Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  2. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  3. Ein Signal des Himmels?
  4. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  5. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  6. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  7. Bistum Huelva führt verbindliches zweijähriges Katechumenat für erwachsene Taufbewerber ein
  8. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  9. Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf
  10. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  11. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  12. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  13. Schönborn: Kirchenübergaben an andere Kirchen ist der richtige Weg
  14. Generalbundesanwalt: 94 Prozent der neuen Terror-Ermittlungen mit Bezug zu Islamismus
  15. Papst Leo XIV. legt neues Grundgesetz für den Vatikanstaat fest

Schweigen des Papstes zu den ‚dubia’ der vier Kardinäle ist verwirrend

28. Februar 2017 in Weltkirche, 63 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Johannes Paul II. und Benedikt XVI. hätten keine Zweifel daran gelassen, dass Katholiken, die in einer nichtehelichen Gemeinschaft leben, enthaltsam bleiben müssen, wenn sie die Eucharistie empfangen wollen.


Vancouver (kath.net/jg)
„Jesus hat mit aller Klarheit die Würde der Ehe bestimmt. Er hat sogar den Ehebruch verurteilt, den man im Herzen begeht“, schreibt Msgr. Pedro Lopez-Gallo in The B.C. Catholic, der Zeitung des Erzbistums Vancouver (Kanada). Das sechste Gebot und das Neue Testament verbieten Ehebruch ohne Ausnahme, fügt er hinzu.

Lopez-Gallo hat sich in zwei Artikeln mit der Interpretation des nachsynodalen Schreibens „Amoris laetitia“ befasst. Wie viele Katholiken sei auch er nach der Veröffentlichung des päpstlichen Rundschreibens „beunruhigt“ gewesen. Seine Verwirrung habe noch zugenommen, als vier Kardinäle, ausgewiesene Experten in Kirchenrecht, Moraltheologie und Dogmatik, Papst Franziskus um die Klärung einiger Fragen zu „Amoris laetitia“ ersucht hatten. Es sei fast nicht zu glauben, dass die einzige Reaktion des Papstes Schweigen gewesen sei, schreibt Lopez-Gallo.


Eine Interpretation von „Amoris laetitia“ wie sie etwa die Bischöfe Maltas veröffentlicht haben, widerspreche der Lehre der Kirche, wie sie im Evangelium, im Katechismus und zuletzt in den Lehrschreiben von Johannes Paul II. und Benedikt XVI. festgelegt worden sei. Die beiden Vorgänger von Franziskus hätten keinen Zweifel daran gelassen, dass Katholiken, die in einer nichtehelichen Gemeinschaft leben, enthaltsam sein müssen, wenn sie die Eucharistie empfangen wollen. Die Bischöfe Maltas hätten diese Bedingung als nicht erfüllbar bezeichnet, zitiert Lopez-Gallo die Richtlinien.

Es sei daher davon auszugehen, dass die maltesischen Richtlinien der überlieferten Lehre der Kirche widersprechen. Um so erstaunlicher sei es, dass sie im L’ Osservatore Romano, der offiziellen Zeitung des Vatikan, veröffentlicht worden seien, schreibt der Priester.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Amoris laetitia

  1. Papst bekräftigt Lehre von "Amoris laetitia" zu Geschiedenen
  2. Polen: 140.000 Unterschriften für Verteidigung der Ehe
  3. Kardinal Cupichs Amoris-laetitia-Seminare mit umstrittenen Referenten
  4. Seifert: Außergerichtliche Einigung mit Erzbistum Granada
  5. Katholische Universität kündigt Unterzeichnern der correctio filialis
  6. ‚Franziskus soll 8. Kapitel von ‚Amoris laetitia’ zurückziehen’
  7. ‚Amoris laetitia’ wäre unter Franziskus’ Vorgängern abgelehnt worden
  8. ‚Amoris laetitia’ ändert Lehre und Sakramentenordnung nicht
  9. Offizielles Lehramt? Kommunion für Wiederverheiratete in Einzelfällen
  10. Theologe: ‚Barmherzigkeit heißt, Zweitehe ist nicht immer Ehebruch’






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  3. Ein Signal des Himmels?
  4. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  5. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  6. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  7. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  8. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  9. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  10. Der "rote Priester", der die Musikwelt revolutionierte
  11. Der Karmel in Christchurch/Neuseeland: Die Blüte im Verborgenen
  12. „Nur zur Klarstellung: Ich sehe mich eher als den Papst, der zufällig Amerikaner ist“
  13. Eine mächtige Fürsprecherin für Ehepaare: Die heilige Birgitta von Schweden
  14. Joan Leslie: Das Hollywood-Glaubenszeugnis einer echten Heldin
  15. Heute, nicht morgen! Der heilige Expeditus – Patron gegen das Aufschieben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz