
Katholiken in Deutschland sollen die Nabelschau beenden27. Mai 2008 in Weltkirche, keine Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Manfred Lütz möchte auf die wirklich existenziellen Fragen Antworten anstatt über die üblichen innerkirchlichen Debatten über Zölibat, Frauenpriestertum, Sexualmoral und die päpstliche Unfehlbarkeit debattieren
Vatikan (kath.net/RV) Der Kölner Arzt, Psychotherapeut und Theologe Manfred Lütz drängt die Katholiken in Deutschland, die Nabelschau zu beenden und auf die religiöse Suche der Menschen von heute zu antworten. In einem Kommentar für Radio Vatikan meinte der Autor des Buches "Gott", das sich monatelang auf den Bestseller-Listen gehalten hat: "Die Menschen sind zumeist unvoreingenommen interessiert an religiösen Fragen, ja sogar an der Gottesfrage und an der Frage, wie Christen so glücklich leben können wie Mutter Teresa und so gelassen sterben wie Papst Johannes Paul II. Die Menschen suchen authentische Antworten und überzeugende Antworter. Bisweilen gewinnt man den Eindruck, nur manche Katholiken hätten noch nicht gemerkt, dass die Belagerung vorbei ist! Wenn man nur einmal probeweise aus den üblichen innerkirchlichen Debatten über Zölibat, Frauenpriestertum, Sexualmoral und die päpstliche Unfehlbarkeit aussteigen würde und auf die wirklich existenziellen Fragen, die die Menschen haben, antworten würde, dann könnte man die Gunst der Stunde nutzen." 
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