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Neue konservative Familienlobbyorganisation in den USA

25. Juni 2021 in Familie, keine Lesermeinung
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Die Linken gewinnen nicht, weil sie die Mehrheit hinter sich haben, sondern weil sie besser organisiert sind. Hier müssen die Konservativen entgegen halten, sagt Organisator Terry Schilling.


Washington D.C. (kath.net/jg) In den USA entsteht derzeit eine konservative Lobbyorganisation für Familien. Das „American Principles Project“ (APP) möchte eine Million Familien zusammenbringen, die auf die Politik Druck ausüben, wenn Familienthemen behandelt werden.

Es gebe bereits Familienorganisationen, welche in verschiedenen Bereichen gute Arbeit leisten. Was aber fehle, sei eine prononciert politische Organisation, die sich in die tagespolitische Diskussion einmische, sagte Terry Schilling, Gründer des APP, in einem Interview mit Fox News.

Die neue Organisation hat vier Schwerpunkte. Der erste betrifft das Schulwesen. Eltern sollen die freie Wahl haben, welche Schule ihr Kind besucht. Das zweite Anliegen sind Transgender-Themen. Die Organisation will verhindern, dass Jungen in Bewerben für Mädchen antreten können, wenn sie sich als Transgender bezeichnen. Ebenso sollen Umkleideräume und Toiletten für Mädchen diesen vorbehalten bleiben. Die „Indoktrinierung“ von Kindern mit der „Gender-Ideologie“ soll ebenfalls verhindert werden. Der dritte Schwerpunkt betrifft die kritische Rassentheorie, die nach Ansicht von Schilling zur Spaltung der Gesellschaft nach Hautfarbe beiträgt. Das vierte Anliegen sei für viele Eltern das wichtigste, sagt Schilling. Es betrifft den Schutz der Kinder von bestimmten Inhalten im Internet, insbesondere Pornographie.


Im Gegensatz zu anderen Familienorganisationen verzichtet APP auf eine religiöse Ausrichtung. Schilling ist der Ansicht, dass dadurch eine größere Zahl von Familien angesprochen werden kann. Er gibt sich kämpferisch. Die politische Linke sei nicht deshalb erfolgreich, weil sie die Mehrheit hinter sich habe, sondern weil sie gut organisiert sei. Die Konservativen müssten dem entgegen wirken. „Es gibt mehr als 130 Millionen Familien in den USA. Ich brauche nicht alle 130, mir genügt eine Million“, sagt er im Interview mit Fox News. Dann sei Veränderung möglich.

Das „American Principles Project“ wurde 2009 gegründet. Einer der Mitbegründer war der katholische Intellektuelle Robert P. George. Die Organisation setzt sich für den Respekt für das Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod, für die Ehe als dauerhafte Verbindung eines Mannes mit einer Frau, die klassische Familie und die Anerkennung von zwei Geschlechtern.

 


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