Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  6. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  7. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  8. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  9. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  10. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  11. Wir können NICHT schweigen!
  12. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  13. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  14. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  15. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare

Keine ‚Ruhezone’ um Abtreibungsklinik in Chicago

11. Juni 2024 in Prolife, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Lebensschützer, die in der Nähe der Abtreibungsklinik protestieren, würden mit ihrem Lärm den Betrieb stören, behauptet ein Stadtrat. Die Lebensschützer weisen die Vorwürfe zurück.


Chicago (kath.net/LifeNews/jg)

Die Versuche, um die Abtreibungsklinik der Family Planning Associates (FPA) in Chicago (US-Bundesstaat Illinois) eine „Ruhezone“ einzurichten, sind bis jetzt gescheitert. Eine Bannmeile bleibt aber weiterhin bestehen.

Im November 2023 ersuchten Planned Parenthood und Bill Conway, ein Stadtrat von Chicago, den Ausschuss für öffentliche Sicherheit, Megaphone, Lautsprecher und andere Verstärker auf den Straßen rund um die Klinik der FPA zu verbieten. Conway warf den Lebensschützern vor, „zunehmend aggressiv“ aufzutreten und auf Frauen zuzulaufen, während sie schreien und Parolen skandieren würden. Er behauptete sogar, die Lebensschützer würden Verstärker direkt neben dem Gebäude aufstellen, in welchem die FPA untergebracht ist. Dies hat sogar der medizinische Leiter der Klinik bestritten.


Conway behauptete, er sei in der Klinik gewesen, während die Lebensschützer draußen protestiert hätten. Man könne „spüren, wie das Gebäude wackelt“, weil die Lautsprecher so laut seien, sagte er. Es sei so laut, dass die Mitarbeiter beim Empfangstisch der Klinik nicht verstehen würden, was die Patienten sagen würden.

Eric Scheidler, Direktor der Lebensschutzorganisation Pro-Life Action League, welche die Proteste vor der Klinik durchführt, weist die Vorwürfe zurück. Bei dem Gebäude handle es sich um einen Ziegelbau. Wenn dieses Gebäude zu wackeln beginne, weil jemand durch ein batteriebetriebenes Megaphon spreche, dann habe das Gebäude einen Konstruktionsfehler. Es sei unmöglich, dass die Mitarbeiter der FPA nicht verstehen könnten, was im Gebäude gesprochen werde, das sei ausgeschlossen, sagte er.

Conway ist mit seinem Versuch, eine „Ruhezone“ um die FPA-Klinik einzurichten, in den letzten sechs Monaten zweimal gescheitert. Er hat aber angekündigt, es ein drittes Mal zu versuchen.

In der FPA Klinik erleiden Frauen bei Abtreibungen immer wieder Verletzungen. Von mindestens drei Frauen ist bekannt, dass sie im Zusammenhang mit einer Abtreibung verstorben sind, darunter ein 13-jähriges Mädchen. Ein Abtreibungsarzt der Klinik ist zehnmal wegen Behandlungsfehlern geklagt worden.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 MutigSein 11. Juni 2024 
 

In einer größeren Stadt ein Stück von uns entfernt hat eine Gruppe von katholischen

Frauen Vor einer Klinik demonstriert. Weil dort auch normale Gynäkologie Praxen untergebracht sind fühlten sich Patientinnen belästigt und es kam zum Polizei Einsatz und die Damen wurden nach Aufnahme der Personalien zum Bus eskortiert. Ich habe auch schon an einer derartigen Veranstaltung teilgenommen aber das war nie direkt vor einer Klinik und wir hatten keine transparente o.ä Wir hatten einen Tisch mit Infomaterial aufgebaut zu Hilfsangeboten und wollten nur Alternativen aufzeigen. Es fühlte sich niemand gestört und viele Menschen kamen vorbei und man kam ins Gespräch. Viele jungen Frauen wussten nichts von Hilfsprogrammen und nahmen dankend Infos an. Einmal kam eine Frau mit Kinderwagen an den Stand und zeigte uns stolz ihr Baby. Durch unsere Initiative haben sie und ihr Freund sich an Hilfsorganisationen gewandt und glücklich das Kind angenommen.


1
 
 Karlmaria 11. Juni 2024 

Bei den Gebetszügen in Bregenz geht es eher ruhig zu

Die Zeit wo wir dann vor dem Landeskrankenhaus stehen wird sogar meist geschwiegen und gar kein Rosenkranz gebetet. Zudem ist dieser Ort wo wir stehen eher am Verwaltungsteil des Landeskrankenhauses wo kaum Patienten gestört werden. Es ist ja auch nicht die Absicht den Leuten auf die Nerven zu gegen. Sondern das Gewissen zu schärfen. Vor ein paar Monaten ist der Direktor mal raus gekommen und hat eine Ansprache gemacht etwa mit dem Inhalt: dass er ja auch unser Anliegen versteht und wir sollen auch sein Anliegen verstehen dass die Frauen eben in einer schwierigen Lage sind. Ungefähr so. Nun fehlt es ja uns auch nicht an Empathie für die Frauen in einer schwierigen Lage. Aber wir denken eben dass Abtreibung die schlechteste Lösung ist. Später gibt’s dann öfters psychische Probleme. An Gottes Willen und Seine Hilfe sollte man auch denken. Alle zwei Monate am dritten Dienstag um 8Uhr30. Beginn in der Kapuzinerkirche RSK und Heilige Messe dann Gebetszug. Nächsten Dienstag ist es wieder!


1
 
 lesa 11. Juni 2024 

Das Gewissen soll nicht gestört werden

Es ist wohl das schlechte Gewissen, das "Lärm" verspürt und seine Ruhe haben will.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  2. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  3. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  4. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  5. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  6. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  7. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole

Abtreibung

  1. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  2. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  3. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  4. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  5. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  6. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  7. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  3. ‚Mundus reconciliatus Ecclesia‘ – Die Sendung der Kirche in der Welt
  4. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  5. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  6. Satire aus den USA: Ungeborene tarnen sich als Todestrakt-Häftlinge, um Schutz zu erhalten
  7. Verwandtenheirat: Darwin vs. Heilige Schrift - Die Bibel hat Recht!
  8. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  9. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  10. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
  11. Wussten Sie, dass es einen Schutzpatron für Gewichtsheber gibt?
  12. Jakobsweg steuert auf neues Pilger-Rekordjahr zu
  13. Finnische Langzeitstudie: Anstieg an psychiatrischen Erkrankungen nach ‚Geschlechtsumwandlung‘
  14. Neuer Eichstätter Bischof Würtz will jetzt beim deutsch-synodalen Irrweg mitmachen
  15. Gerettet durch ein Pro-Life-Schild: Die Geschichte der kleinen Sawyer

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz