Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  5. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  6. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  7. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  8. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  9. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  10. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  11. Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
  12. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  13. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  14. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  15. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak

"Verachtet den Glauben der einfachen Leute nicht!"

17. Dezember 2024 in Kommentar, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erklärte Papst Franziskus bei einer Predigt auf Korsika. Doch warum wird beim Synodalen Weg der "Glaube der einfachen Leute" nicht ernst genommen und warum werden Gläubige, die die "Alte Messe" lieben, so ausgegrenzt? - Ein Glosse von Roland Noé


Linz-Rom (kath.net/rn)
"Verachtet den Glauben der einfachen Leute nicht!"  Dieser Satz von Papst Franziskus beim Besuch am Sonntag in Korsika finde ich bemerkenswert. Laut KNA/KAP sei dies für Franziskus ein „Herzensanliegen“ und laut Redeprotokoll sei der christlicher Glaube eben kein abstraktes Denken, sondern komme "in der Kultur, der Geschichte und den Sprachen eines Volkes zum Ausdruck" und werde "durch Symbole, Bräuche, Riten und Traditionen einer lebendigen Gemeinschaft“ weitergegeben.  


Gut so, doch zwei Punkte fallen mir ein, bei denen der Papst hier völlig konträr im eigenen Umfeld handelt. So wurden beim Synodalen Weg aus dem deutschen Sprachraum und vermutlich auch aus anderen Ländern vor allem „Experten“ eingeladen, die mit dem Glauben der „einfachen Leute“ überhaupt nichts zu tun haben. Warum gab es bei der Rom-Synode als Kriterium für die Teilnahme nicht, dass nur Katholiken teilnehmen können, die auch 100 % zum Credo und zum Katechismus stehen und die regelmäßig in die Kirche und zur Beichte gehen. Dann wären einige "Experten", die sich als Glaubens-Lehrer/Leerer aufspielen möchten, schon durchgefallen.

Ich besuche gerne und seit Jahren die sogenannte „NOM-Messe“, schätze aber trotzdem die „Alte Messe“.  Ich frage mich auch, warum beim Thema „Alte Messe“ der Papst und Rom im Gegensatz zu einen Benedikt XVI. so eine „geistige Enge“ haben und Menschen, die seit vielen Jahren eine „Alte Messe“ besuchen, sozusagen über Nacht diesen Menschen ihre Heimat wegnehmen. Von heute auf morgen werden oft ohne Vorankündigungen diesen Menschen die geistige Heimat genommen. Warum wird hier der Glaube der „einfachen Menschen“, die die „Alte Messe“ lieben, so verachtet? Wo ist hier die Großzügigkeit und wo ist hier der barmherzige Umgang eines Vaters mit seinen Kindern?


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Eine Frage hätte ich da noch

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  3. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. Die Stunde der Heuchler
  6. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  7. Die (w)irren Begründungen der Diözese Linz bei dutzenden Pfarrauflösungen
  8. "Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt"
  9. Chrupalla ODER wie moralisch verkommen kann man eigentlich in der Politik noch agieren?
  10. "Die Macht der Dummheit"







Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. So nicht, Mr. Präsident!
  5. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  6. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  7. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  8. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  9. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  10. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  11. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  12. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  13. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  14. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  15. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz