Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  5. Der anderskatholische Papstkritiker
  6. Bätzing gegen Papst Leo
  7. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  8. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  11. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Drei Stunden im Fegefeuer
  14. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  15. Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist

"Verachtet den Glauben der einfachen Leute nicht!"

17. Dezember 2024 in Kommentar, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erklärte Papst Franziskus bei einer Predigt auf Korsika. Doch warum wird beim Synodalen Weg der "Glaube der einfachen Leute" nicht ernst genommen und warum werden Gläubige, die die "Alte Messe" lieben, so ausgegrenzt? - Ein Glosse von Roland Noé


Linz-Rom (kath.net/rn)
"Verachtet den Glauben der einfachen Leute nicht!"  Dieser Satz von Papst Franziskus beim Besuch am Sonntag in Korsika finde ich bemerkenswert. Laut KNA/KAP sei dies für Franziskus ein „Herzensanliegen“ und laut Redeprotokoll sei der christlicher Glaube eben kein abstraktes Denken, sondern komme "in der Kultur, der Geschichte und den Sprachen eines Volkes zum Ausdruck" und werde "durch Symbole, Bräuche, Riten und Traditionen einer lebendigen Gemeinschaft“ weitergegeben.  


Gut so, doch zwei Punkte fallen mir ein, bei denen der Papst hier völlig konträr im eigenen Umfeld handelt. So wurden beim Synodalen Weg aus dem deutschen Sprachraum und vermutlich auch aus anderen Ländern vor allem „Experten“ eingeladen, die mit dem Glauben der „einfachen Leute“ überhaupt nichts zu tun haben. Warum gab es bei der Rom-Synode als Kriterium für die Teilnahme nicht, dass nur Katholiken teilnehmen können, die auch 100 % zum Credo und zum Katechismus stehen und die regelmäßig in die Kirche und zur Beichte gehen. Dann wären einige "Experten", die sich als Glaubens-Lehrer/Leerer aufspielen möchten, schon durchgefallen.

Ich besuche gerne und seit Jahren die sogenannte „NOM-Messe“, schätze aber trotzdem die „Alte Messe“.  Ich frage mich auch, warum beim Thema „Alte Messe“ der Papst und Rom im Gegensatz zu einen Benedikt XVI. so eine „geistige Enge“ haben und Menschen, die seit vielen Jahren eine „Alte Messe“ besuchen, sozusagen über Nacht diesen Menschen ihre Heimat wegnehmen. Von heute auf morgen werden oft ohne Vorankündigungen diesen Menschen die geistige Heimat genommen. Warum wird hier der Glaube der „einfachen Menschen“, die die „Alte Messe“ lieben, so verachtet? Wo ist hier die Großzügigkeit und wo ist hier der barmherzige Umgang eines Vaters mit seinen Kindern?


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Eine Frage hätte ich da noch

  1. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  2. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  3. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  4. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  5. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  6. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  7. „SpielerInnen“ - Der österreichische „Witze“-Kanzler und Merz-Geschwätz
  8. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  9. Quod erat demonstrandum
  10. So nicht, Mr. Präsident!







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Die Kirche gewinnt an Kraft dank eines Anstiegs bei den Konversionen zum Katholizismus“
  3. Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
  4. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  5. Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
  6. IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
  7. ‚Lieber ein ‚Fanatiker‘ als ein Verräter für Kataris und Dschihadisten‘
  8. Benedikt XVI.: „Wir fragen uns jedoch: Warum empfinden wir Angst vor dem Tod?“
  9. Eine unzählbare Schar von Zeugen - Heiligkeit kennt keine Grenzen
  10. Der unbekannte Bekannte: St. Martin
  11. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  12. Allerheiligen oder Heilige für alle?
  13. Schmunzelnder Papst scherzt mit Basketballern seiner früheren Uni
  14. „Die Heiligen sind keine kleine Gruppe Auserwählter, sondern eine unzählige Schar“
  15. Brücken bauen, Wurzeln schlagen, Gemeinschaft leben. Der Glaube als gemeinsamer Ursprung und Auftrag

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz