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| ![]() Krenn hält Musical 'Ave Eva' für eine 'Riesengeschmacklosigkeit'12. Mai 2004 in Österreich, keine Lesermeinung Das geplante Musical in Mariazell sorgt jetzt auch in Polen, in der Slowakei und in Kroatien für Aufregung - Ein Bericht von Manfred Maurer / VOLKSBLATT. Linz (www.kath.net / volksblatt.at) St. Pöltens Bischof Kurt Krenn schloss nicht aus, dass der Papst wegen des Musicals nicht zur Wallfahrt der Völker vom 21. bis 23. Mai im Rahmen des Mitteleuropäischen Katholikentages kommen wollte. Wenn dem Papst das Programm nicht behagt hätte, dann hätten wir das Musical abgesetzt, damit der Papst kommen kann, sagt die Sprecherin der Diözese Graz-Seckau, Anna Hollwöger. Ave Eva habe aber jeder Häresie-Prüfung standgehalten. Hollwöger zum VOLKSBLATT: Von ihnen höre ich zum ersten Mal, dass was am Text geändert wird. Wenig später erreicht die Redaktion eine Stellungnahme von Jugendbischof Franz Lackner: Darin erklärt der Jugendbischof, eine eingehende theologische Prüfung habe den Verdacht, das 1974 von Wilhelm Willms getextete Werk stehe im Widerspruch zur Lehre der Kirche, nicht bestätigt. Bestätigen muss Lackner aber: Begriffe, die sich als zweideutig erwiesen haben, wurden nach Absprache mit dem Urheber der Rechte dieses Werkes geändert. Bischof Kapellari benennt die Zweideutigkeiten eindeutiger: Er spricht von Geschmacklosigkeiten und meint Textpassagen wie jene über Mariä Empfängnis: Lange angestauter Same ... hat endlich ein Kind gezeugt. Krenn: Es bleibt eine Geschmacklosigkeit Auch in Ländern, die am Mariazeller Kirchentag teilnehmen, sorgt Ave Eva zumindest für Stirnrunzeln: Der Vorsitzende der Slowakischen Bischofskonferenz, Erzbischof Frantisek Tondra, sagte gegenüber dem VOLKSBLATT, er habe Bischof Frantisek Rabek beauftragt, in der Sache etwas zu unternehmen. Auch der polnische Primas, Jozef Kardinal Glemp, sowie Josip Kardinal Bozanic von Kroatien studieren bereits den umstrittenen Text. Den dreien liegt allerdings noch nicht die entschärfte Version vor. Sollten sie jedoch ähnlich denken wie St. Pöltens Bischof Kurt Krenn, ändern Umformulierungen nichts an der grundsätzlichen Kritik. Krenn hält das Musical auch in der umgemodelten Fassung noch immer für eine Riesengeschmacklosigkeit. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuAufreger
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