Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  5. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  6. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  7. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  8. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  9. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  10. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  11. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  12. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  13. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  14. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  15. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'

Corona-Pandemie: Bayern erlaubt gemeinsamen Religions- und Ethikunterricht

15. November 2020 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Um eine Vermischung von Klassen im Religions- beziehungsweise Ethikunterricht zu vermeiden, sollen die Schüler in ihrem Klassenverband bleiben. Verschiedene Varianten des gemeinsamen Unterrichts stehen den Schulen zur Auswahl.


München (kath.net/jg)

Im Freistaat Bayern ist im Zuge der Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Covid-19 erstmals ein gemeinsamer Religions- beziehungsweise Ethikunterricht möglich. Die Schüler verschiedener Konfessionen werden derzeit in den Religions- beziehungsweise Ethikstunden meistens klassenübergreifend unterrichtet. Das bedeutet eine Vermischung der Klassen. Dies soll durch die neue Regelung verhindert werden, berichten die Süddeutsche Zeitung und der Münchner Merkur.

 

Das bayrische Kultusministerium räumt den Schulen vier verschiedene Möglichkeiten ein, aus denen diese frei wählen können, wenn sie den konfessionellen Religionsunterricht nicht weiter beibehalten wollen, denn auch das ist möglich. Eine Umsetzung des „temporär kooperativen Religionsunterrichts“ bedarf der Zustimmung der Eltern der betroffenen Schüler sowie der beteiligten Lehrkräfte.


 

Die am weitesten gehende Variante sieht vor, dass die Schüler, die sonst einen konfessionellen Religionsunterricht besuchen, gemeinsam mit den Schülern unterrichtet werden, die sonst den Ethikunterricht besuchen. Die Lehrkräfte der verschiedenen Religionen und des Ethikunterrichts wechseln sich etwa alle sechs Wochen ab. Sie sollen ihren Unterricht „weltanschaulich sensibel“ gestalten, wie es im Erlass des Kultusministeriums heißt.

 

In der einfachsten Variante wechseln sich Religions- und Ethiklehrer ab, unterrichten aber nur jeweils „ihre“ Schüler. Der katholische Religionslehrer die katholischen Schüler, der evangelische Lehrer die evangelischen Schüler. Die anderen Schüler werden offiziell nur betreut und führen während des Unterrichts selbständig Arbeiten nach ihrem Lehrplan aus. In den beiden Varianten die zwischen den genannten liegen, werden die Schüler der verschiedenen Konfessionen gemeinsam unterrichtet, getrennt vom Ethikunterricht.

 

Die Initiative für den gemeinsamen Religions- und Ethikunterricht ist von Eltern an das Kultusministerium herangetragen worden.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Coronavirus

  1. YouTube-Star "MrWissen2go" räumt Fehler bei Corona-Berichterstattung ein
  2. Britische Gesundheitsbehörde gibt Zahlen zu Covid-Impfung und Übersterblichkeit nicht bekannt
  3. Großbritanniens bekanntester Moderator bittet Tennisstar Novak Djokovic um Entschuldigung
  4. Spanisches Verfassungsgericht erklärt einige Corona-Maßnahmen für verfassungswidrig
  5. ARD zeigt Kabarettistin mit schweren Impfschäden nach Corona-Impfung
  6. Covid-Impfung verweigert – Katholikin erhält 12,7 Millionen Dollar nach ungerechtfertigter Kündigung
  7. Virologe Streeck vergleicht Corona-Ungeimpfte mit Juden während der Pest

Schule

  1. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  2. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  3. YouTube-Star "MrWissen2go" räumt Fehler bei Corona-Berichterstattung ein
  4. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  5. Berliner Studie: 41 Prozent der islamischen Neuntklässler geben religiösen Regeln Vorzug
  6. Öffentliche Wiener Mittelschulen: Jeder zweite Schüler ist Moslem
  7. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Rom: "Krippe von Bethlehem" zu sehen
  3. Der Heilige und das Tier
  4. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  5. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  6. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  7. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  8. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  9. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  10. Warum der Todestag des Franz von Assisi nicht sein Gedenktag ist
  11. Wo der Mensch nicht berechenbar ist
  12. Wenn das Nein nicht mehr zählt
  13. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  14. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  15. Wir können NICHT schweigen!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz