Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  2. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  3. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  4. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  5. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  6. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  7. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  10. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  11. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  12. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  13. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  14. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  15. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf

Katholische Kirche muss immer Global Player bleiben

12. Mai 2018 in Deutschland, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bamberger Erzbischof Schick warnt auf Katholikentag in Münster vor der Bildung von Nationalkirchen


Münster (kath.ent/pbb) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick ruft die katholische Kirche auf, ihre Rolle als Global Player zu stärken. Die Globalisierung sei eine Chance für Horizonterweiterung und den Austausch von materiellen, kulturellen und religiösen Gütern zur Bereicherung aller Menschen auf der Welt, sagte Schick am Freitagabend beim Weltkirchengottesdienst auf dem Katholikentag in Münster.

Dieser Gottesdienst mache in Farben, Musik und Riten die bunte und schöne Vielfalt der katholischen Kirche deutlich, so Schick, der auch Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Bischofskonferenz ist. Ein Katholik sei immer auf die ganze Welt ausgerichtet, was der Begriff katholisch - weltumspannend - ausdrücke. Die weltkirchliche Arbeit wolle durch Verkündigung des Evangeliums, durch Entwicklungshilfe und durch den Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung zum Wohl und Heil aller Menschen beitragen. Der Bau von Mauern und Stacheldraht, regionaler Egoismus und Nationalismus zeugten von falschem Denken. „Frieden finden wir nur, wenn wir uns darauf einlassen, was das Motto dieses Gottesdienstes aussagt: ‚Friede den Nahen und Friede den Fernen‘.“ Das Motto des Katholikentages mit über 1000 Veranstaltungen lautet „Suche Frieden“.


Zum Katholisch-Sein gehörten auch die Ökumene und der Interreligiöse Dialog, die zum Frieden beitragen sowie ebenso die klare Absage an Antisemitismus und jede religiöse Intoleranz. Die weltkirchliche Arbeit erfordere, die Katholizität der Kirche zu bewahren. „Sie ist ein hohes Gut, das wir in zerbrechlichen Gefäßen tragen“, mahnte der Erzbischof und fügte hinzu, auch die Kirche in Deutschland könne hier eine Lerneinheit gut vertragen: „Wir dürfen keine Nationalkirche bilden und uns von den anderen Kirchen absetzen. Wir können von den Kirchen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas viel an Spiritualität und Einsatz, Glaubenstreue und Bekenntnismut lernen“.

Archivfoto Erzbischof Schick (c) Erzbistum Bamberg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Katholikentag

  1. Programm des Katholikentages vorgestellt: Demokratie und Vielfalt, Klimagerechtigkeit und Gaza
  2. Italiens Katholikentag findet größtenteils online statt
  3. „Ich habe keine Lust mehr auf diese Banalitäten“
  4. FAZ zum Katholikentag: Warum wurde nicht das Kreuz gezeigt?
  5. „Der Auftrag von Jesus war aber nie: Schafft Häuser!“
  6. 'Ich zahle Kirchensteuer, dafür möchte ich auch eine Oblate!'
  7. „Kinder sind Zukunft!“
  8. Wir brauchen eine neue Friedensbewegung
  9. Nächster Katholikentag reagiert auf Besuchermangel bei Politikthemen
  10. FAZ: 'Katholische Kirche - Schamlos paternalistisch'







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  3. Messermann brüllte „Allahu Akbar” in französischer Kirche – Festnahme
  4. Britisches Unterhaus stimmt erneut über Sterbehilfe-Gesetz ab
  5. 'Gott ist gut'
  6. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  7. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  8. Spanischer Erzbischof erinnert angesichts der Migrationskrise an die Reconquista
  9. Drei katholische Bischöfe werden am Marsch für das Leben teilnehmen
  10. Archäologen ‚absolut‘ sicher: Bethsaida gefunden
  11. Vatikan erinnert neue Missionsbischöfe: „Liturgie ist nicht unser eigenes Werk“
  12. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  13. YouTube-Kanal der Erzdiözese Łódź wurde ohne Wissen oder Zustimmung der Administratoren entfernt
  14. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
  15. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz