Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  3. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  4. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  5. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  6. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  7. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  8. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  9. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  10. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  11. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  12. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  13. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  14. Priester bei Messer-Attacke in polnischem Kloster getötet
  15. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!

Kamala Harris’ angespanntes Verhältnis zur Redefreiheit

26. August 2024 in Chronik, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ihr Vizepräsidentschaftskandidat Tim Walz hat in einem Interview behauptet, dass ‚Falschinformationen’ und ‚Hassrede’ nicht vom verfassungsmäßigen Recht auf Meinungsäußerung geschützt seien


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Sollte Kamala Harris die nächste US-Präsidentin werden, wäre das schlecht für die Redefreiheit in den USA, befürchten Bürgerrechtler.

Die Politikerin der Demokratischen Partei habe sich in ihrer politischen Karriere für Maßnahmen eingesetzt, welche die Redefreiheit eingeschränkt haben. Sie sei sehr besorgt, wenn sie sich die Politik von Harris und ihrem Vizepräsidentschaftskandidaten Tim Walz ansehe, sagt Jenin Younes von der New Civil Liberties Alliance.

Beide hätten erkennen lassen, dass ihnen der erste Verfassungszusatz, in dem die Redefreiheit garantiert ist, entweder gleichgültig ist oder dass sie ihn falsch verstehen, sagt sie. So genannte „Falschinformationen“ und „Hassrede“ seien durch den ersten Verfassungszusatz geschützt, da die Autoren der Verfassung davon überzeugt gewesen seien, dass die Regierung nicht das Monopol auf die Wahrheit habe.


Harris habe bei einer Wahlkampfveranstaltung 2019 gesagt, sie wolle die Social-Media-Plattformen für den „Hass“ zur Verantwortung ziehen, der sich auf ihnen breit mache. Im gleichen Jahr hat sie Jack Dorsey, den damaligen Geschäftsführer von Twitter, aufgefordert, das Twitter-Konto von Donald Trump zu löschen. Trump war damals US-Präsident.

Als Attorney General des Bundesstaates Kalifornien hat sie gegen den Lebensschützer und Journalisten David Daleiden ermittelt. Daleiden hat im Rahmen verdeckter Ermittlungen die Verwicklungen von Planned Parenthood, den größten Anbieter von Abtreibungen in den USA, in den Handel mit Gewebeteilen und Organen abgetriebener Babys aufgedeckt.

Harris unterstützte auch ein Gesetz, welches Lebensschutz-Schwangerschaftszentren dazu verpflichten sollte, Werbung für Abtreibungen zu machen. Das Gesetz wurde vom Obersten Gerichtshof aufgehoben.

Als Senatorin unterstützte sie einen Gesetzesvorschlag, der die Religionsfreiheit in Fällen von Diskriminierung aufheben würde. Nach ihrer Ansicht könne die in der Verfassung garantierte Religionsfreiheit nicht dafür verwendet werden, um die Bürgerrechte anderer Amerikaner auszuhöhlen oder sich aufgrund der Rasse, des Geschlechts, der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität zu diskriminieren.

Das Gesetz wurde als Antwort auf eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs eingebracht, der entschieden hatte, dass Unternehmen nicht dazu gezwungen werden dürfen, im Rahmen der Gesundheitsversicherungen für ihre Mitarbeiter die Kosten für Verhütungsmittel abzudecken, wenn dies ihren religiösen Überzeugungen widerspricht.

Harris’ Vizepräsidentschaftskandidat Tim Walz hat 2022 in einem Interview gesagt, es gebe keine garantierte Redefreiheit bei Falschinformation oder Hassrede.

Aron Terr von der Foundation for Individual Rights and Expression (FIRE, dt. „Stiftung für individuelle Rechte und Meinungsäußerung“) hält dies für einen gefährlichen Standpunkt. Wenn die Regierung den öffentlichen Diskurs unter dem Deckmantel des Kampfes gegen falsche oder hasserfüllte Aussagen kontrolliert, dann würde das die Tür zu politisch motivierter Zensur öffnen, wie es in Ländern mit schwächerem Schutz der Redefreiheit bereits geschehen sei, warnt er.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  2. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  3. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  4. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  5. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  6. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  7. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden

Meinungsfreiheit

  1. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  2. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  3. Finnische Politikerin Räsänen ficht Verurteilung wegen ‚Volksverhetzung‘ vor EGMR an
  4. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  5. US-Stadt Louisville zahlt 800.000 Dollar an christliche Fotografin
  6. Ehemalige finnische Innenministerin Räsänen: „Was haben SIE in den letzten Jahren geschrieben?“
  7. „Meldestellen? … Diese Einrichtungen sind so komplett überflüssig!“







Top-15

meist-gelesen

  1. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  2. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  3. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  4. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  5. Über das Dämonische
  6. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  7. Wissen Sie, wer die Idee zum fünffarbigen Missionsrosenkranz hatte?
  8. 'Ich habe mich geirrt'
  9. Der Mensch als Mitarbeiter Gottes - Fortschritt ist kein Gottesersatz
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
  12. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  13. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  14. Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
  15. Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz