Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  9. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  10. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  11. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  12. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  13. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

Kirchen-Abgabe in Italien geht überwiegend in die Seelsorge

29. Mai 2023 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Italienische Bischofskonferenz veröffentlicht Daten zur Verwendung der "otto per mille".


Rom (kath.net/ KAP)
Die katholische Kirche in Italien verwendet einen großen Teil des Geldes, das sie aus der italienischen Einkommenssteuer erhält, für den Unterhalt ihrer Geistlichen und für die Seelsorge. 2023 kamen der Kirche rund eine Milliarde Euro über das System "otto per mille" (0,8 Prozent) zu, wie die Italienische Bischofskonferenz mitteilte. Rund 40 Prozent der Mittel (403 Millionen Euro) erhielten Geistliche; 35 Prozent (352 Millionen Euro) flossen in Seelsorge-Aktivitäten und in Kirchengebäude; knapp 25 Prozent (243 Millionen Euro) wurden für karitative Zwecken im In- und Ausland aufgewendet.


Anders als in Deutschland, Österreich und Teilen der Schweiz wird in Italien kein separater Beitrag für Kirchenmitglieder eingefordert. Stattdessen geben alle Einkommensteuerpflichtigen - unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit - 0,8 Prozent der Einkommenssteuer für soziale und kulturelle Zwecke ab. Als Empfänger des Geldes können sie den Staat oder eine von mehreren religiösen Organisationen auswählen. Rund 70 Prozent der Abgabe landen so alljährlich bei der katholischen Kirche.

Die Statistik wurde am Rande der viertägigen Frühjahrsvollversammlung der Italienischen Bischofskonferenz veröffentlicht, die bis Donnerstag in Rom tagte. Der Bischofskonferenz-Vorsitzende Kardinal Matteo Zuppi forderte bei einem abschließenden Medientermin die Kirche auf, Sprachlosigkeit und Irrelevanz zu überwinden. Dazu könnten sichtbare Aktionen zur Bewahrung der Schöpfung sowie konkrete Formen der Solidarität für Familien beitragen, denen immer öfter Arbeit und Wohnraum fehlten.

In einer Gesellschaft, die in schwindelerregender Weise immer mehr den einzelnen Menschen als Subjekt betone, komme es darauf an, die Logik der Konfrontation zu überwinden, sagte Zuppi. An ihre Stelle müsse eine Logik des Zusammenfindens treten, so der Kardinal. Dies gelte auch für Themen wie Familie, Gender und Erziehung zur emotionalen Bindung.

Das von Papst Franziskus wiederholt angesprochene Thema einer "ideologischen Kolonisierung" durch Gender-Theorien müsse mit klarem Verstand angegangen werden, betonte Zuppi. Ein weiteres wichtiges Thema seien die Fragen junger Menschen, die zwar spirituell auf der Suche seien, aber in der Kirche kaum Antworten fänden.

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Italien

  1. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  2. Cardinal Confusione
  3. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  4. Italienischer Bischof ruft zur Evangelisierung von Muslimen auf – Unterstützung von Konvertiten
  5. L'Avvenire sorgt für Confusione!
  6. Vatikan "sehr besorgt" wegen Sterbehilfe-Urteilen in Italien
  7. Erzbischof von Neapel lässt LGBT-Aktivisten während einer Messe sprechen
  8. Nach Verherrlichung der Hamas: Italien schiebt Imam ab
  9. Kardinal Zuppi: Wahltag in Italien kein "schwarzer Tag"
  10. Möchte Herr Bätzing die Schweizer Gardisten gegen Giorgia Meloni ausrücken lassen?







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  3. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  4. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  5. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  6. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  9. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  10. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  11. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  14. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  15. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz