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Franklin Graham ersucht Dolan, Governor Cuomo zu exkommunizieren!

31. Jänner 2019 in Prolife, 5 Lesermeinungen
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Der bekannte evangelikale US-Prediger Franklin Graham, Sohn des berühmten Billy Graham, hat Kardinal Timothy Dolan öffentlich ersucht, Andrew Cuomo, den Governor von New York, zu exkommunizieren.


New York (kath.net)
Der bekannte evangelikale Prediger Franklin Graham, Sohn des berühmten Billy Graham, hat Kardinal Timothy Dolan öffentlich ersucht, Andrew Cuomo, den Governor von New York zu exkommunizieren. In den USA fordern derzeit zahlreiche Katholiken die Exkommunikation des "katholischen" Gouverneur des US-Bundesstaates New York nach Unterschreiben eines Gesetzes, das die Ermordung ungeborene Kinder de facto bis zur Geburt erlaubt. Dolan zeigt bisher skeptisch, allerdings ist für Cuomo Bischof Bernard Scharfenberger zuständig, der zuletzt in "FoxNews" dies als "letzte Option" eingestuft hatte. Graham appellierte an Dolan, dass dieser einen klaren Standpunkt einnehmen soll, unabhängig von den sofortigen Konsequenzen. "Ich rufe meine Freund Kardinal Dolan dazu auf, eine moralischen Standpunkt einzunehmen. Völlig unabhängig davon, ob dieser Schritt das Herz des Governors berühre oder nicht, wird dies große Auswirkungen nicht nur für die Kirche in New York, sondern für die Kirche weltweit haben", schreibt Graham auf Twitter.


Die Exkommunikation ist eine Kirchenstrafe, durch die ein Getaufter wegen schwerer äußerer Vergehen von Rechten und Privilegien (z.B. Wahlrecht, Gewinnung eines Ablasses) innerhalb der Kirche ausgeschlossen wird. Dem Exkommunizierten ist der Empfang der Sakramente (z.B. Beichte (!), sakramentalen Kommunion, CIC can. 915) und die Ausübung bestimmter kirchlicher Handlungen untersagt. Ebenso hat er auf ein kirchliches Begräbnis keinen Anspruch. Siehe auch den kathpedia-Artikel über Exkommunikation.







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Lesermeinungen

 Vögeli 31. Jänner 2019 

Danke!

Ich bin so froh um die freikirchlichen Brüder und Schwestern, sie sind eine echte Stütze.


2

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 Stanley 31. Jänner 2019 
 

die Ermordung ungeborene Kinder de facto bis zur Geburt

Ich habe gelesen, dass der Gouverneur von New York sogar die Kindestötung auch unmittelbar nach der Geburt erlaube, für den Fall, dass eine Abtreibung fehlschlägt und das Kind (als Frühgeburt?) auf die Welt kommt und sich als (über-)lebensfähig erweist.
Das Krankenhauspersonal sei angehalten, solch ein Kind verhungern u. verdursten zu lassen.
In der DDR wurden Kinder sogar in Wassereimern ertränkt wie Katzen.
Das wird wohl dann auch in New Yorker Krankenhäusern gang und gäbe werden.

Und zu all dem schweigt der Klerus und getraut sich zu keinen Schritten, übrigens auch in Irland nicht.


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 BedaVenerabilis 31. Jänner 2019 

Exkommunikation bereits erfolgt?

Meiner Ansicht nach ist die Exkommunikation schon erfolgt. So sagt der KKK (Katechismus) in 2272: "Die formelle Mitwirkung an einer Abtreibung ist ein schweres Vergehen. Die Kirche ahndet dieses Vergehen gegen das menschliche Leben mit der Kirchenstrafe der Exkommunikation..."


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 Bernhard Joseph 31. Jänner 2019 
 

Sehr richtig!

Exkommunikation ist die einzig adäquate Kirchenstrafe, die hier anzuwenden ist.

Überhaupt müsste in Rom viel häufiger zu dieser scharfen Kirchenstrafe gegriffen werden, um einem sich immer weiter verbreitenden Übel der Entsittlichung in der Kirche endlich Herr zu werden.

Wie sagt Paulus im Ersten Brief an die Korinther: Schafft den Übeltäter weg aus eurer Mitte! (1 Kor 5,13)


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0
 
 ora et labora 31. Jänner 2019 
 

Was für eine Schande, dass es viele Hirten nicht mehr wissen, wie sie den Geboten Gottes zu entsprechen haben. Dank an Franklin Graham für seinen Aufruf!


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