Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  7. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  10. „Das Ende von Maria 2.0“
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  13. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  14. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  15. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“

Erzbischof von Washington D.C., Gregory, klagt gegen Einschränkungen bei Gottesdiensten

18. Dezember 2020 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Beschränkung der Teilnehmerzahl bei Gottesdiensten auf 50 sei wissenschaftlich nicht begründet und diskriminiere religiöse Veranstaltungen.


Washington D.C. (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Kardinal Wilton Gregory, der Erzbischof von Washington D.C., hat die Bürgermeisterin der US-Bundeshauptstadt und den District of Columbia verklagt. Die Bestimmungen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie seien willkürlich, würden Glaubensgemeinschaften diskriminieren und irreparable Schäden verursachen, heißt es in der am 11. Dezember eingebrachten Klageschrift.

 

Konkreter Anlass für die Klage ist die Beschränkung der Teilnehmer an Gottesdiensten auf eine Höchstzahl von 50. Diese widerspreche dem Grundrecht auf freie Religionsausübung, der Redefreiheit und der Versammlungsfreiheit. Die Klage will eine Aufhebung dieser Begrenzung erwirken.


 

Die Erzdiözese Washington D.C. habe mit den Behörden des District of Columbia seit Beginn der Pandemie zusammengearbeitet, um die öffentliche Gesundheit zu schützen. Seit im Juni öffentliche Messen wieder aufgenommen wurden, habe die Erzdiözese bewiesen, dass Gottesdienste auf sichere und verantwortungsvolle Weise in Kooperation mit den Behörden abgehalten werden können. Seither seien tausende Messen ohne Covid-19 Ausbrüche gefeiert worden, erinnert die Erzdiözese in der Klageschrift.

 

Die Begrenzung auf 50 Teilnehmer je Gottesdienst sei wissenschaftlich nicht begründet, da sie auf die Größe des Gotteshauses und die Hygiene- und Abstandsregeln nicht berücksichtige. Die Bestimmung sei diskriminierend, da für Gottesdienste strengere Vorschriften gelten würden als für andere Aktivitäten, die der Verwaltung des District of Columbia offensichtlich wichtiger seien. Bei Büchereien, Waschsalons, Läden, Restaurants, Tätowierstudios, Fitnessstudios und vielen anderen Einrichtungen gelten Besuchergrenzen, die auf das Fassungsvermögen der Räume abgestimmt seien.

 

Generalvikar Daniel Carson schrieb in einer Nachricht an die Priester der Erzdiözese, dass die Klage der letzte Schritt sei, um sich gegen die Bestimmungen zu wehren. Dem seien lange Verhandlungen mit dem District of Columbia vorausgegangen.

 

In der Erzdiözese New York sind die Gläubigen verpflichtet, während der Gottesdienste Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen und Mindestabstände einzuhalten. Die Richtlinie der Erzdiözese für Gottesdienste während dder Covid-19-Pandemie umfasst 14 Seiten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Coronavirus

  1. YouTube-Star "MrWissen2go" räumt Fehler bei Corona-Berichterstattung ein
  2. Britische Gesundheitsbehörde gibt Zahlen zu Covid-Impfung und Übersterblichkeit nicht bekannt
  3. Großbritanniens bekanntester Moderator bittet Tennisstar Novak Djokovic um Entschuldigung
  4. Spanisches Verfassungsgericht erklärt einige Corona-Maßnahmen für verfassungswidrig
  5. ARD zeigt Kabarettistin mit schweren Impfschäden nach Corona-Impfung
  6. Covid-Impfung verweigert – Katholikin erhält 12,7 Millionen Dollar nach ungerechtfertigter Kündigung
  7. Virologe Streeck vergleicht Corona-Ungeimpfte mit Juden während der Pest
  8. Evangelischer Bischof bittet um Entschuldigung für Ausgrenzung während Covid-Pandemie
  9. Krach in der Ampel-Regierung: Kubicki fordert Lauterbach zum Rücktritt auf
  10. Covid-19-Pandemie: Ehemalige Proberichterin wegen Rechtsbeugung verurteilt







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  3. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  4. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  5. Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
  6. Zwischen Stein und Geheimnis: ‚Ohne die Liturgie würde Notre-Dame ihre Seele verlieren‘
  7. Die Menschheitsfamilie zwischen Babel und Pfingsten
  8. Der Mensch ist mehr als eine Maschine - Die Würde des Menschen vor dem Angesicht Gottes
  9. Bischof Erik Varden: „Den Fremden willkommen heißen“
  10. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  11. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  12. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  13. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  14. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  15. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz