Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  5. So nicht, Mr. Präsident!
  6. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  7. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  8. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  9. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  10. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  11. Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
  12. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  13. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
  14. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  15. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet

Es ist die Verantwortung, in der die Größe des Menschen liegt

13. Februar 2021 in Familie, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Theologie des Leibes als Blog - Von C. Klaus - Fünfter Blog-Beitrag


Wien (kath.net)

In der sexuellen Vereinigung, die ein Ausdruck der höchsten Liebe ist, in der man sich selbst dem Partner schenkt und ihn als Geschenk annimmt, werden wir zum Abbild der Liebe Gottes. Als Ausdruck einer solchen Liebe ist die sexuelle Vereinigung etwas Heiliges. Kein Wunder, dass Satan gerade da ansetzt um die Menschen zu versuchen. Denn er möchte ja auf keinen Fall, dass der Mensch zum Abbild Gottes wird. Sex ohne Liebe, bei dem der sexuelle Partner für die eigene Lust als Objekt benutzt wird und so seine Würde als Subjekt verliert, Pornographie und die Trennung von der sexuellen Vereinigung und der Fortpflanzung bis hin zur Kindstötung bei der Abtreibung sind einige Beispiele für die Auswirkungen dieser Versuchung durch Satan.


Wenn die Sexualität so gelebt wird, wie es im Plan des Schöpfers vorgesehen ist, wird sie in unserer Gesellschaft zu dem, was den Gläubigen am meisten vom Ungläubigen unterscheidet. Wenn wir nach den Geboten Gottes leben, müssen wir in der heutigen Gesellschaft ziemlich gegen den Strom schwimmen. Aber nur so können wir das Gute, das Wahre und das Schöne, für das wir bestimmt sind, verwirklichen.

Die Theologie des Leibes ist mit einem hohen Gebirge vergleichbar, das die Bergsteiger in die unmittelbare Nachbarschaft Gottes bringt. Der Aufstieg kostet viel Zeit und Mühe. Aber wäre das ein Grund, das Gebirge abzutragen und niedriger zu machen? Dann gäbe es keinen Gipfelsieg mit der herrlichen Aussicht.

Das Hauptproblem des Denkens unserer Zeit in Bezug auf Liebe und Sexualität besteht in der Trennung des Leibes von der Person, der Sexualität von der Liebe, der Lust von der Treue und der Fortpflanzung von der Sexualität. Wird der Leib nicht als Teil der Person betrachtet, dann wird er zu einer Sache, die man manipulieren kann. Das Denken unserer Zeit wird durch die Vorstellung beherrscht, dass der Mensch nur die Naturgesetze durchschauen muss, um das Recht zu haben, die materielle Schöpfung nach seinem Belieben zu manipulieren. Dieses Denken wird auch auf den Leib übertragen, was sich in der Verwendung von Verhütungsmitteln, der Reproduktionsmedizin und dem Gebrauch von menschlichen Embryonen für Forschungszwecke zeigt. Wenn aber die christliche Ethik über Bord geworfen wird, wird die Schöpfungsordnung zerstört. Denn nicht alles was naturwissenschaftlich gesehen machbar ist, ist ethisch gesehen erlaubt. Der Mensch ist nicht der Herr über die Materie und nicht Herr über Leben und Tod. Nur der Schöpfer des Lebens und der Materie ist deren Herr.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ehe

  1. Afrikas Bischöfe erklären Umgang mit Polygamie
  2. Neuer Hit: „Für dich gehe ich das volle Risiko ein“
  3. „Georgia Märtyrer“-Seligsprechung am 1. Oktober – Sie verteidigten die Ehe gegen die Polygamie
  4. „Warum erlaubt die katholische Kirche keine Hochzeiten im Garten?“
  5. Wegweisend! - COMECE unterstützt Polen gegen EU-Druck zur Anerkennung sogenannter „Homo-Ehen“!
  6. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  7. Vatikan kündigt bevorstehende Veröffentlichung eines Dokuments zu Monogamie an
  8. Evangelische Landeskirche in Württemberg: Gleichgeschlechtliche „Ehe“ verfehlt Zweidrittelmehrheit
  9. „Menschliches Leben ist Geschenk und muss mit Respekt, Fürsorge und Dankbarkeit angenommen werden“
  10. Papst Leo XIV.: „Von den Berufungen ist die Ehe eine der edelsten und höchsten“







Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  5. So nicht, Mr. Präsident!
  6. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  7. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  8. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  9. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  10. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  11. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  12. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  13. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  14. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  15. Sieg der „rebellischen Nonnen“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz