Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Will der Erzbischof von Berlin eine neue ‚Gay-Kirche‘?
  2. LGBT-Veranstaltung ‚Christopher-Street-Day’ in Limburg von BDKJ mitorganisiert
  3. USA: Demokratin Nancy Pelosi von der Heiligen Eucharistie ausgeschlossen
  4. Bischofssynode veröffentlicht Zeugnisse homosexueller Paare, die Kinder adoptieren
  5. Wenn Jesus gar kein Thema mehr ist
  6. Wirbt das Kölner Domradio für den Kirchenaustritt?
  7. "Wir sind in den Händen von Ideologen"
  8. Ein Generalvikar gibt auf
  9. '... um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es"
  10. INSA-Umfrage: Mehrheit der Deutschen kennt das Apostolische Glaubensbekenntnis nicht auswendig
  11. ‚Amoris laetitia’ und der wahre Thomismus
  12. Katechismus und Homosexualität – Eine verpasste Chance
  13. Für die Weltkirche ist das nur ein Sturm im Wasserglas
  14. Das Moskauer Patriarchat und der Vatikan – Eine Tragödie der Polit-Ökumene
  15. Muslimische Studenten ermorden auf bestialische Weise christliche Studentin

Nach Protestflut: Erste Konsequenzen für Schweizer Portal kath.ch

30. Juli 2021 in Schweiz, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Dem Medienportal und insbesondere seinem Redaktionsleiter Raphael Rauch werden fehlende journalistische Standards vorgeworfen. Sein Stil sei immer wieder von persönlichen Angriffen und Diffamierungen geprägt.


Zürich (kath.net/jg)

Der journalistische Stil des Schweizer Medienportals kath.ch und insbesondere seines Redaktionsleiters Raphael Rauch hat offenbar zu Konsequenzen geführt. Wie kath.net aus gut unterrichteten Kreisen der Schweizer Kirche erfahren konnte, hat die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) nach wiederholter Kritik an fehlenden journalistischen Standards einen Teil des Spendenopfers für die katholischen Medien nicht mehr an kath.ch vergeben.

Jedes Jahr wird am katholischen Mediensonntag im Mai eine Spendensammlung für katholische Medien durchgeführt. Die Sammlung ergibt  kommt großteils den katholischen Medienzentren Zürich, Lausanne und Lugano zugute. Das katholische Medienzentrum Zürich (KMZ) betreibt das Medienportal kath.ch.


Bereits im Frühjahr 2021 beantragte die SBK offenbar unter dem Eindruck einer ganzen Reihe von Protesten gegen die Berichterstattung von kath.ch Mittel aus dem Spendenopfer auf Kosten des Anteils für das KMZ auch für andere katholische Medien zu verwenden. Dieser Schritt veranlasste die Römisch-Katholische Zentralkonferenz (RKZ), neben der SBK Auftraggeber der KMZ, offenbar zu massiven Interventionen.

Die SBK blieb davon aber unbeeindruckt und beschloss den Antrag, was von Beobachtern als Ohrfeige für kath.ch interpretiert wurde. An der Linie von kath.ch und Raphael Rauch änderte dies zunächst nichts. Erst als die Proteste noch lauter wurden, gab es auch für den Redaktionsleiter Konsequenzen. Berichten zufolge wurde beschlossen, dass Charles Martig, der Direktor von kath.ch, Artikel von Rauch vor der Veröffentlichung gegenlesen sollte.

Die Maßnahme zeigte für gewisse Zeit Wirkung. In letzter Zeit nimmt die Kritik an Rauchs Artikeln jedoch wieder zu. Diese seien wieder vermehrt von persönlichen Angriffen und Diffamierungen geprägt, wie letztens der Pressesprecher der Erzdiözese Wien angemerkt hat.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Väterchen Frost 31. Juli 2021 
 

annalena.c

Wollen Sie die hasserfüllten, hetzerischen und menschenverachtenden Beschimpfungen einzelner Personen des Redaktionsleiters Rauchs auf kath.ch allen Ernstes mit den (sicher nicht immer perfekten) Artikeln von kath.net auf eine Stufe stellen? Wissen Sie überhaupt wovon Sie sprechen?


2
 
 katholisch-gern 31. Juli 2021 
 

Kein Journalismus

Jeder Journalist kann und darf kritisch sein. Das zeigt kath.net auch. Dafür gibt es das nötige "Handwerkszeug".
Herr Rauch ist kein Journalist. Er scheint seinen ganz persönlichen, abgrundtiefen Hass gegenüber einzelnen Personen zu verschriftlichen. Fatal ist, dass seine Äußerungen auf dem Portal einer Bischofskonferenz damit offiziellen Charakter erhalten und als "Hinrichtung" der Menschen zu lesen ist, die er da so schmäht.
Von manchen Mitarbeitern muss man sich trennen, um das gesamte Informationsangebot nicht in Misskredit zu bringen.


6
 
 Väterchen Frost 31. Juli 2021 
 

snooky flowers

Selbst wenn Sie Recht hätten:

Herrn Rauchs Hasstiraden übertreffen gegenwärtig jedes andere kirchliche Medium haushoch.

Und: Ein Unrecht lässt sich nicht rechtfertigen, indem man auf ein anderes verweist.


7
 
 Hl. Fidelis v. Sigmaringen 30. Juli 2021 

@girsberg74

Googeln Sie mal den "Oberaufseher". Dann wissen Sie, aus welchem Holz der ist...


3
 
 Hl. Fidelis v. Sigmaringen 30. Juli 2021 

Der Stil von Rauch ist einfach nur unerträglich.

Ich habe ja wirklich schon viel gelesen, in sich selbst "katholisch" nennenden Medien habe ich aber besonders viel Unfug gelesen. Doch das, was Rauch macht, setzt dem nochmal die Krone auf. An Aggressivität, Polemik und Unsachlichkeit sind dessen Artikel wirklich nicht mehr zu überbieten. Selbst der für seine Unsachlickeit bekannte Björn Ödendahl bei "katholisch.de" ist nur dreiviertel so schlimm wie Rauch. Rauch ist einfach unerträglich. Wird daher Zeit, diesem Medium den Geldhahn zuzudrehen.


6
 
 Aristoteles 30. Juli 2021 
 

mameschnue

Und "dank" unserem unsäglichen dualen Kirchensystem können unsere Bischöfe, sofern sie überhaupt wollen, nur sehr indirekt eingreifen.

Was müsste geschehen, dass sich etwas ändert?


4
 
 mameschnue 30. Juli 2021 

Spitze des Eisbergs

Leider ist Rauch nur eine Art Spitze des Eisbergs; in der Schweiz - besser gesagt: im deutschsprachigen Teil unseres Landes - gibt es (zu) viele Medienschaffende, die ihre persönliche Aversion gegen die katholische Kirche und ihre Lehre zum Inhalt ihrer "Berichterstattung" machen. Gegen Kritik sind sie resistent. Und "dank" unserem unsäglichen dualen Kirchensystem können unsere Bischöfe, sofern sie überhaupt wollen, nur sehr indirekt eingreifen. Ihren nicht zu knappen Lohn beziehen diese Journalisten nämlich von den staatskirchlichen Körperschaften.


6
 
 girsberg74 30. Juli 2021 
 

Halbe Arbeit - vertane Zeit,

wenn der Oberaufseher einen leitenden Mitarbeiter ständig beaufsichtigen soll.

Oder hat der "leitende Mitarbeiter" zehn Kinderlein, dass er deswegen unkündbar ist?


2
 
 Väterchen Frost 30. Juli 2021 
 

Wird es zu weiteren Konsequenzen kommen? Was meint Ihr?


2
 
 Karlmaria 30. Juli 2021 

Persönliche Angriffe sollte man vermeiden

Denn erstens bringt das sowieso nichts und sowieso sollte das ganze Dichten und Trachten eines Christen nicht in diese Richtung gehen. Wer seinen Nächsten schmäht ist ein Narr. Ein verständiger Mann schweigt stille steht irgendwo in den Weisheitsbüchern des Alten Testaments. Ich habe das ja auswendig gelernt aus Philipper 4 ungefähr so: Was gerecht rein lieblich wohllautend, ist da etwa eine Tugend, ist da etwa ein Lob dem denket nach. Und der Friede Gottes der höher ist als alle Vernunft bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.
Die Zeiten werden ja noch viel schwieriger werden. Und da ist es erst recht wichtig die christlichen Tugenden zu pflegen und sich nicht von der Welt anstecken zu lassen. Möglichst nur über das Gute zu reden ist da ein ganz wichtiger Baustein. Und wer bei der Gewissensprüfung feststellt dass er viel über das Schlechte nachsinnt sollte das in die Beichte bringen. Die Beichte hilft auf übernatürlichem Weg!


2
 
 Väterchen Frost 30. Juli 2021 
 

Ein erster Schritt

Während unsere Herren Bischöfe in anderen Fällen schnell reagieren und einen wirklich oder vermeintlich polarisierenden Geistlichen versetzen, warten sie im vorliegenden Fall, bis ihr Medienportal total an die Wand gefahren worden und zur Lachnummer der Nation verkommen ist.

Traurig!


6
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Medien

  1. Wirbt das Kölner Domradio für den Kirchenaustritt?
  2. PR-Agentur empfiehlt US-Unternehmen Stillschweigen bei Abtreibungsdebatte
  3. YouTube und Instagram zensieren Lebensschutzvideo von christlichen Influencern mit Millionenpublikum
  4. Es tauchen Fragen zu katholischer ‚Faktenchecker’-Seite auf
  5. Schweiz: Pro Ecclesia lehnt Personalpolitik bei kath.ch ab
  6. Das Leben beginnt mit der Empfängnis – schreibt die New York Times
  7. Facebook sperrt Lebensschutzseite LifeSiteNews
  8. Konservative Journalistin unerwünscht: französischer Sender streicht Dokumentation
  9. Video veröffentlicht: Facebook-Chef Zuckerberg warnte vor Covid-Impfung
  10. Kritik an Transgender: Twitter und Facebook sperren Konten







Top-15

meist-gelesen

  1. Kommen Sie mit! kath.net-Leserreise nach Fatima und auf die Azoren - Oktober 22
  2. Anselm Bilgri, Ex-Mönch des Klosters Andechs, wurde von Papst Franziskus laisiert
  3. Ein Generalvikar gibt auf
  4. Will der Erzbischof von Berlin eine neue ‚Gay-Kirche‘?
  5. Persil, da weiß man, was man hat!
  6. '... um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es"
  7. Mariupol: Russland entweiht katholisches Kloster und richtet Sitz der russischen Verwaltung ein
  8. Wirbt das Kölner Domradio für den Kirchenaustritt?
  9. Muslimische Studenten ermorden auf bestialische Weise christliche Studentin
  10. Freispruch für deutschen Pastor Latzel: Kritik an Schwulenparade ist keine Volksverhetzung
  11. Kardinal Woelki obsiegt vor Gericht
  12. Wenn Jesus gar kein Thema mehr ist
  13. USA: Demokratin Nancy Pelosi von der Heiligen Eucharistie ausgeschlossen
  14. Für die Weltkirche ist das nur ein Sturm im Wasserglas
  15. Katechismus und Homosexualität – Eine verpasste Chance

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz