Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  2. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  3. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  7. Der Bischof und der Denunziant
  8. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  9. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  10. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  11. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  12. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  13. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  14. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  15. Töten bis zur Geburt - Aber US-Gouverneurin bleibt 'stolze Katholikin'

Absage nach 'pikanter Info': Politiker ist Abtreibungsgegner

28. Jänner 2015 in Deutschland, 39 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Markus Hollemann gibt auf. Er wird nicht Münchner Stadtrat und Umwelt- und Gesundheitsreferent. Der ÖDP-Politiker hatte sich zuvor als Abtreibungsgegner „geoutet“.


München-Freiburg (kath.net/pl) Eigentlich sollte er am Mittwochvormittag in den Münchner Stadtrat gewählt werden: Markus Hollemann (Foto). Der ÖDP-Politiker wurde über die Parteigrenzen hinweg von der CSU als neuer Umwelt- und Gesundheitsreferent vorgeschlagen. Doch anstelle einer routinemäßigen Wahl ohne Aufregung gab es am Mittwoch eine höchst turbulente Stadtratssitzung, die Wahl wurde vertagt, am Mittwochnachmittag gab der Politiker auf. Er hatte sich „geoutet“. Sein Problem: Er ist gegen Abtreibung.

Die Sachlage liest sich in der Diktion der „Münchner Abendzeitung“ folgendermaßen: Um die Person Hollemann sei „eine pikante Info“ durchgesickert. „Bei dem ÖDP-Mann soll es sich um einen strikten Abtreibungsgegner handeln. Tatsächlich outet sich Hollemann auf seiner Homepage als Unterstützer des Vereins ‚Lebensrecht für alle‘. In einem offiziellen Statement der Organisation werden Schwangerschaftsabbrüche ohne Umschweife in Verbindung mit Euthanasie gebracht.“ Als „besonders pikant“ wertete die „Münchner Abendzeitung“ die Info, dass Hollemann als Gesundheitsreferent auch die Beratungsstelle für Schwangere in seinem Verantwortungsbereich bekäme.


Am Mittwochnachmittag zog Hollemann seine Kandidatur zurück, wie der „Bayrische Rundfunk“ berichtete. Nachdem bekannt geworden war, dass er und seine Frau „als gläubige Christen“ den Gedanken des „Lebensrechtes jedes einzelnen“ unterstützen, „egal, ob geboren, ungeboren, behindert, krank oder alt“, riet ihm wohl die politische Klugheit zu einer Rundumklarstellung. Hollemann bekannte also: Er sei weder homosexuellenfeindlich noch islamfeindlich, er habe auch „keine Sympathie für radikale Abtreibungsgegner. Ich weise diesen Vorwurf weit von mir. Ich bin aber auch kein dogmatischer Abtreibungsbefürworter.“ Seine Mitgliedschaft bei „Aktion Lebensrecht für alle“ wolle er kündigen und nicht mehr öffentlich für diese Organisation werben.

Die Münchner ÖDP bedauert seinen Rückzug. Die Stadtratsgruppe wirft in einer Pressemitteilung vor allem den Grünen eine „Schmutzkampagne“ aus parteipolitischen Gründen vor. Auf diese Weise hätten die Grünen ihre eigenen Ziele verraten und zugleich die Chance auf eine ökologische Wende in München verhindert.

Seit 2009 ist Hollemann Bürgermeister von Denzlingen nahe Freiburg (Baden-Württemberg), seine Amtszeit dauert noch bis zum Jahr 2017.

Pressefoto (c) Markus Hollemann


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Politik

  1. Bremer Grünenpolitikerin Görgü-Philipp posiert mit Holocaust-Koffer – Rücktritt nach Eklat!
  2. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  3. Interne Grünen-Mail nach Berlin-Blackout: „NICHT Täter*innen/Ermittlungen in den Mittelpunkt ziehen“
  4. Das große CDU-Chaos ODER wenn ein angebliches Plagiat schlimmer als Abtreibung im 9. Monat ist!
  5. Erfolg für den Lebensschutz – Kein Geld für Planned Parenthood aus US-Bundesbudget
  6. US-Repräsentantenhaus untersucht möglichen Missbrauch von Steuergeld durch Planned Parenthood
  7. Transgender-Debatte: Grüne Politikerin El-Nagashi verlässt die Partei
  8. Sprecher des US-Repräsentantenhauses will Subventionen für Planned Parenthood streichen
  9. Gründer der ‚Catholics for Harris‘: US-Demokraten haben ein ‚wachsendes Problem mit Gott‘
  10. Wirtschaft, Grenzsicherheit, Kriminalität waren Wählern wichtiger als radikale Abtreibungspolitik






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  3. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  4. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  5. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  6. Iranischer Christ warnt vor Ausbreitung des Islam im Westen
  7. Britischer Millionär finanziert Rechtskosten für Christen, die wegen Straßenpredigten angeklagt sind
  8. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  9. "Für kein Geld der Welt"
  10. Bartholomaios kritisiert Moskauer und Belgrader Patriarchen
  11. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  12. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  13. In Zell am Ziller eröffnet ein Museum über den Heiligen Engelbert Kolland
  14. Das Ziel, für das der Mensch bestimmt ist. Die Aufnahme Mariens als Verheißung des ewigen Lebens
  15. Gott hingegen vergeht nie! Wir existieren, weil er uns liebt!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz