Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  3. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  4. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  5. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  6. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  7. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  8. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  9. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  10. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  11. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  12. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  13. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt
  14. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  15. Gericht: HateAid Geschäftsführerinnen dürfen als ‚linkswoke Faschistende‘ bezeichnet werden

Bloggerin: ‚Ich soll mundtot gemacht werden, weil einigen Leuten meine Meinung nicht passt’

17. Jänner 2024 in Deutschland, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Rona Duwe äußert sich immer wieder kritisch zu Forderungen der Transgender-Bewegung. Jetzt ist zu einer erkennungsdienstlichen Behandlung vorgeladen – ein absolut unübliches Vorgehen, wie ihr Anwalt betont.


Dortmund (kath.net/jg)
Die deutsche Bloggerin Rona Duwe muss sich bei der Polizei einer „erkennungsdienstlichen Behandlung aus präventiv-polizeilichen Gründen“ unterziehen. Gegen die 53-Jährige, die sich in den sozialen Medien kritisch zu Transgender-Fragen äußert, wird ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung durchgeführt. Die Vorladung dürfte auch mit einer Broschüre zusammenhängen, die sich kritisch mit Forderungen der Transgender-Bewegung auseinandersetzt, berichtet die Onlineausgabe der WELT.

Anlass für das Vorgehen der Polizei sind mehrere Ermittlungsverfahren gegen Duwe im Zusammenhang mit ihrem Blog beziehungsweise Wortmeldungen auf der Plattform X. Duwe, die sich selbst als Feministin bezeichnet, vertritt unter anderem die Standpunkte, dass niemand im falschen Körper geboren wird und es nur zwei Geschlechter gibt. Seit vier Jahren äußert sie sich kritisch zu Transgender-Fragen, zum Selbstbestimmungsgesetz und den damit verbundenen Fragen der medizinischen Eingriffe zur „Veränderung“ des Geschlechts. Zwischen der Bloggerin und Transgender-Aktivisten sowie Befürwortern des Selbstbestimmungsgesetztes tobe ein „erbitterter Streit“ auf der Plattform X, schreibt die WELT.


Duwes Anwalt hält das Vorgehen der Polizei für „absolut unüblich“. In der Regel werde eine erkennungsdienstliche Behandlung nur dann durchgeführt, wenn Wiederholungsgefahr besteht und Fingerabdrücke von Verdächtigen oder bereits verurteilten Straftätern weitere Ermittlungserfolge versprechen. Sie müsse verhältnismäßig und gut begründet sein, sonst könnte jeder Bürger vorgeladen werde, nur, wenn er mehrfach angezeigt werde. Duwe sei wegen Meinungsäußerungen angezeigt worden, die sie noch dazu unter ihrem eigenen Namen gemacht habe.

Rona Duwe sieht sich als Ziel einer politischen Kampagne. „Ich soll mundtot gemacht werden, weil einigen Leuten meine Meinung nicht passt“, sagt sie wörtlich gegenüber der WELT.

Der Rechtsanwalt und Wirtschaftsjurist Jonas Jacob hat mehrfach Mandate für Personen übernommen, die nach Aussagen zur sexuellen Identität und Selbstbestimmung mit Anzeigen und Abmahnungen konfrontiert waren. Transgender-Gruppen und Aktivisten fühlten sich durch Aussagen wie jene von Duwe provoziert, sähen sich als Opfer von Einzelpersonen, welche die Existenz eines selbstbestimmten Geschlechts anzweifeln. „Dahinter stehen eine gut organisierte Lobby-Gruppen, die in die Politik vernetzt sind und teilweise vom Bund finanziell gefördert werden“, sagt er wörtlich gegenüber der WELT. Sie konzentrieren sich darauf, unliebsame Personen anzuzeigen und Prozesse zu führen, um ihre politischen und ideologischen Ziele durchzusetzen, schreibt die Zeitung.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Meinungsfreiheit

  1. Ehemalige finnische Innenministerin Räsänen: „Was haben SIE in den letzten Jahren geschrieben?“
  2. „Meldestellen? … Diese Einrichtungen sind so komplett überflüssig!“
  3. Katholische Bischöfe Kanadas: Gesetz gegen "Hass" gefährdet Religionsfreiheit
  4. Christliche Organisation ADF unterstützt X bei Berufung gegen DSA-Strafe
  5. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet
  6. Telegram-Gründer Pavel Durov: "Bleib wachsam, Spanien"
  7. Meinungsfreiheit auf katholisch
  8. Meinungsfreiheit in Gefahr
  9. „Vermeintliche Förderung der Meinungsfreiheit durch Einschränkung der Meinungsfreiheit“
  10. Katholischer Philosoph ausgeladen – ‚Erschießen werden wir ihn nicht ‘







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  5. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  6. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  7. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  8. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  9. Blutiger Palmsonntag in Nigeria: Dschihadisten massakrieren über 40 Christen in Jos
  10. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  11. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  12. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  13. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  14. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt
  15. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz