Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  4. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  7. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  10. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  11. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  12. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  13. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  14. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  15. Fast der gleiche Glaube?

Gegen ‚Desinformation’: US-Außenministerium kooperiert mit linker Organisation

25. Februar 2023 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Global Desinformation Index findet ‚Desinformation’ in erster Linie bei konservativen Publikationen.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Werbeunternehmen verlassen sich bei der Auswahl ihrer Medien zunehmend auf angeblich unparteiische Organisationen, die Medien identifizieren, welche angeblich Desinformation verbreiten. Diese Organisationen gehen teilweise sehr einseitig vor und werfen in erster Linie konservativen Medien Desinformation vor. Eine dieser Organisationen hat vom US-Außenministerium 330.000 US-Dollar erhalten. Dies haben Recherchen des Journalisten Gabe Kaminsky ergeben, der seine Ergebnisse in einer Serie von Artikeln im Washington Examiner veröffentlicht.

Der Global Disinformation Index (GDI) ist eine britische Organisation mit Tochterorganisationen in den USA. Sie erstellt so genannte „schwarze Listen“, auf denen Medien angeführt sind, die angeblich „Desinformation“ verbreiten. Diese Listen werden an Werbeunternehmen weiter gegeben mit dem Ziel, die angeführten Medien finanziell auszuhungern. Der GDI hat von Organisationen, die dem US-Außenministerium unterstellt sind, 330.000 US-Dollar erhalten.


Die Liste des GDI mit Medien und Organisationen, die „falsche oder irreführende“ Informationen verbreiten, enthält in erster Linie konservative Medien und Organisationen wie Daily Signal oder Townhall.com. Medien mit geringem Risiko für die Verbreitung von Desinformation sind überwiegend links orientiert, wie zum Beispiel die New York Times, HuffPost und NPR.

Der GDI zeigt allerdings keine konkreten Beispiele von Desinformation auf, sondern zieht eine bestimmte, selbst gewählte Definition von Desinformation heran. Dieser zufolge ist Desinformation zu verstehen als „feindselige Narrative, die absichtlich in die Irre führen; finanziell oder ideologisch motiviert sind; und/oder das Ziel haben, langfristige soziale, politische oder wirtschaftliche Konflikte zu schüren; und die Schaden anrichten können, indem sie das Vertrauen in die Wissenschaft aushöhlen oder gefährdete Individuen oder Institutionen gezielt angreifen.“

Das US-Außenministerium hat sich von GDI distanziert, als der Washington Examiner über die Zahlungen berichtete. Das Ministerium gab an, dass die Mittel, die an den GDI geflossen seien, zur Überwachung der Tätigkeit ausländischer Staaten wie China, Russland, Iran und anderer autoritärer Regime gezahlt worden seien.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 25. Februar 2023 
 

Das gibt es in Deutschland sehr häufig,

oft unter dem Motto "Kampf gegen rechts" (nicht: "gegen Rechtsextremismus"!). Etwa die von einer Stasispitzelin gegründeten und lange geleiteten "Amadeo Antonio Stiftung", die von Medien häufig als Referenz zum Thema "rechts" zitiert wird.
Noch unter Merkel bzw. der zuständigen SPD wurde zuletzt beschlossen, eine Milliarde Euro (1.000.000.000 Euro) in 3 Jahren für solche Projekte zur Verfügung zu stellen. Schon 2013 hatte Manuela Schwesig (SPD) als eine ihrer ersten Amtshandlungen die "Extremsimusklausel" gestrichen, mit der sich die Empfänger dieser Gelder verpflichtet hatten, sie nicht an extremistische Gruppen weiterzugeben. Angelich sei das eine Beleidigung dieser Demokraten. Dabei muss jeder Staatsbedienstete so etwas unterschreiben. Das ganze ist offenbar längst ein gigantisches Propaganda- und Beschäftigungsprogramm auch für Linksextremisten...

de.wikipedia.org/wiki/Extremismusklausel


2
 
 Chris2 25. Februar 2023 
 

Diese "NGOs" sind ein großes Übel unserer Zeit

Finanziel ganz oder teilweise staatlich finanziert oder gar gekauft, können sie sich als "zivilgesellschaftliche" Initiativen als neutral und unabhängig darstellen. Ja, und diese ominöse "Zivilgesellschaft", die ich noch vor ein paar Wochen für die Summe aller Bürger hielt. Nein, sie ist die Summe aller Interessenvertretungen / Lobbygruppen einer Gesellschaft, also auch jener NGOs. Wenn unsere Politiker also die "Zivilgesellschaft" regelmäßig zum "Kampf gegen die Feinde der Demokratie" o.ä. aufrufen, kann es sein, dass sie genau das meinen. Es kann aber auch sein, dass sie nur nur die finanziell von ihnen abhängigen Strukturen daran erinnern, warum sie Geld von ihnen bekommen: Um konkurrierende Oppositionsparteien und andere Meinungen generell zu kriminalisieren. Immer, wenn man offen zugibt, gleich generell "gegen rechts" zu kämpfen, weiß man sowieso, dass man es mit intoleranten, weit links stehenden, Aktivisten zu tun hat. Und ja, die haben oft bekannte Namen...


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Meinungsfreiheit

  1. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  2. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  3. Finnische Politikerin Räsänen ficht Verurteilung wegen ‚Volksverhetzung‘ vor EGMR an
  4. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  5. US-Stadt Louisville zahlt 800.000 Dollar an christliche Fotografin
  6. Ehemalige finnische Innenministerin Räsänen: „Was haben SIE in den letzten Jahren geschrieben?“
  7. „Meldestellen? … Diese Einrichtungen sind so komplett überflüssig!“
  8. Katholische Bischöfe Kanadas: Gesetz gegen "Hass" gefährdet Religionsfreiheit
  9. Christliche Organisation ADF unterstützt X bei Berufung gegen DSA-Strafe
  10. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet







Top-15

meist-gelesen

  1. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  2. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  3. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  4. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  5. Wer ist der Mann auf dem Tuch?
  6. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  7. Programm für Lateinamerika-Reise des Papstes veröffentlicht
  8. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  9. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  10. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  11. Fast der gleiche Glaube?
  12. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  13. Slowakei: Papst Leo XIV. grüßt die Teilnehmer des Nationalen Marsches für das Leben in Bratislava
  14. Kardinal Koch zu Israel und Gaza: Ehrlich miteinander sprechen
  15. Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz