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Amazonas-Bischöfe wollen in Rom neuen "Katakomben-Pakt" schließen

20. Oktober 2019 in Weltkirche, 21 Lesermeinungen
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Ziel sei "eine Kirche mit amazonischem Gesicht: dienend und arm, prophetisch und samaritanisch", heißt es in einer Einladung zu einem Gottesdienst in der Domitilla-Katakombe.


Rom (kath.net/ KAP)
Bischöfe der Amazonien-Synode im Vatikan wollen am Sonntag einen neuen "Katakomben-Pakt für das gemeinsame Haus" schließen. Die gegenseitige Verpflichtung soll mit einem Gottesdienst in der Domitilla-Katakombe vor den Toren Roms begangen werden. Ziel sei "eine Kirche mit amazonischem Gesicht: dienend und arm, prophetisch und samaritanisch", heißt es in einer Einladung an Bischöfe. Vorbild ist der "Katakomben-Pakt" von 1965, in dem sich Bischöfe für eine Kirche der Armen verpflichtet haben.

Geleitet werden soll die Feier dem Vernehmen nach vom brasilianischen Kardinal Claudio Hummes. "Wir wollen demütig und radikal, als Hirten und Christen und Christinnen, eine persönliche und gemeinschaftliche Verpflichtung mit dem Gemeinsamen Haus eingehen", heißt es in der Einladung. Das "Gemeinsame Haus" ist ein Leitthema der Amazonien-Synode, mit dem die Bewahrung von Gottes Schöpfung und auch der gerechte und respektvolle Umgang der Menschen untereinander gemeint sind. Geschlossen werden solle der Pakt "im Einklang mit dem, was wir vom Geist während dieser Synode und dem Hören auf das Volk während des Vorbereitungsprozesses gelernt haben".

Beim ersten "Katakomben-Pakt" kurz vor dem Ende des Zweiten Vatikanischen Konzils, am 16. November 1965, hatten sich 40 Bischöfe aus Lateinamerika und Europa "zum Dienst an wirtschaftlich Bedrängten, Benachteiligten und Unterentwickelten" verpflichtet. Sie versprachen, "so zu leben, wie die Menschen um uns herum üblicherweise leben", und erklärten ihren Verzicht auf aufwendige Amtskleidung und die offizielle Anrede als Eminenz, Exzellenz oder Monsignore.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 CALIFAX 21. Oktober 2019 

Jetzt hab ich doch tatsächlich...

statt samaritanisch "satanisch" gelesen.


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 Bernhard Joseph 21. Oktober 2019 
 

@Sebi1983

Der von Zeitzeuge weiter unten verlinkte Artikel bietet Ihnen, was Sie suchen.

Die automatische Übersetzung von Google ins Deutsche ist in der Tat akzeptabel.


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 Sebi1983 21. Oktober 2019 
 

Gibt’s auch Infos zum Inhalt?

Dienend und arm, prophetisch und samaritanisch... Das kann alles und nichts bedeuten und klingt mir etwas formelhaft.

Gibt’s konkrete Informationen zu den Inhalten? Ansonsten wäre der Nachrichtenwert dieses Berichts eher gering und auch die Aufregung nicht wert.

@Stefan Fleischer: Vielen Dank für das Zitat aus der Predigt von Papst Franziskus.


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 richrose 20. Oktober 2019 
 

Amazonaspakt - mit wem?

Bei dem Wort "Pakt", muss ich unmittelbar an den Pakt denken, den Faust mit Mephisto geschlossen hat.
Sollte der Amazonaspakt auch darauf hinauslaufen?
Mit Gott jedenfalls, kann man nur einen Bund schließen.


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 Montfort 20. Oktober 2019 

Sponsert die "Ford Foundation" mit Millionenbeträgen

dann scheinheilig arme "Katakombenpakt"-Kardinäle - oder wie sonst soll man dieses Spektakel verstehen?

Hilf, Herr, hilf!


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 nazareth 20. Oktober 2019 
 

Wortspiele

Amüsantes Wortspiel... Befreiungstheologie.. Befreiung VON der Theologie.. Wenn auch der Hintergrund ernst ist. Aus dem Geruch der Schafe soll nicht auch Sprache und Futter der Schafe werden.


2

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 zeitblick 20. Oktober 2019 

Die neue Kirche verzichtet auf Amstkleidung

Vielleicht weht von da her der Wind, dass bei der Synode alle Bischöfe .. angeleitet wurden, ohne ihre Bischofskleidung /nur in Anzug....anwesend zu sein.
Anpassung an die Welt... rundum...


8

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 Zeitzeuge 20. Oktober 2019 
 

Lieber Bernhard Joseph!

Ich teile Ihre Einschätzung!

Der Schluß über die hl. Eucharistie
erinnert m.E. eindeutig an
"Die Messe über die Welt" von Teilhard de Chardin ("Vergöttlichung der Materie
d.d. Inkarnation").

Custos quid de nocte?


7

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 Tisserant 20. Oktober 2019 

Die neue sozialistische Öko Kirche mit Greta als den neuen Heiland*In/d.

Der hl Geist wurde zu lange nicht beachtet.


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 Stefan Fleischer 20. Oktober 2019 

Statt einen neuen Katakombenpakt zu schliessen

wäre es weitaus sinnvoller und nützlicher, für das Amazonasgebiet wie für die Weltkirche, eine gemeinsame, öffentliche Erneuerung des Treueversprechens aller Synodenteilnehmer gegenüber der Kirche und ihrer Lehre durchzuführen. Wie wäre es, wenn unser Heiliger Vater eine solche anordnen würde? Das gäbe dann eine gute Basis um die Probleme der Kirche und die Neuevangelisation anzugehen.


13

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 Bernhard Joseph 20. Oktober 2019 
 

Lieber Zeitzeuge!

Herzlichen Dank für den verlinkten Text.

Die Befreiungstheologie sucht nach neuer Rechtfertigung ihrer marxistischen Ideologie und macht sich die Irrationalität des Zeitgeistes zunutze. Vom christlichen Glauben bleiben lediglich Versatzstücke, die man plakativ in einen Katholizität fremden Kontext stellt.

Der Gedankengang des Textes ist klar heidnisch geprägt und missbraucht das Evangelium für eine krude Erlösungshoffnung, in der Gott letztlich überflüssig ist.

Wie Kardinal Brandmüller in seiner Analyse der Amazonas-Synode klar erkennt, handelt es sich um eine Religion, die den Menschen an die Stelle Gottes stellt und somit dem christlichen Glauben diametral entgegengesetzt ist.

Das Ganze klingt wie ein spätpubertäres politisches Manifest.


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 Kostadinov 20. Oktober 2019 

Befreiungstheologie bedeut im Endergebnis wohl

von jeder Theologie befreit, deswegen läuft die Kundschaft weg, denn die diesseitsorientierten Linksparolen bieten die entsprechenden politischen Gruppierungen überzeugender


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 Fatima 1713 20. Oktober 2019 
 

"Mit amazonischem Gesicht"

Die gesamte Weltkirche soll sich also nach einer von vielen Regionen der ganzen Erde richten?
"... was wir vom Geist gelernt haben." - von welchem Geist?
Sie wollen die Kirche hinunter ziehen in die Niederungen, anstatt die Armen empor zu ziehen und ihnen das Antlitz Gottes (nicht des Amazonas) zu zeigen.
@Ginsterbusch: Sie haben ja so recht ...


8

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 nazareth 20. Oktober 2019 
 

Achtung Falle!

Alles was Gut und positiv ist, Gott das Urlicht, die Urkraft, der Urfriede, respektvoller Umgang... Das ist der exakte Wortlaut einer Strömung in der katholischen Kirche, die das personenhafte Wesen Gottes leugnet. Gott ist nicht Person, er ist Existenz! Das sind typische Worte dieser Richtung.. Lassen wir uns nicht täuschen!


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 chriseeb74 20. Oktober 2019 
 

Nun, sollte diese Ansicht...

... "so zu leben, wie die Menschen um uns herum üblicherweise leben"... sich durchsetzen, wäre das das Ende der reichen Kirchen im deutschsprachigen Gebiet, dann käme endlich die Abschaffung der Kirchensteuer.
Ob ein Kardinal Marx auch an diesem "Katakomben-Pakt" teilnimmt???
Hab da so meine Zweifel...


8

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 Reichert 20. Oktober 2019 
 

Bernhard Joseph

Der Marxismus ist ein Ausdruck der gewollten Gottlosigkeit. Ich habe die Kirche in Brasilien 2005 und 2007 jeweils einen Monat bei Bekannten erlebt. Es ist eine sterbende Kirche, während in den Städten fast an jeder Straßenecke gleichzeitig eine Versammlungsstätte von einer der unzähligen Freikirchen zu sehen ist und in Porto Alegre/Rio Grande do Sul am Strand sogar heidnischen Götzen Opfer dargebracht werden. Hummes,Kräutler und all die anderen befreiungstheologisch Infizierten sind Ideologen anstatt von der Sorge um das Heil der ihnen anvertrauten Seelen besorgt zu sein. Der einzige, der davon profitiert, ist der große Durcheinanderbringer!


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 Bernhard Joseph 20. Oktober 2019 
 

Mit "amazonischem Gesicht"?

Wohl eher mit marxistischem Gesicht!

Keine Kirche Christi also sondern der politischen Ideologie!

Deutlicher kann sich die Verweltlichung der Kirche nicht zum Ausdruck bringen.


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 Diadochus 20. Oktober 2019 
 

Reform der Herzen

Der Katakomben-Pakt ist hoffentlich kein Pakt mit dem Teufel. Da brauchen wir keine Neuauflage des Paktes von 1965. Wir brauchen keine kommunistische Sozialreform. Wir brauchen eine Reform der Herzen. Schaut auf das Konzil von Trient. Schaut auf den Herrn.


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 Feanaro 20. Oktober 2019 
 

Samaritanisch

Ich lese gerade das Buch der Könige, und bin mir bewusst wie das obere Bild gemeint ist, aber samaritanisch ist tatsächlich nicht das beste Adjektiv für unsere Kirche..
Auch Samaria wollte ja anfangs nicht Böses, der Herr führe seine Kirche sicher durch die Zeit


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 Ginsterbusch 20. Oktober 2019 

Wenn man weinen muss und nicht mehr aufhören will ....

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 Stefan Fleischer 20. Oktober 2019 

Welche Kirche brauchen wir?

"eine Kirche mit amazonischem Gesicht: dienend und arm, prophetisch und samaritanisch"
Täusche ich mich, dass dabei das fehlt, was unser Heiliger Vater bei seiner ersten Predigt uns dringend ans Herz gelegt hat: «Wenn wir ohne das Kreuz gehen, wenn wir Christus ohne Kreuz bekennen, sind wir nicht Jünger des Herrn: Wir sind weltlich, wir sind Bischöfe, Priester, Kardinäle, Päpste, aber nicht Jünger des Herrn.» Für mich auf alle Fälle tönt das sehr nach Selbsterlösung. Das aber ist eine gefährliche Illusion. Was wir brauchen ist nicht eine Befreiungstheologie, sondern die Rückbesinnung auf die Erlösungstheologie. "In keinem anderen Zeichen ist Heil!" als im Kreuz. Vergessen wir das nie. "Wir sagen Dir Dank und beten Dich an, denn durch Dein Heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst."


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