Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Franziskus verurteilt Traditionalismus in der Kirche
  2. „Das ging selbst einigen CSD-Fans zu weit und sorgte für Aufregung innerhalb der Homo-Szene“
  3. Papst Franziskus empfängt zum vierten Mal Transsexuelle
  4. Archie wurde getauft und in die katholische Kirche aufgenommen!
  5. Maria 1.0 schreibt offenen Brief an DBK-Vorsitzenden Bischof Bätzing
  6. Das bundesdeutsche Bermuda-Dreieck der Großideologen
  7. „Gott ist mein Bräutigam“
  8. Zwei Drittel der Deutschen sind für die sofortige Abschaffung der Kirchensteuer!
  9. „Eine Gesellschaft ohne Gott ist nicht denkbar, weil sie im Chaos versinken wird“
  10. Salzburger Erzbischof Lackner verteidigt Jungfrauenweihe im Dom
  11. Psychologin Stefanie Stahl warnt davor, Kinder zu früh in die Kita zu geben
  12. „Gender widerspricht sich selbst“
  13. Kirche muss reich an Glauben sein, nicht reich an Geld
  14. GENDERIRRSINN bei Audi: "Der_die BsM-Expert_in ist qualifizierte_r Fachexpert_"
  15. Theologe: Christen sollten sich bei Kommentaren in den Sozialen Medien zurückzuhalten

Warum der Teufel Kirchenmusik hasst

18. November 2015 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Sakrale Musik erreicht das Innerste des Menschen und erhebt ihn zu Gott. Das mag der Teufel gar nicht. In unserer Zeit gibt es wieder stärkeres Interesse an Kirchenmusik.


Madison (kath.net/jg)
Geistliche Musik erreicht die Tiefe unserer Seele und weckt in uns die Sehnsucht nach dem Himmel, schreibt der katholische Autor Philip Kosloski. Viele Menschen seien im Lauf der Jahrhunderte durch die Kirchenmusik näher zur Kirche gekommen, ergänzt er.

Musik habe die Fähigkeit, an der Vernunft vorbei direkt das Innerste der Seele anzusprechen und den Menschen zu Gott zu erheben. Das möge der Teufel nicht, schreibt Kosloski.

Ein Beispiel für das neue Interesse an sakraler Musik seien die Benediktinerinnen Marias, Königin der Apostel, im US-Bundesstaat Missouri. Die Schwestern hätten in zwei aufeinanderfolgenden Jahren die Nummer eins in der Klassik-Hitparade erreicht. Viele Medien hätten über sie und ihre Musik berichtet.

Ein europäisches Beispiel sind die Zisterzienser-Mönche des Stiftes Heiligenkreuz bei Wien. Sie haben mit ihrer Reihe „Chant“ mit gregorianischen Chorälen großen Erfolg in den Hitparaden.


Link zum Artikel von Philip Kosloski (englisch):
philipkosloski.com



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Fink 19. November 2015 
 

Das Selbstverständnis des modernen Künstlers...

...ist das Problem. Er besteht auf seiner "Autonomie" und huldigt seiner Kunst. Er will sich nicht mehr in den Dienst nehmen lassen. Über Jahrhunderte haben die kirchlichen Auftraggeber (und Geldgeber) dem Künstler klare Vorgaben gemacht. Und heute? Heute huldigt die Kirche selbst der Autonomie des Künstlers! Hauptsache, man bekommt die Zustimmung der Feuilleton-Fraktion.


2
 
 fahleo47 19. November 2015 
 

innere Einstellung

leider fehlt manchem professionellen Organisten die innere Einstellung zur sakralen Musik. Er interpretiert sein kuenstlerisches Koennen ohne zu spueren und zu wissen von wem er eigentlich diese Begabung bekommen hat. Ohne dieses Wissen und Gespuer verliert er die innere Beziehung zur Klangverwirklichung und ist nur noch ein perfekter Automat aber kein Kuenstler. Kunst kommt von Koennen und Koennen kommt von Gott.


2
 
 myschkin 19. November 2015 
 

Bin anderer Ansicht

Es fehlen Kompositionsaufträge von kirchlicher Seite an renommierte Komponisten. Warum wird bspw. in den Bischofskirchen Deutschlands am Caecilien-Tag während der Heiligen Messe nicht das Ordinarium von den großen Komponisten unserer Zeit gestaltet? Man kann ja die Besetzung (Chor, Solisten, Orchester) vertraglich vereinbaren.
Die Bischöfe früherer Zeiten hatten jedenfalls größeres Zutrauen und größeres Kunstverständnis als die heutigen. Auch die wunderbaren Meisterwerke geistlicher Musik sonder Zahl in der Vergangenheit waren damals Avantgarde und Wagnisse. M. E. mangelt es seit einigen Jahrzehnten hierzulande in der kirchlichen Obrigkeit an musikalischer Bildung und an Aufgeschlossenheit.


4
 
 Fink 18. November 2015 
 

Gilt das auch für moderne zeitgenössische Musik ?

Ist moderne (abstrakte) Kunst geeignet für sakrale Zwecke?
Ist moderne Musik geeignet für sakrale Zwecke?
Ich meine NEIN ! (mag mich auch die "Feuilleton-Fraktion" dafür steinigen...).
Wenn ich erst den Menschen erklären muss, was der moderne Künstler mit seinem Kunstwerk aussagen will...da langt´s mir schon wieder.
P.S. So mancher professioneller Kirchenorganist geht mir mit seiner modernen Musik (laut und schräg...) auf die Nerven.


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirchenmusik

  1. Frankreich: Staat wird Restaurierung der Kathedrale von Nantes bezahlen
  2. USA: 15-Jähriger komponiert Gemeinde-Lieder für Ostern
  3. Wenn Atheisten Messen komponieren
  4. Kirchenmusik: Zur Ehre Gottes und Heiligung der Gläubigen
  5. KirchenMusikWoche 2018 – Eröffnungsgottesdienst mit Bachs h-Moll-Messe
  6. Liturgische Gesänge sollen immer andächtig sein
  7. Cantate Domino canticum novum
  8. Papst will moderne Sakralmusik ohne Banalitäten
  9. Moderne Unternehmerin mit klassischer Vorliebe
  10. Kirchenmusiker empfiehlt Wiederentdeckung der Gregorianik







Top-15

meist-gelesen

  1. Papst Franziskus verurteilt Traditionalismus in der Kirche
  2. „Das ging selbst einigen CSD-Fans zu weit und sorgte für Aufregung innerhalb der Homo-Szene“
  3. Warum Sie am 2. April 2023 am Abend in Krakau sein sollten!
  4. Das bundesdeutsche Bermuda-Dreieck der Großideologen
  5. Archie wurde getauft und in die katholische Kirche aufgenommen!
  6. Maria 1.0 schreibt offenen Brief an DBK-Vorsitzenden Bischof Bätzing
  7. „Gott ist mein Bräutigam“
  8. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  9. "Das ist definitiv falsch – wir haben nicht nach einem Drehbuch Dritter gehandelt!"
  10. „Gender widerspricht sich selbst“
  11. Salzburger Erzbischof Lackner verteidigt Jungfrauenweihe im Dom
  12. Zwei Drittel der Deutschen sind für die sofortige Abschaffung der Kirchensteuer!
  13. Ein Blick auf kirchliche Zahlen und Daten zeigt den Grad der Entfremdung
  14. Priester und späterer Bischof Emil Stehle hatte vertuscht, wird selbst des Missbrauchs beschuldigt
  15. Psychologin Stefanie Stahl warnt davor, Kinder zu früh in die Kita zu geben

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz