Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  2. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Die Krise des Bischofsamtes
  5. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  6. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  7. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  8. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  9. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  10. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  11. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  12. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  13. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  14. Der Realismus der Barmherzigkeit
  15. Priester berichtet von Befreiung christlicher Sklaven in Pakistan

Gegen ‚Desinformation’: US-Außenministerium kooperiert mit linker Organisation

25. Februar 2023 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Global Desinformation Index findet ‚Desinformation’ in erster Linie bei konservativen Publikationen.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Werbeunternehmen verlassen sich bei der Auswahl ihrer Medien zunehmend auf angeblich unparteiische Organisationen, die Medien identifizieren, welche angeblich Desinformation verbreiten. Diese Organisationen gehen teilweise sehr einseitig vor und werfen in erster Linie konservativen Medien Desinformation vor. Eine dieser Organisationen hat vom US-Außenministerium 330.000 US-Dollar erhalten. Dies haben Recherchen des Journalisten Gabe Kaminsky ergeben, der seine Ergebnisse in einer Serie von Artikeln im Washington Examiner veröffentlicht.

Der Global Disinformation Index (GDI) ist eine britische Organisation mit Tochterorganisationen in den USA. Sie erstellt so genannte „schwarze Listen“, auf denen Medien angeführt sind, die angeblich „Desinformation“ verbreiten. Diese Listen werden an Werbeunternehmen weiter gegeben mit dem Ziel, die angeführten Medien finanziell auszuhungern. Der GDI hat von Organisationen, die dem US-Außenministerium unterstellt sind, 330.000 US-Dollar erhalten.


Die Liste des GDI mit Medien und Organisationen, die „falsche oder irreführende“ Informationen verbreiten, enthält in erster Linie konservative Medien und Organisationen wie Daily Signal oder Townhall.com. Medien mit geringem Risiko für die Verbreitung von Desinformation sind überwiegend links orientiert, wie zum Beispiel die New York Times, HuffPost und NPR.

Der GDI zeigt allerdings keine konkreten Beispiele von Desinformation auf, sondern zieht eine bestimmte, selbst gewählte Definition von Desinformation heran. Dieser zufolge ist Desinformation zu verstehen als „feindselige Narrative, die absichtlich in die Irre führen; finanziell oder ideologisch motiviert sind; und/oder das Ziel haben, langfristige soziale, politische oder wirtschaftliche Konflikte zu schüren; und die Schaden anrichten können, indem sie das Vertrauen in die Wissenschaft aushöhlen oder gefährdete Individuen oder Institutionen gezielt angreifen.“

Das US-Außenministerium hat sich von GDI distanziert, als der Washington Examiner über die Zahlungen berichtete. Das Ministerium gab an, dass die Mittel, die an den GDI geflossen seien, zur Überwachung der Tätigkeit ausländischer Staaten wie China, Russland, Iran und anderer autoritärer Regime gezahlt worden seien.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Meinungsfreiheit

  1. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  2. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  3. Finnische Politikerin Räsänen ficht Verurteilung wegen ‚Volksverhetzung‘ vor EGMR an
  4. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  5. US-Stadt Louisville zahlt 800.000 Dollar an christliche Fotografin
  6. Ehemalige finnische Innenministerin Räsänen: „Was haben SIE in den letzten Jahren geschrieben?“
  7. „Meldestellen? … Diese Einrichtungen sind so komplett überflüssig!“
  8. Katholische Bischöfe Kanadas: Gesetz gegen "Hass" gefährdet Religionsfreiheit
  9. Christliche Organisation ADF unterstützt X bei Berufung gegen DSA-Strafe
  10. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Stift Heiligenkreuz: Abt Maximilian Heim tritt zurück
  3. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  4. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  5. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  6. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'
  7. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  8. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  9. Kopf der hl. Agatha zum 900. Jubiläum der Reliquienrückkehr gekrönt
  10. Spanischer Priester hilft mehr als 1.200 Personen, einen Ehepartner zu finden
  11. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  12. Warnung vor Unterwanderung des Westens: ‚Hört auf, Feigheit mit Toleranz zu verwechseln‘
  13. Polen: Bei Ford-Werbung fehlt ein markantes Gipfelkreuz – Absicht oder Versehen?
  14. Warum die Erzdiözese Seoul so viele Priesterberufungen hat
  15. Erzbischof von Sydney kritisiert TV-Sender wegen einseitiger Berichterstattung zu Sterbehilfe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz