Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  4. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  5. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  6. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  7. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  8. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  9. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  10. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  11. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  12. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  13. Leere der kirchlichen Lehre
  14. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  15. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette

Planned Parenthood kritisiert Film über Marilyn Monroe als ‚abtreibungsfeindlich’

7. Oktober 2022 in Prolife, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Film zeigt einen mittels Computergrafik erstellten Fötus, der vor einer Abtreibung fragt: ‚Du wirst mir dieses Mal nicht wehtun, oder?’


New York City (kath.net/jg)

Planned Parenthood, der größte Anbieter von Abtreibungen in den USA, hat den Film „Blond“ kritisiert, weil er  „Anti-Abtreibungspropaganda“ enthalte. Der Netflix-Film ist ein fiktionales Portrait der Schauspielerin Marilyn Monroe (1926-1962) und zeigt einen sprechenden Fötus, berichtet Fox News.

In einem Inteview mit der Branchenzeitschrift Hollywood Reporter nahm Caren Spruch von Planned Parenthood diese Sequenzen zum Anlass für ihre Kritik. Der Film trage zur Anti-Abtreibungspropaganda bei und stigmatisiere medizinische Entscheidungen.


In dem Film hat Marilyn Monroe zwei Abtreibungen gegen ihren Willen. In diesen Szenen wird jeweils ein mittels Computergrafik erstellter Fötus gezeigt. In einer Szene fragt der Fötus Monroe: „Du wirst mir dieses Mal nicht wehtun, oder?“

Die Einstellung der Menschen zu „sexueller und reproduktiver Gesundheit“ werde von Film und Fernsehen geprägt, sagte Spruch. Deshalb sei es wesentlich, dass die Darstellungen „die Entscheidungen und Erfahrungen von Frauen wahrheitsgemäß zeigen“, fügte sie wörtlich hinzu.

Marilyn Monroe hat nie öffentlich bekannt gegeben ob sie eine Abtreibung durchführen ließ. Grundlage des Films ist der Roman „Blond“ von Joyce Carol Oates, erschienen im Jahr 2000.

Der Film hat wegen seiner „hypersexualisierten“ Darstellung von Marilyn Monroe viele negative Reaktionen erhalten. Spruch hingegen störte es viel mehr, dass „der Fötus wie ein voll ausgeformtes Baby“ aussah. Planned Parenthood respektiere die künstlerische Freiheit, falsche Darstellungen würden aber Falschinformationen verbreiten und Stigmata im Bereich der „sexuellen und reproduktiven Gesundheit“ verstärken, behauptete sie.

Andrew Dominik, der Regisseur von „Blond“, wies die Vorwürfe von Spruch zurück. Der Film enthalte keine politischen Botschaften. Jeder sehe die Dinge durch die Linse des Anliegens, das ihm wichtig sei. Es sei für viele Menschen schwierig, aus der Geschichte auszusteigen, die sie in sich tragen und die Dinge selbst zu sehen, sagte er in einem Interview mit Fox News.

 

Symbolbild: Ungeborenes Baby

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  2. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  3. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  4. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  5. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  6. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  7. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt

Film

  1. Warum Mel Gibson sich entschlossen hat, ‚Die Passion Christi‘ zu drehen
  2. US-Schauspieler David Henrie sieht ‚neue Renaissance‘ für religiöse Themen in Hollywood
  3. Warteschlangen vor den Kinos: Der Film „Sacré Coeur“ bricht in Frankreich Zuschauerrekorde!
  4. Zehn Jahre ‚Sehnsucht der ewigen Hügel‘
  5. Angel Studios bringen Film mit Jonathan Roumie und Kevin James in die Kinos
  6. Dreharbeiten zu Mel Gibsons ‚Die Auferstehung des Christus‘ sollen im August in Rom beginnen
  7. Netflix kündigt neuen Film der Reihe ‚Die Chroniken von Narnia‘ für 2026 an






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Warum Sie am 17. September in die Kinos gehen sollten!
  4. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  5. Katholische Gebetsinitiative in den USA: ‚Millions of Monicas‘
  6. Zehn Jahre heilig: Feier für Mutter Teresa im Stephansdom
  7. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  8. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  9. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  10. Die Kirche mitten in der Welt
  11. Nicht mehr ernst zu nehmen
  12. Französischer Bischof Mica: Der Papst ist in der Rupnik-Frage „wirklich sehr entschlossen“
  13. Als Mutter Teresa im Wiener Stephansdom zu Gebet und Lebensschutz aufrief
  14. Kardinäle Müller und Burke empfehlen Mel Gibsons „Die Passion Christi“
  15. Auf Christus schauen!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz