Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  5. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  6. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  7. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  8. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  9. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  10. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  11. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  12. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  13. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  14. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  15. R.I.P. Dolly Parton

Möchte Herr Bätzing die Schweizer Gardisten gegen Giorgia Meloni ausrücken lassen?

27. September 2022 in Kommentar, 32 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das "deutsche Marx-Bätzing-Lehramt" maßt sich an, demokratische (!) Wahlvorgänge in anderen EU-Ländern wie Italien zu bewerten und zeigt, dass es vor allem eines ist: Politisch uninformiert und inkompetent - Ein Kommentar von Roland Noé


Linz (kath.net)

Zum Auftakt der Herbstvollversammlung der deutschen Bischöfe (DBK) hat sich am Montag der Vorsitzende Bischof Georg Bätzing vor Pressevertretern "besorgt" über den Wahlausgang in Italien geäußert. Bemerkenswert, denn noch nie zuvor hat sich ein Vorsitzender einer italienischen oder einer anderen großen Bischofskonferenz "besorgt" über Wahlausgänge in Deutschland geäußert. Was für eine Anmaßung eines deutschen Hirten und welche Peinlichkeit, wenn ein uninformierter Hirte in Dingen mitreden will, von denen er offensichtlich wenig Ahnung hat.

Aber man lerne daraus: Das "deutsche Marx-Bätzing-Lehramt" maßt sich jetzt also auch an, demokratische (!) Wahlvorgänge in anderen EU-Ländern zu bewerten. Bätzing stellte bei der Pressekonferenz locker in den Raum, dass es in Italien nun einen "Zeitgeist" gäbe, dem wir "gewaltig" wehren müssen. Man fragt sich: was plant Bischof Bätzing? Möchte er die Schweizergardisten ausrücken lassen, um die Demokratie in Italien zu sichern? Die dürfte übrigens in Italien deutlich gesicherter als in Deutschland sein. Weiters nahm der Bischof von Limburg sogar die Worte "autoritäres Verhalten", "autokratisches Regieren" und "Demokratiefeindlichkeit" in den Mund. Und das nach 2,5 Jahren Covid-Epidemie, während der in Deutschland regelmäßig das Parlament im Bezug auf die Maßnahmen umgangen wurde und Bischöfe zu vielen demokratiebedenklichen Vorgängen in Deutschland vor allem durch Schweigen aufgefallen sind, möchte Bätzing andere Länder in Oberlehrer-Manier Demokratie-Nachilfe geben. Wie absurd!

Unter "Demokratiefeindlichkeit" versteht Bätzing offensichtlich, wenn einmal nicht linke Parteien regieren. Dass Giorgia Meloni Christin ist, die sich gegen das Tötung ungeborener Kinder und für die traditionelle Familie einsetzt, interessiert einen deutschen "LGBT-Bischof" nicht. Bätzing bedient auf uninformierte Weise das linke deutsche Journalisten-Klientel und möchte sich dort anscheinend anbiedern und Punkte sammeln.

Doch zurück zu Meloni. Man möge sich für die Beurteilung der Politik dieser Frau auch an dem orientieren, was der bekannte englische Journalist Piers Morgan am Montag auf Twitter zu sagen hatte. "Italiens neue Premierministerin ist nicht weit-rechts. Wenn du glaubst, dass sie das ist, dann solltest du wirklich Deine Nazi/Faschisten-Geschichte einmal auffrischen. Sie ist das, was sie sagt, dass sie ist: zentral-rechts. Die Linke sollten endlich aufhören, jeden Konservativen als Nazi oder Faschisten zu verunglimpfen. It’s so lazy."

Wer sich weiter darüber eine Meinung bilden möchte, was Frau Meloni denkt und vertritt: Mir half dabei ein ein Mitschnitt einer Wahlveranstaltung,  bei der die Italienerin sich ganz klar zur Familie bekennt und am Schluss sogar Chesterton zitiert. Wer diesen großen christlichen Schriftsteller kennt, ist eventuell doch kein ganz so schlechter Politiker.


 

VIDEO-TIPP:  https://rumble.com/v1llplv-giorgia-meloni-pro-life-und-pro-family.html

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Italien

  1. Cardinal Confusione
  2. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  3. Italienischer Bischof ruft zur Evangelisierung von Muslimen auf – Unterstützung von Konvertiten
  4. L'Avvenire sorgt für Confusione!
  5. Vatikan "sehr besorgt" wegen Sterbehilfe-Urteilen in Italien
  6. Erzbischof von Neapel lässt LGBT-Aktivisten während einer Messe sprechen
  7. Nach Verherrlichung der Hamas: Italien schiebt Imam ab

Bistum Limburg

  1. Wenn Jesus gar kein Thema mehr ist
  2. LGBT-Veranstaltung ‚Christopher-Street-Day’ in Limburg von BDKJ mitorganisiert
  3. Bätzing, Marx + Co: Desaster mit Ansage!
  4. Kein Grund zum Rücktritt?
  5. Kirchenkritischer Kabarettist Reichow beim Kreuzfest des Bistums Limburg
  6. Bistum Limburg unterstützt umstrittene 'Seenotrettung' mit 25.000 Euro
  7. Bistum Limburg ließ Vertuschungsstrategien bei Missbrauch rekonstruieren






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  3. YouTube-Philosoph Joe Schmid: „Ich spüre eine Art magnetische Anziehungskraft des Katholizismus“
  4. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  5. R.I.P. Dolly Parton
  6. 'Ich möchte meinem Vater im Himmel danken'
  7. Die US-Diözese Salt-Lake-City verzeichnet jedes Jahr hunderte neue Mitglieder
  8. 'Weil die andere Option darin bestand, in der Hölle zu brennen, ewig an meinen Haaren aufgehängt.'
  9. Kiewer Großerzbischof Schewtschuk: "Wir bitten um Solidarität"
  10. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  11. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  12. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  13. Erfrischung für Rom: Als ein Papst die Piazza Navona unter Wasser setzte
  14. Polnische Salvatorianer boten Workshop für Ministrantendienst im klassischen Ritus an
  15. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz