Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bekommt Deutschland ein Wahrheitsministerium?
  2. Psycho-Tests für Schweizer Priester
  3. Breite Rezeption für eine vermeintlich gescheiterte Theologie
  4. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für 2025 und 2026!
  5. Teufelsanrufung in der 2. Bundesliga?
  6. 2024 mehr Austritte bei den landeskirchlichen Protestanten als bei den Katholiken
  7. Lambrecht fordert: Lebensschutz in der neuen Koalition verbessern, trotz anderslautender SPD-Wünsche
  8. Theologieprofessor Bortkiewicz: „Der Arzt beschloss, den Fötus – also mich – in Stücke zu schneiden“
  9. „Du musst tun, was Priester tun. Du musst die Messe feiern, Beichten hören und Anbetung halten“
  10. Die Vernunft des Glaubens – Zum 20. Todestag des heiligen Johannes Paul II.
  11. Hilfe! Mein Kind tut sich so schwer mit dem Lernen!
  12. 'Egal was kommt, wir haben Handlungsoptionen!'
  13. Trauriger Rekord: Fast 10.000 Euthanasietote in den Niederlanden im Jahr 2024
  14. ‚Mitarbeiter der Wahrheit‘ – ein neuer Film über Johannes Paul II. und Benedikt XVI.
  15. Lourdes verhüllt Mosaike des mutmaßlichen Missbrauchstäters Pater Marko Rupnik

Kirchenmusik: Zur Ehre Gottes und Heiligung der Gläubigen

2. Februar 2019 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die heilige Messe verlangt die ‚Ars celebrandi’, die Kunst, den Gottesdienst zu feiern. Der sakralen Musik kommt dabei eine besodere Rolle zu, schreibt Erzbischof Alexander Sample in einem Hirtenbrief.


Portland (kath.net/CNA/jg)
Heiligkeit, Schönheit und Universalität – das sind die drei wesentlichen Kriterien guter Kirchenmusik, schreibt Alexander Sample, der Erzbischof von Portland (USA) in einem Hirtenbrief vom 25. Januar.

Er hoffe, der Brief werde gut aufgenommen und helfe bei einer „authentischen Erneuerung der heiligen Liturgie entsprechend der Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils und dem Geist der Kirche“, schreibt er wörtlich.

Die heilige Messe verlange die „Ars celebrandi“, die „Kunst, den Gottesdienst zu feiern“. Die Kirchenmusik habe dabei eine zweifache Aufgabe: die Ehre Gottes und die Heiligung der Gläubigen, erinnert der Erzbischof.


„Wir sollten uns immer hohe Ziele setzen, um Gott die beste und schönste Musik darzubringen“, fährt er fort. Die Musik sei kein Zusatz, etwas, das man zur Form und Struktur der Liturgie quasi von außen hinzufügen könne. Sie sei ein wesentliches Element des Gottesdienstes selbst.

Die Auswahl der Musik für eine heilige Messe sei daher nicht etwas, das einfach dem subjektiven Geschmack überlassen werden solle. Die Kirchenmusik solle die Gläubigen dabei unterstützen, die Texte der Messe besser singen und beten zu können.

Echte sakrale Musik werde sich daher immer von Unterhaltungsmusik unterscheiden. Jede Komposition, auch eine welche die typischen Merkmale einer bestimmten Kultur widerspiegle, sei daher leicht an ihrem sakralen Charakter erkennbar. Heiligkeit ist „ein universales Prinzip, das die Kultur übersteigt“, schreibt Sample wörtlich.

Der Erzbischof setzt sich für eine Wiederbelegung des gregorianischen Chorals ein, der laut dem Zweiten Vatikanum einen wichtigen Platz in der Liturgie einnehmen sollte. Auch die Gläubigen sollten dazu angeleitet werden, gregorianische Gesänge singen zu können.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 padre14.9. 5. Februar 2019 

@couperin

ihr schöner Name steht ja für grandiose Musik.
Ich bin auch dafür, zeitgenössische christliche Musik zu spielen. Einige Namen wären: O. Messiaen, A. Schnittke, S. Gubaidulina, R. Zechlin,M. Gorecki ... und viele mehr. Nur mit zeitgenössischer Kunst kann man das Erstaunen über Jesus Christus und die hl. Dreifaltigkeit neu erreichen.
In alten Kirchen mit alter Kunst, auch wenn diese natürlich zu uns gehört, landen wir im Museum. Der Heilige Geist weht. Heute!


0
 
 Couperin 4. Februar 2019 
 

Neue Musik

Etwas provokant gesagt: Noch in der Barockzeit und in der Periode der Wiener Klassik wurde fast nur zeitgenössische Musik gespielt. Warum soll das heute anders sein?


2
 
 Fink 2. Februar 2019 
 

Ist "moderne Kunst", ist die "neue Musik" angemessen für die Liturgie ?

Oft ärgere ich mich über Kirchenorganisten, gerade über professionelle "A-Kirchenmusiker". Diese verhalten sich oft als "autonome Künstler", neigen zur Selbstdarstellung, spielen "modern". "Die Hörgewohnheiten durchbrechen" heißt das Motto. Das Vorspiel und die Begleitung der Kirchenlieder- laut, schräg, dissonant, jede Strophe eine andere Harmonie (nur nicht die gewohnte...). Selten ein angemessenes Stück zur/ nach der Kommunionsausteilung. Bei Gottesdienst-Übertragungen im Fernsehen kann das jeder beobachten (allerdings gibt es auch erfreuliche Gegenbeispiele). Diese Organisten wollen "Künstler" sein, und die Kirche als Arbeitgeber ist dafür gerade gut genug.


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirchenmusik

  1. Frankreich: Staat wird Restaurierung der Kathedrale von Nantes bezahlen
  2. USA: 15-Jähriger komponiert Gemeinde-Lieder für Ostern
  3. Wenn Atheisten Messen komponieren
  4. KirchenMusikWoche 2018 – Eröffnungsgottesdienst mit Bachs h-Moll-Messe
  5. Liturgische Gesänge sollen immer andächtig sein
  6. Cantate Domino canticum novum
  7. Papst will moderne Sakralmusik ohne Banalitäten
  8. Warum der Teufel Kirchenmusik hasst
  9. Moderne Unternehmerin mit klassischer Vorliebe
  10. Kirchenmusiker empfiehlt Wiederentdeckung der Gregorianik






Top-15

meist-gelesen

  1. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für 2025 und 2026!
  2. EINMALIGE CHANCE! Große Baltikum-Reise mit kath.net - Mit Erzbischof Gänswein!
  3. Eine wichtige BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  4. Teufelsanrufung in der 2. Bundesliga?
  5. Theologieprofessor Bortkiewicz: „Der Arzt beschloss, den Fötus – also mich – in Stücke zu schneiden“
  6. Breite Rezeption für eine vermeintlich gescheiterte Theologie
  7. Ist es ein Wunder durch Kardinal Pell? Kleinkind atmete 52 Minuten lang nicht mehr, überlebte!
  8. ‚Mitarbeiter der Wahrheit‘ – ein neuer Film über Johannes Paul II. und Benedikt XVI.
  9. „Du musst tun, was Priester tun. Du musst die Messe feiern, Beichten hören und Anbetung halten“
  10. Bekommt Deutschland ein Wahrheitsministerium?
  11. Psycho-Tests für Schweizer Priester
  12. Das Wunder des Karol Wojtyła
  13. „Habt keine Angst!“ – Christus macht wirklich frei!
  14. 'Egal was kommt, wir haben Handlungsoptionen!'
  15. 2024 mehr Austritte bei den landeskirchlichen Protestanten als bei den Katholiken

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz