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USA gegen ‚sexuelle und reproduktive Rechte’ in UNO-Resolution zu Covid-19

24. September 2020 in Prolife, 18 Lesermeinungen
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‚Es gibt kein internationales Recht auf Abtreibung, noch gibt es eine Pflicht seitens der Staaten, Abtreibungen zu finanzieren oder zu ermöglichen’, stellte die US-Delegation bei den Vereinten Nationen fest.


New York City (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Die Delegation der USA bei den Vereinten Nationen hat gegen eine Resolution zur Covid-19 Pandemie gestimmt. Sie brachte eine Reihe von Einwänden vor, unter anderem gegen die umstrittene Formulierung „sexuelle und reproduktive Gesundheit“. Die Generalversammlung der UNO hat die Resolution trotz etlicher Vorbehalte mit überwältigender Mehrheit angenommen.

 

Die USA würden den Begriff „sexuelle und reproduktive Gesundheit“ nicht akzeptieren, weil diese Formulierung dazu verwendet werde, um Abtreibungen zu legitimieren, sagte Jason Mack von der US-Delegation. „Es gibt kein internationales Recht auf Abtreibung, noch gibt es eine Pflicht seitens der Staaten, Abtreibungen zu finanzieren oder zu ermöglichen“, stellte er wörtlich fest.


 

Die US-Delegation veranlasste eine Abstimmung über den Absatz der Resolution über „sexuelle und reproduktive Gesundheit“. Nur drei Staaten lehnten die Passage gemeinsam mit den USA ab. 122 stimmten mit den Ländern der Europäischen Union, welche die Passage verteidigten. Mehr als fünfzig Mitgliedsstaaten enthielten sich der Stimme.

 

Nach Ansicht der deutschen Delegation, die im Namen der Europäischen Union das Wort ergriff, würde eine Streichung der „sexuellen und reproduktiven Gesundheit“ ein „schreckliches Signal“ senden. Sie zitierte die Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation WHO zur Pandemie, in welcher sexuelle und reproduktive Gesundheit als „wesentliche Gesundheitsleistung“ bezeichnet wird. Die gleiche Ansicht hat auch UN-Generalsekretär Antonio Guterres vertreten und vor einer Aushöhlung des „Rechts auf Abtreibung“ gewarnt.

 


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