Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  4. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  5. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  6. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  7. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  8. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  9. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  10. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  11. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  12. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  13. Israel: Haftstrafe für zwei Soldaten nach schwerem Vandalismus an Kruzifix
  14. Erst Gerichtssaal, dann Preisverleihung: Weronika Krawczyk erhält Opoka-Preis „Auf Fels gebaut“
  15. Pater Karl Wallner warnt vor Naivität: 'Politischer Islam hat bei uns keinen Platz'

Papst Franziskus zum neuen Flüchtlingsdrama im Mittelmeer

19. April 2015 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein zu Tränen gerührter Papst betet für die wahrscheinlich über 1000 Opfer des Schiffbruchs eines Flüchtlingsbootes. – „Sehen, erinnern, erzählen“: die Bedeutung des christlichen Zeugnisses. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angesichts des Flüchtlingsdramas im Kanal von Sizilien hat Papst Franziskus eine „schnelle und entschiedene“ Reaktion der internationalen Gemeinschaft gefordert, damit sich solche Tragödien nicht wiederholten. Die Opfer seien „Männer und Frauen wie wir, unsere Brüder und Schwestern“, erklärte Franziskus beim Mittagsgebet des Regina Caeli auf dem Petersplatz. Sie „sind Hungrige, Verfolgte, Verletzte, Ausgebeutete und Kriegsopfer auf der Suche nach einem besseren Leben und nach Glück“. Ein zu Tränen gerührter Papst rief die rund 50.000 Pilger und Besucher auf dem Platz zum stillen Gebet für die Opfer auf.

Nach den jüngsten Befürchtungen sind bei dem Schiffsunglück 60 Meilen vor der libyschen Küste über Tausend Migranten ertrunken. Ein überfülltes Fischerboot war in der Nacht im Kanal von Sizilien gekentert.


In seiner Ansprache vor dem Mittagsgebet kommentierte der Papst die Lesungen vom Tag und betonte die Bedeutung des Zeugnisses. Nachdem die Apostel den Auferstandenen gesehen hätten, sei es ihnen unmöglich gewesen, dies nicht zu bezeugen. Auch heute seien wir dazu aufgerufen, Zeugen zu sein: „zu sehen, zu erinnern, zu erzählen“.

Der Zeuge sei jemand, der mit objektivem Auge gesehen habe, eine Wirklichkeit, dies jedoch nicht mit gleichgültigem Auge. Er habe sich von einem Ereignis einnehmen lassen, an das er sich deshalb erinnere, weil er einen tiefen Sinn erfasst habe. So erzähle der Zeuge, das, was ihn erfasst und sein Leben geändert habe.

Der Inhalt des christlichen Zeugnisses „ist keine Theorie, keine Ideologie oder ein komplexes System von Vorschriften oder Verboten, kein Moralismus, sondern eine Botschaft des Heils, ein konkretes Ereignis, mehr noch: eine Person. Er ist der auferstandene Christus, der lebendige und einzige Heiland aller“. Alle Christen seien berufen, zu Zeugen des auferstandenen Jesus zu werden.

Das Zeugnis für ihn sei umso glaubwürdiger, je mehr aus ihm ein Leben nach dem Evangelium durchscheine, das freudig, mutig, sanftmütig, friedvoll und barmherzig sei. Wenn man sich dagegen von den Bequemlichkeiten, von der Eitelkeit, vom Egoismus ergreifen lasse, „wie wird man dann den lebendigen Jesus mitteilen können, wie wird man dann die befreiende Macht des lebendigen Jesus und seine unendliche Zärtlichkeit mitteilen können?“, fragte sich der Papst.

Nach dem Regina Caeli erinnerte Franziskus daran, dass heute die Ausstellung des Turiner Grabtuches begonnen habe, zu dem auch er am 21. Juni reisen werde: „Ich spreche den Wunsch aus, dass dieser Akt der Verehrung allen helfe, in Jesus Christus das barmherzige Antlitz Gottes zu finden und ihn in den Brüdern und Schwestern zu erkennen, besonders in jenen, die am meisten leiden“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Christus, das Licht der Jugend und der Familien
  4. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  5. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  6. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  7. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  8. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  9. "Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"
  10. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  11. Der Fall „Correctiv“: Ein journalistischer Sündenfall und seine Folgen
  12. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  13. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv
  14. Pater Karl Wallner warnt vor Naivität: 'Politischer Islam hat bei uns keinen Platz'
  15. Israel: Haftstrafe für zwei Soldaten nach schwerem Vandalismus an Kruzifix

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz