Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  4. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  5. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  6. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  7. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  8. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  9. Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
  10. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  11. Die Menschenwürde hat keinen Reisepass
  12. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  13. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  14. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“
  15. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘

Sobotka weist Kritik an Gebetsfeier im Parlament zurück

13. Dezember 2020 in Österreich, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nationalratspräsident im "Kurier"-Interview: "Wenn Beten schon ein Problem ist, dann haben wir keine Probleme".


Wien (kath.net/ KAP)

Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka hat die vielfache Kritik an der jüngsten Gebetsfeier im Parlament einmal mehr zurückgewiesen. "Wenn Beten schon ein Problem ist oder das Problem ist, dann haben wir wirklich keine Probleme", so Sobotka im "Kurier"-Interview (Freitag). Ein Gebetsfrühstück gebe es seit den 1980er-Jahren in Österreich. Seit vier Jahren werde es von den Abgeordneten in großem Stil mit 200 Gästen gemacht. "Ich habe die Veranstaltung unterstützt und werde das auch weiterhin tun", kündigte Sobotka an.


Die Abgeordneten stellten das Programm zusammen und würden auch die Gäste einladen, hielt der Nationalratspräsident fest: "Das, was ich dort von den sogenannten Keynote-Speakern gehört habe, hat nicht rückständig gewirkt, sondern hat eine klare Perspektive gegeben. In dieser ganz besonderen Zeit wollten sie Menschen Hoffnung geben. Ich glaube, man muss ein bisschen mehr Toleranz zeigen."

Keynote-Speaker waren zuletzt die frühere steirische Landeshauptfrau und jetzige Obfrau der Unabhängigen Opferschutzkommission, Waltraud Klasnic, sowie der Jugendleiter der Erzdiözese Salzburg und Gründer der Loretto-Gemeinschaft, Georg Mayr-Melnhof.

Die Gebetsfeier am Abend von Mariä Empfängnis, an der im Parlament selbst Corona-bedingt nur ganz wenige Personen teilnahmen, die aber im Internet übertragen wurde und von jedermann mitverfolgt werden konnte, stand unter dem Motto "Zeichen der Hoffnung in der Krise". Eingeladen dazu hatten Nationalratspräsident Sobotka, Bundesratspräsidentin Andrea Eder-Gitschthaler und das Komitee des Nationalen Parlamentarischen Gebetsfrühstücks.

Nach kurzen Lesungen von Abgeordneten folgten eingespielte Videos von Religionsvertretern, die Gebete sprachen oder Gebetsanliegen formulierten. Darunter waren u.a. Kardinal Christoph Schönborn, der evangelische Bischof Michael Chalupka, der orthodoxe Metropolit Arsenios (Kardamakis) und Oberrabbiner Jaron Engelmayer. Auf Kritik stieß, dass kein Vertreter des Islams vorgesehen war.

 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 J. Rückert 13. Dezember 2020 
 

Nur meine Vielfalt ist gut

Wenn eine Gruppe Abgeordneter Gebetsteppiche ausrollte oder Suren rezitierte, käme Kritik von anderer Seite und Lob von wieder anderer.
Vielfalt nur dann, wenn sie meine Vielfalt spiegelt.


0
 
 lesa 13. Dezember 2020 

Religiöses Potenzial vorhanden!

Die "spirituellen Beiträge" der Politiker waren gehaltvoll, sehr interessant.


3
 
 Winrod 13. Dezember 2020 
 

"Wenn Beten schon ein Problem ist,

dann haben wir keine Probleme" - oder Probleme in Überfülle.


2
 
 priska 13. Dezember 2020 
 

Nationalpräsident Sobotka..

Ich tue mich mit dieser Person sehr schwer, er ist mir nicht Sympathisch, da er im Parlament nicht gerecht mit seinen Abgeordneten ist ,die Farbe der Partei spielt eine große Rolle für ihn...Doch muss ich ihm recht geben wegen dem beten, dass keine Islamischen Vertreter dabei waren finde ich aber gut! Diese wären so und so nicht gekommen, da wir Christen nach dem Coran so und so Ungläubige sind..Deshalb ist diese Kritik nicht angebracht.


4
 
 leodorn 13. Dezember 2020 
 

Nachdenken hilft

Nicht Beten ist das Problem, etwas anderes ist das Problem. Was mag es sein?
LD


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gebet

  1. US-Bischof Malone betet mit seinen sieben Geschwistern wöchentlich Rosenkranz per Videokonferenz
  2. Der stumme Gott unserer Zeit
  3. Papst an Jugendliche: „Bete. Das ist die konkreteste Handlung“
  4. Die US-Bischofskonferenz lädt zur 14. Pro-Life-Novene ein
  5. Papst Leo: „Wer sagt, dass ich nicht gebetet habe? ... Vielleicht bete ich sogar jetzt“
  6. „I do a little prayer time and drink my coffee”
  7. ‚Gott hat uns nicht verlassen’
  8. Mexiko: 10 Millionen Pilger zum Guadalupe-Fest erwartet
  9. Ukrainische Soldaten: ‚Wir spüren Eure Gebetsunterstützung’
  10. Betet, betet für Österreich! Jeden Tag einen Rosenkranz!!!






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  5. Neuer Trend in den USA: Abkehr von nüchternen Kircheninnenräumen
  6. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  7. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  8. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  9. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  10. Rückflug des Papstes von Teneriffa nach Rom um mehrere Stunden verzögert
  11. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  12. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  13. 'Ein Akt der Hoffnung': US-Bischöfe weihen die USA dem Heiligsten Herzen Jesu
  14. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“
  15. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz