Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  3. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  9. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  10. Wir machen da was mit Medien
  11. „Wir werden erwartet“
  12. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  13. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  14. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  15. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein

USA: Demokraten lehnen Gesetz zur Versorgung lebend Geborener nach Abtreibungsversuch ab

15. Jänner 2023 in Prolife, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Gesetzesvorschlag legt fest, dass lebend geborene Babys im Recht der USA als Personen anzusehen sind. Damit wären Ärzte zur medizinischen Versorgung verpflichtet.


Washington D.C. (kath.net/jg)

210 Abgeordnete der Demokratischen Partei haben am 11. Januar im US-Repräsentantenhaus gegen einen Gesetzesvorschlag gestimmt, der sofortige medizinische Hilfe für Babys, die nach einem Abtreibungsversuch lebendig auf die Welt gekommen sind, gesetzlich vorschreibt.

Das Repräsentantenhaus hat den Gesetzesvorschlag trotzdem mit 220 zu 210 Stimmen angenommen, berichtet Fox News. Der „Born-Alive Survivors Protection Act“ legt fest, dass ein lebend geborenes Kind im Recht der USA als Person anzusehen ist. Das hat zur Folge, dass Ärzte verpflichtet sind, lebend geborene Kinder nach einem Abtreibungsversuch nach den geltenden und üblichen medizinischen Kriterien zu versorgen.


Einige Abgeordnete der Demokratischen Partei argumentierten, der Gesetzesvorschlag würde in das Urteil des Arztes eingreifen und einen medizinischen Standard vorgeben, der nicht unter allen Umständen angemessen sei. Andere warfen der Republikanischen Partei, die den Gesetzesvorschlag eingebracht hat, vor, Abtreibungen verbieten zu wollen, obwohl dieser keine Einschränkungen vorsieht.

Einige Demokratische Abgeordnete bezeichneten den Gesetzesvorschlag als überflüssig, weil es bereits verboten sei, neu geborene Kinder zu töten. Republikanische Abgeordnete verwiesen dem gegenüber auf einen Kommentar von Ralph Northam, dem ehemaligen Gouverneur von Virginia. Dieser hatte die Versorgung von lebend geborenen Babys nach einem Abtreibungsversuch zumindest offen gelassen. kath.net hat berichtet.

Es sei absurd, dass es zu diesem Thema überhaupt eine Diskussion gebe, meinte der Abgeordnete Derrick Van Orden von der Republikanischen Partei. Bei dem Gesetzesvorschlag gehe es gar nicht um Abtreibung, sondern um die Unverletzlichkeit des Lebens und die grundsätzliche Würde eines Babys, betonte er.

Nachdem das Repräsentantenhaus den Gesetzesvorschlag beschlossen hat, muss er vom Senat bestätigt werden. Dort haben die Demokraten eine knappe Mehrheit, daher gilt es als unwahrscheinlich, dass der „Born-Alive Survivors Protection Act“ ebenfalls beschlossen wird.

 

Foto: Symbolbild

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Karmelitinnen in Pennsylvania bauen von Hand ein Kloster für 1.000 Jahre
  2. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  3. USA: Kontenschließungen von Banken bei Lebensschutz- und konservativen Gruppen
  4. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  5. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  6. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  7. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein

Abtreibung

  1. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  2. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  3. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  4. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  5. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  6. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  7. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Vatikan-Außenminister: Papstreise nach USA 2027?
  3. “As a bishop, my duty is to proclaim the faith of the Church”
  4. Erzbischof Marini über Johannes Paul II.: Er war für mich ein zweiter Vater
  5. ‚Ghost Soldier‘ – Action-Film mit Jim Caviezel in der Hauptrolle und Gebet zum Erzengel Michael
  6. ‚Big Bang Theory‘-Produzent warnt: Gesellschaften ohne Gott fallen in Tyrannei
  7. "Österreich-Feier" im Stephansdom mit Lichterprozession und Pummerin
  8. Pakistan: Gericht prüft erneut Fall von entführter Christin
  9. Vatikan bestätigt Papstreise nach Südamerika im vollen Umfang
  10. Wir machen da was mit Medien
  11. „Habe Entwicklung zur Ausblendung wichtiger Themen und der Tabuisierung von Kritik selbst erlebt“
  12. Glaubensweitergabe im Wandel der Zeit
  13. Nach Anschlag in Paris: Kritik an Macrons Aussage über religiös motivierte Gewalt
  14. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  15. Eine unzählbare Schar von Zeugen - Heiligkeit kennt keine Grenzen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz