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Absage nach 'pikanter Info': Politiker ist Abtreibungsgegner

28. Jänner 2015 in Deutschland, 39 Lesermeinungen
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Markus Hollemann gibt auf. Er wird nicht Münchner Stadtrat und Umwelt- und Gesundheitsreferent. Der ÖDP-Politiker hatte sich zuvor als Abtreibungsgegner „geoutet“.


München-Freiburg (kath.net/pl) Eigentlich sollte er am Mittwochvormittag in den Münchner Stadtrat gewählt werden: Markus Hollemann (Foto). Der ÖDP-Politiker wurde über die Parteigrenzen hinweg von der CSU als neuer Umwelt- und Gesundheitsreferent vorgeschlagen. Doch anstelle einer routinemäßigen Wahl ohne Aufregung gab es am Mittwoch eine höchst turbulente Stadtratssitzung, die Wahl wurde vertagt, am Mittwochnachmittag gab der Politiker auf. Er hatte sich „geoutet“. Sein Problem: Er ist gegen Abtreibung.

Die Sachlage liest sich in der Diktion der „Münchner Abendzeitung“ folgendermaßen: Um die Person Hollemann sei „eine pikante Info“ durchgesickert. „Bei dem ÖDP-Mann soll es sich um einen strikten Abtreibungsgegner handeln. Tatsächlich outet sich Hollemann auf seiner Homepage als Unterstützer des Vereins ‚Lebensrecht für alle‘. In einem offiziellen Statement der Organisation werden Schwangerschaftsabbrüche ohne Umschweife in Verbindung mit Euthanasie gebracht.“ Als „besonders pikant“ wertete die „Münchner Abendzeitung“ die Info, dass Hollemann als Gesundheitsreferent auch die Beratungsstelle für Schwangere in seinem Verantwortungsbereich bekäme.


Am Mittwochnachmittag zog Hollemann seine Kandidatur zurück, wie der „Bayrische Rundfunk“ berichtete. Nachdem bekannt geworden war, dass er und seine Frau „als gläubige Christen“ den Gedanken des „Lebensrechtes jedes einzelnen“ unterstützen, „egal, ob geboren, ungeboren, behindert, krank oder alt“, riet ihm wohl die politische Klugheit zu einer Rundumklarstellung. Hollemann bekannte also: Er sei weder homosexuellenfeindlich noch islamfeindlich, er habe auch „keine Sympathie für radikale Abtreibungsgegner. Ich weise diesen Vorwurf weit von mir. Ich bin aber auch kein dogmatischer Abtreibungsbefürworter.“ Seine Mitgliedschaft bei „Aktion Lebensrecht für alle“ wolle er kündigen und nicht mehr öffentlich für diese Organisation werben.

Die Münchner ÖDP bedauert seinen Rückzug. Die Stadtratsgruppe wirft in einer Pressemitteilung vor allem den Grünen eine „Schmutzkampagne“ aus parteipolitischen Gründen vor. Auf diese Weise hätten die Grünen ihre eigenen Ziele verraten und zugleich die Chance auf eine ökologische Wende in München verhindert.

Seit 2009 ist Hollemann Bürgermeister von Denzlingen nahe Freiburg (Baden-Württemberg), seine Amtszeit dauert noch bis zum Jahr 2017.

Pressefoto (c) Markus Hollemann


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Lesermeinungen

 Tilda 3. Februar 2015 
 

Tilda

Ich bin nicht Charlie- ich bin Alfa
AKTION LEBENSRECHT FÜR ALLE
bei der CSU [email protected] und
[email protected]
kann man Protest einlegen.
Wer als Politiker nicht voll und ganz für den Lebensschutz eintritt, hat seine Legitimation verloren.
Impfstoffe werden heute nicht mehr mit Hühnereiweiß getestet sondern mit abgetriebenen Föten- ein Riesengeschäft.
Ohne Gott ist der Mensch dem Mensch ein Wolf. Hitler hat auch gesagt: er beseitigt unwertes Leben-


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 Trierer 3. Februar 2015 

"Pikant"

Zunächst großer Respekt an Herrn Hollemann für seine bisherige, in der Politik überaus seltene und lobenswerte, Verteidigung menschlichen Lebens in allen seinen Phasen. Wie man sieht hierzulande für einen Politiker "lebensgefährlich". Solch einer ist ganz offenbar für Führungspositionen gänzlich "disqualifiziert". Eine unglaubliche Entwicklung unserer politischen "Kultur". Wo das endet mag man sich wirklich nicht ausmalen. Das jemand für das Recht auf Leben eintritt ist für die AZ "pikant". Das Töten aber ist "normal"? Die Welt steht auf dem Kopf!
Nun, ein ÖDP Mann auf CSU Ticket? Interessant. Ein gläubiger Christ? Noch interessanter! Hatte man keinen eigenen solchen Kandidaten in der "Christlich Sozialen Union"? Oder wollte man keinen eigenen "verbrennen"?
Das Herr Hollemann nun zurückrudert um seiner politischen Zukunft willen ist ein kleines Drama für sich. Doch das er ungefragt gleich noch einen Kotau vor Homoszene und Islam macht, das verstehe wer will.


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 komtur 30. Jänner 2015 
 

Meinungsdiktatur

Langsam wird das Leben in Deutschland unerträglich. Wenn man eine Meinung vertritt, die dem Mainstream widerspricht, wird man öffentlich an den Pranger gestellt, darf kein öffentliches Amt mehr antreten, wird in die rechtsradikale Ecke gerückt.
Bisher habe ich noch keine Lebensschützer erlebt, die mit Gewalt gegen Abtreibungsbefürworter etc. vorgehen, dagegen üben Teile dieser Abtreibungsbefürworter Gewalt
gegen friedliche Demonstranten aus, die von der Polizei geschützt werden müssen. Auch vor der Polizei machen diese Schläger, Randalierer keinen Halt mehr !
WO SIND DENN DA UNSERE BISCHÖFE, ZDK, KNA etc.??


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 Paddel 30. Jänner 2015 

@Freude_am_Glauben

Danke, ebenso!


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 Diasporakatholik 30. Jänner 2015 
 

@mirjamvonabellin uns @Freude_am_Glauben

Danke, Sie ermutigen mich...


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 Freude_am_Glauben 29. Jänner 2015 
 

Gute Beispiele

@mirjamvonabelin @diasporakatholik @paddel @andere
Komme selbst ja nur selten zum Schreiben, aber was Sie mir in diesem Forum schon oft an guten Gedanken vermittelt haben, das ist pure Freude, Freude am Glauben.

Tiefe und Klarheit!

Vielen, vielen Dank, Gott wird es selbst vergelten.


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 mirjamvonabelin 29. Jänner 2015 
 

Vor diesem Argument

@Diasporakathilik
kann man nur schweigen und staunen
"Denken wir übrigens auch an den neutestamentlichen Bericht der Begegnung Marias mit Elisabeth, wo Johannes den gerade von Maria empfangenen HERRN im Mutterleib erkennt!"
Und Elisabeth hat ihn auch erkannt!


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 Gertrud B 29. Jänner 2015 
 

Die ÖDP hat sich aber nicht den Grünen angenähert. Die ÖDP ist eine wertekonservative Partei.


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 wedlerg 29. Jänner 2015 
 

pro familia war wohl dagegen

Die Stadt finanziert die SPD-Organisation pro familia, die auch eigene Abtreibungskliniken betreibt. Da war klar, dass man da einen pro-life Referenten verhindern musste.


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 speedy 29. Jänner 2015 
 

Privatmeinung wurde wohl abgeschafft inzwischen, und ich habs verpasst - die pikanten infos wurden von Hintermännern gesteuert, von der abtreibungslobby, die sich ihr Geschäft nicht vermasseln lassen möchten- aber auch dies Industrie bekommt noch ihr fett ab


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 Kardiologe 29. Jänner 2015 
 

ÖDP

Die ÖDP hat seit ihrer Gründung mit Dr. Herbert Gruhl als Vorsitzendem schon eine gan erhebliche Entwicklung hin zu den Grünen durchgemacht. Ihr EU-Abgeordneter im EU-Parlament gehört ja auch der Grünen Fraktion an. Die Anbiederung an die Grünen bringt also der ÖDP nichts. Eins verstehe ich indes nicht. was sind denn radikale Abtreibungsgegner ? Wer gegen Tötung im Mutterleib ist, der ist dagegen, da gibt es kein "gemäßigt" oder sonst etwas. Ausschreitungen von Lebensaktivisten sind hier jedenfalls nicht bekannt wohl aber von Gegnern, die ja immer für eine Demo zur Verfügung stehen.


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 Veritas 29. Jänner 2015 
 

Meinungsmache und Manipulation

Anhand der Stalinistischen Zeitung (kurz: SZ) kann man sehen, wie Diffamierung heutzutage funktioniert: Da ist die Rede von "radikalen Abtreibungsgegnern" (3mal), "reaktionärem Familienbild", "selbsternannten Lebensschützern", "christlichem Fundamentalismus", und natürlich fehlen die Totschlagkeulen "Rechtsextremismus", "rechtsgerichteter Antifeminismus" und eine angeblich "ultrarechte homosexuellenfeindliche Autorin" nicht. Selbstverständlich sind laut SZ die Lebenscchützer "umstritten" und "rabiat". Die SZ erwähnt 1000 Gegendemonstranten gegen den Marsch für das Leben, verschweigt aber die 5000 Teilnehmer für das Leben. So funktioniert heute Rufmord. Schlimmer aber noch sind Meinungsmache und Manipulation, weil damit das Gewissen in der Bevölkerung systematisch getötet werden soll, damit dann ein angeblicher "gesellschaftlicher Konsens" behauptet werden kann. Seid also wachsam, denn zuerst stirbt die Wahrheit, und dann sterben im Schatten der Lüge auch Menschen.


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 Paddel 29. Jänner 2015 

Warum musste er sich zur Homosexualität äußern?

Es ging doch um Abtreibung? Wer hat ihm da Druck gemacht? Jeder Mensch handelt immer wieder falsch. Jetzt ist es ein leichtes irgendetwas zu suchen, es aufzubauschen und ihn damit fertig zu machen (siehe Limburg, siehe Ch.Wulff ...)oder man veranstaltet in Denzlingen eine Love Parade, oder...? Irgendwie wird ihn jemand knistig gemacht haben...
Was bilden sich die Homosexuellen eigentlich ein? Muss sich jetzt ein Politiker zu jeder Minderheitengruppe äußern? Es gibt viel angeborenes und viele Neigungen, aber gewiss muss man als Politiker dazu keine Stellung beziehen. Vielleicht hätte er noch sagen sollen, er wäre nicht Hundehalterfeindlich, obwohl er persönlich keine Vorliebe für Hunde hat. Es gibt mehr Hundehalter als Homosexuelle... Genauso frage ich mich, was denn der Islam mit seinem neuen Amt zu tun hat? Vielleicht ist mir das zu hoch. Jedenfalls kommt mir diese Rechtfertigung komisch vor, habe aber die Vorwürfe nicht gelesen. Vielleicht ist ihm da auch was vorgeworfen worden.


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 Wiederkunft 29. Jänner 2015 
 

Früchte

Das sind die Früchte einer Politik die Abtreibung legalisiert, christlich sozialer Parteien die nicht mehr christlich sind und einer Kirche, deren Hirten und Schafe schweigen und die Wenigen in ihrer Mitte Mundtot gemacht werden!


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 Rolando 29. Jänner 2015 
 

Für oder gegen das Leben

Es ist erschreckend für eine sich demokratisch nennende Gesellschaft, wenn ein Lebensschützer von Mitgliedern regierender Parteien und von öffentlich! rechtlichen! Medien als radikaler Abtreibungsgegnern bezeichnet und diskriminiert wird. Wissen die überhaupt was radikal ist? Beim jährlichen Marsch fürs Leben in Berlin, (von dem die Medien nichts berichten, warum?) sieht man zu deutlich die aggressiven radikalen Befürworter des Tötens der Unschuldigsten Babies im Mutterschoß, dagegen die friedlichen schweigenden Anwälte der Ungeborenen. Wir werden von Feinden der wehrlosesten ungeborenen Kindern regiert, das gibt zu denken! Wenn der Kindermord erlaubt ist, ist das ganze Grundgesetz samt dem Antidiskriminierungsgesetz hinfällig! Es regiert (schon) die Willkür!


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 Diasporakatholik 29. Jänner 2015 
 

@sttn: Die Seelen der Ungeborenen existieren weiter!

Zitat: "Es gibt pro Jahr 100000 Abtreibungen,aber das stört ja nicht. Die toten Kinder beschweren sich bei niemanden."

Doch, diese toten Kinder stehen vor GOTT und geben Zeugnis gegen unsere inhumane Gesellschaft.

Wir alle müssen uns dafür verantworten!

In dem höchst beachtenswerten Buch des niederländischen Kardiologen Pim van Lommel "Endloses Bewusstsein" gibt dieser Berichte von Menschen wieder, die eine Nahtoderfahrung hatten.

u.a. entsinne ich mich an mindestens einen Bericht, wo ein ebensolcher Mensch die Begegnung mit dem eigenen Geschwister berichtet, welches totgeboren wurde und von dessen Existenz der Betreffende vor der Nahtoderfahrung gar nichts wusste.

Für mich ein Beweis, dass diese Kinder bereits eine Seele haben und nach dem Tode selbstverständlich als übrigens vollausgebildet weiter existieren.

Denken wir übrigens auch an den neutestamentlichen Bericht der Begegnung Marias mit Elisabeth, wo Johannes den gerade von Maria empfangenen HERRN im Mutterleib erkennt!


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 Limburger 29. Jänner 2015 
 

Beschämend

Als Sympathisant der Partei habe ich das ganze Drama recht nah mitbekommen, von der Freude über die böse Vorahnung bis zu Frust und Enttäuschung. Dass Grüne, Liberale und SPD entsprechend reagieren würden, war zu erwarten, besonders beschämend war aber die Berichterstattung in der Presse. Unter der Wortwahl "radikale Abtreibungsgegner" ging da gar nichts, und einen Artikel sehe ich persönlich schon ganz hart an der Grenze zu Verleumdung (wenn nicht gar drüber).


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 Gertrud B 28. Jänner 2015 
 

Das tut so gut!

Zu lesen, dass es doch noch viele gibt, die sich nicht der medial vorgebeteten Meinung blind anschliessen, sondern die Schöpfung respektieren und schützen wollen.
Die ÖDP hat sich in dieser Sache ohne Wenn und Aber hinter Hollemann gestellt, und führt den Schutz von Leben ja auch in ihrem Programm.
Ich hoffe möglichst viele bleiben und werden wieder frei im Denken!


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 Rolando 28. Jänner 2015 
 

Jeder Abtreibungsbefürworter/in

gibt dem Teufel Rechte über sich, solange er nicht bereut und umkehrt. Das wirkt sich in einer enormen geistigen Blindheit aus, deswegen stoßen die besten Argumente gegen Abtreibung auf unbegreifliches Unverständnis. Ein großer Teil der Politiker, der Medienleute und der Ärzte ist pro Abtreibung, daher Familienfeindliche Politik, die verzerrte und ideologische Berichterstattung und die aufkommende Eithanasie, kurzum der Beginn einer Barbarei, die Seinesgleichen sucht.


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 Fritz99 28. Jänner 2015 
 

Kein Christ darf diese CSU Partei noch wählen!

Unglaublich, die Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. hat sich als unchristlicher Verband geoutet.
Wenn also die Voraussetzung für ein Amt der Kindermord ist, so darf und kann kein Christ dieses Amt bekleiden.

Wir haben die Freiheit zu töten, aber nicht die Freiheit Leben zu schützen.


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 Prophylaxe 28. Jänner 2015 
 

Nur ein Abtreibungsbejaher

ist als BRD- Politiker abzeptabel.
Inakzeptabel und selbstzerstörend.
Wo bleibt der Lebensschutz ? Wo bleibt die Hilfe für ungewollt Schwangere ? Wo bleibt Austragungsprämie und aktives Adoptionsrecht ? Wo bleibt das Grundgesetz ? Wo bleibt Anstand und Moral ? Wer nicht für das Absaugen und Zerschneiden von Föten ist, darf im schamlosen Deutschland kein öffentliches Amt übernehmen: Die Herrscherclique stellt sich selbst ihr geistiges Zeugnis aus. Würde mit Tieren so umgegangen, wären die Tierschützer auf den Barrikaden.


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 Erzmagier 28. Jänner 2015 

Mehrheitsverhältnis im Münchner Stadtrat

Ich weiß nicht, welche Parteien insgesamt den Vorschlag über die Parteigrenzen hinweg unterstützten, aber gemäß dem Ergebnis der letzten Stadtratswahl in München im Jahr 2014 dürften Vertreter von mindestens fünf linken Parteien im Stadtrat sitzen, die gewöhnlich das lebensfeindliche Weltbild des Feminismus mittragen: SPD, Grüne, Die Linke, Rosa Liste und die Piraten. Diese kämen nach meiner Zählung auf eine knappe Mehrheit von 42 der 81 Sitze, sofern alle Politiker der erwähnten Parteien brav dem ideologischen Kurs folgen.

Die niedrige Wahlbeteiligung mag zwar für eine Kommunalwahl unauffällig sein, aber ich finde 42 Prozent trotzdem nicht gerade berauschend.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnchner_Stadtrat


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 Paddel 28. Jänner 2015 

Warum er zurückgetreten ist? Warum er nicht standhaft geblieben ist?

Vermutlich, weil ihm das Leben seiner selbst und seiner Familie nicht unlieb ist. Es gibt nicht nur den physischen Tod! Ein Ehemann/Familienvater überlegt es sich sehr gut, ob er sich zur Schlachtbank führen lässt. Er hat auch noch Verantwortung für seine Frau/Kinder. Nicht jeder Familienvater ist zum Märtyrer berufen. Er ist vermutlich gefährlich geworden und nun ist es für ihn gefährlich geworden.


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 marienkind 28. Jänner 2015 
 

Pikante Enthüllung

Man stellt sich vor: Er ist in flagranti mit seiner Sekretärin erwischt worden, obwohl er zuhause Frau und 7 Kinder hat oder man vermutet Kinderpornos auf seinem PC. Ja, dann könnte ich das Wort pikant nachvollziehen, aber Abtreibungsgegner? Hallo? Das ist eine Meinung, eine gut begründete und nachvollziehbare sowieso. Wäre er als verheirateter Mann knutschend mit Männern in einer Homosexuellenbar gesehen worden, wäre er jetzt im Stadtrat, weil das IN ist und wenn er deswegen zurücktreten müsste, würde alle aufheulen wegen Diskriminierung von sexuellen Minderheiten.


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 Smaragdos 28. Jänner 2015 
 

Man hat den Eindruck, man sei im falschen Film: Abtreibungsgegner werden vom politischen Ast abgesägt, d.h. anders ausgedrückt, um heute in Deutschland Politik zu betreiben, MUSS man Abtreibungsbefürworter sein! Es schreit zum Himmel! Wie krank ist denn unsere Gesellschaft?


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0
 
 Metscan 28. Jänner 2015 
 

Pikante Absage

Kardinal Marx kann sich nicht so schnell äußern, er muß erst sondieren, wie die Stimmung so in der Parteienlandschaft etc. ist. Schließlich will er ja mit seiner Meinung nicht falsch liegen. Ich lasse mich überraschen.


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 confrater-stefan 28. Jänner 2015 
 

@Nummer10
Ja.


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 7.Oktober1571 28. Jänner 2015 
 

Ich kann mir nicht vorstellen,...

... dass von offizieller kirchlicher Seite (Kard. Marx) ein mutiges diesbezügliches Bekenntnis kommt.


18

0
 
 carolus romanus 28. Jänner 2015 

Klare Worte erwartet

Jetzt gilt es: jetzt müssen klare Worte von Kard. Marx folgen.
Gespannte Erwartung...


26

0
 
 Reichert 28. Jänner 2015 
 

Nummer 10

Es wäre interessant zu wissen, ob nicht
auch seitens der ÖDP Druck auf ihn ausgeübt wurde, da diese Partei schon
Anzeigen für Abtreibungsbefürworter in
ihrer Mitgliederzeitschrift veröffent-
licht hat.


14

0
 
 WolfgangRainer 28. Jänner 2015 

Ist doch klar...

Die "Gutmenschen" sind alle "Charlie", doch nur wenn man ihrer Meinung/Auffassung ist.Wie schön, dass es noch Mitbürger wie Herrn Hollemann gibt, die sie selbst sind!


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 Nummer 10 28. Jänner 2015 

Wie bitte? Er kündigt deshalb die Mitgliedschaft beim Verein?

Wo leben wir denn mittlerweile? In der Meinungsdiktatur?


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 girsberg74 28. Jänner 2015 
 

Gute Frage:

@Gewitterwolke – „Was sagt dazu Kardinal Marx?“

Erwarten Sie bitte nicht zuviel, er ist auf keinen Fall gewitterwolkenmäßig drauf, das verbietet schon seine Stellung, er hat Rücksichten zu nehmen, muss für alle das sein.

Vielleicht ist es überhaupt besser für Sie, wenn Sie keine Stellungnahme erwarten und auch keine kommt.


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 Dottrina 28. Jänner 2015 
 

Schade,

daß Herr Hollemann nicht standhaft geblieben ist. Und - ja, von Kard. Marx erwarte ich mir so rein gar nichts.


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 SpatzInDerHand 28. Jänner 2015 

Jemanden auszubooten, nur weil er sich nicht pro Abtreibung ausspricht,

empfinde ich als zutiefst undemokratisch. Pfui, wie tief sind wir gesunken!


38

0
 
 Chris2 28. Jänner 2015 
 

Typischer Fall von Politmobbing

Alles Zurückrudern hat nichts geholfen: Wer einmal "verbrannt" ist, der ist in unserer Politkaste "untendurch". Besonders heftig hatte es heute Morgen mal wieder die Onlineausgabe der SZ getrieben: Die dort verwendete Sprache ist geradezu demagogisch (die üblichen Kampffloskeln aus dem Lehrbuch wie etwa "militante" und "selbsternannte" Abtreibungsgegner). Um so wichtiger ist es, dass wir einfache Bürger nicht lockerlassen und für das elementarste Menschenrecht überhaupt weiter auf die Straße gehen. Und dafür, dass wir zumindest das auch künftig noch können und dürfen: Wenn auf EU-Ebene die Tötung des eigenen Kindes erst einmal als "Grundrecht" definiert ist (und in Kombinatiin mit den immer abstruseren "Antidiskriminierungsgesetzen") wird die Kultur des Todes siegen. Und der Islam braucht nur zu warten...


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 sttn 28. Jänner 2015 
 

Er steht nur zum Grundgesetz und

ist deshalb untragbar?

Es gibt pro Jahr 100000 Abtreibungen,aber das stört ja nicht. Die toten Kinder beschweren sich bei niemanden.


41

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 Gewitterwolke 28. Jänner 2015 
 

Was sagt dazu Kardinal Marx?

Herr Hollemann kann also nicht Gesundheits- und Umweltreferent werden weil er gegen die Abtreibung ist. Früher war die Abtreibung strafbar und jetzt wird derjenige bestraft der gegen die Abtreibung ist? Diese Welt gerät immer mehr aus den Fugen. Von den Kirchen müsste dazu ein Aufschrei kommen. bin gespannt ob sich Herr Marx dazu äußert. Ich erwarte mir von ihm nicht viel, denn auch er rennt dem Zeitgeist hinterher. Die Kirche unserer Zeit ist die größte Enttäuschung meines Lebens. Alles was früher gut war ist jetzt schlecht, was früher schlecht war wird nun hochgejubelt.


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 USCA_Ecclesiam 28. Jänner 2015 

politische Machtspiele

Ich frage mich folgendes:
1) Warum hat Hollemann seine Kandidatur zurückgezogen und es nicht einfach darauf ankommen lassen, gewählt zu werden? Was und wem nützt der Rückzug?
2) Warum muss er auch gleich aus dem Verein "Aktion Lebensrecht für alle" austreten und nicht mehr für ihn werben? Auch hier: Was und wem nützt das?
Das sind wirklich offene Fragen, an alle, die mehr Ahnung von Politik haben als ich. Ich begreife es einfach nicht.


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