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Rockstar Bono: Jesus war entweder ein Verrückter oder der Sohn Gottes!

1. April 2014 in Spirituelles, 8 Lesermeinungen
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Frontman von U2: „Doch ich kann nur schwer akzeptieren, dass in zweitausend Jahren viele Millionen Leben – die halbe Erde – sich durch irgendeinen Verrückten berührt und inspiriert gefühlt haben sollte. Ich kann das nicht glauben“ Von Petra Lorleberg


Dublin (kath.net/pl) „Wer Christus war, ist für Christen eine entscheidende Frage. Ich glaube nicht, dass man ihn nur als großen Denker oder großen Philosophen bezeichnen kann. … Er wurde gekreuzigt, weil er sich als den Sohn Gottes bezeichnete. In meinem Augen war er also entweder der Sohn Gottes oder er war verrückt.“ „Doch ich kann nur schwer akzeptieren, dass in zweitausend Jahren viele Millionen Leben – die halbe Erde – sich durch irgendeinen Verrückten berührt und inspiriert gefühlt haben sollte. Ich kann das nicht glauben.“ Ein volles Bekenntnis zum christlichen Glauben legte Bono, der Frontsänger der irischen Rockband U2, in einem Interview mit dem irischen staatlichen Fernseh- und Radiosender RTE ab. Ein Ausschnitt daraus wird derzeit auf youtube häufig angesehen, stammt aber offenbar schon aus dem Jahr 2013. Der Interviewer fragte Bono daraufhin nach seiner Zustimmung zu Grundaussagen des christlichen Glaubens. Bono bekannte sich – meist mit einem schlichten „Ja“ – zur Göttlichkeit Jesu, zur leiblichen Auferstehung Jesu von den Toten („Ich habe keine Probleme mit Wundern, ich lebe inmitten von ihnen und bin selbst eines“), er bekannte, dass er zum auferstandenen Jesus bete sowie seinen Glauben, dass sich die Verheißungen Jesu erfüllen werden.


Der Musiker Bono (bürgerlicher Name Paul David Hewson) ist verheiratet und Vater von vier Kindern. Mit seinen Kindern betet er gemeinsam (kniend am Bett) und besucht den Sonntagsgottesdienst, beides allerdings nicht sehr regelmäßig, wie er im Interview einräumt. Bonos aktuelle konfessionelle Zugehörigkeit ist nicht bekannt, er ist das Kind eines katholischen Vaters und einer anglikanischen Mutter. Während des Kurzinterviews konnte man zwar erkennen, dass er einen Rosenkranz um den Hals trug, doch lassen sich daraus keine sicheren Schlüsse ziehen. Der Spitzenverdiener ist in zahlreichen sozialen Projekten engagiert. Die Rockband U2 zählt seit drei Jahrzehnten auch im internationalen Vergleich zu den hocherfolgreichen Band, immer wieder werden in ihren Songs politische und soziale Themen aufgegriffen.

Bono, Frontman von ´U2´: Who is Jesus?



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Lesermeinungen

  3. April 2014 
 

Bekenntnisse

Mehrere Musiker haben sich in letzter Zeit mehr oder weniger passend über unseren Herrn geäußert. Der irische Rockstar klingt recht überzeugend, dass er auch meint, was er sagt.


1
 
 SpatzInDerHand 1. April 2014 

@Insa: :) - das kann ich natürlich verstehen.

(Und: ja, Sie haben recht, mein Name ist Programm)


4
 
 Insa 1. April 2014 
 

@SpatzinderHand

Ihr Name ist Programm! :-) Und natürlich haben Sie Recht, Bonos Bekenntnis ist immer noch besser als gar nichts, oder negative Äußerungen über das Christentum.

Ich fürchte, ich haue deshalb so drauf, weil ich vor nicht allzu langer Zeit noch ganz ähnlich dachte wie Bono - immer schön politisch korrekt, und mich dabei für sehr weltoffen hielt. Dass mir darüber sämtliche Werte verlorengingen, habe ich jahrelang nicht bemerkt, bis es fast zu spät war.

Wie heißt es so schön: Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche!


3
 
 SpatzInDerHand 1. April 2014 

Aaalso - das Glaubenszeugnis auf dem Video wirkt echt überzeugend.

Und ein solches Zeugnis gilt m.E. auch dann voll, wenn derjenige in der Lebenspraxis oder in moraltheologischen Fragen echte Schwierigkeiten hat!
Auch wir gehen alle beichten (hoffentlich!) ...


5
 
 mrschrissibe 1. April 2014 
 

@Insa

Ok, das wusste ich nicht - das geht natürlich nicht!!! Schade!!!


1
 
 jadwiga 1. April 2014 

Auf die Dosis kommt es an...

Ein Vater, der seine Kinder aus dem Fenster geworfen hat, weil sie nicht brav waren, wurde für verrückt erklärt.
Die Nachbarn sagten; Wie konnte er nur so eigene Kinder behandeln, hat er kein Herz?

Die Eltern, die ihre Kinder nicht zur Schule schicken wollten um sie vor dem bösen Einfluss zu schützen, wurden auch als verrückt beschimpft.

Fazit: Wer zu wenig oder zu viel Liebe zeigt wird als anormal wahrgenommen. Wir, Menschen suchen überall die "goldene Mitte", den Durchschnitt. Gott ist aber die höchste Liebe, die extreme Leidenschaft.
Wir können uns also nicht an den Durchschnittsmenschen orientieren, wenn wir Gott begegnen wollen. Ich fand immer klug den Satz; Wer kein Ärger noch hatte, hat er auch noch nichts erreicht.


0
 
 Insa 1. April 2014 
 

Dämpfer

Es tut mir Leid, hier gleich den Dämpfer geben zu müssen, aber Bono ist sehr engagiert in den Vereinten Nationen und hat die entsprechenden, dort als Standard geltenden Ansichten zu Abtreibung und Gender:

Zitat zu Gender: “My bottom line on any sexuality is that love is the most important thing. That love is it. Any way people want to love each other is OK by me. That’s different from abuse, be it homosexual or heterosexual.”

Zur Abtreibung: “I just have my own ideas. I believe that it’s a woman’s right to choose. Absolutely."

Interview mit "Focus of the Family", http://www.holybibleprophecy.org/2013/07/05/u2s-bono-unorthodox-superman/

Er sieht sich dabei wohl wirklich als Christ, aber offenbar vertritt er doch eher die humanitäre "Kumbaya-Variante," die sich schön an die Welt anpasst.


3
 
 mrschrissibe 1. April 2014 
 

LAUT

in die Öffentlichkeit damit!!!! Zeugnisse von Stars sind heute unheimlich wichtig, denn sie sind häufig leider die einzigen Vorbilder für viele unserer Kinder und auch Erwachsenen!! Hoppigeloppi :-)


6
 

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