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Papst schafft neue Großbehörde für Laien, Familie und Leben

17. August 2016 in Weltkirche, 7 Lesermeinungen
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Zum Präfekten der neuen Behörde ernannte Franziskus den Bischof von Dallas in Texas, Kevin Joseph Farrell


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat eine neue vatikanische Großbehörde für Laien, Familie und Leben geschaffen. Ein entsprechendes päpstliches Schreiben in Form eines sogenannten Motu Proprio veröffentlichte der vatikanische Pressesaal am Mittwoch. Das neue Ministerium soll bereits mit 1. September seinen Dienst aufnehmen und die bisherigen Räte für die Laien und für die Familie zusammenführen, denen zusätzlich die Akademie für das Leben angegliedert wird.

Zum Präfekten der neuen Behörde ernannte Franziskus den Bischof von Dallas in Texas, Kevin Joseph Farrell. Der Chef der neuen Kurienbehörde wurde am 2. September 1947 in Dublin geboren. Er besuchte die High School der Schulbrüder in Drimnagh und trat 1966 der Kongregation der Legionäre Christi bei, später jedoch wieder aus. Er studierte Philosophie und Theologie in Rom und wurde dort 1978 zum Priester geweiht.


Farrll war anschließend Kaplan an der Universität Monterrey (Mexiko), wo er auch in Bioethik und Sozialethik unterrichtete. In den 1980er Jahren unterstützte er die Erzdiözese Washington bei der Betreuung spanischsprechender Priester. 1984 wurde er in den Washingtoner Klerus übernommen und war Pfarrer in Olney, Bethesda und Washington D.C. 1985 wurde er Direktor des spanischen katholischen Zentrums in Washington, einer Einrichtung zur Betreuung neuer Einwanderer bei Rechtshilfe, Bildung, Beschäftigung und medizinischer Unterstützung. 1987 bis 1988 war Farrell Direktor der Caritas, von 1989 bis 2001 war er Finanzsekretär der Erzdiözese Washington, 1995 Generalvikar.

Papst Johannes Paul II. ernannte Farrell zum Titularbischof von Rusuccuru und zum Weihbischof in Washington. Am 6. März 2007 wurde er von Papst Benedikt XVI. zum siebten Bischof von Dallas ernannt.

Kevin Farrell spricht neben Englisch auch Italienisch und Spanisch. Sein Bruder Brian Farrell LC ist Kurienbischof und seit 2002 Sekretär des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen.

Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

  18. August 2016 
 

@Alfredprivat

Das kann ich von ganzem Herzen bestätigen! Schön, dass Sie das schreiben!


3
 
  18. August 2016 
 

Das beste Mittel gegen Abtreibungen

bestünde in der Förderung von Donum Vitae.
Ich habe Erfahrungen mit Donum Vitae machen dürfen. Dort werden den Frauen wirklich alle denkbaren Möglichkeiten eingeräumt, um Abtreibungen zu verhindern.
Meine Enkeltochter konnte durch Donum Vitae anonym geboren und von unserer Tochter und Schwiegersohn adoptiert werden.
Im Vorfeld wurde die leibliche Mutter von einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin des Donum Vitae von NRW nach Amberg in Bayern gefahren, wo sie bis zur Geburt bei einer anderen Mitarbeiterin lebte. Dort ist durch das Moses-Projekt, das durch eine gemeinsame Aktion von Donum Vitae, Familiengericht, Jugendamt und Krankenhaus eine anonyme Geburt möglich . So wurde das Kind gerettet, Tochter, Schwiegersohn und wir Großeltern sind glücklich. Besser geht es nicht mehr.


4
 
 rabmar 17. August 2016 

@resistance

In diesem Fall wurden für die neue Behörde 2 Behörden abgeschafft.


0
 
  17. August 2016 
 

Die Gründung neuer Behörden sollten in Staat und Kirche nur noch erfolgen dürfen, wenn als Ausgleichsmaßnahme eine andere Behörde abgeschafft wird.


3
 
 Guenter Foit 17. August 2016 
 

... für Familie und LEBEN (Teil2)

Desweiteren zeichnet sich ein Milliardengeschäft für die Wirtschaft ab, - schließlich aus der Verwertung von Föten (Zellen und Gewebe) durch die Pharmaindustrie.

Verlautbarung 'Ärzte für das Leben', Jan. 2007:
über Aktiv-Impfstoffe, weitere Arzneimittel und neuartige Therapiever-
fahren, die mit Hilfe menschlicher Zelllinien aus abgetriebenen Föten hergestellt bzw durchgeführt werden, nämlich die Zelllinien:
WI-38, MRC-5, IMR-90, PER.C6 (.. und zwischenzeitlich mehr ?!)

In diesem Geist werden ABTREIBUNGEN BAGATELLISIERT UND BEGÜNSTIGT, - in D bekanntlich weit über 100.000 im Jahr mit Kostenübernahme für Bedürftige nach § 19 SchKG.

Im Schatten der päpstlichen Massnahme darf ich verweisen auf die christlich orientierte Demo (17.09. ab 13.00 Uhr in Berlin, Vor dem Kanzleramt), wo auch dort ein Nein zum Ungeist gesetzt werden kann,
- in Stille und doch offenkundig, - einfach im 'Dienst' für den Herrn.


6
 
 Guenter Foit 17. August 2016 
 

... für Familie und LEBEN, (Teil1)

- eine wunderbare Nachricht im Kampf gegen den Ungeist in der westlichen Welt. Offensichtlich packen in Abwendung von Gott verkopfte, herzver-
kapselte Politiker ohne Aufsehen ein 'Sorglospaket', worin Rechtsvor-
schriften eine absolut freie Triebauslebung und in Folge Abtreibungen garantieren sollen.

EU-Entschließung (A8-0015/2015):
Tz Ae Sexuelle .. Rechte sind in Erwägung grundlegende Menschenrechte.
Tz 45 Frauen müssen durch EINFACHEN Zugang .. zur Abtreibung die Kontrolle .. haben.

Leitlinie vom 20.10.2010 des WHO-Regionalbüros für Europa:
„ Experten befürworten SEXUALERZIEHUNG VON GEBURT AN“.

In Schulen gilt bereits die Sexualpädagogik der Vielfalt, - ein Bündel auch von didaktisch aufbereiteten Schweinereien (Perversitäten).

In diesem Geist werden Abtreibungen bagatellisiert/begünstigt.


4
 
 Elster 17. August 2016 

Juchu! - für das ganze Regnum Christi = die Kirche!


0
 

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