![]() |
Loginoder neu registrieren? |
|||||
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
| ||||||
SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-diskutiert
| ![]() 'Bischöfinnen' inszenieren Frauenweihe auf der Donau20. Juni 2004 in Österreich, keine Lesermeinung Exkommuniziertes Trio will sechs Diakoninnen "weihen" - Illegale Priesterinnen in Oberösterreich hochaktiv - Von Manfred Maurer / NEUES VOLKSBLATT Linz (www.volksblatt) Blitzkarriere zur Oberhirtin Zwei der 2002 illegal geweihten Damen haben nämlich in der Gruppe Weiheämter für Frauen bereits eine steile Karriere hingelegt: Die Linzer Lehrerin Christine Mayr-Lumetzberger und die bayerische Religionsphilosophin Gisela Forster sind selbst schon Bischöfinnen, katholische, wie sie betonen. Wer sie zu Bischöfinnen geweiht hat, bleibt geheim. Es kann, muss aber nicht unbedingt Braschi gewesen sein. Die Frauen haben auch vor Ort einen Mann, der sich für einen richtigen Bischof hält. Denn als dritter im Bund fungiert der ehemalige Kremsmünsterer Benediktinerpater Ferdinand Regelsberger, den Braschi im Mai 2002 in Scharnstein zum Bischof gemacht hat. Nach dieser Aktion, die das VOLKSBLATT seinerzeit aufgedeckt hatte, waren alle Beteiligten schon vor dem Donauspektakel am 29. Juni 2002 gemäß Kirchenrecht automatisch exkommuniziert: Ein Bischof, der jemanden ohne päpstlichen Auftrag zum Bischof weiht, und ebenso, wer von ihm die Weihe empfängt, zieht sich die ... Exkommunikation als Tatstrafe (tritt mit dem Vergehen ein, Anm.) zu (Canon 1382). Dennoch wird das Trio nun selbst als Spender der Diakoninnenweihe aktiv. Ziel der Weihefahrt am Samstag ist zwar Regensburg, von Passau aus wird das Schiff jedoch zuerst stromabwärts steuern: Wir müssen auf österreichischem Hoheitsgebiet sein, weil der Notar, der die Diakoninnenweihe beglaubigt, Österreicher ist und in Deutschland nicht tätig werden darf, begründet Bischöfin Forster den Abstecher in die Gefilde von Bischof Maximilian Aichern, der schon 2002 sehr verärgert war. Mayr-Lumetzberger betont, sie wolle den Konflikt nicht schüren. Sie glaubt auch, dass er dieses Mal ausbleiben wird: Nein, ganz bestimmt nicht, antwortet sie auf die VOLKSBLATT-Frage, ob sie mit dem Zorn des Bischofs rechne. Ihren Optimismus begründet sie so: Es hat sich für mich vieles, was vor zwei Jahren anders ausgeschaut hat, sehr zum Positiven gewendet. Es hat sehr viel an Bewegung gegeben, die die Sache vorangetrieben haben. Details verrät sie nicht. Weil das Kollegen in Verlegenheit bringen könnte? Ja durchaus, das kann ich so sagen, so Mayr-Lumetzberger. Tatsache ist: Die Bischöfinnen sind hochaktiv. Dass jedes Wochenende eine Eheschließung stattfindet, wie Forster erzählt, bestätigt Mayr-Lumetzberger zwar nicht, aber wir haben jede Woche pastorale Termine und spenden auch Sakramente. All das wird in einer virtuellen Diöezese angeboten: Und die Nachfrage ist groß, wie die Homepage suggeriert: Da die Anfrage nach Eheschließungen immer mehr zunimmt, können wir Priesterinnen die Trauungen nicht mehr nur ehrenamtlich leisten. 100 Euro sind nun für eine Eheschließung zu berappen. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuAbsurd
| ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-gelesen
| |||
![]() | ||||||
© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz | ||||||