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Israel: Muslimische Plakate sollen Christen bekehren

23. Jänner 2014 in Weltkirche, 14 Lesermeinungen
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Aktion in Nazareth: „Glaubt an Allah und seinen Gesandten!“


Nazareth (kath.net/idea) Im nordisraelischen Nazareth fordern Muslime Christen zur Abkehr von ihrem Glauben auf. In der Stadt, in der Jesus aufwuchs, ist seit mehreren Jahren immer wieder folgender Aufruf auf einem Schild in englischer Sprache zu lesen: „Oh Volk des Buches (Christen), übertreibt euren Glauben nicht. Glaubt an Allah und seinen Gesandten und sagt nicht ‚Drei Götter’ (Dreieinigkeit). Lasst ab! Es ist besser für euch. Allah ist der eine und einzige Gott. Fern ist es von seiner Heiligkeit, dass er einen Sohn haben sollte.“ Die Aufschrift auf dem Plakat, auf dem auch ein Stopp-Schild zu sehen ist, sei ein Zitat aus der vierten Sure des Koran. Islamkritische Blogs interpretieren die Aktion als Warnung an Christen. Da die Sure ins Englische übersetzt worden sei, könne man davon ausgehen, dass sich das Plakat vor allem gegen missionarisch aktive evangelikale Christen richte, die in Nazareth evangelisieren.


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Lesermeinungen

 myschkin 24. Jänner 2014 
 

Eine offensichtliche Lüge

Die oben zitierte Sure beinhaltet eine offenkundige Lüge, um den christlichen Glauben als Polytheismus zu verunglimpfen. Jeder Muslim könnte wissen, dass das Christentum keine polytheistische Religion ist, wie Credo und christliche Glaubenspraxis seit eh und je zeigen. Wäre der Koran tatsächlich Gottes Wort, hätte Gott mit dieser Falschaussage die Muslime über die Christen belogen. Ich wundere mich schon lange darüber, dass diese Lügensure nicht im interreligiösen Dialog zwischen Christen und Muslimen diskutiert wird. Sie steht, für jeden leicht erkennbar, im Widerspruch zum Wahrheitsanspruch des Islam.


1
 
 inaasahan 24. Jänner 2014 
 

@zoso

Sie haben aber den Koran sicher noch nicht gelesen, denn der hat mit dem Alten Testament nicht viel gemeinsam. Die Moslems glauben, daß das meiste vom Alten und Neuen Testament verändert und gefälscht ist, so sehen sie z.B. daß nicht Isaak als Sohn der Verheissung Gottes an Abraham an, sondern Ismael, von dem ja die Moslems abstammen sollen.


0
 
 zoso 24. Jänner 2014 
 

Missionierung, Buch, 3 Götter

Sind nicht auch Christen dazu aufgerufen zu missionieren? Und solange das mit friedlich einem Plakat geschieht, finde ich das auch absolut in Ordnung. Genauso fühle ich mich nicht angegriffen, wenn wieder mal die Zeugen Jehovas bei mir klingeln.
Zu dem Volk des Buches: Damit sind Juden, Christen und letztlich auch Moslems gemeint. Allen ist der Glaube an das alte Testament, bzw die Thora gemeinsam. Auch der Islam verehrt Jesus von Nazareth, allerdings als Propheten, nicht als Gottes Sohn.
Und zur heiligen Dreifaltigkeit: Ich muss zugeben, das ist auch nicht leicht zu verstehen, zumal Jesus doch selbst sagt, sein Vater sein größer als er. Das macht ja nun keinen Sinn, wenn er selber sein Vater ist. Auch dass er laut Glaubensbekenntnis "zur Rechten Gottes" sitzt passt doch nicht ganz... Ich weiß schon dass es dafür Erklärungen gibt, aber ich bleibe dabei, dass es für Nicht-Christen wirklich schwer zu verstehen ist...


0
 
 benefranz 24. Jänner 2014 
 

..intolerante und verachtende Haltung,

Diese findet über die Plakate ja fast noch einen "moderaten" Ausdruck.. Den Salafisten z.B. sind diese Leute noch viel zu lasch! Das sieht man deutlich, wenn man neben Islam bei YouTube u.a. auf "Pierre Vogel" klickt.


4
 
 rosengarten1997 24. Jänner 2014 

An der Mauer ...

der Verkündigungskirche in Nazareth ließt man folgendes auf einem 2,5 x 1.0 Meter großen Plakat: "And whoever seeks a religion other than Islam, it will never be accepted of him, and in the hereafter he will be one of the losers." Holy Quran
Man muss sich einmal vorstellen was passieren würde, sollten Christen das selbige an einer Moschee an einem heiligen Platz der Moslems tun...? Dies zeigt wiederum welch intolerante und verachtende Haltung der Islam anderen Religionen, ja Menschen gegenüber hat!


7
 
 dominique 24. Jänner 2014 
 

Plumper Versuch

Christen gegen Juden auszuspielen, indem man gegen den vermeintlichen christlichen Polytheismus hetzt und auf antichristliche Reflexe bei den Juden spekuliert? Nun ja, die Juden kommen bei Allah auch nicht besser weg als die Christen.


4
 
 Theobald 24. Jänner 2014 
 

Jerusalem

Die gleichen Plakate (inclusive Angabe einer Webadresse) hängen schon seit vielen Jahren direkt neben der Grabeskirche in Jerusalem im Eingangsbereich der Omarmosche. Ja mei. Ob ein Muslim wirklich daran glaub, mit so einem Plakat auch nur einen Christen zu Allah bekehren zu können???


3
 
 inaasahan 24. Jänner 2014 
 

....

Mit diesen Plakaten befolgen die Muslime auch eine Regel ihrer Religion, nämlich daß der kämpferischen Verbreitung des Islam, der Aufruf an die Ungläubigen zur Umkehr vorausgehen muß. Sie holen sich damit sozusagen die Legitimation für die ständigen Terroranschläge (weil sich die Ungläubigen ja nicht bekehren). So ist z.B. auch schon ein Videoaufruf an Bundeskanzlerin Merkel u. andere ergangen.
@pilgrim... Die Muslime lehnen die Dreifaltigkeit grundsätzlich ab; nicht nur irgendwelche Fehlinterpretationen. Im übrigen beten die Freikirchen nicht 3 Götter an, sondern teilen in diesem Punkt die Sichtweise der katholischen und evangelischen Kirche, so wie sie in der Bibel grundgelegt ist.
@Bern2 - Es gibt in Israel und auch anderswo schon viele "messianische Juden", die Jesus als ihren Messias und Erlöser erkannt haben.
http://www.judenfuerjesus.de/


4
 
 byzantiner 23. Jänner 2014 
 

Christen sind tolerant aber

die Frage ist nur was passiert wenn man derartige Kommentare auf die gleiche Art und Weise über die islamische Religion und deren mögl. Irrtümer aus christlicher Sicht plakatiert, das würde sehr wahrscheinlich schwere Ausschreitungen zur Folge haben.


7
 
 ctadna 23. Jänner 2014 
 

Sehr aufschlussreich.

Man kann sehen, dass hier ein absolutes Unverständnis des Christentums vorherrscht. Das kann man historisch erklären, wie das "pilgrim on the road" sehr schön getan hat. Letztlich wird dieses auf den Plakaten dargelegte Verständnis des Christentums aber auf den gesamten christlichen Glauben bezogen. Aber
1. Wir sind kein Volk des Buches, sondern das Volk Gottes. An ein Buch glauben, soweit ich weiß, Muslime.
2. Man kann den Glauben nicht übertreiben, höchstens rechts oder links davon abkommen.
3. Wir glauben nicht an drei Götter, sondern an einen Gott, der Vater, Sohn und Heiliger Geist ist.
4. Wir lassen nicht ab! Warum sollte es besser für uns sein, von dem Einzigen, der uns liebt und den wir lieben abzulassen? Was für ein plumper Versuch des Antichrists!
6. Gottes Heiligkeit BESTEHT gerade darin, dass er einen Sohn HAT! Sonst wäre er ja nicht die Liebe selbst!

Vielen Dank. Falls ich mir jemals hätte überlegen sollen, ob doch der Islam die Wahrheit ist: Der Zuch ist abgefahren...


3
 
 Mr. Incredible 23. Jänner 2014 
 

Ich muss jedes mal wieder etwas schmunzeln, wenn ausgerechnet der Islam Juden- und Christentum als "Religionen des Buches" betitelt. Es gibt wohl kaum eine "buchhörigere" Religion als den Islam. Keine Exegese, die Schrifterforschung ist minimal, der gottgegebene Verstand noch ausgeschaltet.


8
 
 pilgrim on the road 23. Jänner 2014 
 

Zusammenhang sehen

Die entsprechenden Aussagen im Koran beziehen sich insbesondere auf einige christliche Gruppen zur Zeit Mohammed, welche die Dreieinigkeit falsch auszulegen begannen und tatsaechlich drei an Stelle des Einen Gottes anbeteten. Aehnliches gibt es auch heute, zum Beispiel bei den Zeugen Jehowas oder sogenannten Freikirchen.

Jesus ist zwar der Sohn Gottes, doch er ist "wesentlich" derselbe, wie auch der Vater und der Heilige Geist. Joseph Ratzinger ist im ersten Band ueber Jesus ausfuehrlich auf diesen Umstand eingegangen. Jesus ist Gott. Der Vater ist Gott. Der Heilige Geist ist Gott.

Verwirrend koennen Worte von Jesus wirken, zum Beispiel wenn er sagt, der Vater sei groesser als er. Doch was bedeutet "groesser"? Es gibt dafuer eine einfache Erklaerung.


5
 
 daniel.guggenberger 23. Jänner 2014 
 

Islam

Durch die Plakate sollen v.a. Christen "bekehrt" werden. Indem die Dreifaltigkeit als "drei Götter" (Polytheismus) und auf den Koran welcher klar sagt, dass so hoch erhaben und heilig ist, dass er keinen Sohn braucht/es unter seiner Würde wäre einen Sohn zu haben.
Damit sollen wesentliche Unterschiede zwischen Christentum und Islam "beseitigt" werden, um den Weg zur Konvertierung zum Islam zu ebnen.


3
 
 Bern2 23. Jänner 2014 
 

Na ja...

in Israel gibt es Meinungsfreiheit, da muss man das akzeptieren. Schließlich dürfen evangelikale Gruppen auch missionieren.

Wobei ich mich frage, wen die da missionieren wollen. Bei den Muslimen haben die keine Chance, die arabischen christen bleiben sicherlich bei ihren orientalischen Kirchen, und dass Juden sich zum Christentum bekehren, ist auch unwahrscheinlich.


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