Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  2. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  3. Voll in die Falle getappt
  4. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  5. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  6. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  7. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  8. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  9. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  10. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  11. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  12. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  13. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  14. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  15. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?

Versöhnung, die heilt

16. Juni 2012 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Eucharistische Weltkongreß in Dublin. Von Mary Nolan / Osservatore Romano


Dublin (kath.net/Osservatore Romano) »Versöhnung in unserer Gemeinschaft« war das Thema, das den gestrigen Donnerstag beim Eucharistischen Weltkongeß in Dublin charakterisiert hat. Der Raum der Anbetung, wo es gestern den ganzen Tag über möglich war, zu beichten, war überfüllt. Insgesamt waren ungefähr vierzehntausend Personen anwesend, und Hunderte von Priestern haben noch bis spät abends die Beichte abgenommen, als der Kongreß im Jugendzentrum weitertagte.


Am Vormittag feierte der Präsident des Päpstlichen Rats für Gerechtigkeit und Frieden, Kardinal Peter Kodwo Appiah Turkson, einen Bußgottesdienst. In seiner Predigt lud er die Gläubigen ein, ihre Herzen nicht zu verschließen, und erzählte außerordentliche Geschichten der Vergebung. Eine davon betraf eine Frau, die den Völkermord in Ruanda 1994 überlebte. Ein Großteil ihrer Familie war getötet worden und das Trauma, das sie erlitten hatte, schien unüberwindbar zu sein. Durch die Vermittlung einer Gruppe von Katholiken, die dort in den Gefängnissen arbeiteten, hatte sie eine Begegnung mit dem Mörder ihres Vaters. In der Gnade des Augenblicks vergab sie ihm; beide weinten und er rief: »Jetzt mag die Gerechtigkeit ihren Lauf nehmen und mich selbst zum Tode verurteilen, denn nun bin ich frei«. Der Kardinal wandte sich direkt an die Gläubigen und lud sie ein, sich in ihrem Innersten zu fragen: »Könnte das auch meine Geschichte sein?« In der Tat, ob Täter oder Opfer, wer auch immer durch seine Schuld oder durch seine Unfähigkeit, zu vergeben, gefesselt ist, ist nicht frei. Kardinal Turkson hat deshalb dazu eingeladen, dem Beispiel des hl. Paulus zu folgen, der »sich dank seines festen Glaubens an die Gegenwart des Herrn auch in den schwierigsten Situationen freuen konnte«.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Versöhnung

  1. Wie sich Menschen versöhnt haben
  2. Papst würdigt Aussöhnung deutscher und polnischer Bischöfe
  3. Großerzbischof von Kiew hofft jetzt auch auf Versöhnung mit Russen
  4. Gedanken zu ‚Reform’ und Umkehr
  5. 'Ut omnes christiani commune testimonium fidei perhibeant'
  6. Sohn getötet: Eltern vergeben Fahrerin
  7. Mann verzeiht Mörderin von Frau und Tochter
  8. Versöhnung in letzter Minute
  9. Versöhnen wir uns mit der Kirche!







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  6. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  7. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  8. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  9. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  10. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  11. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  12. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  13. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  14. 'Ich bin der Liebe Gottes würdig, einfach weil ich existiere.'
  15. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz