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Kardinal Meisner übt schwere Kritik an 'Katholikenphobie'

7. Februar 2013 in Deutschland, 17 Lesermeinungen
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Neue Stellungnahme des Erzbischofs von Köln: Schwere Kritik an der Häme und Aggression, mit der der Kirche begegnet wird


Köln (kath.net)
Der Kölner Kardinal Meisner hat in einem aktuellen Rundbrief an die Mitarbeiter noch einmal zu den jüngsten kirchlichen Aufregern der letzten Wochen Stellung genommen und die Häme und Aggression, mit der der Kirche begegnet wird, scharf kritisiert.

"Die Entschiedenheit der katholischen Positionen zum Lebensschutz, zu Ehe sowie eine deutliche Repräsentanz durch Personen wie den Papst und die Bischöfe polarisieren in der Gesellschaft immer stärker. Französische Wissenschaftler betrachten dieses Phänomen inzwischen als 'Katholikenphobie' und weisen darauf hin, dass keine Religion oder Konfession derart so gezielt öffentlich angegriffen wird wie die katholische Kirche", schreibt der Kardinal und weist darauf hin, dass man für solche Angriffe keine Gründe liefern dürfe.


Bezugnehmend auf die Diskussion um die "Pille danach" stellte Meisner klar, dass er sich hier als Bischof lehramtlich geäußert habe, aber keine neue Lehrmeinung verkündet habe:

"Das Ergebnis war - anders als teilweise in den Medien dargestellt - keine neue Lehrmeinung, sondern vielmehr die Anwendung unserer bisherigen moraltheologischen Prinzipien auf die neue Situation, die jetzt durch eine Vielfalt von neuen Medikamenten gegeben ist, die unter den Begriff 'Pille danach' fallen, aber keine abtreibende Wirkung haben", stellte Meisner klar.


Der Brief als PDF im Wortlaut auf KathTube





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