SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
- Vertrauenskrise in der Kirche
- Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
- Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
- „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
- 'Gut' gebrüllt, Löwe?
- Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
- Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
- „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
- „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
- „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
- Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
- „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
- Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
- Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
| 
US-Bischof veröffentlicht Katechese gegen Gender-Ideologie28. August 2021 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Bischof Burbidge: Wer die von Gott gegebene geschlechtliche Identität zurückweist, ist im Irrtum. Die Kirche muss auch diesen Menschen Liebe und Wertschätzung entgegen bringen.
Arlington (kath.net/LifeSiteNews/jg)
„Niemand ‚ist’ transgender.“ Jeder Mensch sei männlich oder weiblich geschaffen, schreibt Michael Burbidge, der Bischof von Arlington (US-Bundesstaat Virginia) in einer „Katechese über die menschliche Person und die Gender Ideologie“.
Die Verwendung von Namen und Pronomen, die der gottgegebenen Identität eines Menschen widersprechen, seien daher falsch. Es sei nicht erlaubt, etwas zu sagen was der Wahrheit widerspricht. Deshalb sollten die Gläubigen keine Begriffe oder Pronomen verwenden, die eine falsche Geschlechtsidentität bestätigten. Sie würden damit nur eine falsche Auffassung über die Wirklichkeit unterstützen. 
Die Transgender-Ideologie existiere nicht isoliert, sondern sei in einem breiteren Kontext der „Verwirrung unserer Kultur“ hinsichtlich der Leiblichkeit des Menschen, der Sexualität, des Verhältnisses von Mann und Frau zu sehen, schreibt Burbidge.
Der Bischof warnt vor schneller Verurteilung. Es sei stets zwischen dem subjektiven Empfinden einer Person und ihrem moralischen Verschulden zu unterscheiden. Menschen, die Geschlechtsdysphorie erfahren, seien geliebte und geschätzte Personen. Die Kirche müsse ihnen dies vermitteln und ihre Sorgen anhören und ernst nehmen.
Gleichzeitig müsse aber deutlich gemacht werden, dass Personen, die ihre von Gott gegebene Identität und ihren Körper ablehnen sich schaden zufügen, wenn sie in diesem Zusammenhang medizinische Behandlungen oder chirurgische Eingriffe vornehmen. Die Kirche habe eine besondere Sorge für die Leidenden und den Wunsch, sie zur Wahrheit und zur Heilung zu führen.
„Unter keinen Umständen“ dürfe eine Person in einem Irrtum bestätigt werden, betont der Bischof. Es gebe ausreichend Belege dafür, dass die Bestätigung einer falschen Geschlechtsidentität die inneren Konflikte einer betroffenen Person nicht löse. Sie könnten dadurch sogar verschärft werden, gibt er zu bedenken.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | cooperatorveritatis 31. August 2021 | | | | @lakote Würden Sie das bspw. auch als Chef gegenüber einem Angestellten so durchzienen? |  0
| | | | | lakota 29. August 2021 | | | | @cooperatorveritatis ..." So eine Namensänderung im Melderegister wie auch im Personalausweis soll dann viel leichter und schneller möglich sein als bisher. Problem: als Mitmensch wäre ich dann gesetzlich verpflichtet, solch eine Person mit ihrem "neuen" Geschlecht, welches nicht ihrem biologischem Geschlecht entspricht, anzusprechen."
Das sehe ich nicht so. Ich bin doch nicht "verpflichtet" jemanden mit seinem Namen anzusprechen,
das ist zwar höflich, aber nicht zwingend notwendig. "Guten Tag" oder "Hallo" reicht auch. |  0
| | | | | cooperatorveritatis 29. August 2021 | | | | Aktueller Hinweis!!! In diesem Zusammenhang gebe ich folgendes hinsichtlich der BRD zu bedenken:
In Kürze finden hier Parlamentswahlen statt u. die Wahrscheinlichkeit ist nicht gering, dass in der neuen Regierung linke Kräfte in noch viel stärkerem Ausmaß an den Machthebeln sitzen, als das bisher Fall war.
Von Linkspartei bis zur FDP (incl. Grüne und SPD) besteht schon länger das Bestreben ein neues Transsexuellengesetz durchzubringen, mit weitreichenden Liberalisierungen für die betroffenen Menschen oder besser gesagt für Menschen, die meinen betroffen zu sein. So eine Namensänderung im Melderegister wie auch im Personalausweis soll dann viel leichter und schneller möglich sein als bisher. Problem: als Mitmensch wäre ich dann gesetzlich verpflichtet, solch eine Person mit ihrem "neuen" Geschlecht, welches nicht ihrem biologischem Geschlecht entspricht, anzusprechen. Ich müsste ihre Krankheit (Geschlechtsidentitätsstörung) praktisch übernehmen, wenn nicht kann ich angezeigt und bestraft werden. |  0
| | | | | cooperatorveritatis 29. August 2021 | | | | Aktueller Hinweis In diesem Zusammenhang gebe ich folgendes hinsichtlich der BRD zu bedenken:
In Kürze finden hier Parlamentswahlen statt u. die Wahrscheinlichkeit ist nicht gering, dass in der neuen Regierung linke Kräfte in noch viel stärkerem Ausmaß an den Machthebeln sitzen, als das bisher Fall war.
Von Linkspartei bis zur FDP (incl. Grüne und SPD) besteht schon länger das Bestreben ein neues Transsexuellengesetz durchzubringen, mit weitreichenden Liberalisierungen für die betroffenen Menschen oder besser gesagt für Menschen, die meinen betroffen zu sein. So eine Namensänderung im Melderegister wie auch im Personalausweis soll dann viel leichter und schneller möglich sein als bisher. Problem: als Mitmensch wäre ich dann gesetzlich verpflichtet, solch eine Person mit ihrem "neuen" Geschlecht, welches nicht ihrem biologischem Geschlecht entspricht, anzusprechen. Ich müsste ihre Krankheit (Geschlechtsidentitätsstörung) praktisch übernehmen, wenn nicht kann ich angezeigt und bestraft werden. |  0
| | | | | lesa 28. August 2021 | |  | Auch Teile der Kirche müssen umdenken, um hier zu helfen. Ein sehr wertvoller, wichtiger Beitrag "Es gebe ausreichend Belege dafür, dass die Bestätigung einer falschen Geschlechtsidentität die inneren Konflikte einer betroffenen Person nicht löse. Sie könnten dadurch sogar verschärft werden, gibt er zu bedenken."
Die Kirche hat die Hirtenaufgabe, in Liebe die Wahrheit zu sagen, und das beginnt bei der Sprache. Entweder spricht man die Wahrheit, die im Übereinstimmen mit der Schöpfungswirklichkeit besteht oder man lügt und verwirrt die Menschen und verunsichert sie in ihrer Identität. Und das macht zerrissen und krank. |  6
| | | | | KatzeLisa 28. August 2021 | | | | Danke Bischof Burbidge hat die Problematik sehr gut auf den Punkt gebracht. Leider hat der Trend zur Genderideologie schon sehr viel Fahrt aufgenommen. Krankenhäuser, die ihre gynäkologische Abteilung und Geburtshilfe schließen, bieten inzwischen Geschlechtsumwandlungen an. Wenn man die Zahl der vorgenommenen Operationen hört, mag man es nicht glauben. Aber im Gesundheitswesen hat sich der Fokus inzwischen ganz auf das Profitmachen eingestellt.
Es ist dringend erforderlich, daß hier ein Umdenken stattfindet, denn sonst werden unsere Krankenhäuser Gesundheitsfabriken ohne jede Mitmenschlichkeit. |  6
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zugender mainstreaming- IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
- Detransition: US-Amerikanerin gewinnt erstmals Klage gegen Transgender-Ärzte
- Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
- IMABE kritisiert VfGH-Urteil zur Streichung des Geschlechtseintrags
- US-Bischof Daniel Thomas/Ohio: „Gott hat Transsexualität nicht vorgesehen“
- Liturgie – ein „katholischer Queer-Gottesdienst“ – oder kirchliche „Identitätspolitik“
- US-Studie zeigt: Transgender wird unter jungen Leuten unmodern!
- Katholische US-Bischöfe stellen sich gegen Transhype: Nur biologische Frauen in Schulsportteams!
- Britisches Parlament lehnt Verbot von Konversionstherapien ab
- Deutsche Tageszeitung beendet Gender-Unsinn nach Kündigungswelle!
| 





Top-15meist-gelesen- EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
- „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
- Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
- Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
- „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
- Vertrauenskrise in der Kirche
- Proteste gegen Auftritt von Kardinal Marx
- „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
- Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
- Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
- 'Gut' gebrüllt, Löwe?
- Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Warum die deutsche „Demokratie-Kirche“ keine Zukunft hat
|