Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  2. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  5. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  6. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  7. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  8. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  9. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  10. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  11. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  12. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  13. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  14. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!
  15. Papst Leo XIV. ernennt Lebensschützer zum neuen Erzbischof von Denver

Weihbischof Barron an US-Katholiken: Bleibt und kämpft!

18. Mai 2019 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Boykott der Kirche sei ein zu hoher Preis, wer sie verlässt, verlässt den mystischen Leib Christi, die Sakramente, die Mittel zum ewigen Leben. Katholiken sollen für die vollständige Aufklärung der Skandale kämpfen.


Los Angeles (kath.net/jg)
Robert Barron, Weihbischof von Los Angeles und Gründer des „Word on Fire“ Medienapostolats hat in einem Buch zur Missbrauchskrise die Katholiken dazu aufgefordert, in der Kirche zu bleiben und sich für die Aufklärung und Bekämpfung von klerikalem Missbrauch einzusetzen.

Er könne verstehen, dass viele Katholiken angesichts der Skandale um klerikalen Missbrauch, mangelhafte Aufklärung und Vertuschung wütend oder verbittert seien, sagte Barron in einem Interview mit dem Magazin Crux.

Es könne aber nie einen Grund geben, die Kirche zu verlassen. Wer dies tue, verlasse den mystischen Leib Christi, die Sakramente, allen voran die Eucharistie, die Mittel zum ewigen Leben. Das sei ein viel zu hoher Preis, warnte er.


Die Katholiken sollten in der Kirche bleiben und für die Kirche kämpfen, sagte Barron im Interview. In seinem Buch „Letter to a Suffering Church“ (dt. „Brief an eine leidende Kirche“) schreibt er: „Kämpft, indem ihr Eure Stimme im Protest erhebt; kämpft, indem Ihr Beschwerdebriefe schreibt; kämpft, indem Ihr darauf besteht, dass Verfahrensregeln eingehalten werden, kämpft, indem Ihr Täter anzeigt; kämpft, indem Ihr die Schuldigen verfolgt bis sie verurteilt sind; kämpft, indem Ihr Euch nicht durch lächerliche Ausreden beschwichtigen lasst.“

Der Weihbischof lässt keinen Zweifel, dass er mit der Aufklärung der Skandale durch die Kirche nicht zufrieden ist. Der Skandal um den ehemaligen Kardinal Theodore McCarrick sei durch dessen Rückversetzung in den Laienstand keineswegs abgeschlossen. Barron verlangt volle Aufklärung darüber, wer was wann gewusst hat. Die Frage, wie McCarrick so lange ungeschoren bleiben und sogar in der Hierarchie aufsteigen konnte, sei noch immer nicht beantwortet. Offenbar gab es einen Fehler im System, schreibt er.

Der einzige Weg aus der Missbrauchskrise sei „mitten durch“, sagte er im Interview mit Crux. Die Kirche müsse offen und ehrlich mit den Menschen sein, forderte er abschließend.


kath.net-Video-Blog: kath.net-Video-Blog mit Patrick Knittelfelder - Honoring! - Steig ein in eine Kultur der EHRE!




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Missbrauch

  1. Papst spricht drei Stunden mit Missbrauchsopfern aus Belgien
  2. Causa Rupnik: Papst bittet um Geduld für laufenden Vatikan-Prozess
  3. Massive Kritik am „Spiegel“ nach skandalösem Artikel über „Dragqueen“ Jurassica Parka
  4. „Kardinal Marx und Bischof Bätzing werden voraussichtlich in der Trierer Studie berücksichtigt“
  5. Vatikan ernennt Richterinnen und Richter im Fall Rupnik
  6. New Mexico klagt Meta, Mark Zuckerberg wegen Ermöglichung der sexuellen Ausbeutung von Kindern
  7. Synode über Synodalität verwendet Bilder von Marko Rupnik
  8. Missbrauchsexperte Zollner: ‚Keine Kultur der Rechenschaftspflicht’ in der Kirche
  9. Bistum Basel: Bischof Gmür räumt Fehler bei Missbrauchsfall ein
  10. Bischof Kohlgraf: Kirchensteuer könnte für Zahlungen an Missbrauchsopfer verwendet werden







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  4. Der Tod der Theologie in Deutschland
  5. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  6. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  7. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  8. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  9. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  10. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  11. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  12. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!
  13. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  14. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  15. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz