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Corona eine Strafe Gottes? - "Es ist möglich!"

6. April 2021 in Weltkirche, 87 Lesermeinungen
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Deutscher Theologe Imkamp: Theologische Stellungnahmen seien heute meistens Mainstream-Angelegenheiten von zeitgeistabhängigen Mitläufern!


Welt (kath.net) Der bekannte deutsche Theologe Prälat Wilhelm Imkamp wirft den Corona-Managern in Deutschland vor, dass sich diese wie „Krisen- und Seuchengewinnler“ benommen haben. In einem Interview mit Henryk Broder in der  "Welt" übte Imkamp auch deutliche Kritik an der Theologie. Theologische Stellungnahmen seien heute meistens Mainstream-Angelegenheiten von zeitgeistabhängigen Mitläufern. Auch bei Corona sei es nicht anders. Er kenne keine ernst zu nehmende theologische Stellungnahme zu Corona. Für Imkamp waren in der Corona-Zeit die katholischen Kirchenbürokraten vollauf beschäftigt, ihren vorauseilenden Gehorsam zu dokumentieren und Vollzugsmeldungen zu machen. Kirchlichen Anordnungen nichts anderes gewesen als die Übersetzung von staatlichen Anordnungen. Für Imkamp habe der Staat im Gottesdienst und in der Kirche nichts zu suchen.

Für Imkamp ist Corona eine Folge der Erbsünde. Es gehe dabei immer um dieselbe Frage: "Wieso kann ein gütiger Gott etwas Böses zulassen?" Für Imkamp ist die Antwort klar: Das Böse kommt aus dem Missbrauch der Freiheit. Für Imkamp stehe auch fest, dass die Gläubigen mit der Pestseuche besser fertig geworden seien als die Aufgeklärten heute mit Corona. Auf die Frage, ob Corona vielleicht doch eine Strafe Gottes sei, erinnert der Theologe, dass das Alte Testament und vor allem die Psalmen oft vom strafenden Gott sprechen. Er selber sei vorsichtig, von einer Strafe Gottes zu sprechen. Er würde aber Bischöfe und Priester, die behaupten, dass es keine Strafe Gottes sei, fragen, woher die das denn wissen. "Hast du mit ihm telefoniert, hast du eine Privataudienz oder eine Offenbarung gehabt?" Für ihn sei es möglich, dass es eine Strafe Gottes sei. Für den Theologen ist es auch ein Skandal, dass die Kirche nichts mehr zum Themenbereichen "Leben nach dem Tode,  Himmel, Hölle, Fegefeuer" sagen. Das wären laut Imkampf  die Themen gewesen, die jetzt hätten behandelt werden müssen. Die Botschaft vom ewigen Leben sei etwas "ganz Großartiges."
 
Weitere Zitate aus dem Interview:
 
"Wir sind dialogfähig – wer katholisch ist, braucht keine Grünen mehr. Es ist tatsächlich so, obwohl es abgedroschen klingt:

"Der moderne Mensch zeichnet sich durch mehr Dummheit und weniger Demut aus. Dummheit und Demut sind kommunizierende Röhren. Nicht alles ist machbar; nicht alles, was wir wollen, ist möglich. Wir stoßen an unsere Grenzen, es gibt auch Grenzen für die bürokratische Verfasstheit der Kirche."



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Lesermeinungen

 galil?a! 12. April 2021 
 

Für alles Gute was in der Welt passiert danken wir Gott für alles Böse was in der Welt passiert sollten wir uns anklagen und Busse tunt.

Gott möge uns Gnade schenken seinen Willen zu erkennen und zu tun.


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 phillip 11. April 2021 
 

Roter Daumendreher, wie darf

Ich Ihre Wertung verstehen? Richtet sie sich gegen den zitierten Inhalt oder gegen mich, der ich das im Grunde genommen nichts wirklich konkretes Aussagen- es erinnert mich ein wenig an jesuitische Gepflogenheiten, nämlich derart offen zu formulieren, sodass jeder für sich etwas herauslesen kann, was seiner Meinung am besten entspricht. Für eine Klarstellung wäre ich dankbar.


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 phillip 11. April 2021 
 

Was sagt den HH Prof Georg May zur Frage,

Corona, eine Strafe Gottes?, wirklich in seiner Predigt vom 5. Juli 2020? "Wir gingen in unseren Überlegungen aus von der Behauptung des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, die Pandemie, welche die ganze Erde überzogen hat, sei „gewiss“ keine Strafe Gottes. Eine solche Aussage ist unmöglich. Es ist ausgeschlossen, kategorisch zu erklären, ein Geschehnis, ein Unfall oder eine Tragödie, eine Seuche sei keine Strafe Gottes. Die solches tun, maßen sich an, im Rate Gottes zu sitzen. Es ist aber auch unzulässig, mit Bestimmtheit zu behaupten, ein Vorfall, ein Umstand, ein Zwischenfall sei eine Strafe Gottes. Wir wissen um seinen Willen, den er uns in der Naturordnung und in der Offenbarung kundgetan hat. Danach dürfen wir wagen, Ereignisse der Geschichte zu deuten. Die endgültige Feststellung, wieweit geschichtliche Ereignisse Gottes Auftrag und Werk sind, kann von niemand anderem als von Gott selbst getroffen werden. Er trifft sie im Jüngsten Gericht".


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 phillip 10. April 2021 
 

"von drei Kugeln durchbohrtes Kruzifix"

Lakota, ich erlaube mir, Ihrer Legende eine wirkliche Begebenheit entgegenzuhalten, nämlich Jesu Verspottung, Verhöhnung, Geißelung und Kreuzigung. Danach halte ich die legendenhafte Aussage, Gott lasse seiner nicht spotten, als vollkommen unbelegt.

Außerdem: Wer kann schon beweisen, dass der Stier nicht deswegen rabiat geworden ist und den Schützen getötet hat, weil er beim Anblick seiner Tat Reue empfunden und Gott um Vergebung gebeten hat, was dem Widersacher wiederum nicht gefallen und er den Stier veranlasst hat, den "reuigen Sünder" aus Hass zu töten? Ist ja nur eine legenden begründen könnende Vermutung, oder?


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 phillip 10. April 2021 
 

Allerletzte Erklärung zu „Corona, eine Strafe Gottes? (1/6)

Es gehört schon sehr viel Phantasie, aus meinen Postings zum Thema „Corona, eine Strafe Gottes?“, in denen ich im Kern meine Ablehnung der Ansicht, „alles Übel und Leid, das über die Menschen in ihrem irdischen Dasein hereinbricht, eine Strafe Gottes sei“, zum Ausdruck bringe, mir eines gestörten Verhältnisses zu Gott, seiner Heiligen Kirche sowie eines Übergehens des Unterschiedes zwischen Erst- und Zweitursache sowie mich der Lieblosigkeit zu zeihen, um dann selbst – mich sozusagen bestätigend – auszuführen, dass von Gott selbst kein einziges Übel komme und er auch nicht wolle, dass sich Menschen gegenseitig böses antun! Ich verwende, hape, bei der Bewertung der Unterstellungen Ihre Worte: einfach unfassbar! Aber mehr noch beschämender und brandgefährlich halte ich die Äußerung, „indem ich Sie kritisiere, kritisiere ich die Kirche“, denn damit deuten Sie eine gefährliche Tendenz, nämlich bereits eine Ausgrenzung an. Für Sie …


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 phillip 10. April 2021 
 

Allerletzte Erklärung zu „Corona, eine Strafe Gottes? (2/6)

… wiederhole ich nochmal – und dies wirklich letztmalig – meine zentralen Aussagen: Ich halte die Meinung, dass das Menschen während ihres irdischen Lebensweges überkommende Übel=physisches und psychisches, besser seelisches (hier das durch corona bewirkte) Leid eine Strafe Gottes sei, für vollkommen verfehlt, ja geradezu pervers, wenn es heißt, alles Leid sei nunmal die gerechte Strafe für unsere Sünden. Mit der Vorstellung eines Gottes, der uns bei irgendwelchen Sünden erwischt hat und uns nun leiden lässt, und dem, der dabei mitleidig, aber streng »Strafe muss sein ...« murmelt, oder behauptet, »So, wie nunmal geschrieben steht, musst Du für Deine Sünde also dies und das erleiden ... So ist nunmal das Gesetz!«, vermag ich nichts, aber auch gar nichts anzufangen. Dagegen möchte ich mich ausdrücklich verwahren! Denn es geht meiner Auffassung nach (eine gegenteilige ist mir weder von den von Ihnen genannten Personen bekannt noch ergibt sich …


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 phillip 10. April 2021 
 

Allerletzte Erklärung zu „Corona, eine Strafe Gottes? (3/6)

… eine solche aus dem KKK) bei allem Leid - ob nun das von Jesus für uns getragene Leid oder das von mir oder andern Mitbrüdern oder Mitschwestern persönlich erlebte Leid - niemals um eine Strafvollzugsmaßnahme: Vielmehr sehe ich das Leid, das wir erleben, aber auch mehr als nur innere Konsequenz unserer Sünde: Seit dem Kreuzesgeschehen halte ich nach der Vorsehung Gottes Leid immer als Teil der Heilung und Erlösung. Damit schließe ich prinzipiell nicht aus, dass Gott durch Erfüllung eingeschränkter Interessenlagen handeln kann. Aber auch für solche helfende Wirkungen von Gottes Handeln gilt, dass sie auf Bekehrung hinzielen, und zwar im Sinne einer Entgrenzung des Erwartungshorizonts von Menschen auf Gott als ihr eigentliches Ziel. Gottes helfendes Handeln verstehe ich als zeichenhaftes Handeln, das Getaufte zur Umkehr befähigt, in dem Sinn, dass Gott selber zur bestimmenden Mitte ihrer Interessen wird. Für mich steht Gottes Handeln stets im Dienst seiner Selbsterschließung, …


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 phillip 10. April 2021 
 

Allerletzte Erklärung zu „Corona, eine Strafe Gottes? (4/6)

… was bedeutet, Menschen werden auf einen Weg geführt, der sie Gott näherbringt; im Hinblick auf ihre Schuldverstrickung werden sie so zur Umkehr befähigt und ermutigt. Deshalb setzt die Rede von Gottes Handeln auch eine prinzipielle Offenheit voraus, das eigene Leben davon beeinflussen zu lassen. Das Erdulden der Übel, die Jesus Christus, wahrer Mensch und wahrer Gott, deren wir erst kürzlich auch gedacht und die in unser religöses Empfinden Eingang gefunden haben, verstehe ich als höchsten Liebesausdruck an uns Menschen und an Gott-Vater einerseits und als vollkommene Ablehnung und Abkehr jedweder Gewalt (Übel, hier als vorsätzlich verursachte psychische oder physische Gewalt als Folge sündhaften Verhaltens gedacht) und als gottgegebene Barmherzigkeit, die zunächst mit den Worten Christi, „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun“ programmatisch angedeutet und später sakramental mit dem Sakrament der Buße konkretisiert wurde. Ich denke weiters, dass …


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 phillip 10. April 2021 
 

Allerletzte Erklärung zu „Corona, eine Strafe Gottes? (5/6)

… durch dieses Sakrament eine (7x77 malige) Umkehr, ein Ablassen von jedwedem schuldbegründeten Mangel an Gottesliebe und jedweder vorsätzlich schuldbegründender Ausübung von Gewalt, nach Maßgabe der uns vorgegebenen Dispositionsfreiheit bis zu unserem irdischen Lebensweg und damit ein Abwenden der ewigen Verdammnis (hier ohne jeden Zweifel als endgültige, von Gott vorgesehene Straffolge zu sehen) möglich, ja sogar zu unserem Heil – Halleluja - so gedacht ist. Ich habe auch nie die Behauptung, es gäbe zu Lebzeiten hier auf Erden kein göttliches Strafgericht, aufgestellt; derartiges ergibt sich schon aus der Übertragung der Binde- und Lösegewalt durch Christus und kann auch dem im CIC ersichtlichen Strafkatalog entnommen werden. Manche scheinen überdies vergessen zu haben, dass dem alttestamentlichen Strafkatalog formell wie materiell derogiert wurde. Apropos Strafe: als schärfste Strafe ist seit dem Wirksamwerden des Neuen Testamentes die zu Lebzeiten auf Erden zeitlich befristete, …


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 phillip 10. April 2021 
 

Allerletzte Erklärung zu „Corona, eine Strafe Gottes? (6/6)

… nach dem Ableben aus dieser bei der endgültigen Entscheidung gegen Gott die ewige Exkommunikation=ewiger Ausschluss aus der Gemeinschaft mit Gott und seinen Heiligen vorgesehen. Auf die Erschütterung des Zeitzeugen betreffs meiner Meinung eines Widerspruchs in den von ihm verlinkten Ausführungen des HH Prof. May möchte ich klarstellen, dass ich mit diesem Hinweis bloß zu verstehen geben wollte, dass auch nach diesen Ausführungen davon auszugehen ist, dass nicht jedes Übel in der Welt als Strafe Gottes angesehen werden kann. Ich habe keine Kenntnis davon, dass er jemals gesagt haben sollte, ein von Gott gesandter Prophet zu sein und/oder einen Unfehlbarkeitsanspruch gestellt zu haben. Kleiner Sidestep zum Abschluss: Ich schätze HH May seit ich sein Buch, „Die deutschen Bischöfe angesichts der Glaubensspaltung des 16. Jahrhunderts“ (Ausgabe 1983) gelesen habe. Seine Schriften habe ich seit damals geradezu in Dankbarkeit und Ehrerbietung aufgesogen.


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 Bernhard Joseph 10. April 2021 
 

Werter phillip und werter hape

Mir scheint Gott durchaus sein Antlitz von dieser immer gottferneren Menschheit abzuwenden, nicht weil er unser Unheil will, sondern weil er nicht zum Heil zwingt, wo der Mensch sich radikal dem Bösen zuwenden. Dass wir heute einen Zustand sehen, in dem sich das Böse, ja das radikal Dämonische, überall ausbreitet, auch mitten in der Kirche, kann wohl kein noch irgend im Glauben verwurzelter Katholik bestreiten.

Die Finsternis umfängt uns nicht nur in Form eines Pandemiewahns, sondern auch in Formen des Gender- und Feminismuswahns, des Globalisierungswahns, des Technisierungswahns und des Wahns eine Welt könne ohne Gott Bestand haben und der Mensch sei Herr über die Schöpfung.

Nichts anderes steht in der Bibel und die Propheten haben immer wieder die Menschen vor der Versuchung, sich Gott gleichstellen zu wollen, eindringlich gewarnt. Es gab diese Tendenz zwar schon immer in der Geschichte der Menschheit, aber heute scheinen wir an einen Endpunkt angekommen.


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 hape 10. April 2021 

@phillip

Nochmal: Sie zählen Zweitursachen auf. Das sind allein vom Menschen gemachte Übel. Von Gott selbst kommt kein einziges Übel und er will auch nicht, dass sich Menschen gegenseitig böses antun. Das unfassbar schöne an Gott ist aber nun, dass er, der selbst die Liebe ist, für die vom Menschen gemachten Übel die Letztverantwortung übernimmt. Er lässt sich von uns mit Dreck zuschmeißen. Warum? Aus Liebe! –

Wenn Sie nun den Unterschied zwischen Erst- und Zweitursache übergehen, geraten Sie in die Versuchung, sich gegen die Liebe aufzulehnen und zu murren. So, wie das Volk Israel in der Wüste, das Gott doch soeben erst aus der Sklaverei befreit hatte.

Wie Prälat Imkamp so schön sagte: an Gott zu glauben ist die einzige Möglichkeit, um an der Welt nicht irre zu werden.

Imkamp, May, von Heeremann und der von BXVI. approbierte KKK. Alles Zeugen, die die Lehre der Kirche korrekt darstellen, die ich mir wiederum zu eigen mache. Sie kritisieren also nicht mich, sondern die Kirche.


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 phillip 10. April 2021 
 

Kann ein Vater, der seinen Kindern übles androht

oder an ihnen vollzieht, sie zB schlägt, verstümmelt, erniedrigt, für etwas verantwortlich macht, was andere getan haben, erwarten, dass das Kind ihn respektiert und/oder liebt? Kann es richtig, von Gott gewollt, wirksam und ein Ausdruck aufrechter Liebe sein, die Zulassung der Verspottung, gerade das Leiden und den Tod Jesu als gerechtfertigte Strafe für ein sündhaftes Verhalten - für wen eigentlich - heranzuziehen?


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 hape 10. April 2021 

Werter @phillip 3/3

Also der Mensch als Zweitursache, der im Falle von Covid-19 die Schleusen für die schnelle Verbreitung von Viren öffnet). – Das ist nicht eine primitive Redeweise, sondern eine tiefsinnige Art, an den Vorrang Gottes und seine absolute Herrschaft über die Geschichte und die Welt zu erinnern und so ZUM VERTRAUEN AUF IHN ZU ERZIEHEN.“ (Anmerkungen und Hervorhebungen von mir).

Gleichzeitig wird so von der Hl. Schrift zum Ausdruck gebracht, dass Gott denen, die ihn lieben, alles zum Guten gereichen lässt. Dieselben Ereignisse benutzt er, um diejenigen zu umwerben, die ihn nicht lieben. Auf das sie umkehren und sich aufmachen, um in ihr Vaterhaus zurückzugehen.

Werter @phillip, vielleicht wird Sie diese Antwort immer noch nicht zufriedenstellen. Ich bitte aber um Verständnis, wenn ich mich jetzt ausklinke. Auch wenn ich mit Ihren privaten Ansichten nicht konform gehe, so haben Sie mir doch dazu verholfen, mich etwas intensiver mit dem Thema zu beschäftigen. – Danke dafür!

www.youtube.com/watch?v=gkMzeWaswzU


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 hape 10. April 2021 

Werter @phillip 2/3

Entspr. heißt es im KKK (303 / 304): Das Zeugnis der Schrift lautet einstimmig: „Die Fürsorge der Vorsehung ist KONKRET und UNMITTELBAR; sie KÜMMERT SICH UM ALLES, von den geringsten Kleinigkeiten bis zu den großen weltgeschichtlichen Ereignissen. (Anm.: etwa die Corona-Pandemie)

Die heiligen Bücher bekräftigen entschieden die ABSOLUTE SOUVERÄNITÄT GOTTES im Lauf der Ereignisse. Deshalb, (Anm.: damit kommen wir zur Sprache der Liebe), schreibt der Heilige Geist, der Hauptautor der Heiligen Schrift, Taten oft Gott zu, ohne Zweitursachen zu erwähnen. (Anm.: Zweitursachen wären etwa Faktoren wie Globalisierung, Geld- und Machtgier, Geopolitische Strategien, Big-Tech, Big-Pharma, Great Reset, bevorstehende Wahlen usw. –

www.youtube.com/watch?v=gkMzeWaswzU


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 hape 10. April 2021 

Werter @phillip 1/3

Vorab: ohne, dass ich mich auf eine Ihrer privaten Thesen einlassen will, möchte ich Ihnen dennoch antworten. Ich tue das, indem ich versuche, die Lehre der Kirche so darzustellen, wie ich sie verstehe. Dabei beziehe ich mich diesmal nicht auf Prof. May, sondern auf die Expertise von Nina von Heeremann und den KKK, die freilich in der Sache nichts neues oder anderes sagen, als Prof. May. Sie können meinen Kommentar lesen oder besser gleich das verlinkte Video anschauen. NIna von Heeremann erklärt dieses komplexe Thema viel besser, als ich es je vermag. – Also dann:

Gott ist niemals die Erstursache von irgendeinem Übel, irgendeinem Leid oder irgendetwas Bösem. Aber zugleich ist er der Herr über die Geschichte. Gott lenkt die Vorsehung und damit die Geschicke der menschlichen Geschichte. Deshalb übernimmt Gott die Letztverantwortung für alles, was geschieht. Insofern kann man sagen, dass all das, was jetzt geschieht, die Pandemie eingeschlossen, Gottes Willen entspricht.

www.youtube.com/watch?v=gkMzeWaswzU


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 lakota 9. April 2021 
 

Das K-TV brachte mal einen Bericht:

"In der Hl.Geist-Kirche bei Kasern im Tauferer Ahrntal, hängt ein von drei Kugeln durchbohrtes Kruzifix, über das man sich folgendes erzählt:
Im Pinzgau war einst ein großes Preisschießen angekündigt u.ein Pustertaler Schütze, der am Wettbewerb teilnehmen wollte, probierte in frevlerischen Übermut seine Treffsicherheit an einem Wegkreuz aus, das am Brünnlasbichl unterm Tauernhaus bei Trinkstein stand. Die drei Probeschüsse durchschlugen genau die Herzgegend des Heilands. Im Salzburgerischen drüben errang der Schütze den ersten Preis, einen großen, prächtigen Stier.

Auf dem Heimweg kam er mit dem Stier am durchschossenen Kruzifix vorbei. Plötzlich wurde das Tier wild, der Schütze vermochte das rasende Tier nicht mehr zu halten und der Stier spießte den Unglücklichen mit seinen Hörnern auf.

Einige Zeit später kamen Bauern vorbei u.sahen den wild gewordenen Stier und den Mann, der tot auf der Erde lag. Das durchschossene Kreuz wird in der Hl.Geist-Kirche hochverehrt.

Strafe? Zufall?


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 phillip 9. April 2021 
 

Ich gehe davon aus, dass hape mit dem Satz, (1/3)

„dass das Gericht Gottes eben nicht erst am jüngsten Tag erfolgt, sondern durchaus schon im irdischen Leben" meine Postings im Gegenstand "Corona, eine Strafe Gottes?" anspricht. Ich würde Ihn aber um Korrektheit dahingehend bekanntzugeben einladen, in welchen meiner Äußerungen ich behauptet hätte, dass im irdischen Leben keine göttlichen (Straf)Gerichtsverfahren stattfänden; eine unwahre Unterstellung, denn, nichts davon ist wahr!
Falls es aufgefallen ist, habe ich die Überzeugung geäußert, dass Christus die Kompetenz zur Durchführung von göttlichen Strafverfahren übertragen worden ist und dieser diese Kompetenz (Binde- und Lösegewalt) an geweihte Personen (Priester, Bischöfe) in seinem und im Namen des Vaters und des Heiligen Geistes – auch sakramental - überbunden hat. Es handelt sich dabei zweifellos um göttliche Gerichtsverfahren (darunter auch Strafverfahren) zu irdischen Lebzeiten. Das sakramentale Strafverfahren, das Sakrament der Buße - bezeichnet …


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 phillip 9. April 2021 
 

Ich gehe davon aus, dass hape mit dem Satz, (2/3)

…auch als die neuerliche Zuwendung zu Gott - wird infolge Selbstanklage eröffnet, abgeführt und endet dem getauften Christen, der seine Schuld (die im Vorwurf einer lieblosen Abkehr von Gott liegt und mit der schärfsten Strafe einer - zunächst zeitlich begrenzten, nach dem Ableben ohne Möglichkeit einer Disposition mit ewiger – Exkommunikation=Trennung von der Gemeinschaft mit Gott und seiner Kirche bedroht ist) bereut, sie vor dem Priester (Bischof) bekennt, im Regelfall mit einem Freispruch, der Vergebung seiner Sünden und inneren Gnadenwirkung der Versöhnung mit Gott und Wiedereingliederung in seine Heilige Kirchliche Gemeinschaft, dem Volk Gottes. Sich auf eine göttliche, strafgerichtliche Anklagebank begeben zu können und auch Vergebung meiner Sünden zu erlangen, sehe ich als eines der großartigsten Geschenke Gottes und erfüllt mich mit großer Dankbarkeit – gelobt sei Jesus Christus...


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 Zeitzeuge 9. April 2021 
 

Hier ein weiterer Link über eine Prozession nach dem alten

Rituale Romanum

De Processione tempore mortalitatis et pestis.

Das Thema ist damit für mich hier abgeschlossen,

ich verweise nochmals auf die Hl. Schrift und

die Tradition der kath. Kirche, persönliche,

emotionale Stellungnahmen erübrigen sich damit.



Laudetur Jesus Christus!

fsspx.it/it/media/photos/processione-con-la-reliquia-della-santa-croce-ad-albano-laziale-56646


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 phillip 9. April 2021 
 

Ich gehe davon aus, dass hape mit dem Satz, (3/3)

… Letztlich darf ich bitten, mir jenen Strafkatalog des Neuen Testamentes zukommen zu lassen, der als göttliches Strafmittel eine Coronapandemie, Krieg, Terror, Erdbeben, Tsunami, und andere Übel beinhaltet. Der Strafkatalog des Alten Testamente ist mir hinlänglich bekannt, und seine Aufhebung durch Jesus Christus im Neuen Bund nur verständlich genug.


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 Zeitzeuge 9. April 2021 
 

Für kath. Traditionsinteressierte- (und -vergessene!)

anbei im Link mehr über Bittprozessionen bei

Seuchen, ein weiterer Artikel folgt!

www.summorum-pontificum.de/themen/tradition-und-kultur/1815-hl-rochus-bitte-fuer-uns.html


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 phillip 9. April 2021 
 

Ersuchen, um brüderliche Aufklärung (1/5)

Die Behauptungen ein und desselben Menschen, einerseits Corona (und alles Übel, dessen Menschen auf ihrem irdischen Pilgerweg ausgesetzt sind) sind eine Strafe Gottes, und andererseits, ob ein bestimm¬tes Wider¬fahr¬nis eine Strafe Got¬tes ist, weiss Gott allein, und, wenn er es nicht eigens offen¬bart und durch erwählte Boten den Men¬schen mit¬teilt, haben wir keine unmit¬tel¬bare Kennt¬nis davon, dass bestimmte Gescheh¬nisse Stra¬fen Got¬tes sind“, stellen – für mich jedenfalls per se – schon einen Widerspruch dar. Diese Ansicht sehe ich auch durch die Behauptung, „ob ein bestimmtes, von GOTT zugelassenes zeitliches Übel ein Strafübel ist, weiss nur GOTT der HERR allein, daß GOTT aber auch durch die Zualssung eines solchen Übels strafen k a n n, ist ebenfalls festzuhalten, wie auch viele Heilige gelehrt haben“. Horribile dictu, dass sollte man Hiob einmal erklären. Mich würde nun interessieren, aufgrund welchen …


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 phillip 9. April 2021 
 

Ersuchen, um brüderliche Aufklärung (2/5)

… sündhaften Verhaltens hat Gott ihn denn bestraft? Gott strafte Hiob nicht. Warum hätte er ihn strafen sollen, wenn Gott doch selber Hiob als rechtschaffen und gerecht ansah? Nach Annahme von Jesus als Retter sind die Menschen vor Gott rechtschaffen und gerecht. All das Übel, das Hiob traf, hatte seinen Ausgang beim Teufel, und was mir an Widrigkeiten in den Weg kommt, hat ebenfalls seinen Ursprung immer beim Teufel, niemals bei Gott. Von Gott kommt nichts Schlechtes in mein Leben als Jesus-Schäfchen. Gott benutzte Leid, Probleme und Schwierigkeiten bei Hiob, um dessen Vertrauen und Glauben an Gott zu testen und zu stärken. Auch bei mir passiert nichts, was zu viel für mich wäre. Gott ist immer in Kontrolle. Und alles, aber auch wirklich alles, wird von Gott benutzt, um daraus Gutes für mich zu bewirken. „Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken (oder: dienen), nämlich denen, welche nach seinem Vorsatz …


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 phillip 9. April 2021 
 

Ersuchen, um brüderliche Aufklärung (3/5)

… (oder: seiner Vorherbestimmung) berufen sind.“ (Römer 8:28). Ich lade die, die anderer Meinung sind, ehrerbietend und auf eine moralische Verpflichtung brüderlicher Zurechtweisung hoffend, ein, mich entweder durch Links oder konkrete Aufzählung eines Strafkataloges, der ausweist, für welches sündhafte Verhalten Gott welches Strafmittel vorgesehen ist, wie ihn zB das AT kennt, vom Gegenteil überzeugen; mir sind zu Lebzeiten zeitlich befristete, und zwar 1. Ein Interdikt: Verbot des Empfangs von Sakramenten, des Spendens von Sakramenten und Sakramentalien und Verbot jeglichen Dienstes bei gottesdienstlichen Feiern, 2. Eine Suspension „Amtsenthebung“ (nur für sog. Kleriker)2 : Ein Verbot der Ausübung der mit dem Amt verbundenen Rechte und Aufgaben (nicht zu verwechseln mit dem „Amtsentzug“), 3. Eine Exkommunikation (Gemeinschaftsentzug, sog. Kirchenausschluss): Verbot des Empfangs von Sakramenten, des Spendens von Sakramenten …


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 phillip 9. April 2021 
 

Ersuchen, um brüderliche Aufklärung (4/5)

… und Sakramentalien und Verbot jeglichen Dienstes bei gottesdienstlichen Feiern. Außerdem Verbot des Ausübens kirchlicher Ämter, Diensten und Aufgaben in und außerhalb der Gottesdienste. (was dem Interdizierten und Suspendierten verboten ist, ist dem Exkommunizierten also erst recht verboten) sowie Sühnestrafen, vor allem Verbote oder Gebote, sich in einem Gebiet aufzuhalten sowie der Entzug „einer Vollmacht, eines Amtes, einer Aufgabe, eines Rechtes, eines Privilegs, einer Befugnis, eines Gunsterweises, eines Titels, einer Auszeichnung“ (kurz: der Entzug von „Amt und Würden“) und die zuletzt im persönlichen und allgemeinen Gericht von Gott die einschneidendste und endgültige Strafe des Entzuges der ewigen Gemeinschaft mit Gott und seinen Heiligen bekannt. ZB Corona, Krieg, Terror, Erdbeben, Tyrannei, Krankheit uam als Strafmittel sind mir nicht bekannt; aber, was weiss ich schon!?


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 phillip 9. April 2021 
 

Ersuchen, um brüderliche Aufklärung (5/5)

… eine Zulassung von Übel sei eine Strafe Gottes, dreht sich – bildlich gesprochen und mit Verlaub - bei mir, dem für 25 Jahre ein richterliches Amt übertragen war und das ich nach bestem Wissen und Gewissen ausgeübt habe, der Magen um.


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 hape 9. April 2021 

Werter @phillip

Ich gehöre dann wohl zu den „Alles-Übel-einem-Strafgericht-Gottes-Zurechnern“ und finde mich damit auf der Anklagebank wieder. Geht es denn um Rechthaberei? Uns kann es doch nur darum gehen, einander zu einem tieferen Verständnis des Geheimnisses unserer Erlösung zu verhelfen.

Mein Ansatz ist es jedenfalls, zuerst einmal zu verstehen, was die Kirche uns zu glauben vorlegt. Da hapert es ständig, aber ich bemühe mich und vertraue auf das Lehramt. Zu oft schon musste ich schmerzhaft einsehen, dass ich erst im Nachhinein die Lehre der Kirche als Wahrheit erkannt habe. Mangels eigener Kompetenz berufe ich mich also auf Prof. May, der aber nun mal schildert, dass das Gericht Gottes eben nicht erst am jüngsten Tag erfolgt, sondern durchaus schon im irdischen Leben.

Offen bleibt dabei freilich, wie Gott das macht. Kann ich, muss ich das Heilshandeln Gottes im Detail verstehen? Ich glaube jedenfalls, dass mich weder Prof. May, noch das Lehramt betrügen.

Im Gebet verbunden, hape.


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 phillip 9. April 2021 
 

Ich frage mich ernsthaft: "Haben die

Alles-Übel-einem-Strafgericht-Gottes-Zurechner denn vergessen, dass die Vollmacht der Gerichtsbarkeit (Binde- und Lösegewalt) Jesus Christus (und seinen Vertretern hier auf Erden) übertragen und eine Kollektivschuld durch eine Individualschuld und ein persönliches Gericht ersetzt wurde, was angesichts der göttlichen Tugend der Gerechtigkeit nur nachvollziehbar sein sollte, dass das Strafgericht durch Selbstanklage eingeleitet, in einen Schuldspruch und im Regelfall in eine Vergebung (7X77 mal), eine Lossprechung (Schuldbefreiung) und Auferlegung einer Buße mündet und die Wirksamkeit dieses Sakramentes von der persönlichen, freien Disposition des Menschen abhängt, die erst am Ende eines irdischen Lebens eines jeden endet?


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 hape 9. April 2021 

Werter @phillip, eine letzte Antwort meinerseits:

Georg May sagt: Wer ausschließt, dass Gott straft, und zwar auch mit irdischen, zeitlichen Strafen, verfehlt sich gegen den Glauben der Kirche. Der Sinn aller göttlichen Gerichte ist die Offenbarung der Herrlichkeit Gottes, der seiner nicht spotten lässt. Aber zugleich auch im Heil der Menschen. Sie sollen dadurch zur Besinnung gerufen und vor der Verurteilung im letzten Gericht bewahrt bleiben.

Gottes Gerichte dienen a) der Vollendung der Gottesherrschaft und b) der Reinigung des Volkes von allem Unheiligen. Das AT und das NT sind vom Gerichtsgedanken durchtränkt. Je intensiver die Auflehnung gegen Gott wird, umso intensiver werden Gottes Gerichte. Gott hält Gericht über die Welt, die seine Liebe verhöhnt und das Kreuz seines Sohnes ablehnt.

Die Haltung, die dem Menschen angesichts der Gerichte Gottes geziemt, ist die Furcht. Dementsprechend heißt es im Psalm 118: „Ich fürchte mich vor deinen Gerichten.“ Und an anderer Stelle: „Durchbohre mein Fleisch mit der Furcht vor dir.“


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 phillip 8. April 2021 
 

Übel als Strafe Gottes? Letzter Versuch (1/5)

Ich pflichte Ihnen, hape durchaus bei, dass sich aus dem AT ein Strafkonzept und die menschliche Ansicht ableiten lässt, dass der, der Gottes Gebote aus Furcht vor Strafe erfüllt, um damit im Gericht bestehen zu können. Alle christlichen Evangelien betonen aber, dass Jesus stellvertretend für alle Menschen aus Liebe zu ihnen und in liebendem Gehorsam seinem Vater gegenüber – freiwillig und nicht aus Furcht vor Strafe - den Tod auf sich genommen hat. Gott kann deshalb den Menschen, die an Jesus Christus glauben (die also annehmen, was er für die Menschen getan hat), vergeben und sie von ihrer Schuld freisprechen. Ein unausweichliches, konsequentes Strafenkonzept Gottes gegenüber den Menschen ist damit - und solange eine Reue, Umkehr und Vergebung durch Christus möglich ist – mE überflüssig geworden.
Das Übel, dem wir auf dem irdischen Pilgerweg ausgesetzt sind, sehe ich als Konsequenz, die sich aus dem Missbrauch …


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 phillip 8. April 2021 
 

Übel als Strafe Gottes? Letzter Versuch (2/5)

… der den Menschen von Gott gegebenen Freiheit zu sündigen, also aus der Abwendung von Gott und Hinwendung zu Satan und dem Nachgeben seiner von Gott zugelassenen Versuchung. Dass Gott Übel und leidvolle Erfahrungen während des Pilgerweges zulässt, betrachte ich nicht als Strafe Gottes, sondern als Anstoß zum Nachdenken darüber, ob ich in meinem Leben etwas ändern sollte. Darin eine gezielte Strafaktion Gottes zu sehen, halte ich in Anbetracht der Bedeutung des Leidens, Sterbens und Auferstehens Jesu für eine bloß hypothetische Angelegenheit, die sich mit anderen Kernaussagen des Neuen Testaments auch nicht in Übereinstimmung bringen lässt. Ich halte es für unglaublich, einem, der persönlich leidet, zu unterstellen, dass er zuvor das Missfallen Gottes erregt hat und von ihm dafür bestraft wird.
Ist Ihnen, hape, die Stelle, in der beschrieben wird, wie Jesus mit Seinen Jüngern einen „von Geburt an Blinden“ trifft, bekannt? Die Jünger wollten nur wissen, wer gesündigt hat? …


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 phillip 8. April 2021 
 

Übel als Strafe Gottes? Letzter Versuch (3/5)

… Er selbst? Oder haben seine Eltern gesündigt, so dass er blind geboren wurde?“ (Joh 9, 2). Sie sehen, das Leid ist also in den Augen der Jünger stets etwas „Gerechtes“, etwas, das der Leidende „verdient“ hat – eine „Strafe Gottes“. Auch die Pharisäer bezeichnen den Blindgeborenen in Sinne dieses festen Schuld-Strafe-Konnex als „ganz und gar in Sünden geboren“ (Joh 9, 34). Tritt nicht Jesus tritt dieser Einschätzung entgegen? Sagte er nicht: „Weder er noch seine Eltern haben gesündigt, sondern das Wirken Gottes soll an ihm offenbar werden“ (Joh 9, 3). Heilte er nicht den Blinden und schaffte damit zugleich ganz neue Verhältnisse, in denen „die Blinden sehend und die Sehenden blind werden“ (Joh 9, 39). Jesus stellt schließlich die jüdische Ordnung vollends auf den Kopf, indem er am Beispiel der Pharisäer die Tun-Ergehens-Logik umkehrt: „Wenn ihr blind wärt, hättet ihr keine Sünde. Jetzt aber sagt ihr: Wir sehen. Darum …


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 phillip 8. April 2021 
 

Übel als Strafe Gottes? Letzter Versuch (4/5)

… bleibt eure Sünde.“ (Joh 9, 41) Nicht der – im übertragenen Sinne – „Blinde“ ist der Sünder, sondern der, der zu sehen vorgibt, der so tut, als ob. Bekommt damit das Leid nicht eine grundsätzlich andere Deutung, weg von der Strafe hin zur Bewährungschance. Das zeigt sich nicht nur hier: Nachdem Menschen von Jesus unter Aktivierung der eigenen Heilungskräfte im Glauben („Dein Glaube hat dir geholfen.“) von körperlichen oder seelischen Leiden befreit wurden, erfolgt gewöhnlich die Aufforderung an die geheilte Person, künftig im Gedenken an die Heilstat nicht mehr zu sündigen, wohlwissend, dass dies nicht aus eigener Kraft, sondern nur mit Hilfe Gottes gelingen kann. Mit Leid umgehen zu lernen oder es gar zu überwinden, indem man es im Glauben von Jesus heilen lässt, kann somit als Schritt in neues, besseres Leben gelten – auch im moralischen Sinne.
Das Übel, dass mE zu Unrecht als Strafmittel Gottes gesehen wird, ist ein Produkt der Freiheit des Menschen und hätte nur auf Kosten …


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 phillip 8. April 2021 
 

Übel als Strafe Gottes? Letzter Versuch (5/5)

… dieser vermieden werden können d. h. ein grundsätzlicher Ausschluss des moralisch Bösen von vorneherein bedeutet ein Ende der Freiheit. Das Böse muss also um der Freiheit Willen als Teil der Schöpfung akzeptiert werden und ist auch kein fahrlässiger Schöpfungsfehler Gottes, sondern ein Zugeständnis an die Freiheit des Menschen. Es bietet ihm Chancen zur Vervollkommnung, zur Verbesserung der Welt. Die Erfahrung des Übels soll demnach nicht dazu führen, mit Gott zu hadern, sondern die Welt im Sinne der perfectibilitas stets und ständig zu verbessern und damit bei sich selbst anzufangen. So dient das Böse letztlich auch zur Besserung der eigenen Person, es wird zur Herausforderung für die eigene moralische Konstitution, die aus der Sicht Gottes als erforderlich angesehen wird, um am Jüngsten Tag im abschließenden, endgültigen Gericht urteilen, sanktionieren und entweder das Geschenk der ewigen Seligkeit oder die – als Strafe zu sehende - ewige Verdammnis zuteilen zu können.


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 Zeitzeuge 8. April 2021 
 

Liebe hape und phillip,

ich bin schon enttäuscht, denn noch nie hat nach
meiner Kenntnis jemand öffentlich H.H.Prof.Dr. May
"Widersprüchliches" vorgeworfen!

In den besagten Predigten sagt der greise Gelehrte
eigentlich nur das, was kirchlicherseits, zumindest bis zum II. Vatikanum, immer mit Rück-
griff a.d. Hl. Schrift und die Tradition, gesagt
wurde:

Ob ein bestimmtes, von GOTT zugelassenes zeitliches Übel ein Strafübel ist, weiss nur
GOTT der HERR allein, daß GOTT aber auch durch
die Zualssung eines solchen Übels strafen
k a n n, ist ebenfalls festzuhalten, wie auch
viele Heilige gelehrt haben.

Noch heute betet die Kirche im a.o. Ritus in
der Votivmesse zur Abwehr ansteckender Krank-
heiten:

O GOTT, Du unser Heil; erhöre uns; befreie DEIN

Volk von dem Schrecken DEINES Zornes und mache

es furchtlos durch DEINE überreiche Barmherzig-

keit! Amen!


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 hape 8. April 2021 

Werter @phillip, 2/2

„Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen, ohne Erbarmen sein gegenüber ihrem leiblichen Sohn? Und selbst wenn sie ihn vergisst: Ich vergesse dich nicht.“ (Jes 49,15) – Mit diesen Worten tröstet Gott sein Volk in der babylonischen Gefangenschaft. Die gilt auch heute allg. noch als Strafe Gottes. Gott straft also und tröstet zugleich.

Die Hl. Schrift gibt m. W. nach keine Auskunft darüber, ob unter den damals Deportierten nicht doch der eine oder andere Gerechte war. Unschuldige Kinder werden auf jeden Fall dabei gewesen sein. Trotzdem hat Gott niemanden von der Strafe der Deportation ausgenommen. Wie ist das zu erklären? Ich weiß es nicht.

Mir scheint es jedenfalls eine Tatsache zu sein, dass Gott straft. Auch heute. Meine Hoffnung ist allerdings, dass er die Strafe auch heute wieder in Trost verwandelt. „Weine nicht! Siehe, gesiegt hat der Löwe aus dem Stamm Juda, der Spross aus der Wurzel Davids; er kann das Buch und seine sieben Siegel öffnen.“ (Off 5,5).


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 hape 8. April 2021 

Werter @phillip, 1/2

selbstverständlich gehören Gerechtigkeit und Barmherzigkeit Gottes untrennbar zusammen. Es ist immer zu fragen, inwieweit Gerechtigkeit barmherzig ist, bzw. umgekehrt, inwieweit ist Barmherzigkeit gerecht? Was Ihre Überlegung angeht, ob die Pandemie auch treue Katholiken straft – natürlich. Nur das „warum“ kann ich Ihnen nicht beantworten. Aber warum sollte es dem Knecht besser ergehen, als seinem Meister? Wir haben doch gerade am Karfreitag erlebt, wie der Herr selbst hingerichtet wurde, obwohl ihm keine Schuld nachzuweisen war. Und doch ist diese Ungerechtigkeit Teil der Erlösung, die wiederum ein Akt der Barmherzigkeit war. Ostern zeigt doch, wie das Böse letzten Endes dem Guten dienen muss. Das ist ein großes Geheimnis, das meine Vorstellungskraft bei weitem übersteigt. Vielleicht hat die Strafe der Pandemie auch etwas mit dem Konzept der Stellvertretung an sich. Wer weiß? –


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 laudeturJC 8. April 2021 

@urmet

Wie wird das wiedergutgemacht?

Im Fegfeuer für den Schuldigen und durch ewige Gnaden fürs Opfer. Sollte in jedem kath. Katechismus erwähnt sein, sonst einen guten kaufen...


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 phillip 8. April 2021 
 

Was, werter hape, schreibt denn Prof May über die Pandemie?

Lesen Sie selbst: "Es ist nicht zu viel gesagt, wenn man fest­stellt, dass die Mensch­heit im wei­tes­ten Aus­maß vom Wil­len Got­tes und vom Weg sei­ner Gebote abge­irrt ist und sich lau­fend immer mehr davon ent­fernt. Dafür hat sie Strafe von Gott ver­dient. Wie Gott straft, ist sei­ner Weis­heit über­las­sen. Ob ein bestimm­tes Wider­fahr­nis eine Strafe Got­tes ist, weiß Gott allein. Wenn er es nicht eigens offen­bart und durch erwählte Boten den Men­schen mit­teilt, haben wir keine unmit­tel­bare Kennt­nis davon, dass bestimmte Gescheh­nisse Stra­fen Got­tes sind. Aber wir ken­nen Got­tes Wesen, wis­sen um sei­nen Abscheu vor Sünde und Las­ter. Ist es abwe­gig, anzu­neh­men, die über die ganze Erde her­ein­ge­kom­mene Pan­de­mie sei eine Strafe Got­tes? Ver­ste­hen Sie mich recht: Ich weiß es nicht, ob die Seu­che glo­ba­len Aus­ma­ßes eine Strafe Got­tes ist, und ich behaupte nicht, es zu wis­sen". Frage: trifft die Pandemie nicht auch Gott treue Katholiken? Mit Sicherheit!


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 phillip 8. April 2021 
 

hape, ich schätze nicht nur Sie, sondern auch Prof. May,

aber lesen Sie das nachfolgend Widersprüchliche, das aus der Feder des Genannten stammt und im Übrigen meiner Ansicht voll entspricht: "Es ist aber auch unzu­läs­sig, mit Bestimmt­heit zu behaup­ten, ein Vor­fall, ein Umstand, ein Zwi­schen­fall sei eine Strafe Got­tes. Wir ken­nen das Wesen und die Eigen­schaf­ten Got­tes. Wir wis­sen um sei­nen Wil­len, den er uns in der Natur­ord­nung und in der Offen­ba­rung kund­ge­tan hat. Danach dür­fen wir wagen, Ereig­nisse der Geschichte zu deu­ten. Die end­gül­tige Fest­stel­lung, wie­weit geschicht­li­che Ereig­nisse Got­tes Auf­trag und Werk sind, kann von nie­mand ande­rem als von Gott selbst getrof­fen wer­den. Er trifft sie im Jüngs­ten Gericht. Das Jüngste Gericht ist die letzte Instanz und die ein­zige Instanz". Ich bleibe dabei: Es falsch, von der Gerechtigkeit zu dozieren ohne sie auch in Beziehung zur Barmherzigkeit zu bringen und jedes Übel als von Gott verhängte Strafe zu deuten.


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 hape 8. April 2021 

Werter @philip und @urmet

Statt einer persönlichen und dadurch äußerst mangelhaften Antwort verweise ich lieber auf die beiden Predigten von Prof. Georg May, die @Zeitzeuge weiter unten verlinkt hat. Dort wird dieses schwierige und komplexe Thema verständlich so dargestellt, wie es die Kirche lehrt. Ich hoffe, dass dies die uns alle verbindende Grundlage unseres katholischen Glaubens ist. Allerdings glaube ich inzwischen nicht mehr, dass sich das in einem Forum wie diesem auch nur annähernd darstellen lässt. Zu weit gehen inzwischen die subjektiven Befindlichkeiten und Meinungen auch in der katholischen Community auseinander. Ich bedaure das sehr, kann es aber nicht ändern.


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 phillip 8. April 2021 
 

Gerechtigkeit und Barmherzigkeit

Werter hape, meiner Meinung nach ist es geradezu unsinnig und gegen die göttliche Offenbarung, der Lehre Christi und der Katholische Kirche, wobei ich das Deformatorische des gegenwärtigen Pontifikates bewusst ausblende, etwas über Gerechtigkeit zu schreiben - auch wenn es inhaltlich zutrifft - und die Barmherzigkeit vollständig auszublenden. Für jene, die an Christus glauben, sollte eigentlich klar und bewusst sein, dass, solange noch Barmherzigkeit möglich ist - und das ist es mE bis zum letzten Atemzug, da Umkehr und Reue noch möglich sind - Gerechtigkeit aufgeschoben und ein abschließendes Urteil (Gerichtsurteil) Gottes erst im persönlichen Gericht und im Allgemeinen Gericht am Jüngsten Tag Gerechtigkeit (Verurteilung und Zuerkennung jedem das Seine; je nach dem Himmel als Belohnung, Fegfeuer als zeitliche Straffolge, Hölle als ewige Strafe) zu erwarten ist. So gesehen straft Gott nur ein einziges Mal, und das nach dem irdischen Pilgerweg.


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 Stefan Fleischer 8. April 2021 

@ urmet

Bei Fragen wie der Ihren (und vielen anderen) stellt sich wohl zuerst einmal die Gottesfrage. Was oder wer ist Gott? Was hat er mit uns zu tun, was hat er uns zu sagen? Und wie sagt er es uns.
In den meisten Fällen genügt es, Gott wahrhaft als Gott zu sehen und zu glauben, als den unendlichen grossen, allmächtigen und allwissenden einerseits und als den unendlich gütigen und barmharzigen gleichzeitig. Dann können wir vieles, was wir nicht begreifen, voll Vertrauen ihm überlassen und uns einfach bemühen in einer persönlichen, alltagstauglichen Beziehung zu ihm zu leben. «Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder …» Gott ist unser Vater und Christus unser Erlöser. Und wir sind seine Kinder. Dann können wir getrost singen: «Was Gott tut, das ist wohl getan.»


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 stephanus2 7. April 2021 
 

Soweit ich weiß..

heißt Corona Krone, und das scheint mir ein gutes Bild für die ausufernde Selbsterhöhung der Menschen gerade in diesen Zeiten zu sein.Ich glaube, dass die gegenwärtige Plandemie, wie einige schreiben, von Gott her einen Sinn hat.- Zum Artensterben: ich glaube , dass der Umgang mit der Tierwelt extrem schändlich geworden ist und darum an diesen unschuldigen Wesen die Viren auftauchen, sei es Schweine-,Vogel'grippe' oder jetzt vllt durch Fledermäuse. China verzehrt nicht nur fast alle Tiere,sondern geht ganz besonders grausam mit ihnen um. M.E. ist das ein Greuel vor Gott, der uns zwar Herrschaft über die Tiere aufgetragen hat,aber sicher keine barbarischen Quälereien, Mißhandlungen , und Ausrottung ganzer Arten.Im 2.Schöpfungsbericht hat Adam die Tiere - beim NAMEN genannt, etwas sehr Nahes !


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 DKAHO 7. April 2021 
 

@Wiederkunft

Nein, das hat nichts mit einem Heraustreten der Seele aus dem Körper zu tun.
Die Neurowissenschaften wissen sehr genau, dass das Gehirn dieser Patienten in dieser Phase für eine gewisse Zeit auf Hochtouren arbeitet. Damit können diese Phänomene erklärt werden.
Daneben sind die Art der Wahrnehmungen dieser Patienten direkt davon abhängig davon, in welcher kulturellen Umgebung sie gelebt haben.


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 urmet 7. April 2021 
 

@hape

Sie schreiben: "Wiedergutmachung geschieht entweder in diesem Leben oder danach."
Wie soll das geschehen?

Wenn ich in diesem Leben durch meine Schuld einen Mitmenschen zum Krüppel fahre und kümmere mich nicht um eine Wiedergutmachung und sterbe in dieser Situation, wie wird das in einem Leben danach wieder gut gemacht?


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 hape 7. April 2021 

Lieber @Zeitzeuge,

vielen Dank für den Link zu den beiden Texten von Prof. Georg May.

"Gott will die Strafe, weil er die Gerech­tig­keit will."

So zitiert May den Hl. Thomas von Aquin, den großen Kirchenlehrer. Damit ist m. M. nach alles gesagt.

Strafe ist eine Frage der Gerechtigkeit. Gerechtigkeit ist eine Frage der Wiedergutmachung von Schuld. Wiedergutmachung geschieht entweder in diesem Leben oder danach. Aber sie geschieht. Niemand kann sich ihr entziehen, weil niemand vor Gott ohne Sünde ist. – Vielleicht sollte die Kirche, angesichts der Tatsache, dass sicher viele Missbrauchsfälle nicht mehr aufgeklärt werden können, wieder mehr darauf hinweisen, dass Gott diese Gerechtigkeit wiederherstellen wird. Es kann es, weil er Gott ist. Er tut es, weil er treu ist. – Den Opfern zum Trost, den Tätern zur Mahnung.


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 Wiederkunft 7. April 2021 
 

Todesnähe

@urserolu : Wie definieren sie Todesnähe? Diese Berichte handeln von klinisch Toten, die wiederbelebt wurden. Sie zeigen auf, was beim Sterben passiert, sagen aber nichts darüber wie das Leben danach weitergeht. Sie sagen aber sehr wohl aus, dass die Seele aus dem Körper tritt und sich einen wunderschönen liebenden Licht nähert.


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 phillip 7. April 2021 
 

Coronavirus - Strafe - Sanktion - Prüfung - Freiheit? (1/2)

Wenn man die Strafe als ein Übel ansieht, das eine Autorität (legitimer Gesetzgeber) jemandem solange androht oder an ihm sooft vollzogen wird, bis er das tut, was die Autorität von ihm will, das er tun oder unterlassen muss, dann scheidet Gott als strafender wohl aus, zumal Gott dem Menschen die Macht der eigenen Entscheidung=Freiheit eingeräumt hat; es wäre daher absurd zu glauben, dass Gott den Menschen solange mit Übel bedenkt (straft), bis er ihn liebt. Vielmehr ist er ein Gott, der die Menschen liebt, ihre Freiheit achtet, ihnen treu ist und die Möglichkeit gibt, ihn zu lieben und ihm aus freien Stücken Vertrauen zu geben. Die Bedeutung der “Sanktion” selbst, die bereits bei Cicero in der Verbindung “sanctio et poena”, “Sanktion und Strafe”, erscheint, ist in der Neuzeit, zuerst im Französischen, dann ganz von dem “heiligenden Schlussparagraphen” auf die darin angedrohten Strafmaßnahmen übergewechselt. Daher kommt es zu der lexikalischen Widersprüchlichkeit, dass …


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 phillip 7. April 2021 
 

Coronavirus - Strafe - Sanktion - Prüfung - Freiheit? (2/2)

… “sanktionieren” nun einerseits “anerkennen, Gesetzeskraft verleihen” und andererseits “ächten, mit Strafe belegen” heißen kann. Gott hat eine ewige Glückseligkeit (Belohnung) verheißen, wenn wir Gott lieben, indem wir seine Gebote, die Lehre Christi achten und befolgen und insbesondere nach seinen Weisungen und seine Seligpreisungen leben. Die Göttliche Offenbarung spricht selbst in 46 Bibelversen von Belohnung; von einem Zwang (Strafe/Übel), damit wir unser irdisches Leben danach ausrichten und dorthin gelangen, ist nirgendwo die Rede und entspringt mE einer pervertierten menschlichen Auffassung. Dass Gott Prüfungen und Versuchungen zulässt, gehört zu einer gesicherten Erkenntnis und bedarf hier keiner weiteren Erörterung. Recht anschaulich ist das Märchen von Frau Holle mit der Pechmarie und der Goldmarie: beide haben ihren Lohn für ihr Tun oder Unterlasen erhalten. Am Ende unserer Tage wird es ebenso sein, nur: Hölle oder Himmel - wohl an, mit Gottes Gnaden schaffen wir das!


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 grumpycath. 7. April 2021 
 

Es lohnt ein Blick in das alttestamentliche Buch Ijob/Hiob

Darin werden dem Leser dieses biblischen Buches am Anfang desselben die Ijob zugemuteten Übel als vom Widersacher Gottes verursacht erklärt, um den gerechten und gottgetreuen Ijob zu versuchen, von seinem Gottvertrauen abzulassen.

Gott lässt in einer Art "Wette" mit dem Teufel dieses bis zu gewissen Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen, zu, da ER sich des Vertrauens Ijobs gewiss ist - und ER wird auch letztlich darin nicht enttäuscht, obwohl der gerechte Mensch Ijob den Sinn seiner Leidensprüfungen in dem Buch nicht enträtseln kann und sich demütig damit zufrieden geben muss, dass Gott so groß und SEINE Gedanken und Handlungsgründe für den sterblichen Menschen einfach oft nicht im Letzten erklärbar sind.

Dieses alles ist auch für uns heute höchst aktuell und hilfreich.


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 Aventinus 7. April 2021 
 

Wie Paulus in Kol. 1,24 tragen was noch aussteht an Christi Drangsalen

Ohne Christi Bahnbrechen zurück ins Vaterhaus könnten wir uns anstrengen wie wir wollten, wir könnten Strafen, Entbehrungen, Mühsal, Leiden ohne Ende in die Waagschale werfen - dem verklärten Auferstehungsleib kommen wir dadurch - wie die Menschen vor Golgotha - keinen Millimeter näher.
Aber ohne diese Nachfolge, ohne Tragen, was an Christi Drangsahlen noch austeht, "abgeht" (Kol. 1,24), ohne unseren kleinen Beitrag, kommen wir auch nicht zurück in die Heimat (Jak. 2,17-26).
Strafe? Natürlich! - fragt die Erschlagenen am Turm von Siloah - "wenn ihr nicht umkehrt, werdet ihr genauso umkommen" (Luk.13,4f).


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 lakota 7. April 2021 
 

Vielleicht ist es eher ein Aufruf zur Umkehr

statt Strafe. In der Bibel schickt Gott oft Unglücke über die Menschen, wenn sie sich von IHM entfernt haben, seine Gebote missachten. Eine Mahnung, von ihren bösen Taten abzulassen und zu ihm umzukehren.

So gesehen, war Corona längst überfällig. Leider denken die meisten aber nicht daran umzukehren (ein einziges Beispiel nur: Segnung von Homopaaren - vor Gott ein Gräuel).

Sollte es ein Aufruf zur Umkehr sein, wird vielleicht noch Schlimmeres kommen, weil die Menschheit genau das Gegenteil tut.
Muss nicht so sein, aber viellicht sollte man mal darüber nachdenken.


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 Zeitzeuge 7. April 2021 
 

Ich habe nicht behauptet, daß die Zulassung der Corona-Seuche

eine Strafe Gottes ist; aber theologisch und zwar
in der Hl. Schrift und der Lehrtradition begründet,
muß festgehalten werden, daß GOTT auch strafen
k a n n !

Die Verweise im AT und der Apokalypse allein
sind zahlreich, hinzu kommen z.B. aus dem NT
Luk 13, 1-5 und 1 Kor 10,5.

Daran ändern auch hier mitgeteilte, theologisch
nicht oder falsch begründete Thesen inkl.
Beleidigungen und Dislikes nicht!

Mehr zum Thema für ehrlich Interessierte von
Prof.Dr. Georg May im Link!

Ich wünsche allen einen gesegneten und besinnlichen Tag!

www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihenchrono/202005/


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 laudeturJC 7. April 2021 

@USCA

Ihre Überlegungen geben, vielleicht ist Ihnen das nicht bewusst, DEN protestantischen Irrtum wieder.

Das Opfer Christi genügt selbstverständlich für alle und alles. Aber damit es wirksam für den einzelnen wird, braucht es den Glauben der Person (freier Wille!) und die Kirche mit den Sakramenten.

Ein gut gekochtes Essen macht auch nicht satt, wenn man es nicht zu sich nimmt, sondern stehenlässt...


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 Stefan Fleischer 7. April 2021 

@ Marianus

Auch meinerseits herzlichen Dank.
Einen wichtigen Aspekt habe ich noch vergessen. Das ist mir bei Ihrem Votum eingefallen:
Gott kann das alles in seiner ganzen Grösse und Herrlichkeit ohne jene Freiheit anzutasten, welche er uns geschenkt hat. Auch das ist ein grosses Geheimnis. Aber wenn wir uns das im Glauben bewusst machen, ist dies ebenfalls ein Schlüssel um ihn immer besser zu verstehen, soweit dies uns überhaupt möglich ist.


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 USCA_Ecclesiam 6. April 2021 

Ich glaube nicht, dass Gott straft, aus einem einfachen Grund:

Und zwar nicht, weil ich ein verweichlichtes Gottesbild hätte wie die Modernisten, sondern weil Gott sich nicht widerspricht.

Denn JESUS hat schon alle Strafen für unsere Sünden getragen, so wie es z.B. Jes 55,3 sagt: "Doch er wurde durchbohrt wegen unserer Verbrechen, / wegen unserer Sünden zermalmt. Zu unserem Heil lag die Strafe auf ihm, / durch seine Wunden sind wir geheilt."

Wenn heute noch (oder wieder) Gott strafen würde — und die Menschheit hätte es ganz gewiss verdient — dann würde dies ja bedeuten, dass das Opfer Christi nicht ausreichend gewesen wäre. Soll der Tod des göttlichen Sohnes, unseres Erlösers, etwa nur eine Episode gewesen sein?

CHRISTUS ist wahrhaft auferstanden! ER hat Tod, Sünde und Leid für ewig in ihre unbedeutenden Schranken verwiesen. Dank sei Gott! Willkommen im ewigen Leben!


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 Marianus 6. April 2021 

Stefan Fleischer, besten Dank für Ihre Wortmeldung!

Dies entspricht genau auch meinem Gottesverständnis, Seiner Allmacht und -allwisse3nheit und meiner Beschränktheit. An dieser Stelle möge an die gebotene Demut erinnert werden, die naturgemäß ausschließt, dass irgend ein Mensch weiß, und sei er noch so belesen, lebenserfahren, gläubig usw., worin genau Gottes Plan in einem konkreten Moment der Menschheitsgeschichte besteht.


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 DamianBLogos 6. April 2021 
 

Corona und Pachamama

Aus einem Tweet vom 2.2.2020:
Was für ein Zufall: #Pachamama und #Coronavirus.
Wissenschaftler aus Hongkong schätzen, dass es am 25. Januar 2020 bereits 75815 Menschen gab, die mit dem Coronavirus infiziert waren, und dass sich die Zahl der Infizierten alle 6,4 Tage verdoppelte. Wenn wir mit diesen Zahlen zurückrechnen, wann die erste Person infiziert worden sein könnte, kommen wir auf den 7. Oktober 2019, den Tag nach der Eröffnung der Amazonas-Synode, den Tag, als die Anbetung der #Pachamama ihren Weg zum Altar des Petersdoms fand. Um das Zahlenspiel fortzusetzen: Würde sich die Verdoppelung alle 6,4 Tage fortsetzen, wäre am 10. Mai 2020 die gesamte Weltbevölkerung infiziert. Am 10. Mai 2020, dem 5. Sonntag der Osterzeit, heißt es im Johannes-Evangelium 14,1-12 unter anderem: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." Es ist aber nicht verkehrt, die ganze Perikope zu lesen. Quelle siehe Link

twitter.com/folcmar/status/1224097859076837376?s=20


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 J. Rückert 6. April 2021 
 

Sind wir gemeint?

Jesaja 24 ff „Jahwe verwüstet die Erde und fegt sie leer, / er entstellt ihr Gesicht und zerstreut die Bewohner … Darum frisst ein Fluch die Erde, / und die Bewohner büßen für ihre Schuld. / Sie schwinden dahin, von Glut verzehrt. / Von den Menschen bleibt nur ein winziger Rest.“
Ist das morgen? Sind wir gemeint?


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 J. Rückert 6. April 2021 
 

Eine Scherbe klagt

… nicht zweifeln: Jesaja 45 ff >Wehe dem, der mit seinem Urheber hadert / und doch nur eine Scherbe von vielen Tonscherben ist. / Sagt der Ton vielleicht zum Töpfer: / "Was machst du denn da?" / Hält er ihm vielleicht vor: / "Du hast kein Geschick!"?<
Hier wende ich zornig ein: „He, Töpfer, was schwätzen Deine Vertreter ständig von Deiner Barmherzigkeit. Sogar Judas der Verräter soll nun bei Dir sitzen. Wenn dann das Elend über uns kommt, beschimpfen Dich alle Scherben! So stopf den Schwätzern endlich den Mund!“


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 sr elisabeth 6. April 2021 
 

ein Trost

Ob die Pandemie eine Strafe Gottes ist, weiß wohl nur unser Herrgott selbst. Aber sie hat für mich persönlich nur bestätigt, wie zerbrechlich das menschliche Leben trotz der Errungenschaften von Medizin und Forschung immer noch ist und wohl auch bleiben wird. Aber es gibt eine Hoffnung, die mich durch diese Zeit der "Corona-Krise" trägt und das ist das Versprechen von Jesus Christus: ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt. Das ist wahrhaftig ein ganz großer Trost!


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 Rojan 6. April 2021 
 

@Stefan Fleischer

Ich kann mich nur dem französischen Theologen Maurice Zundel (1897-1975) anschließen, der sagte:
, gar nicht gibt – nie gegeben hat. Es könne kein allmächtiges, allwissendes und allgütiges Wesen gedacht werden, das von außen her in die Welt und in unsere
Geschichte hineinzuwirken vermöchte, das Böse zulassen oder verhindern könnte. Ein solches Verständnis der umfassenden Wirklichkeit wäre geradezu „gotteslästerlich“.
und:
er gedacht werden. Immer wieder brach es aus ihm heraus: „Die Wut packt mich,
wenn ich sagen höre, Gott lasse das Böse zu.“ Könnte er es zulassen, hätte er auch die
Macht, es nicht zuzulassen, also zu verhindern. Ein Scheusal wäre ein solcher Gott, griffe er
nicht ein.
Er betonte: Gegen die Logik des Schreckens christlicher Gnadenlehren haben
Friedrich Nietzsche (1844-1900), Albert Camus (1913-1960) und Jean-Paul Sartre (1905-
1980) zu Recht aufbegehrt. Ihr Protest-Atheismus ist redlich. Mit Camus trat er in Kontakt.33


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 nazareth 6. April 2021 
 

Fakt ist wohl, dass der breite Weg des Verderbens auf dem viele gehen laut Jesus ein total ernstzunehmendes Herren-Wort ist, das im Westen mit dem Bild "des guten Gottes" einfach ignoriert, vom Tisch gewischt und auf die leichte Schulter genommen wird!


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 urserolu 6. April 2021 
 

@Wiederkunft

NAHtoderfahrungen sind genau das: Erfahrungen in Todesnähe. Sie sagen nichts aus über ein Leben NACH dem Tod.


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 a.schwartz 6. April 2021 
 

@luisa marie

Ich sehe das auch so wie Sie. Es gibt übrigens ein schönes Lied zum Thema von den Prinzen, das heißt "Krone der Schöpfung".


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 Stefan Fleischer 6. April 2021 

@ Triceratops

Ich glaube, Sie haben ein allzu menschliches Gottesverständnis. Schon Jesaia wusste: (Jes 55,8)
"Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken / und eure Wege sind nicht meine Wege - / Spruch des Herrn."
Wenn wir Gott wirklich verstehen könnten, wäre er nicht Gott, sondern ein Fantasieprodukt. Er ist allwissend und allmächtig, absolut barmherzig und absolut gerecht zugleich. Seine Gerechtigkeit ist nicht mathematisch wie unsere menschliche. Er kann z.B. dem Täter gegenüber barmherzig sein und gleichzeitig dem Geschädigten zu seinem Recht verhelfen. Er ist auch der beste Erzieher. Er mahnt und straft, belohnt und unterstütz jeden, so wie es das Beste für ihn ist. Er tut dies oft auf eine Art und Weise, welche unser Verstehen bei weitem übersteigt. Erst das jüngste Gericht wird uns seine Gerechtigkeit vollständig offenbaren. Vorher erwartet er von uns so zu bitten, wie der Herr uns gelehrt hat: «Dein Wille geschehe - denn das ist das Beste für mich und die ganze Welt.»


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 Chris2 6. April 2021 
 

@Triceratops

... und zum Ausggleich regiert fast überall sonst die "... ist keine Strafe Gottes"-Fraktion, die mit die ersten Fake News verbreitete, die ich bewusst erlebt hatte ("AIDS ist keine Schwulenkrankheit" - und das bei anfänglich um oder gar über 90% männlichen Homosexuellen unter den Neuinfizierten und deren Credo damals hieß: "Jetzt erst recht" und nur ja nicht nachdenklich werden. Wie viele Tote dieses "Credo" verursacht hat, werden wir nie erfahren. Genauso wie die stillen Toten und psychisch oder physisch schwer Erkrankten des tumben Vorschlaghammer-Dauerlockdowns in Deutschland...


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 jadwiga 6. April 2021 

Strafe oder ein Akt der Barmherzigkeit?

Ein guter Vater will die Kinder immer nahe bei sich haben.

Diese Pandemie bestimmt den Lauf unseren Alltags und man muss schon sagen, dass die Hektik und der Lärm für viele von uns sehr nachgelassen haben. Termine und Versammlungen wurden abgesagt, der Verkehr nahm deutlich ab - mir kommt das vor, als ob die Uhren langsamer laufen würden...
Vergessen wir nicht, dass Gott in der Stille am lautesten spricht! Und auch der unausweichliche Gedanke über den von Corona verursachten Tot kann uns Gott näher bringen.
Unbewusst schauen jetzt viele in die Ewigkeitsweite, oder zumindest in die ungewisse Zukunft, die ohne Gottesexistenz vollkommen sinnlos zu sein scheint.

Marta Holter


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 Triceratops 6. April 2021 
 

Oje!

Da scheint mir wieder die "Gott straft Schuldige, indem er den Schuldigen vollkommen unbekannte Unschuldige tötet und krank macht"-Fraktion unterwegs zu sein.


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 Matityahu 6. April 2021 
 

Wie müssen aufpassen, wenn wir solche Aussagen tätigen, dass wir uns nicht gegen Gott versündigen. Man kann Gott nicht alles anlasten. Man könnte genauso gut in dieser Corona Pandemie sagen, "hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott!"
Nehmen wir doch einfach diese Pandemie als UNSER Kreuz auf uns und versuchen mit Gottes Hilfe dieses Übel zu besiegen. Ich denke, im Falle des Glaubensabfall, bzw. erbsündliche Folgen arbeitet Gott anders, als es im Artikel angedeutet wird. Ansonsten schätze ich Prälat Wilhelm Imkamp sehr. Ja, wir müssen wieder mehr über Himmel, Fegefeuer, verlorene Seelen usw. sprechen.


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 lesa 6. April 2021 

Auf den Menschen kommt es an

@buntfleck: Die Heilige Hildegard von Bingen hat überzeugend dargelegt, dass das Verhalten des Mesnchen, seine Herzenshaltung und seine Handlungen, die ganze Schöpfung beeinflusst, nicht nur die welt des Menschen.


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 Zeitzeuge 6. April 2021 
 

Anbei der zusätzliche Link!

Daß der allmächtige GOTT auch innerweltliche,

zeitliche Strafen verhängen k a n n, z.B.

durch Zulassung eines Übels, ist theologisch

unbestreitbar!

www.wionews.com/world/covid-19-was-created-in-the-wuhan-laboratory-professor-giuseppe-tritto-330053


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 Zeitzeuge 6. April 2021 
 

Ursache im Verhalten des Menschen?

im Link aus anderer Perspektive mehr dazu!

Es folgt noch ein Link bzgl. Prof. G. Tritto.

www.politico.com/news/magazine/2021/03/08/josh-rogin-chaos-under-heaven-wuhan-lab-book-excerpt-474322


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 laudeturJC 6. April 2021 

Das sog. Artensterben

ist etwas anderes als ein Massensterben durch eine Krankheit...


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 Totus Tuus 6. April 2021 
 

Aufpassen!

1. Alles geschieht durch die Zulassung Gottes. Manchmal greift er aktiv ein. Corona deckt doch auf, wie Gottlos und Verstandlos die Menschheit ist. Wo ist die Pandemie? Wir haben eine PLANdemie. Corona ist ein Virus welches für erkrankte Menschen gefährlich ist, aber für 99.97% ist es NICHT TÖDLICH. Das sind Fakten. Corona wird für verschiedene Agenden missbraucht. Wenn eine Gesellschaft sich von Gott entfernt, können sie die Geister auch nicht mehr unterscheiden, darum lassen sich so viele Menschen verängstigen und fallen auf diesen Hype rein. Warum verbietet man nicht die Handkommunion wo viel weniger hygienischer ist als die Mundkommunion? Corona wird für vieles Missbraucht, und Gott lässt das zu damit aufgedeckt wird, wer auf ihn vertraut und wer auf den Mensch.


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 buntfleck 6. April 2021 
 

@laudeturJC

"Warum gibts dann kein Massensterben unter den Tieren?"
Das Artensterben unter den Tieren war noch nie so groß wie derzeit. Noch nicht mitbekommen?


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 ThomasR 6. April 2021 
 

Ausweg aus der Pandemie führt eindeutig

einerseits über die Beachtung von Hygienevorschriften* und andererseits über
die liturgische Erneuerung

* leider bei der Zelebration der neuen Messe hat oft die Beachtung der Hygienevorschriften (und guten Sitten)nachgegeben- kaum einer Priester in Novus ordo ist gewohnt vor der Zelebration der Hlg. Messe Hände zu waschen

Ps 106,29
Sie erbitterten Gott mit ihren schändlichen Taten, / bis über sie eine schwere Plage kam.
Ps 106,30 Pinhas trat auf und hielt Gericht; / so wurde die Plage abgewandt.

vgl. 2 Sam 24,25
Und er baute dort einen Altar für den Herrn und brachte Brandopfer und Heilsopfer dar; der Herr aber ließ sich um des Landes willen erweichen und die Plage hörte auf in Israel.
und vgl


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 Herbstlicht 6. April 2021 
 

"Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und meine Wege ...

sind nicht eure Wege." (Jesaia 55,8).

Haben wir nicht immer wieder den Glaubensabfall in der heutigen Zeit beklagt? Gott wurde und wird oft genug wie ein Gegenstand, den man nicht mehr braucht, auf die Seite gestellt.

Und nun? Gibt ER uns also jetzt zu verstehen, dass es mehr gibt als nur ungebremsten Konsum, Party, Urlaubsreisen und vielfältigen Spaß, Freiheit jeglicher Art, Freiheit auch von jeglicher moralischer Verantwortung?
Ich möchte damit keinesfalls sagen, dass z.B. Urlaub und Spaß haben etwas Negatives ist. Menschen dürfen und sollen Spaß haben und dass sie Schönes erleben möchten, ist ja auch absolut legitim.
Nur - dies allein genügt eben nicht!
Zu einem erfüllten Leben gehört mehr.

Wäre es nicht so, dann wären alle Menschen, denen es aufgrund bestimmter Umstände nicht so gut geht, arm dran. Aber gerade ihr Leben kann oftmals -trotz aller schwierigen Umstände- besonders erfüllend sein.


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 Leopold Trzil 6. April 2021 

Ich frage mich eher ...

... worin die Strafe Gottes besteht:
- in der Krankheit?
- darin,daß so viele Völker dem Treiben böser Menschen und schlechter Politiker ausgeliefert sind?
- in der fast allgemeinen Verblendung?


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 laudeturJC 6. April 2021 

@luisa marie: Was die Bundeszentrale für

Volksaufklärung ähh politische Bildung zu Corona sagt, ist schlichtweg Blödsinn und reine Propaganda. Warum gibts dann kein Massensterben unter den Tieren?

Selbstverständlich ist Corona eine Strafe oder zumindest eine Mahnung Gottes! So wie HIV für Promiskuität, Drogen und Homosexualität. Mir scheint Corona vor allem gegen die übertriebene Mobilität, Massenmigration, Globalisierung etc. gerichtet, denn genau diese Dinge fördern die Verbreitung des Virus.

Ja, es gibt bei all diesen Gottesstrafen auch unschuldige Opfer (Transfusionen mit HIV etc.), aber Gottes Gerechtigkeit ist grösser...


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 Federico R. 6. April 2021 
 

Die Pandemie ist nichts anderes als eine Antwort Gottes ...

... auf die gottlob weitgehend misslungene sog. Amazonas-Synode mit ihren heidnischen Pachamama-Zeremonien in Rom, dem Zentrum der kath. Christenheit;
auf die von p.Franziskus mitunterschriebene Abu-Dhabi-Erklärung; auf das den glaubenstreuen chinesischen Katholiken in den Rücken fallende Geheimabkommen des Vatikans mit der atheistisch regierten Volksrepublik China;
auf den Synodalen Irrweg in Deutschland mit seinen teils häretischen Forderungen und seinen möglichen schismatischen Folgen;
auf die abgestandenen Forderungen nach dem Frauenpriestertum, der Aufhebung des Pflichtzölibats und neuerdings der Segnung von homosexuellen Partnerschaften;
auf die bischöfliche Gehorsamsverweigerung gegenüber dem kirchlichen Lehramt;
und schlechterdings auf die Unsicherheit hervorrufenden peronistischen Widersprüchlichkeiten und inkohärenten Äußerungen des derzeit amtierenden Papstes.

Meine ganz persönliche Meinung: Erst wenn dieser ganze Spuk vorüber ist, kann auch Corona besiegt werden.


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 luisa-marie 6. April 2021 
 

Der Übergang des Covid-19 Virus hat sicher eine Ursache im Verhalten des Menschen. So heißt es bei Wikipedia: "Als stark begünstigend für die Entstehung und Übertragung des Virus auf den Menschen betrachtet die Bundeszentrale für politische Bildung Umweltzerstörungen wie die Zerstörung der Urwälder, welche die Verkleinerung der Lebensräume von Wildtieren zur Folge hat"


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 Wiederkunft 6. April 2021 
 

Wirklich verwirrend

Während die Bischöfe und Priester über die letzten Dinge schweigen, ist das Internet voll von Nahtodberichten, die Zeugnis geben von dem Leben nach dem Tod!Wo ist der Glaube und der Mut nur geblieben?


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 Leo Christi 6. April 2021 

Schweigen über die „Letzten Dinge“

In der Tat, warum dieses gigantische Schweigen über die „Letzen Dinge“? Traut man sich nicht mehr darüber zu sprechen, wo es doch um das Ziel unseres Lebens jenseits des Todes geht? Weil man ehrlicherweise auch Fegefeuer und Hölle erwähnen müsste? Oder ist die Überzeugung von einer Allerlösung der heimliche Grund hinter dem Schweigen? Man kann ja auch schon mal in einer Kirche positiv erschrecken (weil so selten), wenn in den Fürbitten darum gebetet wird, dass Gott die Läuterung der armen Seelen im Fegefeuer verkürzen möge.


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 nicodemus 6. April 2021 
 

Das ist das beste Zitat, seit langem:

"Wir sind dialogfähig – wer katholisch ist, braucht keine GRÜNEN mehr". Recht so!
Ich habe diese "Totengräber Deutschlands" noch nie gebraucht!


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