Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  3. Der stumme Gott unserer Zeit
  4. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  5. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  6. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  7. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  8. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  9. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  10. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  11. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  12. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  13. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  14. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  15. Frankreich: Neues Gesetz bestraft Versuch, von Suizidhilfe abzuhalten

Bischof Paprocki verteidigt Gebet zum Erzengel Michael am Ende der Messe

10. November 2024 in Spirituelles, 16 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Es sei kein Schaden, gemeinsam um die Hilfe des hl. Erzengels Michael zu bitten, damit er uns in unseren spirituellen Kämpfen beistehe, schreibt Paprocki im Wall Street Journal.


Springfield (kath.net/jg)
Thomas Paprocki, der Bischof von Springfield (US-Bundesstaat Illinois), hat auf einen Brief im Wall Street Journal geantwortet, in welchem ein Priester das Gebet an den heiligen Erzengel Michael am Ende der Messe kritisiert hat.

In einem Leserbrief, der am 21. Oktober veröffentlicht worden ist, hat Gerald J. Bednar, ein pensionierter Priester der Diözese Cleveland, geschrieben, dass der Vatikan diese Praxis 1964 abgeschafft habe, weil das Gebet „die Integrität der Messe stört“.

Nach Bednars Ansicht sei das Gebet an den hl. Erzengel Michael nach der Messe eine „private Andacht“, eine Bitte an einen Heiligen, während alle Bitten bereits vorher in der Liturgie direkt an Gott den Vater gerichtet worden seien.


Die Gläubigen sollten den hl. Erzengel Michael um seinen Schutz bitten, sie sollten aber akzeptieren, dass die Gegenwart des Herrn in der Eucharistie ihr primärer „Schutz gegen die Bosheiten und die Nachstellungen des Teufels“ sei. Die Messe entlasse die Gläubigen mit der positiven Mission, das Reich Gottes zu erweitern, wo der Teufel keinen Einfluss habe, schreibt Bednar.

In seiner Antwort, die das Wall Street Journal am 27. Oktober veröffentlicht hat, bestreitet Bischof Paprocki Bednars Behauptung, dass das Gebet zum Erzengel Michael „die Liturgie mit einer privaten Andacht beendet“.

Die Liturgie sei beendet, wenn der Zelebrant sagt: „Gehet hin in Frieden“ und die Gläubigen antworten: „Dank sei Gott dem Herrn“. Das Gebet werde nach der Messe gesprochen. Der Priester und die Gläubigen könnten frei entscheiden, ob sie daran teilnehmen oder nicht. Wenn das Gebet öffentlich gesprochen werde sei es keine private Andacht, schreibt Paprocki.

Es sei richtig, dass die Messe die Gläubigen aussende und dass der Teufel im Reich Gottes keinen Einfluss habe. Aber so weit seien wir noch nicht. Es sei kein Schaden, gemeinsam um die Hilfe des hl. Erzengels Michael zu bitten, damit er uns in unseren spirituellen Kämpfen beistehe, schreibt Paprocki.

Papst Leo XIII. hat 1884 nach einer Vision von Satan, der die Erde verwüstet, drei Gebete zum Erzengel Michael verfasst. Er legte fest, dass das kürzeste davon am Ende jeder Messe zu beten sei.

Das Gebet wurde bis in die Zeit des II. Vatikanischen Konzils nach jeder Messe gebetet. Papst Johannes Paul II. hat die Gläubigen aufgefordert, das Gebet regelmäßig zu beten. Die Kirche empfiehlt die Verehrung des Erzengels Michael bis heute, zuletzt auch Papst Franziskus.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Engel

  1. „Eine Begegnung mit einem Engel ist immer persönlich, nicht ersetzbar durch Download oder Chatbot“
  2. Schutzengelfest 2. Oktober - Engel - Die Boten Gottes
  3. Zählen Uriel und Raguel zu den Erzengeln?
  4. Zum Fest der Erzengel: Trump postet Gebet an den Erzengel Michael
  5. Ukrainisch-Katholischer Großerzbischof: Viele Menschen sehen ‚leuchtende Engel’ über der Ukraine
  6. US-Bischof: St. Michaels-Gebet zum Ende jeder Messe
  7. Nur drei Engel dürfen mit Namen angerufen werden
  8. Von Irland bis Israel: Sieben Klöster auf einer Linie
  9. Das war eine sehr schmerzhafte Phase in der Geschichte der Kirche






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  5. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  8. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  9. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  10. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  11. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  12. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  13. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  14. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit
  15. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz