Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Einfallstore für Dämonen, vollkommene Besessenheit und die Macht Gottes
  2. Irres deutsches Regierungsvorhaben: Jeder ab 14 darf 1 x im Jahr sein Geschlecht 'wechseln'
  3. Ohne Körperschaftsstatus würde sich katholische Kirche in „fundamentalistische Ecke zurückziehen“
  4. Die Luft (beim synodalen Weg) ist raus
  5. "Manege frei!" - Georg Bätzing im Zirkuszelt.
  6. Die „Synodale Kirche“ und das Goldene Kalb
  7. Wie bringen wir die gute Nachricht des Evangeliums zu den anderen?
  8. Kardinal Koch: Für Patriarch Kyrill ist Westen dekadent
  9. Papst zieht positive Zwischenbilanz seiner Reformen
  10. Grüne Ministerin aus Deutschland: Alle Ärzte sollen das Töten ungeborener Kinder lernen müssen!
  11. Regierung Biden will Abtreibung ‚so weit wie möglich’ zugänglich machen
  12. "Autoritäre Geisteshaltung" der Linksradikalen
  13. Familien interessieren sich nicht für die Frauenweihe oder eine neue kirchliche Lehre
  14. Papst Franziskus: Abtreibung ist Auftragsmord
  15. Im Bistum Münster wurden 34 Kirchen ganz oder teilweise abgerissen

Corona-Pandemie: Bayern erlaubt gemeinsamen Religions- und Ethikunterricht

15. November 2020 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Um eine Vermischung von Klassen im Religions- beziehungsweise Ethikunterricht zu vermeiden, sollen die Schüler in ihrem Klassenverband bleiben. Verschiedene Varianten des gemeinsamen Unterrichts stehen den Schulen zur Auswahl.


München (kath.net/jg)

Im Freistaat Bayern ist im Zuge der Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Covid-19 erstmals ein gemeinsamer Religions- beziehungsweise Ethikunterricht möglich. Die Schüler verschiedener Konfessionen werden derzeit in den Religions- beziehungsweise Ethikstunden meistens klassenübergreifend unterrichtet. Das bedeutet eine Vermischung der Klassen. Dies soll durch die neue Regelung verhindert werden, berichten die Süddeutsche Zeitung und der Münchner Merkur.

 

Das bayrische Kultusministerium räumt den Schulen vier verschiedene Möglichkeiten ein, aus denen diese frei wählen können, wenn sie den konfessionellen Religionsunterricht nicht weiter beibehalten wollen, denn auch das ist möglich. Eine Umsetzung des „temporär kooperativen Religionsunterrichts“ bedarf der Zustimmung der Eltern der betroffenen Schüler sowie der beteiligten Lehrkräfte.

 

Die am weitesten gehende Variante sieht vor, dass die Schüler, die sonst einen konfessionellen Religionsunterricht besuchen, gemeinsam mit den Schülern unterrichtet werden, die sonst den Ethikunterricht besuchen. Die Lehrkräfte der verschiedenen Religionen und des Ethikunterrichts wechseln sich etwa alle sechs Wochen ab. Sie sollen ihren Unterricht „weltanschaulich sensibel“ gestalten, wie es im Erlass des Kultusministeriums heißt.

 

In der einfachsten Variante wechseln sich Religions- und Ethiklehrer ab, unterrichten aber nur jeweils „ihre“ Schüler. Der katholische Religionslehrer die katholischen Schüler, der evangelische Lehrer die evangelischen Schüler. Die anderen Schüler werden offiziell nur betreut und führen während des Unterrichts selbständig Arbeiten nach ihrem Lehrplan aus. In den beiden Varianten die zwischen den genannten liegen, werden die Schüler der verschiedenen Konfessionen gemeinsam unterrichtet, getrennt vom Ethikunterricht.

