Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  9. Wir können NICHT schweigen!
  10. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  11. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  12. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  13. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  14. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

Planned Parenthood Studentengruppe gibt ‚rassistische Wurzeln’ zu

9. März 2018 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Margaret Sanger, Gründerin von Planned Parenthood, wird wegen ihrer rassistischen und eugenischen Ansichten als ‚umstrittene Persönlichkeit’ bezeichnet.


Gainesville (kath.net/jg)
Die „Planned Parenthood Generation Action“ an der University of Florida hat zu einer Podiumsdiskussion über die „rassistischen Wurzeln von Planned Parenthood“ eingeladen. Dies berichtet die Nachrichtenseite Breitbart.com.

Die Veranstaltung fand am 28. Februar statt und trug den Titel „Decolonizing Sexual Health“ (dt. Entkolonialisierung der sexuellen Gesundheit) und befasste sich mit „rassistischen Wurzeln der Bewegung für Geburtenkontrolle, insbesondere die Einflüsse der Eugenik“.

Margaret Sanger (Foto), die Gründerin von Planned Parenthood, wird in der Ankündigung der Veranstaltung als „umstrittene Persönlichkeit“ bezeichnet. Trotz ihres Einsatzes für „reproduktive Rechte“ habe sie eugenische Ansichten vertreten und Praktiken befürwortet, welche von den Veranstaltern zur Kenntnis genommen und verurteilt würden.


Die Diskussion solle ein „offenes Gespräch über die Entkolonialisierung der sexuellen Gesundheit“ sein und die ungleiche Verteilung von Ressourcen behandeln.

Kritiker von Planned Parenthood bemängeln, dass Minderheiten nicht zu wenig Zugang zu Abtreibungsmöglichkeiten hätten. Tatsächlich seien deren Wohngebiete entsprechend der rassistischen Ziele der Organisation gezielt als Standorte für Abtreibungskliniken ausgewählt worden.

Kristan Hawkins, die Präsidentin der Lebensschutzorganisation „Students for Life of America“ (SFL) wirft Planned Parenthood vor, diese Strategie bis heute zu verfolgen. Wenn Planned Parenthood die rassistischen Wurzeln der Organisation zur Kenntnis nehme, sei dies ein wichtiger erster Schritt. Ein nächster Schritt sei es, die Ungleichheit bei Abtreibungen anzusprechen, da es im Verhältnis deutlich mehr Abtreibungen von schwarzen und hispanischen Babys gebe als von weißen, schrieb sie in einer Stellungnahme für Breitbart.com.

Dies werde durch die statistischen Daten bestätigt. Bei weißen Frauen würden 138 Abtreibungen auf 1.000 Schwangerschaften kommen. Bei schwarzen Frauen seien es 501 Abtreibungen auf 1.000 Geburten, berichtet Breitbart.com.

Es sei „schockierend“, dass Planned Parenthood den Begriff „Entkolonialisierung“ für ihre Zwecke vereinnahmen wolle, sagte die afrikanische Lebensschützerin Obianuju Ekeocha, Autorin des Buches „Target Africa: Ideological Neo-colonialism of the Twenty-first Century“. Planned Parendhood verfüge mit seinem internationalen Arm über ein finanzkräftiges Netzwerk, das den ganzen afrikanischen Kontinent umspanne und nichts anderes als Kolonialismus in seinen Zielen und Methoden verkörpere, kritisiert sie.

Die „Generation Action“ ist die Studentenorganisation der „Planned Parenthood Federation of America“.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Rassismus

  1. Schwarze Pro-Life-Aktivisten empört über Umbenennung der Planned Parenthood-Klinik
  2. ‚Planned Parenthood‘ entfernt Namen der rassistischen Gründerin Margaret Sanger von Klinik
  3. „Black Lives Matter“ fordert Auflösung der Kernfamilie
  4. „Lehre des Evangeliums ist unvereinbar mit rassistischen Ideologien“
  5. „Der amerikanische Rassismus kann ohne Gott nicht gelöst werden“
  6. „Rassismus ist ein direkter Widerspruch zu Gott“
  7. Van Maren: Christen sollen Distanz zur Organisation ‚Black Lives Matter’ halten
  8. „Amerika, bitte bete für das Ende der Plünderungen und Schüsse!“
  9. „Ihr tötet 100.000 junge George Floyds pro Jahr, verdient damit Geld“
  10. Nach Morddrohung verlässt afrikanischer Priester die Pfarrei







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
  3. Gericht in Tschechien rehabilitiert "Märtyrer-Kardinal" Trochta
  4. Thilo Sarrazin warnt vor Folgen der demografischen Entwicklung in Berlin
  5. Vatikan beendet Reflexionsprozess bei den Servi Jesu et Mariae
  6. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  7. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg
  8. Diözese Linz: In der Hälfte der Klassenzimmer in der Stadt Wels fehlten die Kreuze
  9. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  10. Ukrainischer Bischof: "Es gibt so unglaublich viel Leid"
  11. Ägyptisch-amerikanischer Pastor warnt vor ‚unheiliger Allianz‘ zwischen Linken und Islamisten
  12. Rom: "Krippe von Bethlehem" zu sehen
  13. Der Heilige und das Tier
  14. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  15. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz