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Heiligenkreuzer Abt Heim gegen Aufhebung des Zölibats

31. Mai 2019 in Weltkirche, 15 Lesermeinungen
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„Ich bin nicht der Meinung, dass in unserer Zeit die Aufhebung des Zölibats eine Quelle werde, um Berufungen zu wecken.“


Heiligenkreuz (kath.net/pl) „Ich bin nicht der Meinung, dass in unserer Zeit die Aufhebung des Zölibats eine Quelle werde, um Berufungen zu wecken.“ Das „Zeichen des Widerspruchs“, um „des Himmelreiches willen“ zu leben, sollte nicht „einfach abgeschafft“ werden. Das erläuterte der Abt von Stift Heiligenkreuz, Abt Maximilian Heim OCist, in einem Vortrag für die Unterstützer der Hochschule Heiligenkreuz. Vielmehr müsse man sich fragen, „wie können wir junge Männer heute so ausbilden, dass ihr Leben authentisch gelingen kann“.


Es berühre ihn sehr, dass oft die größten Krisen gleich in den ersten Jahren der Berufung kommen. Dies sehe er fast als eine Parallelität zur Ehe, auch liefen das Scheitern im Priestertum und das Scheitern in der Ehe (die Ehescheidungen) im Anwachsen der Zahlen oft parallel. „Berufung und Sendung gehören innerlich zusammen“, erinnerte der Theologe. Man müsse für den Zölibat „in einer guten Weise kämpfen“.

Stift Heiligenkreuz - Abt Maximilian Heim: ´Wir müssen dafür kämpfen!´ (Ausschnitt aus einem Vortrag)


Foto Abt Heim (c) Stift Heiligenkreuz


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