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Texas verbietet Abtreibungen – sobald es wieder möglich ist

23. Juli 2021 in Prolife, keine Lesermeinung
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Derzeit macht das Urteil ‚Roe v Wade’ Abtreibungsverbote unmöglich. Sollte der Oberste Gerichtshof das Urteil aufheben, wären Abtreibungen in Texas verboten.


Austin (kath.net/LifeNews/jg)

Der US-Bundesstaat Texas hat ein Gesetz beschlossen, das Abtreibungen fast vollständig verbietet, sobald der Oberste Gerichtshof der USA dies zulässt. Ausnahmen gibt es nur, wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist oder bei „wesentlichen Beeinträchtigungen wichtiger Körperfunktionen“.

Die Bestimmungen des Gesetzes treten nach einer Übergangsfrist von 30 Tagen in Kraft, sobald der Oberste Gerichtshof die Entscheidung „Roe v. Wade“ aufhebt. Mit dieser Entscheidung aus dem Jahr 1973 wurden  Abtreibungen in allen Bundesstaaten der USA legalisiert.


Im Mai hat Texas ein Gesetz beschlossen, das Abtreibungen verbietet, sobald beim Ungeborenen der Herzschlag festgestellt werden kann. Das Repräsentantenhaus des Bundesstaates hat beschlossen, in den nächsten beiden Jahren insgesamt 100 Millionen US-Dollar für schwangere Frauen und Familien in Notsituationen zur Verfügung zu stellen.

Die Diskussion über mögliche Folgen einer Aufhebung von „Roe v. Wade“ ist aktuell geworden, seit der Oberste Gerichtshof der USA entschieden hat, ein Gesetz des Bundesstaates Mississippi zu prüfen, das Abtreibungen nach der 15. Schwangerschaftswoche bis auf wenige Ausnahmen verbietet. Die Richter des Höchstgerichts haben entschieden, die Frage zu prüfen, ob alle Einschränkungen von Abtreibungen vor der Überlebensfähigkeit des Ungeborenen außerhalb des Mutterleibs (ungefähr ab der 24. Schwangerschaftswoche) verfassungswidrig sind. Eine Entscheidung wird erst im Mai oder Juni 2022 erwartet.

 


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