Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Will der Erzbischof von Berlin eine neue ‚Gay-Kirche‘?
  2. „Die Kirche schafft sich ab – für 11 Milliarden“
  3. 11,2 Milliarden Euro als Ablösesumme für die Kirchen in Deutschland
  4. USA: Demokratin Nancy Pelosi von der Heiligen Eucharistie ausgeschlossen
  5. Wenn Jesus gar kein Thema mehr ist
  6. „Zeit“: Bischof Bätzing hat Priester trotz Belästigungsvorwürfen befördert
  7. INSA-Umfrage: Mehrheit der Deutschen kennt das Apostolische Glaubensbekenntnis nicht auswendig
  8. Modehaus Gucci für ‚Recht auf Abtreibung’
  9. Warum sollte man in der Kirche bleiben?
  10. Überraschung für eine "kleine Zeitung" – ein Pfarrer ist katholisch!
  11. Forum Deutscher Katholiken: "Synodaler Weg" hat rigoros alle Einwände arrogant abgewiesen
  12. Freispruch für deutschen Pastor Latzel: Kritik an Schwulenparade ist keine Volksverhetzung
  13. Vatikan: Territoriale Integrität der Ukraine muss gewahrt bleiben
  14. Warum Christen nicht zu Starbucks gehen sollten
  15. US-Innenministerium untersucht Morddrohungen gegen Höchstrichter

Für Dialog und Versöhnung zwischen Deutschland und Polen

12. Juni 2021 in Deutschland, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzbischof Schick predigt bei der Wallfahrt zum heiligen Berg von Polanów in Pommern.


Polanów (kath.net)

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat bei der Wallfahrt zum heiligen Berg von Polanów in Pommern zu Dialog, Versöhnung und Frieden zwischen Deutschland und Polen in einem vereinten solidarischen Europa aufgerufen.

Dabei verwies Schick am Samstag auf seinen Vorgänger, den heiligen Bischof Otto von Bamberg, dem bereits im zwölften Jahrhundert als Apostel der Pommern schon die Bedeutung eines friedlichen Miteinanders von Polen und Deutschland ein Herzensanliegen gewesen sei. „Verehren wir ihn und danken wir ihm für sein Leben und Wirken in der Kirche und in der Gesellschaft. Bitten wir ihn, dass er unsere Völker und Nationen im Glauben an den guten Hirten Jesus Christus stärkt, der Vorbild der Sorge um die Einheit aller Menschen und Mahner zu Solidarität und Frieden ist“, so Erzbischof Schick.


Der heilige Otto sei zweimal von Bamberg nach Pommern gereist, um dort das Evangelium zu predigen und zu taufen, Diözesen und Pfarreien zu gründen, den Glauben zu bringen, um Einheit und Frieden zu fördern und Krieg zu verhindern. „Er war ein Bischof und Missionar nach dem Vorbild Jesu Christi“, so Schick.

Er sei überzeugt gewesen, dass den Menschen durch den Glauben an Jesus Christus das irdische Wohl und das ewige Heil zuteilwerde. Er lehnte Zwangsbekehrungen ab und führte die Menschen durch Vorbild und Predigt zu Jesus Christus. „Der heilige Otto ist im 21. Jahrhundert für die Kirche so bedeutungsvoll, wie er es zu seinen Lebzeiten war“, sagte Schick, der seit 2010 Ehrenbürger von Polanów in der Diözese Koszalin-Kolobrzeg ist. 2008 brachte Schick Reliquien des heiligen Otto nach Polanów.

Erzbischof Schick ist Vorsitzender der deutsch-polnischen Kontaktgruppe der Bischofskonferenzen beider Länder. Er ist auch Vorsitzender des Stiftungsrates der Maximilian-Kolbe-Stiftung und arbeitet im Maximilian-Kolbe-Werk mit. Seit seiner Studienzeit setzt er sich für den Dialog und den deutsch-polnischen Versöhnungsprozess in einem vereinten Europa ein.

Foto (C) Erzbistum Bamberg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Monika32 14. Juni 2021 
 

Es ehrt Bischof Schick, aber ...

es wäre einmal hilfreich von einem Vertreter der Röm.-Kath. Kirche Deutschlands laut und deutlich zu hören, dass die Gebietsabtretungen nach dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg Rechtens waren, und es dort in keinem dieser osteuropäischen Länder für Deutsche - wie auch immer die sich noch bezeichnen - zu holen gibt, diese Länder sich auch für diese Gebietsabtretungen keinesfalls zu entschuldigen hatten und haben.
Obwohl Frau St.bach mittlerweile in der Versenkung verschwunden ist, hören diese Forderungen nämlich nicht auf.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Deutschland

  1. FDP-Tänzer wollen mit Urheberrecht Lebensschützern den Mund verbieten
  2. Neue deutsche Familienministerin will einheitliche Gendersprache
  3. Aufregung in badischer Landeskirche wegen Sprechverbots über biblische Lehre
  4. Grenzen der individuellen Freiheit
  5. ‚Die Linke’ will Strafbarkeit von Spätabtreibungen abschaffen
  6. Deutscher Ärztetag streicht Verbot zur Hilfe bei Selbsttötung
  7. Kardinal Pell: Deutsche Bischöfe haben die Pflicht, die Lehre der Kirche zu verkünden

Polen

  1. Polnische Bischofskonferenz: Franziskus distanziert sich vom deutschen 'synodalen Weg'
  2. Kirche in Polen kritisiert staatliche Missbrauchskommission
  3. Seligsprechung von Kardinal Wyszynski am 12. September
  4. Erzbischof Jedraszewski: ‚Great Reset’ kann nur in Christus gelingen
  5. Größte Oppositionspartei Polens für legale Abtreibungen bis zur 12. Woche
  6. Englisches Krankenhaus beendet künstliche Ernährung: Komatöser Patient tot
  7. Polens Ministerpräsident: Die Zensur ist in neuer Form zurück







Top-15

meist-gelesen

  1. Kommen Sie mit! kath.net-Leserreise nach Fatima und auf die Azoren - Oktober 22
  2. Will der Erzbischof von Berlin eine neue ‚Gay-Kirche‘?
  3. Wenn Jesus gar kein Thema mehr ist
  4. Überraschung für eine "kleine Zeitung" – ein Pfarrer ist katholisch!
  5. „Zeit“: Bischof Bätzing hat Priester trotz Belästigungsvorwürfen befördert
  6. Warum sollte man in der Kirche bleiben?
  7. 11,2 Milliarden Euro als Ablösesumme für die Kirchen in Deutschland
  8. „Die Kirche schafft sich ab – für 11 Milliarden“
  9. USA: Demokratin Nancy Pelosi von der Heiligen Eucharistie ausgeschlossen
  10. Freispruch für deutschen Pastor Latzel: Kritik an Schwulenparade ist keine Volksverhetzung
  11. Warum Christen nicht zu Starbucks gehen sollten
  12. Hitze und Flüssigkeitsmangel – Minstranten kollabieren bei Ministrantentag
  13. Antisemitismus - Erneute Entgleisung bei 'Fridays for Future'
  14. Warum Sie am 2. April 2023 am Abend in Krakau sein sollten!
  15. Nach Klage: Verlag muss Gender-Sprache aus Artikel löschen

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz