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Corona-Requiem: Barcelonas Erzbischof widersetzt sich Regierung27. Juli 2020 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Kardinal Omella: Beschränkung auf zehn Gottesdienst-Teilnehmer ungerecht, wenn zugleich bis zu 1.000 Menschen die Basilika besichtigen dürfen
Madrid (kath.net/KAP) Zu Konfrontationen zwischen der katholischen Kirche und der Regierung Kataloniens hat eine Gedenkmesse für die an Covid-19 Verstorbenen am Sonntagabend in Barcelonas Kirche "Sagrada Familia" geführt. Kardinal Juan Jose Omella, Erzbischof der Hauptstadt der autonomen Provinz und neuer Vorsitzender der spanischen Bischofskonferenz, entschied sich für die Durchführung des Gottesdienstes, obwohl die Behörden diesen untersagt hatten. Stunden zuvor hatte seine Erzdiözese rechtliche Schritte für die "einseitige Beschneidung" der Religionsfreiheit angekündigt.
Katalonien derzeit der Hotspot von Spaniens zweiter Corona-Welle, gab es doch hier zuletzt die Hälfte aller täglich rund 300 bestätigten Covid19-Neuinfektionen. Auch wenn die Regionalregierung am Wochenende die Schließung sämtlicher Diskotheken und Konzertsäle mit Tanzflächen sowie für Bars, Restaurants, Spielhallen und Kasinos eine Sperrstunde anordnete, dürfen sich in der Sagrada Familia weiterhin bis zu 1.000 Besucher aufhalten. Dass zugleich Gottesdienste seit einer Verfügung der Regionalregierung vom 17. Juli nur mit zehn Personen stattfinden dürfen, bezeichnete Kardinal Omella laut dem Portal cruxnow.com (Montag) als "ungerecht und diskriminierend". 
Die Einladungen zum Gedenkgottesdienst waren an Familienangehörige der Verstorbenen und an vorderster Corona-Front stehendes medizinisches Personal ergangen, und zwar laut Omella bereits vor der behördlichen Beschränkung. Selbst wenn alle 500 Eingeladenen erschienen wären, wäre die von Stararchitekt Antonio Gaudi entworfene Basilika nur zu 23 Prozent ihrer Kapazität ausgelastet gewesen, sagte er, zudem halte man sich sehr genau an die für Innenräume geltenden Corona-Vorsichtsmaßnahmen. Ursprünglich hatte sich auch Barcelonas Bürgermeisterin Ada Colau zum Requiem angekündigt, ihre Teilnahme dann aber zwei Stunden vor Beginn wieder abgesagt.
Beim Gottesdienst selbst betonte Omella, die Kirche wolle nicht auf Konfrontationskurs gehen, sondern biete ihre Hilfe bei der Krisenbewältigung und am Dienst "besonders an den am meisten Leidenden" an. Der Kardinal ging auch auf zu Beginn der Pandemie geäußerte Vorbehalte von Menschen ein, die danach gefragt hätten, wo die Kirche sei. "Ihr wart hier: Ärzte, Ordensleute, Priester, die Gesundheitsbediensteten - alle, die sich auf verschiedenste Weisen für andere einsetzen. Als Getaufte sind wir alle Kinder Gottes, die ihren Glauben mit anderen teilen. Wir alle sind Kirche", so der Erzbischof.
Fertigbau bis 2026 durch Corona ungewiss
Die Sagrada Familia war an den ersten beiden Juliwochenende nach monatelanger Schließung für Berufsgruppen im Dienst an Covid-19-Patienten und am 18. Juli für die Allgemeinheit geöffnet worden - und zwar bei kostenlosem Zutritt. Im Rahmen der bis Dezember andauernden Aktion "Hora Barcelona" will die katalanische Regierung alle Bewohner der Stadt würdigen, die sich während der ersten Hauptphase der Pandemie an die verordnete Selbstisolation gehalten haben. Wie es zuletzt hieß, ist der Zeitplan für die Vollendung der Basilika bis zum Jahr 2026 angesichts des nahezu kompletten Ausfalls von Touristen und somit auch der Eintritts-Einnahmen ungewiss.
Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
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Lesermeinungen| | feldhamster 29. Juli 2020 | | | | Angst, Mut und Verantwortungsbewusstsein sind verschiedene Schuhe Laut einer Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (Wido), der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) und der Technischen Universität Berlin ist etwa ein Fünftel der stationär behandelten COVID-19-Patienten in Deutschland gestorben. Besonders hoch war der Anteil der Todesfälle bei Personen, die künstlich beatmet werden mussten. Von diesen Patienten überlebten weniger als die Hälfte. |  4
| | | | | KatzeLisa 28. Juli 2020 | | | | Mut statt Angst |  5
| | | | | Diadochus 27. Juli 2020 | | | | @Lämmchen Ja, unsere gleichgeschalteten Bischöfe haben eine Heiden-Angst. Das ist so, auch wenn dafür die Daumen nach unten gehen, ist mir egal. |  11
| | | | | Lämmchen 27. Juli 2020 | | | | @Lilia unsere Bischöfe haben - leider - im wahrsten Sinne des Wortes eine Heiden-Angst.... |  16
| | | | | Lilia 27. Juli 2020 | | | | Auch unsere Bischöfe müssten sich endlich der Corona-Diktatur widersetzen: Das unnütze Maskentragen in den Kirchen sowie den völlig überzogenen Sicherheitsabstand einstellen und die Mundkommunion und das Singen wieder einführen.
Die zweite Corona-Welle wird jetzt mit allen Mitteln herbeigeredet, weil man sie auf Teufel komm' raus durchboxen will. Die Motive dafür dürften bekannt sein. |  18
| | | | | Winrod 27. Juli 2020 | | | | Als Sozialist nutzt man eben jedes Mittel, um die katholische Kirche vorzuführen. |  16
| | | | | Adamo 27. Juli 2020 | | | | Barcelonas Erzbischof hat vollkommen recht, wenn er gegen die Anordnung des Präsidenten Pedro Sánchez protestiert, dass nur 10 Gottesdienst-Teilnehmer die Heilige Messe besuchen dürfen aber 1000 Menschen die Basilika besichtigen können.
Schließlich ist Pedro Sánchez SOZIALIST und aus Überzeugung gegen die katholische Kirche. |  22
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