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Que soy era Immaculada Councepciou

11. Februar 2008 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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Die Kirche feiert heute 150 Jahre Erscheinungen von Lourdes - Die Geschichte der Bernadette Soubirous - KATHTUBE: Video über neuen Lourdes-Film


Lourdes (kath.net/KATHPEDIA)
11. Februar 1858: Die 14-jährige Bernadette Soubirous geht mit ihrer Schwester und einer Freundin Holz sammeln. In der Grotte von Massabielle erblickt Bernadette „eine weiß gekleidete Dame: Sie hatte ein weißes Kleid, einen blauen Gürtel und eine goldene Rose in der Farbe ihres Rosenkranzes auf jedem Fuß. Als ich das sah, rieb ich mir die Augen, weil ich dachte, mich zu täuschen. Ich steckte die Hand in meine Tasche; dort fand ich meinen Rosenkranz. Ich wollte mich bekreuzigen, konnte aber die Hand nicht zur Stirn heben: Sie zitterte und fiel mir herunter… Die Dame bekreuzigte sich. Ich versuchte, es auch zu machen, und jetzt konnte ich es. Sobald ich das Kreuzzeichen gemacht hatte, war jede Furcht verschwunden. Ich kniete mich hin und betete meinen Rosenkranz; die Dame ließ die Perlen ihres Rosenkranzes durch die Hand gleiten, bewegte dabei aber nicht die Lippen. Als ich meinen Rosenkranz beendet hatte, machte sie mir Zeichen, näherzukommen. Aber ich wagte es nicht, und so verschwand sie plötzlich“ (nach dem ersten handschriftlichen Bericht von Bernadette, 28. Mai 1861).

Bis zum 16. Juli kommt es zu 17 weiteren Erscheinungen:

Nach einer weiteren wortlosen Erscheinung am 14. Februar beginnt die „Dame“ am 18. Februar zu sprechen: „Wollen Sie die Güte haben, 15 Tage lang hierherzukommen?“ Bernadette verspricht es. Schließlich: „Ich verspreche Ihnen nicht, Sie in dieser Welt glücklich zu machen, sondern in der anderen“.

Bernadette geht wie versprochen weiter zur Grotte. Immer mehr Menschen wollen bei den Erscheinungen dabeisein, auch wenn nur Bernadette die „Dame“ hört und sieht. Bei der vierten Erscheinung sind es acht, am nächsten Tag 20, bei der sechsten Erscheinung schon 100. Bei diesen ersten Erscheinungen spricht die „Dame“ mit Bernadette, aber die Botschaften sind nur für sie persönlich bestimmt, und Bernadette wird ihr ganzes Leben lang nicht darüber sprechen.

Ab dem 24. Februar ändern sich die Erscheinungen. Während der Erscheinung rutscht Bernadette einige Schritte auf den Knien und küsst dann die Erde. „Buße! Buße! Buße! Beten Sie für die Umkehr der Sünder. Küssen Sie die Erde als Buße für die Sünder“ hat die Dame sie gebeten – unverständliche Gesten, die die Umstehenden erschrecken.

Am 25. Februar wiederholt Bernadette dieselben Gesten. Dann geht sie auf den Knien in Richtung Gave, hält inne, steht auf und kehrt dann wieder zur Grotte zurück. Schließlich kniet sie sich auf den Boden und beginnt, mit beiden Händen zu graben, bis ein kleines Loch entsteht, in dem Wasser zusammenläuft. Den Schlamm nimmt sie in beide Hände und führt ihn zum Gesicht, schüttet ihn aber dann mit einem Ausdruck des Abscheus wieder weg. Das wiederholt sich zweimal: Sie scheint das schlammige Wasser trinken zu wollen, aber ihr Widerwillen gegen das Schmutzwasser ist zu groß. Beim vierten Mal überwindet sie ihre Abneigung: Sie trinkt das Wasser und „wäscht“ sich damit, eher schmiert sie sich den Schlamm ins Gesicht. Dann nimmt sie eine Handvoll Gräser und isst sie. Als Bernadette schließlich wieder aufsteht und alle ihr verschmiertes Gesicht sehen können, erschrecken sie und erklären sie für „verrückt“. Andere urteilen, enttäuscht und verständnislos über das Gesehene, härter: Für sie ist Bernadette jetzt nur noch „une petite merdeuse“ (etwa: ein Dreckskind).

Bernadette erklärte ihr Verhalten: „Aquerò sagte mir: Trinken Sie aus der Quelle und waschen Sie sich darin. Essen Sie von den Kräutern, die dort wachsen. Weil ich kein Wasser sehen konnte, ging ich zum Gave. Aber sie gab mir Zeichen und deutete mir mit dem Finger, unter den Felsen zu gehen. Ich begann zu graben und fand etwas Wasser wie eine Pfütze – so wenig, dass ich es mit Mühe in die hohle Hand nehmen konnte. Dreimal schüttete ich es weg, weil es so schmutzig war. Beim vierten Mal konnte ich davon trinken“. Das schmutzige Wasser beginnt sich in den kommenden Tagen zu klären, die Quelle beginnt zu fließen. Nach der Erscheinung am 2. März geht Bernadette zum Pfarrhaus, um dem Pfarrer Peyramale die Botschaft der Dame auszurichten: „Gehen Sie und sagen Sie den Priestern, man soll in Prozessionen hierherkommen und hier eine Kapelle bauen.“

25. März: Am frühen Morgen des Festes der Verkündigung des Herrn fühlt sich Bernadette wieder unwiderstehlich zur Grotte hingezogen. Nach Beendigung des Rosenkranzes fragt sie, wie sie es sich zurechtgelegt hat: „Mademoiselle, würden Sie mir bitte die Güte erweisen, mir zu sagen, wer Sie sind?“. ‘Die „Dame“ lächelt, antwortet aber nicht. Bernadette wiederholt ihre Bitte zweimal, jedesmal lächelt die Dame. Aber Bernadette lässt nicht locker, und beim vierten Mal bekommt sie eine Antwort: Die „Dame“ öffnet ihre gefalteten Hände und breitet sie zur Erde aus. Dann faltet sie die Hände wieder über der Brust, hebt die Augen zum Himmel und sagt (im örtlichen Dialekt): „Que soy era Immaculada Councepciou." (Ich bin die Unbefleckte Empfängnis.)

KATHPEDIA: Lourdes

KATHTUBE: Kurzvideo über neuen Lourdes-Film



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