 

Die Initiative für den gemeinsamen Religions- und Ethikunterricht ist von Eltern an das Kultusministerium herangetragen worden.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 15. November 2020 
 

Muss nicht falsch sein,

wenn man im Ethikunterricht z.B. Grundlagen der Philosophie beigebracht bekommt. Ich bin damals aus einem Abrissbirnen-Reliunterricht ausgetreten und war gespannt auf Ethik, das dann aber nicht zustande kam. Das Wichtigste für mich war damals, dass die linke Indoktrination im Namen der Kirche Christi aufhört, was viel schlimmer ist als etwas, das von außen kommt. Wie auch heute der Verrat durch einzelne Bischöfe - im Rahmen des synodalen Wegs angekündigt oder gar bereits durch vorauseilende Verbote aller öffentlichen Hl. Messen durchgeführt...


2
 
 Wynfried 15. November 2020 

Das bezieht sich nur auf klassenübergreifenden Religions- bzw. Ethikunterricht

und bleibt auf die Coronazeit begrenzt.

Eine dauerhafte Vermischung von Religions- und Ethikunterricht wäre alleine verfassungsrechtlich gar nicht möglich.

Wohl wahr ist aber auch, dass das konfessionelle Profil des Religionsunterrichts dringend geschärft werden muss. Wie wäre es mit einer Art Christenlehre oder Katechismusunterricht?


1
 
 garmiscj 15. November 2020 

Dank der Corona-Hysteriediktatur,

wo der gesamte Staat für vogelfrei erklärt wird, kann man auch gleich vermutlich durch irreversible Verwässerung den Übergang vom konfessionellen zum Ethikunterricht vollziehen. Praktisch.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Coronavirus

  1. Österreich schafft umstrittene Covid-Impfpflicht ab!
  2. Vatikan gibt Covid-Impfmünze heraus
  3. "Einem Arzt, der so etwas sagt, sollte man die Approbation wegnehmen!"
  4. Österreische Studie beweist: Lockdowns sorgten für hunderte Tote
  5. Wir kennen etliche Menschen, die sich von der Kirche in Stich gelassen fühlen!
  6. Österreich: Gottesdienste zu Ostern weiterhin nur als 'Maskenball' möglich
  7. Meine Liebe ist ansteckender als jede Pandemie - Leseprobe 2

Schule

  1. Floridas Gouverneur DeSantis für Elternrechte, gegen Ideologisierung der Schulen
  2. Franziskus: Der wahre Lehrer hat nie Angst vor Fehlern
  3. Mehr Schutz vor nicht altersgerechter Sexualkunde in elf US-Bundesstaaten
  4. Frankreich: Kampagne gegen unabhängige Schulen – viele davon sind katholisch
  5. Florida legt Gesetzesentwurf zum Schutz der Schüler vor Pornographie vor
  6. Kritische Rassentheorie, Gendertheorie: Konflikt an Jesuitenschule in Kalifornien
  7. Laschet verbietet der Presse Fragen zu „Ditib“







Top-15

meist-gelesen

  1. KOMMEN SIE MIT! - kath.net-Leserreise nach Fatima und auf die Azoren - Oktober 22
  2. Einfallstore für Dämonen, vollkommene Besessenheit und die Macht Gottes
  3. "Manege frei!" - Georg Bätzing im Zirkuszelt.
  4. Irres deutsches Regierungsvorhaben: Jeder ab 14 darf 1 x im Jahr sein Geschlecht 'wechseln'
  5. Die Luft (beim synodalen Weg) ist raus
  6. Verfahren zur Seligsprechung von Franz Stock eingestellt
  7. Die „Synodale Kirche“ und das Goldene Kalb
  8. Grüne Ministerin aus Deutschland: Alle Ärzte sollen das Töten ungeborener Kinder lernen müssen!
  9. Ein Hollywood-Film über Pater Gabriele Amorth
  10. Ohne Körperschaftsstatus würde sich katholische Kirche in „fundamentalistische Ecke zurückziehen“
  11. Wer alternative Lösungsvorschläge vorschlug, wurde nicht selten ins Abseits gestellt!
  12. Papst Franziskus: Abtreibung ist Auftragsmord
  13. Papst zieht positive Zwischenbilanz seiner Reformen
  14. Putins Terror-Verbündete nach Eroberung: Wir verteidigen den Islam in der Ukraine!
  15. Familien interessieren sich nicht für die Frauenweihe oder eine neue kirchliche Lehre

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz