Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Weiterer Angriff auf die Freiheit in Deutschland: Hessen erlaubt 2G-Supermärkte
  2. Wenn die Kinder des Lichts auf die Kultur des Todes treffen
  3. 'Herzlos-Pfarrer' - Kölner 'Sozialpfarrer' Meurer möchte 2G-Regelung in Zügen
  4. Norwegen-Killer trat vor der Tat zum Islam über
  5. Der sonntägliche Messbesuch ist kein Hobby
  6. Love Is In The Air? - Bätzing lobt das 'christlich geprägte Wertefundament' von Merkel
  7. 'Der würde sagen: Betet so, dass ihr keinem anderen schadet!'
  8. Frankreich: Beichtgeheimnis unter Druck
  9. Australischer Bischof ruft zur Covid-Impfung auf
  10. Katholischer Priester wollte seelsorgerlichen Zugang zum sterbendem David Amess, Polizei sagte NEIN
  11. Der Teufel und die Linken
  12. Aufregung in badischer Landeskirche wegen Sprechverbots über biblische Lehre
  13. ‚Climate change’ – unterwegs zu COP26
  14. Johannes Paul I. wird seliggesprochen
  15. "Liebe Freunde des vorgeburtlichen Kindertötens…"

Englisches Krankenhaus beendet künstliche Ernährung: Komatöser Patient tot

27. Jänner 2021 in Prolife, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nach einem Herzinfarkt lag der Pole im Koma. Auf Anraten der Ärzte und der Ehefrau des Patienten wurde die künstliche Ernährung gegen den Widerstand der Herkunftsfamilie beendet - FOTO: R.S. als junger Mann mit Papst Johannes Paul II.


Plymouth (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Der polnische Patient, der nach einem Herzinfarkt in einem englischen Krankenhaus im Koma gelegen ist, ist am 26. Januar verstorben. Der nur unter den Initialen R.S. bekannte Mann kam nach einem Herzinfarkt ins Krankenhaus. Der Herzinfarkt verursachte Schädigungen des Gehirns. S. lag im Koma und musste künstlich ernährt werden.

Am 15. Dezember entschied ein Gericht, dass die künstliche Ernährung eingestellt werden kann. Die Ärzte des Krankenhauses und die Ehefrau des Patienten hatten dies gewünscht. Die Herkunftsfamilie von S., darunter seine Mutter, zwei Schwestern und eine Nichte, haben bis zuletzt versucht, das Urteil aufheben zu lassen. Sie argumentierten, S. sei ein gläubiger Katholik, der Euthanasie ablehnt. Es war ihnen zweimal gelungen, die Einstellung der künstlichen Ernährung zu verhindern. Mit Unterstützung der polnischen Regierung haben sie sich an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gewandt, um mit dessen Hilfe zu erreichen, dass S. weiter ernährt wird. Auch die polnische Bischofskonferenz hat sich dafür eingesetzt.


Zuletzt hat die polnische Regierung S. einen Diplomatenpass ausgestellt, um ihn auf diesem Weg dem Einfluss britischer Gerichte zu entziehen. Polen wäre bereit gewesen, S. zurück in seine Heimat zu verlegen und ihn dort in einer Spezialklinik behandeln zu lassen. Der britische Richter hat einen Transport des Polen abgelehnt, da er unterwegs sterben könnte. Gleichzeitig hat er die Ansicht der Ärzte des NHS gutgeheißen, dass eine weitere künstliche Ernährung nicht im besten Interesse des Patienten sei. Am 14. Januar stellten die Ärzte die künstliche Ernährung ein.

Foto: Der Pole R.S., der in England nach Beendigung der künstlichen Ernährung starb, als junger Mann mit Papst Johannes Paul II.

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Fink 27. Jänner 2021 
 

Das nennt man "passive Sterbehilfe". Ich finde es richtig.

Die vorgelegten Informationen zum Hergang sind lückenhaft. Ich reime mir das so zusammen: Herr R.S. hat bei einem Herzinfarkt einen Herzstillstand erlitten. Dabei kam es zu Durchblutungsstörung und einer dauerhaften Schädigung des Gehirns. Der Notarzt hat reanimiert (wiederbelebt), hat die Herz-Kreislauf-Funktion wieder in Gang gebracht, nicht aber die Atmung. Deswegen muss auf der Intensivstation dauerhaft beatmet werden. Der Patient ist im Dauerkoma. Jetzt stellt sich die Frage: die künstliche Beatmung abstellen und die künstliche Ernährung einstellen (das ist "passive Sterbehilfe", KEINE EUTHANASIE), oder auf unbestimmte Dauer intensivmedizinisch so weitermachen. In der Tat wäre hier eine Patientenverfügung überaus nützlich. Ersatzweise entscheidet die Ehefrau. "Verhungern lassen", "Verdursten lassen", was soll denn diese Stimmungsmache? -Dem Lebensschutz ist mit solchen Extrempositionen nicht gedient, meine ich!


0

0
 
 Richelius 27. Jänner 2021 
 

Mir kommt das alles sehr bekannt vor. Nur lebe ich nicht in England...


2

0
 
 [email protected] 27. Jänner 2021 
 

@Herbstlicht

"In Polen hätte es vielleicht eine kleine Chance zur Besserung gegeben..."
Ich kann Ihnen versichern, dass er in Polen eine bessere Chance hätte als in GB. Er wäre sicherlich auch nicht getötet worden


7

0
 
 Herbstlicht 27. Jänner 2021 
 

Ich empfehle den Verstorbenen in Gottes gute Hände.

Bei IHM wird er mehr Liebe erfahren als hier auf der Erde.

Nicht ins Heimatland Polen transportieren wegen Todesgefahr,
aber verhungern und verdursten lassen.
Solch ein abwegiges Handeln ist einfach nur krank und alles andere als rational nachvollziehbar.

In Polen hätte es vielleicht eine kleine Chance zur Besserung gegeben, vielleicht ...
Verhungern und verdursten jedoch ist der sichere, richterlich erlaubte Tod.


10

1
 
 Dr Feingold 27. Jänner 2021 
 

@nazareth

woher nehmen Sie das Wissen,daß der Wille des Patienten nicht beachtet wurde ?


3

5
 
 SalvatoreMio 27. Jänner 2021 
 

Vorsorge treffen

@DrFeingold: ich teile Ihre Meinung! Wenn der Verstorbene keine Vorsorge getroffen hat, gilt als erstes der Wille der Ehepartnerin. -Inwieweit Mediziner und Gerichte in Großbritannien noch christliche Entscheidungen treffen, da darf man zumindest Zweifel hegen. - Ansonsten möchte ich diese Gelegenheit nutzen: wer im Falle von ernster Krankheit oder beim Ableben die Sterbesakramente wünscht und auch ein Requiem, der sollte das nicht dem "Schicksal" überlassen, sondern mit Angehörigen besprechen und am besten schriftlich vorsorgen!


8

1
 
 nazareth 27. Jänner 2021 
 

Das war ja wohl Mord. Und der Wille des Kommatösen null von Bedeutung. Sollten jene bedenken, die groß von Freiheit zur Entscheidung reden.


6

0
 
 Bene16 27. Jänner 2021 
 

Herr, erbarme Dich!

R.I.P.


10

0
 
 Rolando 27. Jänner 2021 
 

Mystery

Genauso schlimm ist es mit den Ungeborenen, durch Verdacht auf Behinderung oder mögliche kurze Lebenserwartung werden sie getötet.


12

0
 
 Dr Feingold 27. Jänner 2021 
 

entscheidend ist

was er wollte und wenn er das nicht klar geregelt hat die Ehefrau das ist nicht Sache der Verwandtschaft
Man kann nur jedem raten für solch einen Fall rechtlich Vorsorge zu treffen
Ihr Dr. Feingold


4

7
 
 Haifisch 27. Jänner 2021 

Dies ist ein trauriger Fall,

der bekannt wurde genau wie die Fälle der beiden Jungen, die man hat sterben lassen. Ich möchte wissen, wieviele arme Menschen in England oder sonstwo, hinter denen niemand stand, euthanasiert wurden.


12

0
 
 Mystery 27. Jänner 2021 

Sorry aber perverser geht

es wohl nicht. Die englischen Gerichte haben seinen Tod beschlossen aber die Verlegung in seine Heimat Polen abgelehnt da er während der Fahrt sterben könnte...?!?!


16

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Euthanasie

  1. Euthanasie bei todkranken Neugeborenen in Belgien
  2. Irland: Justizausschuss des Parlaments lehnt Euthanasiegesetz ab
  3. Deutscher Ärztetag streicht Verbot zur Hilfe bei Selbsttötung
  4. Schweizer Kanton will Pflegeheime zu Sterbehilfe verpflichten
  5. Sterbehilfe: Katholischer Familienverband bestürzt von Entscheidung

Großbritannien

  1. Impfpass im UK: Christliche Pastoren warnen vor ‚medizinischer Apartheid’
  2. Papst kondoliert zum Tod von Prinz Philip
  3. Prinz Philip gestorben: Erzbischof von Westminster kondoliert
  4. Britische Regierung bittet Religionsgemeinschaften um Werbung für Covid-Impfung
  5. Britische Religionsführer gegen Verbot öffentlicher Gottesdienste

Polen

  1. Kirche in Polen kritisiert staatliche Missbrauchskommission
  2. Für Dialog und Versöhnung zwischen Deutschland und Polen
  3. Seligsprechung von Kardinal Wyszynski am 12. September
  4. Erzbischof Jedraszewski: ‚Great Reset’ kann nur in Christus gelingen
  5. Größte Oppositionspartei Polens für legale Abtreibungen bis zur 12. Woche







Top-15

meist-gelesen

  1. Wenn die Kinder des Lichts auf die Kultur des Todes treffen
  2. "Covid-19 ist gefährlich, aber die Todsünde ist viel gefährlicher."
  3. Der Teufel und die Linken
  4. 'Herzlos-Pfarrer' - Kölner 'Sozialpfarrer' Meurer möchte 2G-Regelung in Zügen
  5. Weiterer Angriff auf die Freiheit in Deutschland: Hessen erlaubt 2G-Supermärkte
  6. Priester der Petrusbruderschaft stürmen mit Weihnachtsalbum die US-Charts
  7. Benedikt XVI.: „Nun ist er im Jenseits angelangt… Ich hoffe, daß ich mich bald hinzugesellen kann“
  8. Love Is In The Air? - Bätzing lobt das 'christlich geprägte Wertefundament' von Merkel
  9. Aufregung in badischer Landeskirche wegen Sprechverbots über biblische Lehre
  10. Der sonntägliche Messbesuch ist kein Hobby
  11. Frankreich: Beichtgeheimnis unter Druck
  12. Norwegen-Killer trat vor der Tat zum Islam über
  13. Katholischer Priester wollte seelsorgerlichen Zugang zum sterbendem David Amess, Polizei sagte NEIN
  14. Synodale Irrwege - Nationale Sonderwege
  15. Lyon: Kapuzinermönche zündeten 5G-Masten an

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz