Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Weiterer Angriff auf die Freiheit in Deutschland: Hessen erlaubt 2G-Supermärkte
  2. Wenn die Kinder des Lichts auf die Kultur des Todes treffen
  3. 'Herzlos-Pfarrer' - Kölner 'Sozialpfarrer' Meurer möchte 2G-Regelung in Zügen
  4. Norwegen-Killer trat vor der Tat zum Islam über
  5. Der sonntägliche Messbesuch ist kein Hobby
  6. Love Is In The Air? - Bätzing lobt das 'christlich geprägte Wertefundament' von Merkel
  7. 'Der würde sagen: Betet so, dass ihr keinem anderen schadet!'
  8. Frankreich: Beichtgeheimnis unter Druck
  9. Australischer Bischof ruft zur Covid-Impfung auf
  10. Katholischer Priester wollte seelsorgerlichen Zugang zum sterbendem David Amess, Polizei sagte NEIN
  11. Der Teufel und die Linken
  12. Aufregung in badischer Landeskirche wegen Sprechverbots über biblische Lehre
  13. ‚Climate change’ – unterwegs zu COP26
  14. Johannes Paul I. wird seliggesprochen
  15. "Liebe Freunde des vorgeburtlichen Kindertötens…"

Priester zum LGBT-‚Pride’ Monat: den Sünder lieben, nicht die Sünde

16. Juni 2020 in Chronik, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nach vielen negativen Reaktionen auf das Video des Priesters wurde es von der Plattform TikTok gesperrt.


El Cajon (kath.net/lifesitenews/jg)

Die Plattform TikTok hat ein Video des chaldäisch-katholischen Priesters Simon Esshaki gesperrt, in welchem dieser erklärt, warum Christen den LGBT-„Pride“ Monat nicht mittragen sollen.

 

Am 1. Juni veröffentlichte er ein kurzes Video, in welchem er zunächst feststellt, dass die Christen zur umfassenden Nächstenliebe aufgerufen sind, einschließlich jener mit gleichgeschlechtlichen Neigungen. Zur Nächstenliebe gehöre auch, der Sünde mit der Wahrheit zu begegnen, nicht mit Unterstützung.

 

Esshaki, der in Kalifornien Kaplan in einer chaldäisch-katholischen Pfarre ist, bezog sich ausdrücklich auf die Lehre der katholischen Kirche, die homosexuelle Neigungen als „in sich nicht in Ordnung“ bezeichnet (KKK 2357). Die Kirche lehre auch, „dass wir alle mit homosexuellen Tendenzen lieben sollen“, sagte er wörtlich.


 

Weil man jemanden liebe, heiße das nicht, jede einzelne Handlung dieser Person gut zu heißen. „Jemanden lieben heißt, das Beste für ihn zu wollen“, fuhr er wörtlich fort. Das Beste sei eben nicht, in der Sünde zu verharren. „Jede Sünde ist schlecht, und wir sind alle Sünder, wir alle kämpfen und benötigen die Gnade Gottes um unsere Sünden zu überwinden“, schrieb er wörtlich. Das betreffe nicht nur homosexuelle Handlungen, sondern jede Art von Sünde, betonte Esshaki.

 

Das Video rief eine große Zahl an negativen Reaktionen hervor, die Esshaki „Hass“ vorwarfen oder ihm unterstellten, selbst homosexuelle Neigungen zu haben. TikTok sperrte Esshaki sogar für kurze Zeit den Zugang zu seinem eigenen Konto, weil er gegen nicht näher spezifizierte Richtlinien verstoßen habe.

 

Am 4. Juni veröffentlichte er auf Twitter eine Nachricht. Er habe auf sein TikTok Video nicht nur hasserfüllte Kommentare sondern sogar Morddrohungen erhalten. Weiters seien falsche Konten auf verschiedenen sozialen Medienplattformen in seinem Namen eröffnet worden um ihn zu diffamieren. Er habe deshalb sein Twitterkonto für einige Stunden deaktiviert, in der Hoffnung, dass sich dadurch die Situation beruhigen werde.

 

Er beendete seine Nachricht mit einem Hinweis auf das christliche Gebot der Feindesliebe. Er selbst werde für alle beten die ihn angreifen und legte seinen Abonnenten nahe, das Gleiche zu tun.

 

TikTok gehört dem chinesischen Unternehmen ByteDance.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 stephanus2 2. Dezember 2020 
 

Die, die ihn angreifen..

...sind irregeführte, blinde Idiotinnen* und Idioten (*wollen doch politisch korrekt sein...:-))
Das Recht auf freie Meinungsäußerung wird immer mehr eingeschränkt, so fangen Diktaturen an.
Homosexualität ist eine genetische oder pychoedukative Störung. Ich verstehe, dass man damit menschlich angenommen werden möchte.Ich verstehe nicht, wieso man stolz (pride) darauf sein muss und andere zwingen will, laut mitzuklatschen.Das Ganze gehört in die Rubrik, dass für eine gewisse dunkle Zeit alles aus den Fugen gerät, eine Zeit, die irgendwie ihren Sinn hat, sonst würde Gott sie ja abkürzen, bis Jesus Christus uns erlöst.


0

0
 
 Salvian 16. Juni 2020 

Grundsatzurteil des amerikanischen Höchstgerichts (2)

Nun hat der Supreme Court mit einer Mehrheit von sechs zu drei Stimmen entschieden, dass Artikel VII auch für LGBTQ-Personen zu gelten hat. Obwohl das, wie gesagt, da nicht drin steht. Damit hat sich das amerikanische Höchstgericht die Kompetenz des Gesetzgebers angemaßt und die "sexuelle Orientierung" zum Bürgerrecht erhoben. Die ohnehin schon allmächtige LGBTQ-Mafia, die jeden Abweichler mit unerhörter Aggressivität niederbrüllt (wie es auch Simon Esshaki erfahren musste), kann nun endgültig triumphieren.


2

0
 
 Salvian 16. Juni 2020 

Grundsatzurteil des amerikanischen Höchstgerichts (1)

Aus den USA wird gerade ein fatales Grundsatzurteil des Supreme Court gemeldet. Zur Entscheidung stand die Frage, ob Artikel VII des „Civil Rights Act“ von 1964, der Arbeitnehmer vor Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der Religion oder der Rasse schützen soll, auch auf die sogenannte sexuelle Orientierung zu beziehen ist, obwohl diese Kategorie darin überhaupt nicht genannt wird. Während sich das US-Justizministerium an den Wortlaut des Gesetzes hielt, ist so etwas für die US-Demokraten und die LGBTQ-Aktivisten überhaupt keine legitime Frage. Erst recht nicht für einen anständigen deutschen Journalisten, und so „informierte“ beispielsweise die Bild-Zeitung ihre Leser wie folgt: „Unter seiner (Trumps) Regierung wurden in den vergangenen Monaten viele Rechte, die längst erreicht wurden und spätestens nach der Eheöffnung 2015 für viele als gesetzt galten, wieder zurückgedreht.“


2

0
 
 Hilfslegionär 16. Juni 2020 
 

Ein Indiz für Presse- und Meinungsfreiheit ist diese Seite,

solange kath.net online ist, ist für mich Pressefreiheit gegeben.

Das Vorhandensein des Staatssenders ORF "Rotfunk" und die Freimaurerpresse eines Oscar Bronners gewährleisten meiner Meinung nach die Pressefreiheit nicht in vollem Umfang, ganz im Gegenteil, sie sind mitunter Quelle von Fakenews und behaupten gleichzeitig selbige zu bekämpfen. Beide genannten fördern auch die LBGT*Pridebewegung
Ihr müsst euch mal ansehen welche Mendieninhaber bei der Bildbergkonferenz sind, außerdem die Logenmitgliedschaften der Chefredakteure in den staatlichen Rundfunkanstalten - dann gehen euch die Augen auf.

An dem Tag an dem kath.net offline genommen wird, weiß ich, dass die Christenverfolgung im deutschsprachigen Raum beginnt.

Kath.net ist sozusagen der Lackmustest für die Pressefreiheit.

Übrigens finde ich es gut, dass ihr meinen letzten Kommentar zensiert habt - ich sollte nach einer Flasche Wien nicht mehr posten - DANKE dafür! Das soll aber nicht heißen, dass ich Zensur generell gut finde.


7

0
 
 Winrod 16. Juni 2020 
 

"Niemand kann der wahre Freund eines Menschen sein,

wenn er nicht zuvor ein Freund der Wahrheit ist" ( Hl Augustinus )


7

0
 
 Scotus 16. Juni 2020 

Die Sünde hassen, den Sünder lieben.

Das ist die richtige Haltung. Und wer sind wir, um zu urteilen? (Papst Franziskus). Mir fällt in diesem Zusammenhang immer auch Fürstin Gloria von Thurn und Taxis ein, die tief gläubige Frau, die kein Problem damit hat, einerseits mit dem schwulen Keith Haring durch die Straßen New Yorks zu ziehen, und gleichzeitig mit Kardinal Müller die ablehnende katholische Position zur praktizierten Homosexualität zu vertreten. So geht katholisch.


6

0
 
 wedlerg 16. Juni 2020 
 

Wenn er nicht erschlagen wird, landet er hinter Gittern

Im derzeitigen Meinungsklima wird es immer schwerer, christliche Positionen zu verteidigen und mutig zu sprechen.

Es sind die #blacklivematters#- und LGBTQ-Bewegungen, die wie Neojakobiner aufmarschieren und jeden unliebsamen Abweichler gnadenlos niedermachen.

Wie die Dinge laufen, auch in D, zeigt folgender link.

www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/beitrag-in-der-taz-polizisten-werden-zu-muell-erklaert/


5

1
 
 ottokar 16. Juni 2020 
 

So formiliert man echt Nächstenliebe!


7

0
 
 girsberg74 16. Juni 2020 
 

Bezug zu China und Chinesisch:

Auch hier zeigen sich die Ansätze einer noch diffusen Weltregierung. Nur, wer steht dahinter?

Eine treibende Kraft hin zu einer Eine-Welt-Regierung ist die Wirtschaft, mit dem Versprechen, alles zu vernetzen und noch billiger zu machen; letztlich wird damit aber unkontrolliert Macht angesammelt und an sich gerissen.

Internationale Arbeitsteilung ist an sich sinnvoll, solange sie nicht dazu führt, dass alles genormt, insgesamt standardisiert und somit weltweit regiert wird – und weiter, dass nicht alle Produktion in billigere Länder abwandert und wir zuletzt leer dastehen, weil unsere Arbeit zu teuer ist.

Unsere Freiheit dürfte dann eine schöne Erinnerung sein.


6

3
 
 lesa 16. Juni 2020 

Ein vorbildlicher Hirtendienst!

Dieser Priester übt echte Gottes- und Nächstenliebe. Seine Worte sind ideal gewählt und genau im Sinne des Schöpfers und des Erlösers. Realistisch stellt er fest, dass wir alle Sünder sind. Es geht nicht um Urteilen von oben herab, das niemandem zusteht. Hingegen ist es ein echter Dienst der Liebe, "der Sünde mit der Wahrheit zu begegnen, nicht sie zu unterstützen", wie er es formuliert. Die Liebe erweist sich gerade darin, dass er bereit ist für diesen Dienst etwas einzustecken. Klar, dass er in ein Wespennest gestochen hat. Aber der gute Hirte flieht nicht, wenn er den Wolf kommen sieht (vgl Joh 10). Und er kann sicher sein, dass er mit dieser Orientierung vielen hilft!


15

2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Homosexualität

  1. Aufregung in badischer Landeskirche wegen Sprechverbots über biblische Lehre
  2. 300 Professoren in Italien äußern Bedenken zu Homophobie-Gesetz
  3. Parolin erklärt Beschwerde gegen Anti-Homophobie-Gesetz
  4. US-Erzdiözese Indianapolis: Konflikt um homosexuelle Lehrer an Jesuitenschulen
  5. US-Bischof Stowe nimmt an virtueller Segensfeier für LBGT-Personen teil
  6. "Strafrechtliche Klärung ist möglich"
  7. Sonst kann jeder tun, was ihm entspricht

Christenphobie

  1. London: Straßenprediger wegen ‚homophober Aussagen’ verhaftet
  2. Autor der ‚Benedikt-Option’ warnt: Der Westen wird totalitär
  3. Wollte kein ‚Pride’-T-Shirt tragen: Starbucks kündigt christliche Mitarbeiterin
  4. Catholics for Trump: ‚Protestieren Sie öffentlich gegen Kirchensperren’
  5. US-Bischöfe verurteilen Vandalenakte gegen Kirchen und Statuen
  6. Trump twittert Warnung eines katholischen Autors: "Krieg gegen Christentum"
  7. Frankreich: Vandalenakt gegen Gipfelkreuz







Top-15

meist-gelesen

  1. Wenn die Kinder des Lichts auf die Kultur des Todes treffen
  2. "Covid-19 ist gefährlich, aber die Todsünde ist viel gefährlicher."
  3. Der Teufel und die Linken
  4. 'Herzlos-Pfarrer' - Kölner 'Sozialpfarrer' Meurer möchte 2G-Regelung in Zügen
  5. Weiterer Angriff auf die Freiheit in Deutschland: Hessen erlaubt 2G-Supermärkte
  6. Priester der Petrusbruderschaft stürmen mit Weihnachtsalbum die US-Charts
  7. Benedikt XVI.: „Nun ist er im Jenseits angelangt… Ich hoffe, daß ich mich bald hinzugesellen kann“
  8. Love Is In The Air? - Bätzing lobt das 'christlich geprägte Wertefundament' von Merkel
  9. Aufregung in badischer Landeskirche wegen Sprechverbots über biblische Lehre
  10. Der sonntägliche Messbesuch ist kein Hobby
  11. Frankreich: Beichtgeheimnis unter Druck
  12. Norwegen-Killer trat vor der Tat zum Islam über
  13. Katholischer Priester wollte seelsorgerlichen Zugang zum sterbendem David Amess, Polizei sagte NEIN
  14. Synodale Irrwege - Nationale Sonderwege
  15. Lyon: Kapuzinermönche zündeten 5G-Masten an

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz