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USA: Linke Christen sind politisch aktiver als konservative Christen

22. März 2024 in Chronik, 2 Lesermeinungen
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Das gilt insbesondere für weiße Christen, die mehr als einmal pro Woche einen Gottesdienst besuchen. Linke Christen sind politisch sehr engagiert, was man von konservativen Christen nicht sagen kann, schreibt Ryan Burge.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
In den USA sind linke Christen sind politisch aktiver als konservative Christen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung statistischer Daten durch den Politikwissenschaftler Ryan Burge.

Er hat untersucht, welche Gruppe häufiger an politischen Kundgebungen, Protestveranstaltungen, Märschen und politischen Versammlungen teilnimmt. Bei lokalen politischen Treffen wie zum Beispiel Sitzungen des Schulausschusses oder der Gemeindeversammlung oder beim Aufstellen politischer Schilder sei der Unterschied zwischen linken und konservativen Christen nicht signifikant. Bei den vier erstgenannten Aktivitäten seien die Unterschiede aber deutlich, schreibt Burge.


Linke Christen seien eher bereit, sich in arbeitsaufwändigen politischen Aktivitäten zu engagieren, stellt er nach Auswertung der Daten fest.

Die Ergebnisse seien für den Zeitraum von 2012 bis 2020 gleich. Linke Christen hätten sich in jedem Wahlkampf mehr engagiert. In den späteren Jahren hätten sich die Unterschiede zwischen linken und konservativen Christen sogar noch verstärkt. Während der Wahlkampagne von Donald Trump 2020 sei das politische Engagement aller Christen gestiegen, der Unterschied zwischen linken und konservativen Christen habe sich vergrößert.

Unter farbigen Christen sei der Unterschied nicht so deutlich, schreibt Burge. Ein signifikanter Unterschied im politischen Engagement zwischen linken und konservativen Christen gibt es nur zwischen weißen Christen.

Burge hat auch untersucht, ob es einen Zusammenhang zwischen der Häufigkeit des Gottesdienstbesuches und der politischen Aktivität gibt. Hier stellte er fest, dass linke weiße Christen, die nie einen Gottesdienst besuchen, um 20 Prozent häufiger politisch aktiv sind als weiße konservative Christen, die mehrmals in der Woche einen Gottesdienst besuchen.

Bei linken Christen, die häufig den Gottesdienst besuchen, ist der Unterschied noch größer. Sie sind doppelt so oft politisch aktiv wie konservative Christen, die mehrmals pro Woche einen Gottesdienst besuchen.

 


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Lesermeinungen

 golden 23. März 2024 
 

Gott ist der Höchste und Einzige

, deswegen gehört für echte Christen meines Erachtens kein politisches Adjektiv.Sozialismus und Kommunismus wollen ohne Gott denken und leben; das ist unvereinbar mit der Christlichen Religion.Für "kapitalistische" Mammon-Anbeter dito...+


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 Paddel 22. März 2024 

konservativ, rechts-katholisch...? Kinderreich?

nun, wie auch immer man Menschen kategorisiert. Unter den Katholiken, die auch werktags die heilige Messe besuchen findet man oft kinderreiche. Die haben einfach keine Zeit, sich politisch zu engagieren. Punkt.


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