Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  2. „Wie Papst Franziskus mit den deutschen Bischöfen umgegangen ist, war eine Meisterleistung“
  3. Homosexualität: Gott-gewollt oder Darwinischer Irrtum?
  4. Zitat: „Explizit wie nie zuvor wird Vielfalt in kirchlichen Einrichtungen als Bereicherung anerkannt
  5. Callboys, Nutten und Drogenjunkies - Wie wärs mit einem (Neben-)Job in der ‚deutschen Kirche‘?
  6. "Maßgebliche Kritiker sprechen offen von einem latenten Schisma"!
  7. Deutsche Bischöfe kehren angeschlagen aus Rom zurück
  8. Der verunglückte Rombesuch der deutschen Bischöfe
  9. Papst an Theologen: Kreative Treue zu Tradition bei Gender-Thema
  10. Roma locuta causa finita
  11. Bitte unterstützen Sie kath.net (nicht nur vor Weihnachten) via AmazonSmile-Programm
  12. Italien: "Singende Nonne" Suor Cristina ist aus ihrem Orden ausgetreten
  13. Hat Kardinal Marx dem Papst erneut den Rücktritt angeboten?
  14. "Bei den einen ist das todesmutig, bei den anderen ganz und gar nicht"
  15. „Ist unsere Verwirrung berechtigt? Fragen zu einer umstrittenen Personal-Entscheidung des Papstes“

Möchte Herr Bätzing die Schweizer Gardisten gegen Giorgia Meloni ausrücken lassen?

27. September 2022 in Kommentar, 34 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das "deutsche Marx-Bätzing-Lehramt" maßt sich an, demokratische (!) Wahlvorgänge in anderen EU-Ländern wie Italien zu bewerten und zeigt, dass es vor allem eines ist: Politisch uninformiert und inkompetent - Ein Kommentar von Roland Noé


Linz (kath.net)

Zum Auftakt der Herbstvollversammlung der deutschen Bischöfe (DBK) hat sich am Montag der Vorsitzende Bischof Georg Bätzing vor Pressevertretern "besorgt" über den Wahlausgang in Italien geäußert. Bemerkenswert, denn noch nie zuvor hat sich ein Vorsitzender einer italienischen oder einer anderen großen Bischofskonferenz "besorgt" über Wahlausgänge in Deutschland geäußert. Was für eine Anmaßung eines deutschen Hirten und welche Peinlichkeit, wenn ein uninformierter Hirte in Dingen mitreden will, von denen er offensichtlich wenig Ahnung hat.

Aber man lerne daraus: Das "deutsche Marx-Bätzing-Lehramt" maßt sich jetzt also auch an, demokratische (!) Wahlvorgänge in anderen EU-Ländern zu bewerten. Bätzing stellte bei der Pressekonferenz locker in den Raum, dass es in Italien nun einen "Zeitgeist" gäbe, dem wir "gewaltig" wehren müssen. Man fragt sich: was plant Bischof Bätzing? Möchte er die Schweizergardisten ausrücken lassen, um die Demokratie in Italien zu sichern? Die dürfte übrigens in Italien deutlich gesicherter als in Deutschland sein. Weiters nahm der Bischof von Limburg sogar die Worte "autoritäres Verhalten", "autokratisches Regieren" und "Demokratiefeindlichkeit" in den Mund. Und das nach 2,5 Jahren Covid-Epidemie, während der in Deutschland regelmäßig das Parlament im Bezug auf die Maßnahmen umgangen wurde und Bischöfe zu vielen demokratiebedenklichen Vorgängen in Deutschland vor allem durch Schweigen aufgefallen sind, möchte Bätzing andere Länder in Oberlehrer-Manier Demokratie-Nachilfe geben. Wie absurd!

Unter "Demokratiefeindlichkeit" versteht Bätzing offensichtlich, wenn einmal nicht linke Parteien regieren. Dass Giorgia Meloni Christin ist, die sich gegen das Tötung ungeborener Kinder und für die traditionelle Familie einsetzt, interessiert einen deutschen "LGBT-Bischof" nicht. Bätzing bedient auf uninformierte Weise das linke deutsche Journalisten-Klientel und möchte sich dort anscheinend anbiedern und Punkte sammeln.

Doch zurück zu Meloni. Man möge sich für die Beurteilung der Politik dieser Frau auch an dem orientieren, was der bekannte englische Journalist Piers Morgan am Montag auf Twitter zu sagen hatte. "Italiens neue Premierministerin ist nicht weit-rechts. Wenn du glaubst, dass sie das ist, dann solltest du wirklich Deine Nazi/Faschisten-Geschichte einmal auffrischen. Sie ist das, was sie sagt, dass sie ist: zentral-rechts. Die Linke sollten endlich aufhören, jeden Konservativen als Nazi oder Faschisten zu verunglimpfen. It’s so lazy."

Wer sich weiter darüber eine Meinung bilden möchte, was Frau Meloni denkt und vertritt: Mir half dabei ein ein Mitschnitt einer Wahlveranstaltung,  bei der die Italienerin sich ganz klar zur Familie bekennt und am Schluss sogar Chesterton zitiert. Wer diesen großen christlichen Schriftsteller kennt, ist eventuell doch kein ganz so schlechter Politiker.

 

VIDEO-TIPP:  https://rumble.com/v1llplv-giorgia-meloni-pro-life-und-pro-family.html

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 landpfarrer 28. September 2022 
 

Da bin ich ja froh nachgefragt zu haben und dank Ihrer Offenheit auch eine Antwort erhalten zu haben. Diese Antwort Ihrersits stellt mich aber keineswegs zufriden sondern löst in mir grosse Besoergnis aus. Sie plädieren allen ernstes dafür, straffällig gewordene Asylbewerber nach afghanistan (!) abzuschieben, d.h. in ein Land, in dem Folterungen, Körperverstümmelungen und Todesstrafe Praxis ist !


0
 
 Norbert Sch?necker 28. September 2022 

@landpfarrer

Straffällig gewordene Asylwerber - und zwar solche, die eine ernste Gefahr für die Sicherheit der Menschen im aufnehmenden Staat darstellen - dürfen laut EU-Recht abgeschoben werden. Das war mein Gedanke, der in meiner Formulierung nicht eindeutig ans Licht kommt.
Ob eine Abschiebung menschenwürdig ist, wäre dann die nächste Frage. Aber ich würde Räuber, Drogenhändler oder gar Vergewaltiger tatsächlich auch nach Afghanistan abschieben. Oder in ein z.B. nigerianisches Gefängnis, das nach unseren Maßstäben wohl eher nicht menschenwürdig ist.


0
 
 landpfarrer 28. September 2022 
 

"Norbert Schoenecker

Sie schrieben, lieber Mitbruder :"Wenn nicht-straffällige Asylwerber menschenwürdig behandelt werden, wie es sowohl die Menschenrechtskonvention als auch Jesus Christus vorschreiben, dann ist alles in Ordnung."
War das zu schnell getippt, nicht zu Ende gedacht oder ernstgemeint ? Aus diesem Satz liesse sich ja der Schluss ableiten, dass bei nicht-"nichtstraffälligen" Asylbewerbern das Gebot der menschenwürdigen Behandlung nicht oder nur eingeschränkt zu gelten habe oder eine nicht menschenwürdige Behandlung dann weniger ins Gewicht fallen würde ?"


0
 
 modernchrist 28. September 2022 
 

modernchrist

Viele verstehen in Europa unter "europäischen Werten" neuerdings den Genderunsinn, die Transhype, das ganze Regenbogen-Programm, sowie ein möglichst weitgehendes "Recht auf Abtreibung". Sogar Bischöfe und christliche Parteien positionieren sich jetzt für die Fristenregelung und die Bezahlung und Normalisierung von Abtreibung mindestens in den ersten Monaten der Schwangerschaft. Das werden sie mit der neuen italienischen Regierung nicht so leicht europaweit durchbekommen. Daher der gemeine Hass auf Meloni! Und jetzt sogar anpasserisch mit unserem Bätzing. Abstoßend!


0
 
 Salvian 27. September 2022 

Wie ein apportierender Pudel

Danke für diesen sehr guten Kommentar! Eigentlich meine ich, dass man seine Zeit nicht damit verschwenden sollte, den Verlautbarungen eines intellektuell überforderten DBK-Vorsitzenden, der sich gegenüber den Mainstream-Medien wie ein apportierender Pudel verhält, noch irgendwelche Aufmerksamkeit zu schenken. Andererseits werden von ihm gläubige Menschen an der Nase herumgeführt, und darum ist klarer und begründeter Widerspruch eben doch notwendig.


2
 
 girsberg74 27. September 2022 
 

"Weiter so", lieber Herr Bätzing,

damit ein jeder alle Facetten Ihres Demokratieverständnisses kennen lernt.

Offensichtlich unterscheiden Sie zwischen Demokratie die Ihnen nützt und solcher, der Sie sich beugen müssen; letztere nich so pralle.


1
 
 Chris2 27. September 2022 
 

Wer sind die "Abweichler"?

@physicus Volle Zustimmung, allerdings haben sie den Begriff "Abweichler" natürlich aus Sicht der "Synodalweger" gemeint. Tatsächlich sind diese die Abweichler, nicht die wenigen mutigen Bischöfe und Laien, die noch zu den Lehren Gottes und seiner Kirche stehen. Dagegen haben sich die "ja"-Sager auf sehr dünnes Eis begeben oder stehen bereits mindestens bis zum Hals im kalten Wasser...


5
 
 Adamo 27. September 2022 
 

Ein Bischof muß den Auftrag Jesu erfüllen:

Jesu Auftrag lautet:
"Geht hin und lehrt alle Menschen was ich euch gelehrt habe"

Was tut Bischof Bätzing:
"Geht hin und lehrt alle Menschen was ich persönlich für richtig halte!"

Welch eine Überheblichkeit!


6
 
 Adamo 27. September 2022 
 

Ein Bischof muß den Wunsch Jesu erfüllen:


2
 
 Cejazar 27. September 2022 
 

Im Interview sagt Bätzing im Hinblick auf Italien,…

man müsse sich gegen autoritäres Verhalten und autokratisches Regieren „gewaltig wehren“.

Das sagt der gleiche Bischof, der satzungsgemäß abgelehnte Beschlüsse des synodalen Weges innseinem Bistum par odre da Mufti umsetzen will.


4
 
 KatzeLisa 27. September 2022 
 

Danke, Roland Noé,

daß Sie sich trauen gegen den Mainstream aufzustehen.

Das kurze Video mit Giorgia Meloni ist sehr aufschlußreich. Das, was sie dort postuliert hat, werden wir in unseren Einheitsmedien nicht hören und Bischof Bätzing folgt lieber dem links-grünen Narrativ von Diversität und Selbstbestimmung als der Unterstützung der Familie.
Familie ist die Grundlage unserer Gesellschaft. Das haben die selbsternannten Weltverbesserer sehr gut erkannt. Sie wollen die Familie zerstören, um unseren Widerstand zu brechen. Und sie haben schon viel erreicht: Gender, freie Geschlechtswahl, Diversität, und demnächst sogar Abtreibung als "Menschenrecht".

Wo sind wir nur gelandet. Ich bin froh, daß Frau Meloni erkannt hat, wohin die Eliten uns treiben wollen. Ich hoffe sehr, daß es ihr gelingt, zusammen mit Schweden und Ungarn diesen Trend aufzuhalten oder sogar umzukehren.
Beten wir für sie!


7
 
 SalvatoreMio 27. September 2022 
 

Anmaßung? Oh ja! Erstmal den Dreck vor der eigenen Tür erkennen und wegkehren!

@Norbert Sch?necker: gewiss, Priester und Bischöfe haben eine Hirtenaufgabe, die sich letztlich auf alle Lebensbereiche erstreckt. Wir haben es aber mit Bischof Bätzing und vielen seiner Mitbrüder zu tun, die höchste Werte des Christentums in keiner Weise zu verteidigen imstande sind. Wo blieb der Aufschrei, als unsere Vorgänger-Regierung die "Ehe für alle" einführte? Schweigen! Jedwede sexuelle "Gemeinschaft" wird nicht nur toleriert, sondern gutgeheißen und so weiter und so fort.- Solche Bischöfe sollten solange ihren Mund halten und sich nicht in die Politik anderer Nationen einmischen, bis sie begreifen, wie sie selber christliche Werte verhöhnen und die Gefahr von Fehlentwicklungen unserer Kinder und Jugendlichen nicht einmal erkennen, sondern praktisch fördern!


6
 
 Chris2 27. September 2022 
 

Offenbar beten wir viel zu wenig

(mea culpa). Wenn man noch nicht einmal das Morgen- und Abendgebet schafft (vergessen, zu müde und andere Ausreden), nicht einmal an kurze Stoßgebete denkt und sich einreden lässt, man habe keine Zeit für zumindest ein Gesätz des Rosenkranzes (das dauert keine 5 Minuten), stimmt etwas nicht, denn "Beten ist das Atmen der Seele".
Ergo: Oremus!


5
 
 si enim fallor, sum 27. September 2022 
 

Bätzing:"Reformen dürfen vor der LEHRE nicht Halt machen" (laut katholisch.de)

"Der primäre Gegenstand der Unfehlbarkeit sind die FORMELL geoffenbarten Wahrheiten der christlichen Glaubens- und SittenLEHRE" [DH 3073f]
(DH: Denzinger, Hünermann, Enchiridion symbolorum, Lat/De 2005)

*

Vielleicht kann mich jemand korrigieren, wenn ich mich im Folgenden irre (ich meine es ernst):
B entfernt sich sehr weit von dem, was die katholische Kirche ist. Ich weiß nicht, ob er das aus Nachahmung Luthers tut, aus Unkenntnis der Konsequenzen, weil er wie ein Marketingexperte denkt, der versucht, Kunden davon abzuhalten, seine Marke zu verlassen, oder weil er wirklich glaubt, er könne fast alles in der Kirche umkrempeln, ohne dass sie aufhört, die katholische Kirche zu sein, z.B. indem er ein Konzil oder einen absoluten Konsens weltweit über bestimmte zeitgeistliche Ideen herbeiführt, die mit der Lehre brechen. Selbst wenn dies bedeutet, dass die Lehre der Kirche relativiert werden muss (bisher war die Kontinuität auf der Grundlage der konsolidierten Lehre eine Konstante).


4
 
 Chris2 27. September 2022 
 

@Felmy

Unabhängig vom aktuellen Fall (Giorgia Meloni ist offenbar überzeugte Christin, was mich eher beruhigt bis hoffnungsvoll stimmt): Ganz so einfach ist es nicht immer, denn auch Hitler kam ganz demokratisch an die Macht. Er hatte sich sogar noch vom Parlament "ermächtigen" lassen, jenes dann aber kaltgestellt und Demokratie und Grundrechte einkassiert (die neuerdings übrigens auch wieder nach Belieben entzogen werden können). Hochinteressant ist, dass sich die Nationalsozialisten gegenseitig "Parteigenossen" nannten und Vierjahrespläne auftstellten, während die Genossen Sozialisten Fünfjahrespläne machten. Da fragt man sich schon, ob die "Nazis" (gemerkt? Der Begriff "Sozialismus" fällt praktischerweise weg) nicht einfach nur nationalistische Sozialisten waren. Denn selbst ihr Parteiprogramm war bei Sozialisten geklaut, wie die "Welt" berichtete. Und beide totalitären Systeme ordneten das Individuum gnadenlos dem Kollektiv unter und kosteten jeweils zig Millionen Menschenleben...


5
 
 physicus 27. September 2022 
 

Demokratiefeindlichkeit?

Wenn man sich anguckt, wie beim deutschsynodalen Weg mit Abweichlern und mit verlorenen Abstimmungen umgegangen wird, sollte man sehr vorsichtig sein, anderen "Demokratiefeindlichkeit" zu attestieren.


8
 
 Lemaitre 27. September 2022 
 

...

Das ist jetzt wenig überraschend. Und gleichzeitig verlogen: während er nach außen Demokratie etc hochhält (und selbst noch nicht einmal verstanden hat, wofür Demokratie gut ist und wozu nicht), verfolgt er die, die sich synodal so gar nicht bewegen lassen wollen, mit definitiv undemokratischen Methoden, Stichwort: offene Abstimmung. Naja.


8
 
 nvena 27. September 2022 
 

Abwarten

@ Norbert Sch?necker
ich stimme ihnen zu. Der Umstand demokratisch gewählt zu sein, sagt nicht aus, dass es sich um eine demokratische Partei handelt. Auch Hitler wurde demokratisch gewählt- damit will ich Fr Meloni ausdrücklich nicht ihm gleichsetzen, nur am Extrem zeigen, dass demokratisch gewählt nicht immer heisst, es ist nicht zu kritisieren. Ob Fr Melonie wirklich christlichen Werten folgt oder faschistischen, wie man in der Presse liest, was ich mir auch nicht unbesehen zu Eigen machen werde, wird sich zeigen. Abwarten...
Was Bf Bätzings Pressekonferenz angeht, habe ich mich so über seine Äusserung zu den "Blockierern", die nur Nein sagen können, geärgert, dass der Rest dagegen verblasste.


3
 
 Uwe Lay 27. September 2022 
 

Des Bischofs Kampf gegen Rechts

Der Bischof Bätzing demonstriert hier unübersehbar, wie sehr er ganz eins ist mit dem Zeitgeist, dem der Kampf gegen alles Conservative und Rechte das wichtigste Anliegen ist. Neuevangelisation? Nein, der Kampf gegen Rechts ist wichtiger und wenn ein Volk falsch wählt, dann ist das nicht akzeptabel.
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


8
 
 Felmy 27. September 2022 
 

Den einzigen den dieser Wahlsieg der sogenannten "extremen" Rechten aufs Gemüt schlägt,sind extremistische Linke und Wölfe im Schafspelz.Echte Demokraten haben damit kein Problem,da das Wahlergebnis auf demokratischen Weg zustande kam.


8
 
 J. Rückert 27. September 2022 
 

Der Abstand wächst

Wir sind äußerst besorgt über Bischöfe wie Bätzing, die immer die vorderste Welle des Zeitgeistes surfen (hape, Sie nahmen mir die Worte aus dem Mund!). Wenn ein Bischof den gängigen Abklatsch der veröffentlichten Medien herunter leiert, was kann man dann von ihm als Seelenhirten erwarten? Der Politisierung der Kirche folgt deren Zersplitterung in 100 Scherben.
Und der Papst? Er blickt süß-sauer, vermute ich.


11
 
 Smaragdos 27. September 2022 
 

Giorgia vs. Georg

Sie teilen zwar den gleichen Vornamen, aber mir ist Giorgia sympathischer als der Georg... Danke für den Link ihrer Wahlveranstaltung!


3
 
 Norbert Sch?necker 27. September 2022 

Anmaßung?

Auch ich maße mir an, über politische Vorgänge in anderen Ländern besorgt zu sein und das öffentlich, sogar in der Kirche, zu sagen. Ich bin halt über Vorgänge in Italien weniger besorgt als über Vorgänge in China, Nigeria, Saudi-Arabien oder Afghanistan. Und mir ist dabei völlig egal, ob christen- oder ganz allgemein menschenfeindliche Gesetze und Praktiken auf demokratische Art und Weise zustandekommen.
Was Italien betrifft: es gilt abzuwarten, was die Regierung tun wird. Wenn ungestraft Menschenjagden auf Asylanten stattfinden, dann darf und muss Europa eingreifen. Wenn nicht-straffällige Asylwerber menschenwürdig behandelt werden, wie es sowohl die Menschenrechtskonvention als auch Jesus Christus vorschreiben, dann ist alles in Ordnung.


2
 
 Kostadinov 27. September 2022 

und er schwafelt weiter...

klingt eher nach Pressesprecher der Grünen als nach katholischem Bischof

de.extraetf.com/news/dpa-afx/bischof-batzing-winter-wird-ubungsfeld-fur-konsumverzicht--1664263525-02424-1664263525061


5
 
 hape 27. September 2022 

Werter @FNO,

wenn Bf. Bätzing es auch diesmal wieder schafft, der DBK bei der aktuellen Herbst-Vollversammlung in Fulda die "Einheit" nach seiner Façon zu diktieren wenn er es selbst nach dem Eklat des Synodalen Weges erneut schafft, den renitenten Nein-Sagern, Stimm-Enthaltern und Modernisierungsverweigerern einen Maulkorb zu verpassen, dann muss er doch wohl ein Siegertyp sein, oder?

Genauso wie Bf. Bode ein Siegertyp ist, der es noch nicht mal für nötig erachtet, trotz nachgewiesenem Fehlverhalten seinen Rücktritt anzubieten. Siegertypen kommen mit sowas durch! Loosertypen dagegen müssen sich wegen weit geringer Vergehen vor den Medien und vor Gericht verantworten.

Man fragt sich doch, ob Bf. Bätzing etwas gegen die anderen Bischöfe in der Hand hat, sodass die ihre Zähne nicht auseinander kriegen und vor Bätzing kuschen wie geprügelte Schoßhunde? Was ist da eigentlich los, in der DBK?


9
 
 Bialas 27. September 2022 
 

Bätzing soll sich lieber um den Zustand der Kirche in Deutschland Sorgen machen, die eigentlich schonn am Boden liegt.


10
 
 FNO 27. September 2022 

@hape

Siegertyp? Dann sollte Bätzing doch mit seiner Pürierstabstimme mal für seine wahnsinnige Nation beim Song-Contest antreten. Künstlername: Jörgine Kürbis? Song: Das kleine rot-rosa Ferkel? Im Ernst: Der nimmt seinen Job als "Antifaschist" ernst, den als Bischof aber nicht. Erbarmen! (Zu spät, der Limburger kommt.)


7
 
 Zeitzeuge 27. September 2022 
 

Menschen wie Bischof Bätzing scheinen nur das wieder zu kauen,

was ihnen von den links-grünen Leid(sic!)medien

vorgekaut wird!

Nicht nur für einen kath. Bischof ist das aber

viel zu "billig"!

Gerade ein kath. Bischof sollte öffentlich die

objektiven Un-Werte der "EU" anprangern!


8
 
 Taubenbohl 27. September 2022 
 

Angeblich laut regional Presse hier in DE soll Giorgia `ultrarechts* sein...schliesslich hat sie sich sogar mit Viktor Orban fotographieren lassen.

Dat iss aber schlimm!


(Übrigens auch voll Bild und Seite über Bätzing als Held dargestellt der notwendigen Reform in der Katholischen Kirche bringen will) .

Kein guter Start am Frühstückstisch.


10
 
 Herbstlicht 27. September 2022 
 

noch ein weiterer Ausspruch des Bischofs

Auch noch so eine Aussage des DBK-Vorsitzenden Bätzing, die ein Licht auf seine innere Einstellung wirft: "Reformen dürfen vor der Lehre nicht Halt machen." Bätzing maßt sich also an, über der katholischen Kirche und ihrer Lehre zu stehen. Er entlarvt sich damit selbst.


10
 
 hape 27. September 2022 

Ein sympathischer Gewinnertyp mit Sieger-Mentalität.

Das ist genau das, was die synodale Kirche jetzt braucht! Als Bischof immer oben auf der Welle surfen. Sich mit den Reichen und Mächtigen gemein machen. Kein Wunder also, dass Bf. Bätzing in Sachen Georgia Melone felsenfest an die Seite von Ursula von der Leyen steht. – Bf. Bätzing hat sicher auch kein Problem damit, das dem Papst beim anstehenden Ad-limina-Besuch als "Dienst am Menschen", "Gehen an die Ränder" und "Synodale Reform im Einklang mit der Weltkirche" zu verkaufen.


11
 
 siebenbuerger 27. September 2022 
 

Man ist ja immer wieder erstaunt

Es ist schon an sich etwas lustig, wenn es nicht ernst wäre: Mit welcher soldatischen Linientreue dieser Bischof (!!) die Seite derjenigen einnimmt, die gegen alles hetzen, wofür die Katholische Kirche steht. Er nimmt wirklich alles mit. Hat er eigentlich irgendwann mal die Lehre der Kirche vertreten?
So stramm stehen wie B. tun eigentlich nur die atheistischen Journalisten in Deutschland und West-Europa, die bis zur Perfektion gedrillt immer wieder den selben Unsinn wiederholen.
Immer wieder muss ich mich von Angehörigen anderer Religionsgemeinschaften fragen lassen warum B. und Co immer noch im Amt sind. Es ist wirklich peinlich für die Kirche und der wahre Skandal in der Kirche heute!


14
 
 Chris2 27. September 2022 
 

Alles rechts von links-aktivistisch ist "rechts",

und rechts ist "Nazi". So einfach geht Politik in Deutschland. Dass man so jeden Kritiker oder politischen Konkurrenten mundtot machen kann, bewirkt zusammen mit Quoten, Vettern- und Basenwirtschaft und Korruption allerdings nicht nur für das Land, sondern auch innerhalb der Täterparteien eine Negativauslese (die Aggressivsten spült es nach oben). Die Folgen dieses "Politikstils" konnte man z.B. bei der Nominierung der EU-Ratspräsidentin bewundern (Merkelkaffekränzchenbeförderung und Strafbereitelung durch Immunisierung) oder beim Versuch der Verteidigungsministerin, den Flakpanzer Gepard zu beschreiben (unbeschreiblich, muss man selbst sehen).


12
 
 Taubenbohl 27. September 2022 
 

Europaische Werte?

Nach dem Wahlsieg des rechten Lagers bei der Parlamentswahl in Italien hat Frankreichs Premierministerin Élisabeth Borne auf den Schutz von Grundrechten in allen EU-Mitgliedstaaten gepocht. "In Europa haben wir eine Reihe von Werten und natürlich werden wir aufmerksam sein, dass diese Werte hinsichtlich der Menschenrechte und des Rechts auf Abtreibung von allen respektiert werden", sagte Borne am Montag dem Sender BFMTV.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Italien

  1. Kardinal Zuppi: Wahltag in Italien kein "schwarzer Tag"
  2. Italienischer Bischof weist Priester nach unwürdiger Messfeier zurecht
  3. 'Ja zur natürlichen Familie! Nein zur LGBT-Lobby!'
  4. Italien: Militärbischof verurteilt kirchliche Verschwörungstheoretiker
  5. Bischof untersagt Mitwirkung von Paten bei Taufe und Firmung
  6. Impfpflicht für Mailänder Seminaristen
  7. Italien: Weniger Geld für die Kirche aus Einkommensteuer

Bistum Limburg

  1. Wenn Jesus gar kein Thema mehr ist
  2. LGBT-Veranstaltung ‚Christopher-Street-Day’ in Limburg von BDKJ mitorganisiert
  3. Bätzing, Marx + Co: Desaster mit Ansage!
  4. Kein Grund zum Rücktritt?
  5. Kirchenkritischer Kabarettist Reichow beim Kreuzfest des Bistums Limburg
  6. Bistum Limburg unterstützt umstrittene 'Seenotrettung' mit 25.000 Euro
  7. Bistum Limburg ließ Vertuschungsstrategien bei Missbrauch rekonstruieren







Top-15

meist-gelesen

  1. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  2. Warum Sie am 2. April 2023 am Abend in Krakau sein sollten!
  3. „Wie Papst Franziskus mit den deutschen Bischöfen umgegangen ist, war eine Meisterleistung“
  4. Bitte unterstützen Sie kath.net (nicht nur vor Weihnachten) via AmazonSmile-Programm
  5. Der verunglückte Rombesuch der deutschen Bischöfe
  6. Eine einmalige kath.net-Reise ans Ende der Welt - NORDKAP + LOFOTEN
  7. Deutsche Bischöfe kehren angeschlagen aus Rom zurück
  8. "Maßgebliche Kritiker sprechen offen von einem latenten Schisma"!
  9. Homosexualität: Gott-gewollt oder Darwinischer Irrtum?
  10. Callboys, Nutten und Drogenjunkies - Wie wärs mit einem (Neben-)Job in der ‚deutschen Kirche‘?
  11. Italien: "Singende Nonne" Suor Cristina ist aus ihrem Orden ausgetreten
  12. Roma locuta causa finita
  13. "Gott bewahre mich vor jemand, der nur EIN Büchlein gelesen hat" (Thomas von Aquin)
  14. Zitat: „Explizit wie nie zuvor wird Vielfalt in kirchlichen Einrichtungen als Bereicherung anerkannt
  15. „Ist unsere Verwirrung berechtigt? Fragen zu einer umstrittenen Personal-Entscheidung des Papstes“

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz