


2

2
 
 Lectio 22. Mai 2020 
 

@exnonne

Eigene Einsicht, Einschätzung, Bewertung etc. zum Maßstab für die Wahrheit zu machen, oder als Richtlinie für die Gültigkeit von Regeln - geht immer schief. "Gott würde das so oder so sehen, so oder so handeln" - das ist der Anfang vom Ende der Einheit. Spaltung ist ein Werk des Diabolos - des Durcheinanderbringers. Ein Blick in die Kirchengeschichte kann erhellend sein.
Mit Drohbotschaft hat das im Übrigen nichts zu tun. Hier geht es einmal um Demut und dann um Gehorsam gegenüber der Braut Christi, der Kirche.


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 exnonne 22. Mai 2020 
 

@Diadochus

Es ging mir nicht um Willkür und Missbrauch, sondern um begründete Einzelfälle, in denen es angezeigt sein kann, die Kommunion für jemanden mitzugeben, der nicht imstande ist, die heilige Messe mitzufeiern. Natürlich darf das nicht ein bequemer Ersatz für die Mitfeier der heiligen Eucharistie werden.
Und Ehrfurcht gegenüber der Eucharistie empfinde ich genau wie Sie. Auch ich will nicht, dass die konsekrierte Hostie geschändet und missbraucht wird.


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 exnonne 22. Mai 2020 
 

@Zeitzeuge: Drohreden

Na, angesichts dieser "Drohbotschaft" fange ich dann am besten schon mal mit "Heulen und Zähneknirschen" an ;-)


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 Diadochus 22. Mai 2020 
 

Hostienfrevel

Die Vorgehensweise in den Pfarreien Stans und Büren ist ein schwerster Hostienfrevel. Da ist buchstäglich der Teufel los.
@exnonne, da gibt es absolut keine Ausnahme. Das können Sie auch mit Ihren Bibelzitaten nicht schön reden. "Denn wer isst und trinkt, der isst und trinkt sich das Gericht, wenn er den Leib nicht unterscheidet." (1 Kor. 11, 29) Ja, das steht auch in der Bibel.


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 Zeitzeuge 22. Mai 2020 
 

Im Link der Kanonist Dr. Gero Weishaupt

über liturgische Missbräuche, die kein gläubiger

Katholik "kleinredet".

Für das kirchliche Lehramt und seine Weisungen

inkl. Kirchenrecht gilt als biblische Grundlage

Luk. 10,16, wer sich hier auf Jesus Christus,

das Haupt der Kirche, zu berufen meint, sei an

Math. 22,14 erinnert, das sieht nicht gerade

noch "katholisch glauben light" aus.

Mit Menschen, die meinen, daß alle Katholiken

verpflichtende Kirchenrecht (CIC) oder z.B.

zum Schutz vor Liturgiemissbräuchen erlassene

Warnungen und Anordnungen seien für sie nicht

stets bindend, diskutiere ich mangels einer

vernüftigen Diskussionsgrundlage nicht.

Diesen seien zur Betrachtung die Mahnworte und

Drohreden des Neuen Testamentes empfohlen!

www.geroweishaupt.com/liturgie/liturgische-missbr%C3%A4uche/


5

1
 
 Zeitzeuge 22. Mai 2020 
 

Für alle, die sich für das traurige Thema "Missbräuche in der Liturgie"

interessieren, verlinke ich unten den

aktualisierten, entsprechenden Artikel

aus der kathpedia!

LEX ORANDI - LEX CREDENDI, dieses Axiom aus

dem 5. Jahrhundert wird gut erklärt in dem ent-

sprechenden Artikel der kathpedia!

www.kathpedia.com/index.php?title=Missbr%C3%A4uche_in_der_Liturgie


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1
 
 exnonne 22. Mai 2020 
 

@Zeitzeuge: Instruktion der Gottesdienstkongregation

Wie hat denn Jesus gehandelt? Markus 2,27: "Der Sabbat wurde für den Mensch gemacht, nicht der Mensch für den Sabbat." - Markus 3,1-6: Heilung eines Mannes am Sabbat - verbotenerweise! "Was ist am Sabbat erlaubt - Gutes oder Böses zu tun?" (Markus 3,4). - Tischgemeinschaft mit Zöllnern und Sündern. - Sich von einer Sünderin salben und berühren lassen. - Und so weiter.
Jesus war also den damals herrschenden Gesetzen und Regeln gegenüber nicht selten ungehorsam, worüber sich die religiösen Autoritäten entsprechen aufregten.
Wie würde wohl Jesus heute handeln? Würde er wirklich zuerst im CIC und in den diversen Instruktionen nachlesen, statt einfach den Menschen zu geben, wessen sie bedürfen? Und würde er nach genauer Prüfung der Instruktionen sagen: Pech gehabt, die Vorschriften lassen das leider nicht zu.
Ehrlich, das kann ich mir absolut nicht vorstellen!


2

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 Zeitzeuge 22. Mai 2020 
 

Die im Link beigefügte Instruktion der Gottesdienstkongregation

"Redemptionis Sacramentum" vom 25.03.2004

gilt natürlich auch in "COVID19-Zeiten".

Darin wird auch auf div. Liturgiemissbräuche

eingegangen.

Auch in unserer Gegenwart gilt der klassische

Satz

LEX ORANDI - LEX CREDENDI !!

www.vatican.va/roman_curia/congregations/ccdds/documents/rc_con_ccdds_doc_20040423_redemptionis-sacramentum_ge.html


6

1
 
 exnonne 22. Mai 2020 
 

@Rolando: der Sepp

Ich verstehe, worum es Ihnen geht. Aber ich gehe eher nicht davon aus, dass "der Sepp" (wobei es in der Regel "die Frau vom Sepp" sein wird, die in die Kirche geht!) sonntags die heilige Kommunion für den "faulen" Rest der Familie holen wird. Denn wem die Mitfeier der Sonntagsmesse nicht wichtig ist (außer vielleicht, um gesehen zu werden), der wird sicher auch gut auf die heilige Kommunion verzichten können. Und ansonsten ist da eben der Pfarrer gefragt, der "die Geister unterscheiden" muss.


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 Lectio 22. Mai 2020 
 

Kommunionempfang

Die Kirche bzw. die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung kann alleine solche Fragen klären. Kardinal Sarah hat sich dazu geäußert. Handschuhe aus Gummi? Pinzette? Wie bitte soll das purifiziert werden?
Denken wir doch einmal wirklich darüber nach, wer da zu uns kommt.
Achtung Falle: Weder eigenes Verständnis oder Meinung ist hier maßgeblich.

Hl. P. Pio: Wie werden sich die Menschen einmal wundern, wenn sie erkennen, dass JESUS, der als Richter kommen wird, derselbe ist wie in dem kleinen Stückchen des runden Brotes.


5

1
 
 Rolando 22. Mai 2020 
 

exnonne

Mir geht es darum, daß die Notfälle, die berechtigten Ausnahmen verallgemeinert werden können. Wenn der Damm gebrochen ist, dann geht halt der Sepp an Sonntag in die Kirche und bringt dann in der Blechbüchse die Hl. Kommunion für die ganze Familie mit.


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 AngelView 22. Mai 2020 
 

Wo liegt das größere Unrecht?

Zunächst möchte ich mal festhalten, dass ich die Sache auch recht kritisch sehe, aber:
Ist die "Kreativität" mancher Priester nicht eine Antwort auf den Ruf ihrer Schäfchen und ein Hilfeschrei gegen ihre Bischöfe, die als Antwort nur Verobte bzw. die Unterstützung von staatlichen Verboten kennen.
Würden die Bischöfe sich endlich für ihren Glaube, ihre anvertraute Herde und die Kirche einsetzten, dann würde es nicht zu solch eigenen Formen der Notlösung kommen.
Wo liegt also das größere Unrecht: Im Verhalten der Priester oder der Bischöfe?
Mich würde einmal interessieren, was Gott sich denkt, wenn er diese Zustände (vorallen in den sog. zivilisierten Ländern) sieht. Ob er wohl manchmal an der Wahl seiner Hirten (ver)zweifelt?


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 exnonne 22. Mai 2020 
 

@Rolando: Toastbrot

Ich weiß nicht, ob Ihr Sarkasmus angesichts dieses ernst zu nehmenden Themas angebracht ist.


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 Mariat 22. Mai 2020 

Im Gehorsam liegt eine große Gnade!

Deshalb stimme ich der Aussage von @Stefan Fleicher zu.
Jesus Christus hat uns durch absoluten Gehorsam - bis zum Tod am Kreuz erlöst.
wir da nicht in dieser Corona Zeit Gehorsam üben und unseren Herrn auf geistige Weise
empfangen?
ER kommt voller Freude in unser Herz.
Oder ist unser Glaube und unser Vertrauen so klein?
Die Gefahr zur Sünde -zur verleiteten Sünde ist groß.
Also wachsam bleiben.
Wir haben doch über viele Jahre unseren Herrn empfangen können. ER ist in unseren Herzen. Von daher haben wir Nahrung.


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 KurtK 22. Mai 2020 
 

Aber...

ich bin regelmässiger Kommunionspender in meiner Pfarrei. Meine Frau kann mit einem Beinbruch nicht in die Kirche gehen - ich bringe ihr jeweils die Kommunion heim. Ist das etwa auch verboten?
Und ja, in dieser besonderen Zeit hole auch ich die Kommunion bei meinem Pfarreiseelsorger ab, in einem schönen, in Einsiedeln gekauften Behälter - für sie und für mich. Mir ist so relativ egal, ob das der Bischof erlaubt oder nicht, wir brauchen die Kommunion und empfangen sie zu Hause auch würdig!


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 Rolando 22. Mai 2020 
 

Hab ne bessere Idee

Warum wird nicht die Messe in den Einkaufsmärkten gefeiert, dann kann jeder sein Toastbrot kaufen, jeder kann wählen welches Brot er möchte, 30 Prozent des Erlöses an die Kirchen. Mei oh Mei! .
Ich hab schon mal geschrieben, die Coronaanordnungen werden gewissenhaft befolgt, doch die Vorschriften der Kirche zur Sakramentenordnung werden sträflich vernachlässigt, die Krativität ist grenzenlos, sind diese Vorschriften überhaupt bekannt?


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 exnonne 22. Mai 2020 
 

Warum nicht?

Auch mir ist sehr wichtig, dass der heiligen Eucharistie die gebührende Ehrfurcht erwiesen wird. Und für diejenigen, denen es möglich ist, die Eucharistie mitzufeiern, kann das natürlich keine Lösung sein. Aber mancher hat vielleicht Angehörige, die der Risikogruppe angehören und die gern die heilige Kommunion empfangen würden. Dies sollte die Kirche auf jeden Fall auf würdige Weise ermöglichen. Wenn die Priester das aus Angst vor Ansteckung nicht übernehmen wollen, muss das unbedingt den Angehörigen erlaubt werden. Ein Pfarrer kennt doch sicher seine "Pappenheimer" und weiß, wem er in dieser Hinsicht vertrauen kann.
Und was die Frage der "Metalldose" betrifft: Eine Pyxis ist für jeden erschwinglich. Sie stellt ein angemessenes Gefäß dar, und man kann sie sogar vorher vom Priester segnen lassen.
Die Kirche tut sich derzeit leider vor allem dadurch hervor, dass sie ihren Gläubigen das, was diese am nötigsten brauchen, vorenthält.


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 Dottrina 22. Mai 2020 
 

Das ist ein absolutes No-Go!

Eucharistie in der Dose? Geht's noch? Würde ich in dieser Pfarrei leben, so käme es mir nicht in den Sinn, in dieser Form die Eucharistie "empfangen" zu wollen. Gottlob hat man in unserer Pfarrei eine erträgliche Lösung gefunden. Man muss auf seinem Platz bleiben, der Pfarrer kommt (mit Mundschutz und Schutzhandschuhen) und legt die Hostie auf die Hand (ohne "Zange"). Lass ich mir also noch eingehen. Aber in einer DOSE?! Der arme Herr!


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 Stefan Fleischer 22. Mai 2020 

@ girsberg74

Ja, wissen Sie denn nicht, dass der Ungehorsam in unserer Kirche inzwischen zur Kardinaltugend erklärt wurde?
Trotzdem bleibe ich dabei: «Christus der Herr hat uns nicht durch Ungehorsam erlöst, sondern «er war gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz»!


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 girsberg74 22. Mai 2020 
 

Zeit für Künstler?

Wenn ich lese, was alles gegen kirchlich Weisung getan und ausprobiert wird, so frage ich mich, ob der eine oder andere früher mal einen Zauberkasten hatte.


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